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Einstellungsuntersuchung beim Betriebsarzt

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von yogibär, 23. August 2007.

  1. yogibär

    yogibär Registrierter Benutzer

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    Hallo zusammen,

    nach meiner Vorstellung im "Ich bin (Neu)gierig" Forum hier nun auch schon mein erster Thread: ;)

    Habe bald meine Einstellungsuntersuchung beim Betriebsarzt und würde gerne wissen, was da so passiert (welche Untersuchungen). Vielleicht hat ja schon jemand Erfahrung damit. Zudem wüsste ich gerne wie ich mich im Bezug auf Fragen zu meiner chronische Poliarthritis verhalten soll. Bisher weiß weder mein Chef noch andere Leute in der Abteilung das ich damit gesegnet bin und ich möchte auch das es so bleibt. Habe übrigens einen Schreibtischjob.

    Denke mal ich muss dem Arzt nicht direkt sagen an welcher Krankheit ich leide aber falls er fragt, darf ich dann auch wissentlich lügen? Spätestens wenn er fragt ob ich irgendwelche Medikamente regelmäßig nehme wird wohl einiges klar. Soweit ich weiß, wird der Arzt einen Bericht schreiben bei dem er von seiner Schweigepflicht entbunden ist und er somit alles an die Personalabteilung und meinen Chef weitergeben darf. Habe echt Angst, dass mir dadurch Nachteile entstehen.

    Hoffe ihr könnt mir ein paar Tips geben wie ich mich verhalten soll.

    Yogibär
     
  2. butterli

    butterli Neues Mitglied

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    :) Hallo Yogibär:)
    Also der Betriebsarzt ist an seine Schweigeflicht gebunden außer Du gibts dein Okay das er darüber reden darf,war im letzten Jahr auch beim Betriebsarzt wegen längere krankschreibung hatte da auch untersuchungsbefunde mitgenommen welche ich zu hause hatte ,hat mich dann nochmal gründlich untersucht mir etliche fragen gestellt auch was ich für Medis nehme hab aber auch zum Anfang gefragt ob Sie von unseren Gespräch was meinen Vorgesetzten sagt das erklärte sie mir das sie dies nur mit meinen Einverständnis tun dürfte,welches ich Ihr natürlich nicht gab ,zum Schluß bekam Ich von den Papier welches sie für den Arbeitgeber fertigte eine Koppie da waren z bsp.einschränkungen wie kurzzeitiges heben bis 20 kilo,ständiges bücken und heben sollte vermieden werden.Sie fragte vorher auch ob ich mit diesen Einschränkungen einverstanden bin einwas hat sie sogar noch zu meinen gunsten abgeändert.Also hatte ich durch diesen Arztbesuch keine nachteile.Hoffe das ich Dir etwas weiterhelfen konnte ,mein Chef weis im übrigen nicht das Ich MB hab.Wünsch Dir alles gute für deine Untersuchung.Tschau sagt Butterli:)
     
  3. yogibär

    yogibär Registrierter Benutzer

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    Hallo butterli,

    vielen Dank für deine schnell Antwort. Das hört sich bei dir ja echt fair an, dass ohne Einverständnis nichts weitergegeben werden darf. Zudem gefällt mir die Einschränkung mit dem schweren Heben auch :rolleyes:
    Habe gerade in meinen Arbeitsvertrag geschaut und das steht leider das der Arzt hinsichtlich der gesundheitlichen Geeignetheit gegenüber der Firma von seiner Schweigepflicht entbunden ist. Das heißt dann wohl das alles offen gelegt wird gegenüber dem Arbeitgeber. Finde das eine riesen Sauerei, schließlich bin ich froh den Job zu haben und mache ihn auch gerne.

    Yogibär
     
  4. suse19782002

    suse19782002 ich liebe gummibärchen

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    Hallo yogibär,

    richtig, ob Du für diesen Beruf geeignet bist, also Du Ihn ohne Einschränkungen ausführen kannst. Mehr aber auch nicht. Ich glaube nicht, dass er Krankheiten weiter "leiten" darf.:rolleyes: Denn auch mit Rheuma ist es durchaus möglich, normal arbeiten gehen zu können. Ausserdem kannst Du dem Doc ja auch noch fragen, in wie weit er von seiner Schweigepflicht entbunden ist. Ich wünsch Dir viel Glück!

    Liebe Grüsse

    suse
     
  5. mamma

    mamma Neues Mitglied

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    hallo yogibär,

    ich bin seit 18 jahren im betrieb (schreibtischjob). jetzt hatten wir das erste mal eine betriebsärztliche untersuchung. hier wurden die augen und der blutdruck kontrolliert. es war eine lachhafte untersuchung. beim arzt selbst wurden die medikamente abgefragt, die ich so nehme. da ich selbst im lohnbüro arbeite, konnte ich auch einblick in die ärztlichen unterlagen nehmen. hier stand überhaupt kein befund o.ä. in den unterlagen, die dann in die personalakte kommen. frag doch nach ca. 4 wochen mal im Personalbüro nach, ob du entsprechende einsicht in die ärztliche untersuchung nehmen kannst. du wirst erstaunt sein, wie wenig da drinnen steht.

    alles gute für dich. mamma
     
  6. Wicky

    Wicky Neues Mitglied

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    Hallo Yogibär,

    mir steht dies am 21. Sept. auch bevor und habe Angst davor.
    Ich werde ihm absolut nichts vom Rheuma sagen. Ich werde die Schilddrüsenunterfunktion nennen, Mitralklappenprolaps und das ich mit den Knien ab und zu Probleme habe, weil ich schon operiert wurde.
    Mehr aber nicht. Rheuma hat den nicht zu interessieren.

    Auch ich habe Angst, dass das Personalmanagement von meinen Krankheiten unterrichtet wird...obwohl er es nicht darf..aber ich glaubs trotzdem das er es macht.

    Leider wird bei mir auch Blut abgenommen. Meine Blutsenkung, CRP usw..sind erhöht. Nur mit einer hohen Cortison-Dosis bekomme ich die Werte etwas runter. Ich werde sagen, dass ich erst vor kurzem einen Infekt hatte. So habe ich es auch mit meinem Hausarzt abgesprochen.

    Habe auch sehr Angst...hoffe das ich nicht gekündigt werde....hab ja erst angefangen und habe noch 6 Monate Probezeit.

    Wann hast du denn den Termin?
     
  7. yogibär

    yogibär Registrierter Benutzer

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    Hallo Wicky,

    na dann habe ich ja eine Leidensgenossin wie schön :) Habe nämlich auch echt ein wenig Schiss und mache mir Sorgen. Obwohl mich die anderen Postings schon wieder ein wenig beruhigt haben. Bin nächste Woche Montag dran und werde dir dann sofort berichten wie es war.

    Viele Grüße

    Yogibär
     
  8. Wicky

    Wicky Neues Mitglied

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    Hallo Yogibär,

    ja bitte...musst mir alles erzählen. Ich hoffe, dass es mir dann etwas die Angst nimmt.
    Im Inneren weiß ich, dass die mich nicht kündigen können, da ich in einer Position bin, die man "noch" nicht ersetzen kann.

    Aber trotzdem ist die Angst da. Ich bin auf das Geld angewiesen.
     
  9. yogibär

    yogibär Registrierter Benutzer

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    Hallo Wicky,

    will dir noch schnell erzählen wie es beim Betriebsarzt war. Muss dir zunächst sagen, dass du dir absolut keine Sorgen machen musst. Das ganze ist echt ein Witz wenn man da von einer medizinisch sorgfältigen Untersuchung sprechen will.:D
    Als erstes musste ich bei der Anmeldung einen Fragebogen ausfüllen wo ich auch schön brav meine rheumatische Erkrankung angegeben habe und auch ein paar Zeilen später meine Medis eingetragen habe. Dann zum Doc rein und natürlich und man erklärte mir, dass keine Krankheiten an den Arbeitgeber weitergegeben werde. Das unterliegt alles der Schweigepflicht. Die ist nur soweit aufgehoben als das der Arzt Angaben machen darf ob man für die Tätigkeit geeignet ist oder nicht oder nur mit Einschränkungen und wenn ja dann welche. Über eine bestimmte Krankheit wird aber kein Wort verloren. Also wenn du einigermaßen gerade auf dem Stuhl sitzen kannst bist du wohl auch für einen Schreibtischjob geeignet.
    Nachdem der Arzt mir in Augen, Mund und Ohren geschaut hatte wurde mir noch ein wenig auf dem Bauch rumgedrückt und mein Rücken angeschaut. Anschließend noch Seh- und Hörtest und zur Urin und Blutprobe wurde ich auch noch gebeten. Wenn was Auffälliges bei den Proben auftreten würde, dann meldet man sich direkt bei mir per Telefon.
    Also wie du siehst alles kein Problem. Ich hoffe ich konnte dir deine Angst nehmen und ein wenig Mut machen. Kannst also ganz entspannt hingehen. :cool: :cool: :cool:

    Liebe Grüße

    Yogibär