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Enbrel + Schwangerschaft + Geburt + danach

Dieses Thema im Forum "Rheuma und Schwangerschaft" wurde erstellt von tyler, 28. Oktober 2008.

  1. tyler

    tyler Neues Mitglied

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    Hallo,
    ich habe bereits einige Beiträge zu diesem Thema gelesen und selbst aktiv mitgeschrieben ...

    Gibt es unter euch schon jemand der mit Enbrel behandelt worden ist, Schwanger war und bereits ein kleines Mädchen oder Buben auf die Welt bekommen hat :a_smil08:

    In ca zwei Wochen habe ich einen Termin bei einem Uni Prof. im Wiener AKH, er war der erste der mich zu einem Gespräch eingeladen hat ohne im Vorfeld abzulehnen.

    Ich würde mich sehr über Nachrichten bzw. Infos freuen!

    Hoffe es geht euch gut, bis bald
    tyler
     
  2. sonnenliebe

    sonnenliebe Mitglied

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    hallo Tyler

    ich habe Enbrel bis zum positiven Schwangerschaftstest genommen, dann ausgesetzt und nun, nach Schwangerschaft und 6monatiger Stillzeit nehme ich es wieder.
    Was willst du denn genau wissen?

    Liebe Grüße
    Sonnenliebe
     
  3. tyler

    tyler Neues Mitglied

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    [​IMG]Guten Morgen Sonnenliebe!
    Vielen Dank für deine Nachricht, ich habe mich soooo gefreut :)

    Darf ich fragen welche Art Rheuma du hast, wie lange ....
    eigentlich will ich alles wissen :o Wie es dir während der Schwangerschaft gegangen ist, wie die Geburt war und wie es deinem Zwerg geht :)

    Ich habe eine Spondylarthritis mit Gelenksbeteilung (Morbus Bechterew) und angeblich ist man da während der Schwangerschaft nicht geschützt..
    ich habe halt Angst 9 Monate schwer zu leiden und mich nach der Geburt nicht um das Baby kümmern zu können.

    Meine Krankheit ist leider sehr aggressiv, bei einem Schub geht bei mir nix mehr, also die Wirbelsäule ist dann so gut wie tot und ich kann mich nicht mehr bewegen. (wie querschnittsgelähmt)

    Danke für deine Infos .... !!!!!!
     
  4. Sonnenblume78

    Sonnenblume78 Registrierter Benutzer

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    Hallo, ich habe mich gerade erst hier angemeldet und bin noch etwas unerfahren in diesem Forum. Also, ich bin 30 Jahre alt und bereits in der 12. Woche schwanger. Als ich 1 1/2 Jahre alt gewesen bin, wurde bei mir juvenile (chronische) Polyarthritis festgestellt. Nach verschiedenen Medikamenteneinnahmen und mehreren Operationen nehme ich jetzt schon 2 Jahre Enbrel und bin überglücklich,denn ich kann besser leben damit. Meine Schwangerschaft habe ich festgeplant und das Enbrel auch bis zu 4 Wochen vorher abgesetzt. Ich habe große Angst vor Schädigungen des Kindes,deshalb versuche ich auch keinerlei Medikamente einzunehmen und meine Beschwerden so zu ertragen. Die Schmerzen sind auszuhalten und es geht mir auch ganz gut ohne Medikamente,mein linker Ellbogen ist etwas eingeschränkt in der Bewegung und schmerzt auch,aber wie gesagt zum Glück erträglich. Meine Frage ist u.a. ob ich mich für einen Kaiserschnitt oder eine normale Geburt entscheiden soll??? Kaiserschnitt wäre für mich nicht so anstrengend und unkomplizierter, da ich mich Frage ob durch die ganze Strapaze der normalen Geburt evtl. ein Schub ausglöst werden könnte. ich habe die Erfahrung gemacht,dass Stress bei mir schon oft einen Schub ausgelöst hat??!!!! Würde mich sehr freuen, wenn mir jemand helfen könnte. Herzlichen Dank Sonnenblume 78
     
  5. tyler

    tyler Neues Mitglied

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    Willkommen Sonnenblume 78! Zuerst mal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft, ich freue mich immer besonders wenn ich solche Zeilen lese. Ich selbst bin auch 30 und so langsam denke ich des öfteren über ein Kind nach. Ich hoffe sehr, dass dein Zustand soweit gut bleibt und es dir während der Schwangerschaft und auch danach gut geht. Ob eine normale Geburt oder Kaiserschnitt solltest du mit deinem Doc. abklären, ich für mich werde oder würde mich für einen Kaiserschnitt entscheiden. Ich glaube es wäre bei mir auch gar nicht anders möglich. Enbrel hast du echt vorm "basteln&" abgesetzt - oder zufällig 4 Wochen vorher? Ich weiß nicht, ob ich 4 Wochen ohne leben kann.. Ich weiß hört sich jetzt blöd an, weil während der Schwangerschaft darf man ja auch nicht spritzten. Ich hoffe sehr, dass ich zumin. einigermaßen geschützt bin... Aber angeblich bei MB nicht. Keine Ahnung. Deine Angt das dem Baby was passiert kenne ich, darüber denke ich auch sehr viel nach. Mein Mann macht sich da mehr Sorgen um mich :) Also natürlich auch um das Kind, aber er meint ich stehe im Vordergrund! Streß löst sicher sogar Schübe aus, also zumin. bei mir. Hat dein Frauenarzt Erfahrung mit Rheuma + Schwangerschaft? LG tyler
     
    #5 29. Oktober 2008
    Zuletzt bearbeitet: 29. Oktober 2008
  6. Sonnenblume78

    Sonnenblume78 Registrierter Benutzer

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    Guten Morgen Tyler

    herzlichen dank für deine Glückwünsche,ich freue mich auch unheimlich auf unser Baby. Ich leide zwar von Anfang an an starker Übelkeit,die mich den ganzen Tag über begleitet,aber ich freue mich sehr zu spüren,wie mein Körper sich verändert und vorbereitet - das ist alles ein Wunder,was da passiert und ich bin so stolz darauf,dass es funktioniert hat. Mein fraund und ich haben lange überlegt und uns auch die Risiken,die überwiegend auf mich zu kommen könnten,vor Augen geführt. Naja,letztendlich meinten wir, wir versuchen es,wir wissen ja nicht, was gewesen wäre wenn..... Gut und dann bin ich zu meiner Rheumatologin und zu meinem Frauenarzt, habe mich gründlich untersuchen lassen, Tests wurden gemacht etc und dann habe ich das Enbrel abgesetzt, nach einer Woche ohne Spritze ging es mir schrecklich,ich konnte es kaum aushalten,aber mein Wunsch war größer, wir haben lange GEBASTELT und es hat nicht geklappt,immer wenn ich wieder meine Tage bekommen habe und es vor Unbeweglichkeit und Schmerzen nicht mehr ausgehalten habe, habe ich mich gesprizt,Enbrel ist ein Wahnsinnszeug,ich war zu Beginn der Basistherapie erstaunt,wie schnell es anschlägt. Naja, zwischendurch wollten wir unsere Planung wieder auf Eis legen und noch warten aber dann war ich wieder bei der Ärztin und sie meinte,ich solle es solange wie möglich versuchen wegzulassen, ich kenne meinen Körper und weiß was ich aushalten könne. Ja und dann hab ich es Anfang Juli abgesetzt und siehe da Anfang September hatte ich ein positives Testergebnis!!! In den ersten beiden Wochen waren meine Schmerzen sehr stark,ich konnte meine Arme kaum bewegen mein Freund half mir beim Duschen, Haare wasche anziehen, Schuhe binden,alles........es war wieder wie vor der Therapie mit Enbrel. Da meine beiden Hände versteift sind und an der linken Hand auch Mittel-Ring-u Kliener Finger steif sind,war das mal wieder alles nicht so leicht zu bewältigen im Alltag, aber mein Freund ist mir ien sehr große Hilfe. Was der alles mitmachen muss. ich kann verstehen,wenn dein Mann sagt,du und dein Zustand sind ihm wichtiger,das sagte meiner auch und er hatte große Angst,wie es mir wohl ergehen würde und ich spüre dass er sich auch jetzt große Sorgen macht,aber wir wollten uns unseren Wunsch erfüllen und sind uns einig, wir wollen das Glück nicht ein zweites Mal ruasfordern und hoffen, das bei diesem ersten Mal alles gut geht. Mein Frauenarzt ist sehr kompetent und hat auch Erfahrungen mit Rheumapatientinnen. Er ist sehr bemüht und beantwortet mir jede Frage sehr ehrlich und offen,aber er ist nunmal keine Rheumapatientin und fühlt nicht wie ich,da ist es mir sehr wichtig hier in diesem Forum zu hören,welche Erfahrungen, Ängste und Gefühle andere haben.Das tut gut,ich fühl mich nicht mehr so allein, mit meinen Ängsten....DANKE!!!!Enbrel baut der Körper schneller ab und meine Rheumatologin meinte,ich könne es nehmen,bis eine Schwangerschaft eintritt,das war mir aber vom Gefühl her nicht recht und deshalb habe ich mit ihr vereinbart,ich setze es schon einige Zeit vorher ab,wenn ich den daraus resultierenden Zustand ertragen kann.Im moment geht es mir recht gut,mein Ellbogen ist sehr unbeweglich,das heit ich bin sehr eingeschränkt,aber damit komme ich schon klar, Augen zu und durch...ich weiß ja für was.......meine Finger und Hände schmerzen auch sehr,aber ich versuche einfach positiv zu denken und versuche einen Gang zurück zu schrauben und mache einfach langsamer,zum Glück ermöglicht mir das meine berufliche Situation und die Unterstützung meiner Familie. Ich wünsche dir,wenn ihr euch fürs BASTELN:) entscheidet,alles alles Gute, Bei MTX musst du länger pausieren,aber Enbrel ist da etwas anders,erklärt dir aber sicherlich auch dein Doc.Ich wünsche dir von Herzen, dass es klappt. Für einen Kaiserschnitt werde ich mich wahrscheinlich am Ende doch entscheiden,ich überlege und bespreche es mit meinem Arzt,aber für mich,wird es wohl das Beste sein.:rolleyes: Spritzt du dich einmal die Woche? Welche Gelenke sind bei dir befallen? So viel Fragen......:a_smil08: Hab einen schönen tag grüße Sonnenblume78
     
  7. svenja86

    svenja86 Neues Mitglied

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    Hallo!

    Kann man Enbrel nicht auch weiternehmen, in der Schwangerschaft? Bei Sulfalalazin kann man das ja auch oder?
    WElche Medikamente kann man noch in der Schwangerschaft weiternehmen?
    Gibt es Studien ( Von 2008/07 ) die zeigen, dass man TNF Blocker oder andere basis doch nicht so schädlich fürs kind sind?
     
  8. Sonnenblume78

    Sonnenblume78 Registrierter Benutzer

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    Hallo Svenja86

    also,ich weiß nur dass eine Schwangerschaft unter Enbrel,MTX und weiteren Basismedikamenten nicht erfolgen darf. Schädigungen des Kindes sind nicht auszuschließen. Die Medikamente müssen rechtzeitig abgesetzt werden. Dieses Sulfa.......irgendwas kenne ich leider nicht.

    Lg Sonnenblume78
     
  9. Lavendel14

    Lavendel14 Die Echte ;)

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  10. Tinchen1991

    Tinchen1991 Registrierter Benutzer

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    hallo!

    ich bin in der 12. woche schwanger und habe juvenile idopatihsche atrithis! nun gehts es mir einigermaßen doch meine hände sind morgens sehr steif und kann sie kaum bewegen! schließlich möchte meine rheumatologin, dass ich enbrel nehme obwohl sie weiß dass ich schwanger bin!
    was sagt ihr dazu?
     
  11. IceBabs

    IceBabs Neues Mitglied

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    Hallo Tinchen,

    ich kann dazu nur sagen, dass ich mit meiner Rheumatologin auch lange darüber gesprochen habe. Wir planen nächstes Jahr ein Baby und sie meinte, sobald ein Test positiv ist, dann absetzen. Wenn es geht, dann mind. das erste Drittel und wenn es da zu schlimm ist, dann danach spritzen. Bestenfalls natürlich die ganze Zeit ohne, aber sie meint, dass die Gefahr nicht viel größer als normal ist. Es gäbe wohl inzwischen an die 1000 Frauen, die unter Enbrel Babys zur Welt gebracht hätten ohne große Abweichungen.

    Ich hoffe, ich konnte Dir helfen und drücke Dir die Daumen!
    Lieben Gruß
    Icebabs
     
  12. Tinchen1991

    Tinchen1991 Registrierter Benutzer

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    hey!

    danke für die Information! ich nehme nun seit einer woche enbrel und es geht soweit abba hab noch keine besserung gespürt! denke erst dass es etwas dauert bis es wirkt!

    hattet ihr iwelche nebenwirkungen?

    danke schonmal
     
  13. rulasha

    rulasha Neues Mitglied

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    Hallo zusammen!
    Ich (Spondylarthropathie mit Gelenksbeteiligung, whs Psoriasisarthritis) bin auch schwanger in der 14.SSW (mit unserem 3. Kind, meine Rheuma-Diagnose ist noch frisch) und habe bei pos. SS-Test mit Enbrel aufgehört.
    Ich bin im Inselspital Bern bei Frau Dr. Förger http://muetterzentrum-ria.insel.ch/ in Behandlung und sie erwähnte (es ging nicht konkret um mich, da meine Schübe gut "erträglich" sind ohne TNF-Blocker, aktuell mit wenig Cortison und Salazopyrin) dass Enbrel bis in die 30.SSW gespritzt werden dürfe. Ich fragte natürlich nicht genauer nach, da es mich ja nicht betrifft. Aber da sie immer auf dem absolut akutellstem Stand der Forschung ist, könnte man bezüglich dieser Information sicher nachhaken...

    Alles Liebe
    rula
     
  14. tyler

    tyler Neues Mitglied

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    hallo an alle!
    war schon lange nicht mehr da.

    meine tochter ist bereits 8 monate alt und alles ist in ordnung!
    ich hoffe euch geht es auch gut :)

    lg tyler