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Erhöhte CK-Werte???

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von mmecitron, 3. März 2005.

  1. mmecitron

    mmecitron Neues Mitglied

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    25. Februar 2005
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    Hallo,
    der Kortisontest war "erfolgreich".
    Erstmals räumt der Rheumatologe ein, dass es sich doch um entzündliches Geschehen handelt. Möchte aber trotz der deutlichen Besserung in 3 Tagen Kortison, keine entsprechende Therapie beginnen.
    Ich habe jetzt 4 Tage nach diesem Test wieder starke Schmerzen (von den Zehen bis zu den Schultern), Schweißausbrüche und fühle mich richtig abgeschlagen.
    Bei der letzten Laboruntersuchung - weiterhin neg. Rheumafaktoren, jedoch erhöhte Entzündungswerte und eine erhöhte CK.
    Derzeitige Behandlung 2 x Mobec 7,5.
    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die überhaupt nichts bringen.
    Und was bedeuten die erhöhten CK Werte? Dieser Wert ist übrigens schon seit 2 Jahren erhöht und immer etwa gleich. Ist das nicht ein Hinweis auf Zerstörung von Muskelgewebe?
    Kann mir jemand einen Tipp geben?
    Weitere Kontrolluntersuchungen beim Rheumatologen sind erst für Mai geplant. Solange eben Mobec.
    LG
    mmecitron
     
  2. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    @mmecitron

    Hallo mmecitron,

    ich verstehe manche Ärzte nicht. Dein Rheumatologe räumt ein, daß es sich um "etwas entzündliches" handelt und forscht nicht weiter.....

    Ich habe keine Erfahrung mit "CK-Werten" aber Dr. Langer hat auf eine Anfrage folgendes Geschrieben:

    http://www.rheuma-online.de/fua/159.html

    Zitat:
    Es gibt eine ganze Reihe von Ursachen, die zu einem erhöhten Rheumafaktornachweis im Serum führen. Die häufigste Ursache ist natürlich die rheumatoide Arthritis, daneben kann ein positiver Rheumafaktor aber auch bei anderen entzündlich-rheumatischen und immunologischen Systemerkrankungen vorkommen, oft dann auch im Rahmen von sogenannten Überlappungssyndromen ("Overlap-Syndromen").

    Die CK ist typischerweise immer dann erhöht, wenn es - durch welche Ursachen auch immer - zu einer Schädigung der Muskulatur und zum Zerfall von Muskelzellen kommt. Im Zusammenhang mit einem positiven Rheumafaktornachweis ist dann u.a. auch an die Möglichkeit einer entzündlich-rheumatischen oder immunologischen Systemeerkrankung mit Skelettmuskelbeteiligung im Sinne einer Muskelentzündung ("Myositis") zu denken. Beispiele sind die Polymyositis oder Dermatomyositis; Myositiden kommen aber auch im Zusammenhang mit Kollagenosen etc. vor.

    Die Therapie richtet sich nach der zugrundeliegenden Ursache. Wenn offensichtlich derzeit die Diagnose noch nicht klar ist, empfiehlt sich die Vorstellung bei einem internistischen Rheumatologen.

    Zitat-Ende

    Ferner gib mal oben bei der Forumsuche die Buchstaben "CK" ein. Du bekommst eine ganze Menge Threads angezeigt. Wusel Dich mal durch, vielleicht findest Du ja weitere Infos, die Dir weiterhelfen können.

    Viele Grüße
    Sabinerin
     
  3. kukana

    kukana Moderatorin

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    hallo,

    dieser wert war bei meiner kollegin auch erhöht, nach weiteren untersuchungen und einer biopsie stellte sich heraus, dass sie eine dermatomyositis hat. ihr behandlung war zu anfang mit cortison und mtx. inzwischen (nach ca. 2 jahren) nimmt sie nichts mehr, muss aber regelmässig zu kontrollen. ihre muskelkraft hat nachgelassen, statt fahrrad benutzt sie einen motorroller da sie keinen auto führerschein hat. ihr laufpensum ging von 10 km am tag auf null zurück und war mal wieder bei 2 km. was bei ihr dazu kommt ist eine erhöhte kälteempfindlichkeit, die wohl bedingt ist durch die geringeren muskelbewegungen und durchblutungen.

    aber alles in allem gehts ihr gut.

    gruss kuki