Es tut sich was in Sachen Diagnose

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Samuro, 8. Februar 2018.

  1. Samuro

    Samuro Aktives Mitglied

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    Komme gerade vom Rheumatologen. Sero-Negativ, Szinti zeigt, daß beide Iliosacralgelenke massiv entzündet sind. Hab riesen Glück gehabt, und für morgen früh ein MRT Termin bekommen. Das will RD und einen Gentest machen.
    HLA-B27
    Was heißt das jetzt?
     
  2. Heike68

    Heike68 Registrierter Benutzer

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    Sollte der HLA-B27 Wert positiv sein, erhöht das die Wahrscheinlichkeit für bestimmte Erkrankungen, wie z.B. Morbus Bechterew.

    Die Entzündung der ISG könnte ein Indiz dafür sein, ebenso für eine andere Spondarthritis.
     
  3. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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  4. Samuro

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    Na das klingt ja nicht so nett....und gerechnet hätt ich eher mit einer Kollagenose.... nun ja, abwarten....
     
  5. Mara1963

    Mara1963 Guest

    Immerhin hast du jetzt Hoffnung, dass du bald Klarheit bekommst und musst dich nicht mehr als eingebildete Kranke fühlen; das ist glaube ich sowieso das Schlimmste.
     
  6. Samuro

    Samuro Aktives Mitglied

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    Die Fibro hab ich ja trotzdem, aber du hast recht, das ist im Endeffekt gefühlt das selbe
     
  7. Heike68

    Heike68 Registrierter Benutzer

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    Vielleicht war es aber auch nie Fibro? M.E. ist das ja meist eine "Verlegenheitsdiagnose".
     
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  8. Samuro

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    Na die RD hat die Fibro als Dritte bestätigt. Kann ja sekundär sein, jedenfalls sucht diese Ärztin trotzdem nach Rheuma.
     
  9. Samuro

    Samuro Aktives Mitglied

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    Die RD hat angefufen - HLA-B27 negativ. Nun will sie den Befund vom MRT abwarten
     
  10. Mara1963

    Mara1963 Guest

    Ich habe das hier schon öfter gelesen mit dem HLA-B27 Wert - kann mir mal jemand erklären, was der genau aussagt / bedeutet?
     
  11. Samuro

    Samuro Aktives Mitglied

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  12. Samuro

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    Befund ist endlich da. RD hat mich gestern abend angerufen, ich soll heute um 11:45 kommen. Bin aufgeregt
     
  13. Samuro

    Samuro Aktives Mitglied

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    Dringender Verdacht auf Morbus Bechterw UND Fibromyalgie ist der Stand :(
     
  14. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Mara,

    es handelt sich dabei um ein genetisches Merkmal, mit dessen Vorliegen bestimmte rheumatische Erkrankungen überzufällig häufig assoziiert sind.
    Dabei gibt es alle diese Erkrankungen auch ohne dieses Gen, und umgekehrt bedeutet das Vorliegen des Gens nicht automatisch, dass jemand von diesen Erkrankungen im Laufe seines oder ihres Lebens betroffen sein muss.
    Fazit: es ist ein Indiz, also ein Puzzlestein, der unter Umständen das "Krankheitspuzzle" einzugrenzen helfen und eine vermutete Erkrankung wahrscheinlicher machen kann - nicht mehr, aber auch nicht weniger.

    Seine Bedeutung beim Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans oder auch SpA genannt) wird etwas gesteigert dadurch, dass es in den Klassifikationskriterien enthalten ist und nach dem "Diagnosealgorithmus" die Diagnose erleichtern kann, was manchmal eine frühere medikamentöse Therapie - insbesondere, wenn die "konventionelle" Therapie mit NSAR nicht ausreicht - ermöglicht.
     
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