1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Fersenschmerzen

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Amulan, 27. November 2004.

  1. Amulan

    Amulan Ich bin harmlos!

    Registriert seit:
    25. Juni 2003
    Beiträge:
    497
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Stuttgart
    Hallo!

    ich wollte mal fragen, wer von euch auch Fersenschmerzen hat, und wie das bei euch ist - ?
    Ist der Schmerz bei euch eher an der Ferse Richtung Fußsohle (Plantarfasziitis) oder eher in Richtung Achillessehne? Oder beides?
    Könnt ihr trotzdem laufen und Sport machen, und falls ja, wie oft oder wie lange in der Woche?
    Wie lange habt oder hattet ihr sie, und sind sie auch mal wieder weggegangen *hoff*?
    Welche Therapie hat euch geholfen?

    Ich hatte schon
    - Spritzen
    - Röntgenbestrahlung
    - Ultraschall
    - Friktionsmassage
    - Krankengymnastik
    - Stoßwellentherapie
    und natürlich Einlagen.
    Das einzige was mir hilft, ist aber eine ausreichende Portion Schmerzmittel... und möglichst nicht so viel laufen.

    Sind die Fersenschmerzen eventuell bei einer Basistherapie bei euch dann weggegangen?

    Wäre toll, wenn viele antworten würden! :)
     
  2. kukana

    kukana Moderatorin

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    10.414
    Zustimmungen:
    235
    Ort:
    Köln
    hallo amulan,
    häufig sind schmeerzen an der ferse und hier besonders an der achillessehne ein erster hinweis auf eine rheumatoide arthritis. bei mir war es dergestalt, dass ich morgens mich nur auf zehenspitzen bewegen konnte. es dauerte eine ganze weile bis ich den fuß normal aufsetzen konnte. dazu kam ein richtiges abrollen des fußes nicht zustande. ich lief wie auf spitzen kieselsteinen.
    das alles besserte sich mit der basistherapie ( mtx) , heeute stehe ich ganz normal auf und kann durchaus ein 3-4 std konzert stehend verbringen oder stundenlang shoppen oder spazierengehen.
    schmerzmittel allein bringen dich nicht weiter, überlege mal mit deinem arzt eine basis.
    gruss kuki
     
  3. gabor

    gabor Guest

    Hallo Amula,
    ich habe auch diese Fersenschmerzen, mehr in Richtung Achillessehne.
    Habe seronegative Arthritis. Die Basistherapie mit Quensyl musste ich nach 4 Monaten abbrechen, wegen starker Übelkeit mit Erbrechen. Am Anfang ging es mir besser, also auch die Fersenschmerzen waren fast weg. Jetzt ohne Basis ist alles wieder beim alten, habe einen Termin in einer Rheumaklinik, da mein Rheumatologe keine Anstalten macht, mir weiterzuhelfen, z.B. mit einer anderen Basistherapie. Dazu habe ich immer noch mit starken Magen-Darmbeschwerden zu tun, so dass ich wenig Hoffnung habe, oral irgendein NSAR zu mir nehmen zu können. Das ist bei jeder anders. Also ich möchte mich meiner Vorrednerin anschliessen. Auf jeden Fall Basistherapie beginnen!
    Ich wünsche dir alles Gute!!
     
  4. Bernd_Bonn

    Bernd_Bonn Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. September 2004
    Beiträge:
    39
    Zustimmungen:
    0
    Fersenschmerz

    Hallo,
    ich hatte 6 Monate lang Probleme mit den Füssen ( Sprunggelenke und Achillessehne , Achillobullitis ).
    Konnte zeitweise trotz 3*Diclofenac 50 mg nicht mal spazieren gehen und mußte jede Treppenstufe einzeln nehmen.
    Zum Schluß habe ich Voltaren Emulgel benutzt, das hat die Schmerzen gelindert und die Schwellung ging leicht zurück. Zusätzlich habe ich auch Magnesium Brausetabletten genommen ( von ALDI, gibt es aber auch bei anderen Discountern ) und mehr Dehnübungen gemacht.
    Letztendlich hat aber anscheinend der Beginn der Basistherapie ( seit 28. Oktober Sulfasalazin Pleon RA ) geholfen, bereits nach ca. 2-3 Wochen sind die Schmerzen deutlich weniger geworden, jetzt bin ich auf der Dosis ( 2-0-2 ) und kann ohne Probleme Treppen runtergehen und das obwohl ich Diclofenac jetzt nur noch Abends nehme.
    Bitte nicht die Hoffnung verlieren, ist manchmal schwer, wenn es einfach nicht besser wird.
    Viele Grüsse und gute Bessserung
    Bernd
     
  5. anko

    anko Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    1.077
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Hamburg
    Hallo,
    ich kenne das auch. Jeder Schritt hat wehgetan. An Sport war gar nicht zu denken.

    Die Schmerzen waren mittig unter der Ferse, zieht aber auch öfter zur Archillissehne hin.
    Manchmal tut auch das ganze Fußgelenk weh, oder nur die Sehen die außen lang laufen. Das ist aber unabhängig von den Schmerzen unter der Ferse.

    Seit ich Cortison nehme und jetzt mit der Basis (Arava) verschwinden die Schmerzen.

    Wenn ich zu viel unterwegs bin (Einkaufbummel in derStadt) oder 1-2 Tage nach dem Reduzieren sind die Schmerzen wieder da.
    Aber insgesamt hilft die Basis und das Corti.


    Gute Besserung

    anko
     
  6. Nina

    Nina early bird

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    375
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    In Südhessens häßlichstem Ort
    Hallo Amulan,
    ich habe RA und Psoriasisspondarthritis. Bis vor zwei Wochen bin ich mit Kineret und Mtx behandelt worden und in dieser Zeit hatte ich oft Schmerzen in den Fersen, von ISG-Schmerzen ganz zu schweigen. Kineret hat offensichtlich nicht gegen die Spondarthritis gewirkt. Jetzt habe ich zum fünften Mal Enbrel, auch mit Mtx, gespritzt und es wirkt schon sehr gut. Seit ein paar Tagen geht es mir besser und ich habe kaum noch Schmerzen, auch nicht in den Fersen.
    Eine gut wirksame Basistherapie hilft dir bestimmt auch.
    Alles Gute und gute Besserung
    wünscht dir
    Nina
     
  7. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    8.381
    Zustimmungen:
    3
    Ort:
    entenhausen
    hi,

    ich kann mich ebenfalls kukanas beitrag völlig anschliessen.
    bei mir war es soweit, dass ich praktisch keinen schritt mehr laufen konnte,
    bis mtx und cortison sehr rasch halfen. auch heute merke ich die leichten
    mini--schübe an und unter den füßen. also, ich denke auch, dass eine
    gute basis-medikation dir in jedem fall hilft.
    (einlagen und schiene haben es nur verschlimmert bei mir)

    lg marie
     
  8. matrose

    matrose *Festlandmatrosin*

    Registriert seit:
    24. November 2003
    Beiträge:
    523
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Burgenland (Ö)
    Fersenschmerz..... ja so begann es bei mir auch !

    Dazu kopier ich *meine Geschichte* die ich zu einem anderem Thema geschrieben habe - hier rein:

    6 Monate nach d. Geburt hat sich meine linke Ferse zum ersten Mal gemeldet. *Fersensporn* - behandelt mit Bädern, Cremen, Einlagen, Physikalischen, Infiltration - nix hat geholfen. 1,5 Jahre nach der linken Ferse kam auch noch die rechte Ferse dazu. Beidseitige Behandlung mit Akkupunktur, Laser, Zinkleimverbänden, mit Krücken durch die Gegend *hüpfen* - - hat alles nix gebracht.
    Erleichterung brachte schliesslich dann die Heilgymnastik, wo ich lernte, trotz Schmerzen meine Füsse wieder richtig zu bewegen. Durch die Schonhaltung kam es natürlich zu einem Spreizfuss, Senkfuss u. verdrehten kleinen Zehen. Die sind mir natürlich geblieben. Einlagen trage ich weiterhin - mit Fersenhohlegung natürlich.
    Die Fersenschmerzen sind nach fast 7 Jahren mit Erkennen und Behandeln der cP *verschwunden*.

    Damals bei der physik. Behandlung im KH schwebte der Verdacht auf MB ich Raum. Er hat sich nicht bestätigt.
    Allerdings konnte man sich die hohen Entzündungswerte nicht erklären.
    Rückblickend kann ich mich schon seit ca. meinem 18 Lj. an div. *Wehwehchen* erinnern. Ein paar Monate war es meine rechte Hüfte die schmerzte. Später mal war es die Wirbelsäule. Dazwischen hin u. wieder ein Knie.



    lg v.d.matrosin
     
  9. Amulan

    Amulan Ich bin harmlos!

    Registriert seit:
    25. Juni 2003
    Beiträge:
    497
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Stuttgart
    Hallo!

    erstmal vielen Dank für eure Antworten!! :)

    Ich mache keine Basistherapie, weil ich noch keine sichere Diagnose habe :( . Ich hatte das in einem früheren Beitrag schonmal geschrieben
    ( http://rheuma-online.de/phorum/showthread.php?t=14615 ).

    Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob meine Rücken- und Sehnenschmerzen nun ein rheumatisches Problem sind, oder nicht. Ich habe nämlich auch ein ziemliches Hohlkreuz, das vielleicht Schwierigkeiten machen könnte, Übergewicht und eine vielleicht nicht ganz so gute Matratze... Und ich habe an der BWS viel mehr Probleme als unten an der LWS, was ja eher untypisch für eine rheumatische Rückenerkrankung ist, zumindest was man so liest.

    Bei mir war auch noch nie etwas geschwollen, weder Gelenke noch Sehnen. Die Sehnenansätze tun nur weh, aber ohne Schwellung.

    Also zur Zeit bin ich nur verwirrt :confused: :confused: :confused: und hoffe, dass sich bald etwas ergibt (nächster Termin beim Rheumatologen im Januar).

    Meine Fersen sind auch so, dass ich maximal eine Stunde laufen kann, davon sind aber nur die ersten 20 Minuten relativ schmerzfrei. Mit Ibuprofen kann ich das ein wenig verlängern.
    Die Fersenschmerzen hab ich nun schon über 3 Jahre und bin ziemlich genervt, u.a. weil ich wegen dem Übergewicht gerne Sport machen würde, aber nicht so richtig was machen kann. Radfahren ist auch nicht gut für die Fersen, musste ich feststellen. Dann bin ich ein halbes Jahr geschwommen, musste aber aufhören, weil ich zunehmend Probleme mit den Sehnen an der Hüfte bekam, und die wurden immer nach dem Schwimmen schlimmer. Das ist jetzt schon ein Jahr her, vielleicht probier ich es nochmal.

    Die Rückenschmerzen sind zur Zeit, muss ich sagen, ziemlich heftig (die Nächte werden auch immer kürzer...).

    Ich würde im Moment sofort eine Basistherapie anfangen, wenn mir jemand eine anbieten würde :rolleyes: !
     
  10. Amulan

    Amulan Ich bin harmlos!

    Registriert seit:
    25. Juni 2003
    Beiträge:
    497
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Stuttgart
    Hallo!

    jetzt muss ich nochmal diesen alten Beitrag ausgraben, weil sich aktuell nochmal eine Frage dazu ergeben hat.

    Und zwar war es so, dass sich meine Fersenprobleme im Lauf diesen Jahres etwas verbessert hatten, ich konnte wieder fast eine Stunde lang schmerzfrei laufen, ohne dass es sich am nächsten Tag gerächt hätte. Ganz schmerzfrei war ich aber trotzdem nicht. Nachdem ich neulich einen neuen Hausarzt ausprobiert habe, habe ich ihn auch gefragt, ob er noch eine Idee für meine Fersen hat. Er hat nur kurz draufgeschaut und dann gemeint, ich hätte ein Lymphödem, und die Fersenschmerzen würden besser werden, wenn man das mittels einer Lymphdrainage wegbekommt.

    Mir kam das gleich etwas merkwürdig vor, weil meine Beine eigentlich gar nicht geschwollen sind. Ich bin nur dick... :rolleyes: . Bin trotzdem mit dem Rezept mal zur KG-Praxis gegangen. Der Masseur dort meinte auch, dass er kein Lymphödem entdecken kann. Er hat dann statt der Lymphdrainage meine Wadenmuskulatur durchgeknetet und die Sehnen am Fuß massiert. Beides war sehr schmerzhaft. Und nun tun mir seither die Fersen wieder viel mehr weh als vorher. Es ist, also ob die fast eingeschlafenen Schmerzen wieder aufgewacht wären... Ich hatte jetzt erst 1 Termin (vor 2 Tagen), und bin unsicher, was ich machen soll. :confused:

    Soll ich ihn weiter an den Fersen massieren lassen in der Hoffnung, dass es nur eine Art "Erstverschlimmerung" ist und es später doch besser wird, oder soll ich ihm lieber sagen, er soll die Finger von den Fersen lassen und nur die Waden behandeln?

    Ich habe momentan echt Angst, dass die Schmerzen wieder so schlimm werden wie früher, und ich war doch so froh, dass ich mich endlich wieder ein wenig bewegen kann... :(