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epilepsie bei katzen

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von lexxus, 8. November 2007.

  1. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    hallo miteinander,

    ich hätte mal eine frage an die katzennarren: hat eine/r von euch erfahrung mit epilepsie bei katzen? mein katerle schrödinger ist epileptiker, hatte zeitweise alle ein bis zwei wochen einen anfall und ist mir heute nach langer zeit mal wieder umgekippt. das letzte mal ist nun schon so lange her, dass ich erst einmal im kalender gucken musste, wann der letzte war (feburar). mit meiner tierärztin (die vorerst nix besseres zu tun hatte, als mir weis zu machen, dass epilepsie nicht vererbbar sei und sie nix damit zu tun hätte, weil der kater von ihr ist) habe ich besprochen, dass, solange die anfallshäufigkeit nicht steigt, keine medikamentöse therapie sinnvoll ist. dennoch meine frage, wie eine therapie aussähe und ob sie erfolgversprechend ist? schließlich kann man sich ja nie drauf verlassen, dass die abstände der anfälle eher groß bleibt, das kann sich ja auch schnell ändern. allein auf den rat meiner tierärztin möchte ich mich nicht verlassen, weil sie manchmal eher den eindruck macht, dass ihr das geldverdienen wichtiger ist, als das wohl des tieres.
    katerles anfälle würde ich eher als petit mal einordnen, da meistens nicht länger als 30 sekunden bis eine minute dauernd, aber schon so tief scheinend, dass es eher keine absencen mehr sind, wobei sich hier mein wissen eben auf anfälle bei menschlichen epileptikern beschränkt. die anfälle sind aber eben so kurz und katerle ist danach so schnell wieder fit, dass ich eine sofortbehandlung mit diazepam (wie man es eben beim menschen macht) für überflüssig halte.

    würde mich über erfahrungswerte freuen.

    lieben gruß
    lexxus

     

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  2. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hi Lexxus,
    ich hatte eine Katze die nach einem Schädel-Hirn-Trauma epileptische Anfälle entwickelte. Tabletten halfen vorübergehend, hatten aber den Effekt, dass sie nur noch schlief. Reduzierung brachte Krampfanfälle die sehr schlimm wurden, u.a. biß sie sich dabei die Zunge blutig. Zum Schluß habe ich sie einschläfern lassen müssen. Sie quälte sich nur noch.

    Ich würde das somit mal beobachten, solange es nur kurze Anfälle sind ohne heftige Begeleiterscheinungen, würde ich noch nichts geben.

    Gruß Kuki
     
  3. Ruth

    Ruth Bekanntes Mitglied

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    hallo, lexxus!

    mit epilepsie bei katzen kenne ich mich nicht aus. aber beim lesen deines beitrags kam mir der gedanke: willst du nicht die tierärztin wechseln, wenn du kein volles vertrauen zu ihr hast?
    alles gute für deine liebe samtpfote
    wünscht dir
    ruth
     
  4. Patty

    Patty Mitglied

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    Hallo Lexxus,
    ich habe nur Erfahrung bei Epi-Hunden.
    Die Müdigkeit die angesprochen wurde hatte meine Hündin auch, die wurde allerdings weniger. Man gibt die Epimittel ja in 2 Dosen morgens und abends, da finde ich es ok, wenn sie danach ein wenig müde ist.
    Wichtig ist das sie dadurch fast anfallfrei wurde.
    Ihc weiß nicht ob das bei Katzen auch so ist, aber bei Hunden spielen die Hormone eine große Rolle. ISt deine Katze kastriert? Seit unsere Maus kastriert ist und die Epimittel nimmt, ist sie Anfallfrei, seit nun mehr einem Jahr.

    Hat deine Katze im Krampf abgekostet oder uriniert? Wenn ja sind die Krämpfe tiefer als du denkst.

    Diazepan würde ich mir trotzdem besorgen, den das Mittel sorgt nicht dafür das der Krampf aufhört, sondern das danach nicht mehr Krämpfe auftreten oder die Tiere in einen Status kommen, aus dem sie nur chwer wieder rauskommen.
     
  5. couscous

    couscous Neues Mitglied

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  6. gisipb

    gisipb Neues Mitglied

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  7. ClaudiaC

    ClaudiaC Neues Mitglied

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    Hallo lexxus,

    habe folgenden Link zu dem Thema: http://www.welt-der-katzen.de/katzenhaltung/medizin/krankheiten/epilepsie.html

    dann noch diesen Text:
    [QUOTEEpilepsie
    Sammelbegriff für Anfallsleiden, das bei verschiedensten Erkrankungen als Symptom auftritt. Beispielsweise: - mangelhafte Sauerstoffversorgung des Gehirns, - zu wenig Blutzucker, - Vergiftung durch Chemikalien, - Harnvergiftungen, - schwere Spulwurmbefall. In schwerer Form: - Bewusstlosigkeit, - andauernde Krämpfe, - Speichelfluss, - Kau- und Schnappbewegungen, - Ganzkörperzuckungen ohne Bewusstseinsverlust.
    ][/QUOTE]

    und noch einen Link zu einem Tierarzt, der das Thema erläutert:
    http://www.dr-von-rhein.de/Gesundheit/Epilepsie/epilepsie.html

    dann gibt es da noch einen Online-Tierarzt, der tatsächlich antwortet, wenn man ihm ein Mail schickt:
    http://www.zzf.de/spangenberg/

    Hoffe, der eine oder andere Link beantwortet Dir Deine Frage.

    Lg Claudia
     
  8. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    hallo ihr lieben,

    vielen dank für eure antworten. hab erst einmal eine weile gebraucht um mich durch all die links zu kämpfen. vielen dank auch dafür, die katzen-hp kannte ich noch nicht (google spuckt auch immer so wahnsinnig viel aus, wenn man nach sowas sucht), macht aber einen kompetenten eindruck, werd mich auf jeden fall dort anmelden.
    was mich irritiert sind die dort beschriebenen anfallssymptome. vielleicht hab ich aber auch nur glück und katerle hat eine eher milde form erwischt.
    meistens kriegt er die anfälle nur dann, wenn er in einer aufregenden situation ist, z.b. futterzeit. oft rennt er dann plötzlich vom ort seines interesses weg und versucht sich zu verkriechen (klar, das ist der instinkt sich selbst schützen zu wollen). oft bleibt er starr auf allen vieren stehen, manchmal sackt er aber auch zusammen. aufällig und immer vorhanden ist der unkontrollierte speichelfluss (selbst wenn alle anderen symptome nicht eindeutig sind, erkenne ich es immer daran). manchmal gibt er auch ganz tiefe und ängstliche mautzgeräusche von sich. urinieren oder koten tut er dabei nie, auch von aggressionen ist er weit entfernt. krämpfe im eigentlichen sinne hat er auch nicht. wenn er wieder "da" ist, schaut er sich kurz irritiert um, schüttelt sich einmal kräftig und benimmt sich dann so, als sei nix gewesen. übermässige müdigkeit oder irgendwelche anderen beeinträchtigungen sind nicht festzustellen. er neigt ein bißchen zu ängstlichkeit, allerdings nicht in übertriebenem maße, würde das eher als charaktereigenschaft einordnen, nicht als symptom (so wie auf der katzen-hp beschrieben). während der anfälle halte ich ihn immer fest und kraule ihn fest im nacken um einen reiz von aussen zu verursachen und das anfallsgeschehen möglicherweise zu verkürzen.

    @ruth, du hast recht, darüber habe ich auch schon nachgedacht, zumal es nicht das erste mal ist, dass ich mit der tierärztin unzufrieden bin. ich habe mich bisher immer nur irgendwie verpflichtet gefühlt, weil beide katzen von ihr stammen. katzenmadame dröte habe ich 5-jährig von ihr übernommen, weil sie sich mit den anderen katzen in der praxis nicht vertragen hat (was ich auch live erlebt habe). nachdem ich nun aber seit geraumer zeit den verdacht hege, dass sie mir mit dröte wissentlich ein krankes tier (chronische niereninsuffizienz) untergejubelt hat und bei akuten beschwerden nicht einmal in der lage war, bei ihrer ursprünglich eigenen katze blut abzunehmen (dröte konnte einfach nicht ausreichend festgehalten werden), ist das eh beschlossene sache. zudem hab ich einen wirklich guten und engagierten tierarzt gleich um die ecke.

    lieben gruß
    lexxus

    ps: katerle ist übrigens kastriert.
     

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    #8 9. November 2007
    Zuletzt bearbeitet: 9. November 2007