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Entzündung im ISG und Schleimbeutelentzündung in der Hüfte

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Kalip, 10. Mai 2016.

  1. Kalip

    Kalip Guest

    Guten Morgen,

    ich wollte mal fragen, ob jemand von Euch schon mal eine Schleimbeutelentzündung in der Hüfte hatte. Angefangen hat das Theater mit einer Entzündung im ISG - meine Hausärztin hat mir ein Antibiotika verschrieben. Es wurde etwas besser - und dann bekam ich Schmerzen in der Hüfte. Ich war zuerst beim Orthopäden, weil ich Angst hatte, daß mein Hüftgelenk kaputt ist. Dort wurde geröntgt und glücklicherweise sind die Knochen mit dem ganzen Drumherum noch in Ordnung. Ich hatte aber trotzdem Schmerzen und bin wieder zu meiner Hausärztin gegangen. Diese diagnostizierte eine Schleimbeutelentzündung in der Hüfte und gab mir eine Cortisonspritze. Weil ich gleichzeitig auch noch eine Blasenentzündung hatte, bekam ich zusätzlich wieder Antibiotika. Ich war zwei Wochen krankgeschrieben, arbeite aber seitdem wieder.

    Das ist nun vier Wochen her - und ich habe solche Schmerzen im Gelenk, kann nicht vernünftig stehen und laufen tut weh - was kann ich tun?

    Ich möchte Anfang Juni für drei Wochen in Urlaub fahren und bis dahin wäre ich gerne diese blöden Schmerzen los. Ach ja - ich nehme Diclo 75 und habe auch schon Tilidin genommen, wenn ich zu Hause war - hilft aber beides nicht wirklich.

    Hat vielleicht jemand von Euch noch eine Idee, was helfen könnte?

    Termin beim Rheumatologen habe ich am 25. Mai - früher geht leider nicht.

    Vielen Dank im Voraus und einen schmerzfreien Tag.

    Liebe Grüße

    Barbara
     
  2. josie16

    josie16 PsA

    Registriert seit:
    16. Mai 2010
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    Hallo Barbara!
    Bevor Du da noch länger rumlaborierst, würde ich mal nach einem MRT fragen, damit genau geklärt wird, was die Schmerzen verursacht, wenn das Cortison jetzt auch nicht gerade überragend erfolgreich war.
    Bei einer Schleimbeutelentzündung sollte man halt dem Gelenk auch Ruhe gönnen, ich weiß nicht, ob Du bei deinem Job viel auf "den Beinen" bist, das belastet halt alles zusätzlich.
     
  3. Mni

    Mni Aktives Mitglied

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    sowas ist recht langwierig!

    bemüh mal die Suchfunktion, dazu gibt es hier schon einige Stränge!

    ein MRT hilft dasei leider auch nicht!

    Was ich seltsam finde: dass nicht der Orthopäde die Diagnose gestellt hat- aber meiner ist auch zuerst nicht draufgekommen..

    ich habs diesmal nicht in der Hüfte, sondern am Sitzbein- das ist auch übel...schon 5 MOnate lang..

    Geduld und gute Besserung wünscht mni

    meine Ärzte sind nur angenervt, wenn ich deswegen frage, weil sie auch nicht wissen, was man dagegen tun könnte...
     
  4. Trix

    Trix Neues Mitglied

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    Entzündung im ISG.......

    Hallo Ihr Lieben hier ,
    ein MRT kann auf jeden Fall nicht verkehrt sein denn die Bilder sind genauer als ein Röntgenbild,
    war gerade 3 Wochen im Krankenhaus, zu erst ein Röntgenbild nichts gesehen, dann MRT und siehe da Flüssigkeit im Hüftgelenk und eine
    dicke Entzündung im Hüftgelenk ( CRP 385 hoch ), Entlassung mit Gehhilfe und mit den Worten das kann lange dauern und auf keinen Fall
    belasten ,nah toll L. G.
     
  5. Kalip

    Kalip Guest

    Guten Morgen und vielen Dank

    an Euch für die Antworten. Ich werde meinen Rheumatologen (oder vielleicht meine Hausärztin, das geht schneller) dann mal nach einem MRT fragen. Ich hatte gehofft (wie immer stirbt die Hoffnung zuletzt) das jemand den ultimativen Tipp hat, was ich tun könnte, um die Schmerzen loszuwerden.

    Liebe Josie 16. ich habe einen Schreibtischjob - kann also meistens sitzen. Aber auch das ist teilweise unangenehm; allerdings auszuhalten. Schlimm wird es einfach, wenn ich laufen muss - Treppen vermeide ich wo immer möglich.

    Hallo Mni, meine Ärztin hat auch auf den Orthopäden geschimpft und mir dann gleich eine Spritze gegeben. Dadurch wurde es etwas besser - aber nicht auf Dauer. Am Sitzbein - das ist ja wirklich übel - gute Besserung! Und fünf Monate schon, ohne das Dir jemand helfen konnte??

    Mensch Trix, Du Arme - drei Wochen im Krankenhaus und es ist immer noch nicht besser - das macht mir aber nicht wirklich Mut. Dein CRP Wert ist ja wirklich wahnsinnig hoch. Und auf keinen Fall belasten? Wie soll das gehen? Schweben hat doch keiner von uns gelernt, oder? Auch Dir gute Besserung.

    Mal schauen - vielleicht kommt ja noch jemand vorbei, der weiß, was hilft - und dann werden wir alle davon profitieren.

    Liebe Grüße und einen schönen Tag ohne Schmerzen wünscht

    Barbara
     
  6. Clara07

    Clara07 Aktives Mitglied

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    Hallo Barbara,

    von den Symptomen her ist mir das vertraut. Festgestellt wurde Bursitis - bei einer Fortbildung von drei Ärzten an drei unterschiedlichen Stellen, von dem nachuntersuchenden Rheumaprof. an der vierten Stelle. Inzwischen fanden sich Prolapse und Spinalkanalverengung :cool:. Da die Doktoren nicht halfen, half Frau sich leidlich selbst.


    • Novamin und Paracetamol helfen nicht die Spur
    • je kleinere Schritte ich mache, um so weniger schmerzt es
    • beim Gehen leicht nach vorne beugen
    • Retterspitz oder ähnliche Salben auf den Oberschenkelknubbel und die Wirbelsäule helfen minimal, immerhin
    • nachts im Bett bei akuten Schmerzen Stufenlagerung, zwei, drei Kissen unter die Waden, Fersen und Kniekehlen müssen dabei frei sein (Druckstellen- und Thrombose-Gefahr)
    • weil die Sitzhöcker kräftig mitjaulen, sitze ich seither auf Kissen, für Zwischendurch auf einem Luftkissen, auf Dauer ist es mir zu anstrengend mit dem Wobbelkissen
    • Schonen, jaaaa :top:, nur keine 24 Stunden, sonst roste und raste ich ein
    • irgendwann wird es weniger
    • es kommt jedoch wieder :mad:, ich hoffe jetzt auf die Kunst einer Physiotherapeutin

    Liebe Grüße
    Clara
     
  7. Kalip

    Kalip Guest

    Liebe Clara

    vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Da sind einige Tipps, die ich befolgen kann - das mit den kleinen Schritten wird mir am schwersten fallen. Bevor mich das Rheuma erwischt hat, bin ich sehr gerne gejoggt und habe an zehn Kilometerläufen teilgenommen. Ich war so beweglich; die Krankheit raubt immer mehr von dem, was ich mal konnte.

    Leider habe ich dafür im Gegenzug keine Geduld bekommen - und die bräuchte ich dringend. Aber ich lasse mich nicht unterkriegen - genieße alles, was geht und nehme so viele Veranstaltungen wie möglich mit - immer nach dem Motto: Was ich erlebt :)habe, kann mir keiner mehr nehmen. Und ich habe glücklicherweise einen sehr lieben Mann an meiner Seite, der mich sehr unterstützt. Dafür bin ich sehr dankbar. Er hat mich kennengelernt, als ich kerngesund war - hat den Anfang von RA mitbekommen - dann Diabetes Insipidus (das war echt nervig, als es noch nicht diagnostiziert war, weil ich 15 Liter am Tag und in der Nacht getrunken habe und dementsprechend immer auf der Suche nach Toiletten war). Es folgten Fibromyalgie und Bluthochdruck. Durch die ganzen Tabletten habe ich so zugenommen - langsam geht es jetzt aber wieder abwärts.

    Ist das nicht ungerecht? Zunehmen geht so schnell und einfach - abnehmen ist so schwer und langwierig:confused:

    Aber wir lassen uns nicht unterkriegen - immer nach dem Motto: Einmal mehr aufstehen als hinfallen.

    In diesem Sinne - noch einmal herzlich Dank für Deine Antwort, liebe Clara und einen wunderschönen Tag

    P.S. Bei uns im Garten blühen schon die ersten Rosen - und das sind die Dinge, über die ich mich freuen kann.
     
  8. Anastasia71

    Anastasia71 Neues Mitglied

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    Hallo Barbara,

    ja das mit dem schmerzenden ISG kenne ich leider auch zu gut, und eine Schleimbeutelentzündung hatte ich in der rechten Schulter.
    Mir hat da die Cortisonspritze und 3mal pro Woche Physiotherapie (manuelle Therapie) gut geholfen, aber es kommt halt oft wieder. Gott sei Dank habe ich eine Langzeitgenehmigung von der Krankenkasse, da ist das dann auch kein Thema.
    Na ja und mit dem ISG war ich wegen Verdacht auf Morbus Bechterew im MRT aber so war da nichts zu sehen, aber komischer Weise schlägt das Cortison bei mir, wenn es ins Gelenk gespritzt wird sehr gut an. Also wohl doch eine Entzündung, aber der Rheumatologe will davon nichts wissen, bin im Moment auf der Suche nach einem Neuen, alles nicht so toll und einfach.

    Wünsch Dir gute Besserung und einen schönen Urlaub im Juni

    Silbermondfee
     
  9. Kalip

    Kalip Guest

    Guten Morgen Silbermondfee

    Was für ein schöner Nickname!
    Ich habe heute um drei kurzfristig einen Termin bei meinem Rheumatologen bekommen. Er wird mit Ultraschall untersuchen und dann vielleicht gleich einen Orthopäden bitten (mein Rheumatologe hat seine Praxis in einem Krankenhaus) mir Cortison direkt in den Schleimbeutel zu spritzen - unter Ultraschall. Er sagt, er könnte das wahrscheinlich auch, hat es aber nur in der Ausbildung gemacht und will deshalb nicht selber spritzen. Der Mann ist klasse - ich bin froh, ihn an meiner Seite zu haben. Ich war eine der letzten Patientinnen, die noch angenommen wurden - nun haben sie Aufnahmestopp.

    Ich sollte mich auch mal um so eine Langzeitgenehmigung bemühen - Danke für den Tip.

    Und vielen Dank für Deine Antwort - ich wünsche Dir wunderschöne, schmerzfreie Pfingsten

    Barbara
     
  10. Clara07

    Clara07 Aktives Mitglied

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    Hey,

    au Backe, ich lebe im falschen Bundesland. Hier wird maximal eine Diagnose gesichert, aber nichts passiert; wenn ich mal vom Ausschimpfen durch den Facharzt wegen unverschämter Forderungen des Patienten absehe :rolleyes: . Ich verstehe, Kassen-Ärzte müssen die Gehälter ihrer KV-Bonzen zusammenkratzen. Patient ist mit Sicherheit nicht an Buritis gestorben. Er hat sich nur nichts zu Essen besorgt. :cool:

    Ich wünsche euch guten Erfolg mit Langzeitgenehmigung und Behandlung :top:.

    Liebe Grüße
    Clara
     
  11. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Ja verhungert, weil er nicht laufen konnte bis zum Laden. Aber das gilt heute nicht mehr im Zeitalter des Internets und Lebensmittel im Supermarkt online bestellen und liefern lassen.:mad::rolleyes: Wer kein Internet hat, der hat halt Pech gehabt...
     
  12. Kalip

    Kalip Guest

    Mein Rheumatologe

    hat Ultraschall gemacht und einen Erguss diagnostiziert. Er hat dann mit dem Schallkopf relativ fest in die Leiste gedrückt - Wow, das tat weh. Er glaubt nicht, das es eine Schleimbeutelentzündung ist, hat mir aber eine Überweisung zum MRT gegeben. Zuhause habe ich Quarkpackungen gemacht - und jetzt ist es besser geworden! Eine ganz dumme Frage habe ich nun - kann es sein, daß der Erguss sich verteilt hat durch den festen Druck?
    Wie auch immer - wenn es so bleibt, wie es jetzt ist, kann ich damit leben.
    Euch noch einen schönen Pfingstmontag.
    Liebe Grüße
    Barbara
     
  13. Kalip

    Kalip Guest

    Und morgen den Termin beim Chirurgen

    weil bei mir weißer Hautkrebs diagnostiziert wurde - immer wieder etwas Neues, was ich nicht brauchen kann. Aber so ist das Leben.....
     
  14. Sternschuppe

    Sternschuppe Neues Mitglied

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    Liebe Barbara, ich wünsche dir für morgen alles Gute.
    Hab keine angst, solange es weißer Hautkrebs ist, ist es noch nicht dramatisch. In der Regel wird der weggeschnippelt und dass wars.