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Entsäuerung und Entschlackung des Körpers

Dieses Thema im Forum "Ernährung" wurde erstellt von silviii090, 5. März 2013.

  1. silviii090

    silviii090 Neues Mitglied

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    Hallo ihr Lieben!

    Vor einem Jahr wurde bei mir die Diagnose Chronische Polyarthritis festgestellt.....
    Ich nehme derzeit Ebetrexat (MTX) und Folsäure ein. Bin aber schon lange auf der Suche nach einer geeigneten Alternative, um die starken Tabletten loszuwerden.

    Bin heute im Internet auf das Thema Entsäuerung gestoßen und kann mir gut vorstellen, dass das für den Körper und für die Gesundheit sehr hilfreich sein kann..... Leider habe ich nirgends eine definitive "Anleitung" dazu gefunden.

    Hat von euch wer Erfahrungen mit Entsäuerung oder Entschlackung? Wie habt ihr das angestellt und wie hat es euch geholfen?

    Vielen Dank für eure Erfahrungsberichte :)
     
  2. mimi67

    mimi67 Aktives Mitglied

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    Hallo,
    Wahrscheinlich gibt es so viele Ernährungstipps wie Rheuma Arten, dass muss man immer selbst herausfinden, ob es zu der eigenen Erkrankung passt. Soweit ich weiß, gibt es inzwischen einige Untersuchungen zu Rheuma und Fasten, auch vegane Ernährung oder regelmäßiges Heilfasten können zur Linderung beitragen. Entsäuerung meint nach meiner Kenntnis basische Ernährung. Es gibt diverse Mittel zum Entsäuern, auch in der Apotheke. Sicher können dir noch mehr Leute hier konkretere Tips geben.
     
  3. renzo

    renzo Neues Mitglied

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    "Entsäuerung und Entschlackung": Meines Wissens wird da etwas versprochen, das es so gar nicht gibt. "Entschlackung" gibt es nicht. Was soll denn eine "Schlacke" in dem Zusammenhang sein? Und bei der Entsäuerung: Der Säuregrad des Bluts wird vom Organismus sehr genau gepuffert und kontrolliert. Wenn man da ein bisschen googlet, findet man (wieder mal) viel Heilsversprechen, aber ohne solide Basis. Da wird halt viel Geld mit verdient! (Einer bezeichnete diese Basenpulver sogar als überteuerten Chemieabfall.) Eventuell kann man mit den Pülverchen seinen Magen-Darmtrakt etwas entsäuern, wenn man genug davon futtert.
    Ich bin - nachdem ich angefangen habe, mich damit zu beschäftigen - einigermaßen entsetzt, was für Kurpfuscherei anscheinend mit den Rheuma-Leuten getrieben wird. Gut, dass es Foren wie das hier gibt, wo man sich austauschen kann!
     
  4. Tanny

    Tanny Neues Mitglied

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    Hi
    also mir wäre das zu gefährlich die Medikamente weg zu lassen, bei mir hat es sehr sehr lange gedauert um erwas zu finden das mir hilft,jetzt bin ich beim spritzen von Metex angelangt und das dauert jetzt auch wieder bis es anschlägt, obwohl ich schon eine kleine Besserung feststellen kann.

    Ich trinke jeden Tag eine Tasse Brennesseltee und trinke viel nach.Trinken ist das A und O.

    Anfangs habe ich es auch mit der einnahme von kolloidalem Silber probiert was mir mein Heilpraktiker empfohlen hat, hat aber nichts gebracht.
    Außer das der Geldbeutel leichter war :(.

    Aber das musst Du wissen das muss jeder für sich selbst entscheiden, ich mache jetzt nur noch das was mein Rheumadoc sagt denn bei ihr fühle ich mich in guten Händen!!Keine Selbstversuche!!

    LG Tanja
     
  5. silviii090

    silviii090 Neues Mitglied

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    Vielen Dank für eure Antworten. Das stimmt allerdings, dass es so viele Ernährungstips wie Rheumarten gibt :D

    Es ist halt schwierig, sich da als "Laie" zurechtzufinden, bei den unzähligen verschiedenen Ernährungstips, von den verschiedensten Ärzten.

    Meine Krankheit spüre ich schon seit längerer Zeit nicht mehr, habe weder Schmerzen noch sonst irgendwelche Einschränkungen. Deshalb würde ich ja gerne das MTX einfach weglassen - habe es im letzten halben Jahr schon von einer Tablette / Woche auf eine Tablette alle drei Wochen reduziert.

    Ich bin ja nach wie vor der Meinung, dass das eine Psychosomatische Ursache hat und dass die Krankheit jetzt mehr oder weniger durch die "Lösung dieses einst psyhischen Problems" verschwunden ist.... ich würde es mir wünschen :)

    Schönen Tag euch allen und LG :)
     
  6. Waldmensch

    Waldmensch Sozialkämpfer

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    @renzo
    Leider nicht nur bei Rheumakranken ... selbst bei den todkranken Krebspatienten wird nicht gestoppt. Wie schlimm ist diese Welt geworden.

    Wenn man durch die Programme zappt und bei den diversen TV-Shops sieht was die den Leuten so schmackhaft machen, da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Was man da alles futtern soll um gesund zu bleiben. Aber sicher wird man gesund bleiben, denn an soviel Chemie geht keine Krankheit mehr ran.
    Zudem gibt es dann noch die bunten Zeitschriften mit "gesunder Werbung", so dass ich des öfteren bei meinen Eltern mal eingreifen muss. Die Krönung war allerdings, als man mir die Schmerzmittel ausreden wollte und dafür "Dänische Hagebutten" empfohlen hat.
    Und welcher Hipe wurde um Aronia gemacht? Überall waren diese Beeren drin, damit es den Menschen gut geht(die Besserung des Geldbeutels der Hersteller vernachlässigen wir mal).
    Und seit eine schulmedizinisch ausgebildete Ärztin, die sich dann auf Homöopathie und Naturheilkunde spezialisiert hat, bei meiner Frau am Daumen mit einer Eieruhr(Sanduhr) innere Unausgeglichenheit "diagnostizierte", habe auch ich diesen Zweig der Medizin verlassen. Kann sein das Akkupunktur oder Globuli bei einigen helfen, doch sind viele auf diesen Zug aufgesprungen um hier IGELn zu können. Zumal an dieser Stelle das Geld schneller und einfacher fließt, als bei den zahlungen der KV für die Behandlungen der GKV-Patienten.
    Letztlich muss jeder für sich selbst entscheiden ob er dafür Geld hat und ob in Klistier oder ein anderes "Entschlackungsmittel" Freude bereitet.
    Ich gehe für dieses Geld lieber mal schön Essen oder lasse mich ein WE lang im König-Albert-Bad(Bad Elster) mit einem Bad und Massage verwöhnen http://www.saechsische-staatsbaeder.de/bad-elster/wohlfuehlangebote/wohlfuehl-kurzurlaub.html .

    LG
    Waldi