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Fest im Griff der Krankheitsindustrie

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von KU, 24. Februar 2004.

  1. KU

    KU Guest

    (...)
    Man muss sich darüber im Klaren sein, dass die Medizin in weiten Bereichen keine Wissenschaft ist, sondern ein Dogma, ähnlich der Kirche im Mittelalter. Denn in der Medizin gilt nicht, was bewiesen ist und unter gleichen Bedingungen reproduziert werden kann (das wäre Wissenschaft), sondern es gilt, was "anerkannt" wird. Anerkannt von wem? Von der "herrschenden Schule" (das ist Dogma). Diese besteht aus "Medizinpäpsten", welche die Lehrstühle innehaben und in der Regel keine andere "Lehrmeinung" neben sich aufkommen lassen. Sie bestimmen, was den Medizinstudenten gelehrt wird, und sie bestimmen, was medizinisch als "lege artis" (nach den Regeln der - medizinischen - Kunst) gilt. Wer als Student nicht in der Prüfung ihre Lehrmeinung wiedergibt, fällt durchs Examen, wer sie wiedergibt, besteht es. Wer sich als Arzt an die "herrschende Lehrmeinung" hält, wer mit "anerkannten Methoden" arbeitet, dem passiert auch dann nichts, wenn der Patient daran verstirbt (siehe oben genanntes Buch von Blüchel). Denn auch die medizinischen Gutachter bei Gericht werden ausschließlich von der "herrschenden Schule" gestellt und geben entsprechend begründete Gutachten ab.

    Aber wehe den "Dissidenten", welche z. B. fatale Folgen bestimmter "anerkannter" Methoden für die Patienten erkennen, davor zu warnen und ihren Patienten mit verträglicheren Methoden zu helfen versuchen. Sie trifft die ganze Wucht der Disziplinierung durch die "herrschende Schule" mit Methoden, die durchaus ihre Ähnlichkeiten mit der Inquisition und den Hexenverbrennungen der Kirche im Mittelalter aufweisen. Den wenigen, die es trotzdem wagen, gebührt unser aller Anerkennung!

    Wem sein Leben und seine Gesundheit lieb sind, der sollte sich Klarheit über diese Zusammenhänge verschaffen, indem er solche Bücher wie die oben erwähnten sorgfältig liest - und indem er sich das notwendige Gesundheitswissen aneignet, um nicht in die aufgestellten Fallen dieses Systems zu geraten, oder um daraus wieder zu entfliehen. Das hierzu notwendige Grundwissen habe ich logisch und leicht verständlich in meinem Buch "Der alternative Weg zur Gesundheit" dargestellt.
    (...)

    aus Dr. Johann Georg Schnitzer: Gesundheitspolitik 1964-2004