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michi04
Guest
Hallo!
Ich hatte schon in meinem letzten Beitrag geschrieben, das mir noch ganz viel auf dem Herzen liegt. Da dies nicht nun aber nicht mehr zu dem letzten Thema "Fragen über Fragen" passt, fange ich jetzt ein neues hier an.
Wie ihr schon gemerkt habt, bin ich hier neu und ziemlich ratlos und hilflos gewesen (Ihr habt mir allerdings schon soviel geholfen- danke nochmal!!!).
Da ich mich nicht immer bei meinen Bekannten und meiner Familie ausheulen möchte, tu ich jetzt einfach mal hier. Ich denke immer, denen geht das irgendwann auf den Senkel.
Jahrelang zuvor hatte ich Rückenschmerzen, mit denen ich immer versucht habe irgendwie zu leben.
Angefangen hatte nun alles vor 5 Wochen mit meinem Becken, wo ich dachte die Gelenke sind eingerostet und es tat höllisch weh. Meine Knie "knirschelten" immer und taten beim laufen saumäßig weh. Meine Wirbelsäule vom Nacken bis hinunter ging gar nicht mehr. Wochen vorher habe ich schon nicht mehr richtig geschlafen, weil ständig meine Wirbelsäule steif war. Nachts und am schlimmsten morgens. Mein Mann durfte mich nicht anfassen, da ich bei der kleinsten Berührung zusammengezuckt bin und fast geschrien habe. Das war vorallem der Rücken und dann ging es auch in die Arme bis zum Ellenbogen. Dann bin ich zum ersten Orthopäden, der mir erstmal unter starken Schmerzen ein paar Wirbel einrenkte. Es wurde nicht besser, sondern schlimmer. Dann bin ich zum nächsten Arzt, der mich erstmal mit Cortisoninfusionen und Tetrazepam vollgepumpt hat. Nach 5 Infusionen wurden die Schmerzen nicht besser sondern schlechter und mein Kreislauf klappte zusammen. Das sagte ich ihm auch, da ich da ja mittlerweile jeden Morgen saß. Die Antwort war von ihm: Das liegt am Wetter! Und hat mir nochmal 6 Infusionen gegeben. Übrigens hab ich ihm da noch vertraut, weil er ein Orthopädie mit Spezialgebiet Rheumatologie ist. Nachdem meine Schmerzen jetzt immer noch schlimmer wurden, sagte mir meine Cousine, die selbst Rheuma hat und in einer Rheumaklinik arbeitet, ich sollte mich doch mal dort einweisen lassen. Da bin ich dann zu meiner Hausärztin und habe um eine Einweisung gebeten. Die machte mich dann erstmal voll an, was ich mir denn einbilden würde und ob ich denn wüsste, was so etwas kosten würde. Die hat mich da voll zur Sau gemacht (sorry für den Ausdruck). Dann sollte ich- zum mittlerweile 3.!- Orthopäden gehen. Das hab ich dann auch brav gemacht. Und ER? Ja ER hat doch tatsächlich zum erstenmal Röntgenaufnahmen gemacht und Flecken entdeckt und mich sofort eingewiesen. Es geht doch! Das ist aber auch ganz netter- ehrlich.
Ja und in der Klinik haben sie dann bei mir Seronegative Spondarthritis und Fibromyalgie festgestellt. Ich habe jetzt seit 5 Wochen nicht richtig geschlafen, das Krankenhaus war für mich superschrecklich- besonders die Spritzen in die Gelenke (das kennen hier bestimmt einige), die Schmerzen gehen nicht wirklich weg. Ich lauf teilweise mit Krücken rum, weils nicht anders geht. Ich kann nicht mehr lange sitzen oder stehen. Ich hab 3 Wochen fast nur geheult und jetzt hab ich ohne irgendwelche Vorwarnung Heulkrämpfe. Meine Hände fangen teilweise so stark an zu zittern, dass ich nichts mehr anfassen kann. (Kennt das hier jemand- das ist so schrecklich, vor allem, wenn dir das in Öffentlichkeit passiert) Meine Nerven liegen teilweise immer noch blank. Etwas postives gibt es aber. Mein Mann darf mich wieder anfassen, das tut nicht überall so weh (am Rücken)
Übrigens wurde mir noch im Krankenhaus gesagt ich sollte eine gynäkologische Krankengymnastik machen, weil meine Sitzknochen (es gibt da bestimmt eine andere Bezeichnung für) und mein Becken entzündet sind. Hat das schonmal jemand gemacht?
Ich bin von den ganzen Ärzten so gefrustet und von den Schmerzen und das ich nichts mehr richtig machen kann. Das schlimmste ist mit, dass mein 3 1/2 jähriger Sohn mich jeden Tag fragt, ob mein Rücken wieder heile ist und ob wir bald wieder packen und verstecken spielen können. Da könnt ich gleich wieder losheulen...
Jetzt bin ich erstmal noch diese Woche krankgeschrieben. Das wäre dann die 4 Woche. Ich weiss nicht, ob ich nächste Woche wieder arbeiten gehe. Von den Schmerzen her gehts noch nicht. Das laufen bereitet noch die grössten Probleme. Aber ich hab Angst um meinen Job. Ich war ja auch die letzten Jahre so oft krank. Das macht mich total fertig. Andere sagen, ich soll mich erst richtig auskurieren, da mein Chef ja dann wieder 100% verlangt. (Übrigens arbeite ich im Handel- das heisst nur stehen und laufen). Ich weiss, auch da nicht mehr weiter...
Unterstützung finde ich jetzt- nachdem mir jahrelang gesagt wurde, die Schmerzen seien psychisch bedingt- bei meiner Family. Ich habe meine Mom seit Jahren weinen gesehen... Das war auch schrecklich für mich..
Ich bitte euch über evtl. Schreibfehler hinwegzusehen, aber das ist so ein Gefühlschaos.
Liebe Grüsse an euch alle und danke, dass es euch gibt und dass ich hier mal einen kleinen Teil niederschreiben durfte!!!
Ich hatte schon in meinem letzten Beitrag geschrieben, das mir noch ganz viel auf dem Herzen liegt. Da dies nicht nun aber nicht mehr zu dem letzten Thema "Fragen über Fragen" passt, fange ich jetzt ein neues hier an.
Wie ihr schon gemerkt habt, bin ich hier neu und ziemlich ratlos und hilflos gewesen (Ihr habt mir allerdings schon soviel geholfen- danke nochmal!!!).
Da ich mich nicht immer bei meinen Bekannten und meiner Familie ausheulen möchte, tu ich jetzt einfach mal hier. Ich denke immer, denen geht das irgendwann auf den Senkel.
Jahrelang zuvor hatte ich Rückenschmerzen, mit denen ich immer versucht habe irgendwie zu leben.
Angefangen hatte nun alles vor 5 Wochen mit meinem Becken, wo ich dachte die Gelenke sind eingerostet und es tat höllisch weh. Meine Knie "knirschelten" immer und taten beim laufen saumäßig weh. Meine Wirbelsäule vom Nacken bis hinunter ging gar nicht mehr. Wochen vorher habe ich schon nicht mehr richtig geschlafen, weil ständig meine Wirbelsäule steif war. Nachts und am schlimmsten morgens. Mein Mann durfte mich nicht anfassen, da ich bei der kleinsten Berührung zusammengezuckt bin und fast geschrien habe. Das war vorallem der Rücken und dann ging es auch in die Arme bis zum Ellenbogen. Dann bin ich zum ersten Orthopäden, der mir erstmal unter starken Schmerzen ein paar Wirbel einrenkte. Es wurde nicht besser, sondern schlimmer. Dann bin ich zum nächsten Arzt, der mich erstmal mit Cortisoninfusionen und Tetrazepam vollgepumpt hat. Nach 5 Infusionen wurden die Schmerzen nicht besser sondern schlechter und mein Kreislauf klappte zusammen. Das sagte ich ihm auch, da ich da ja mittlerweile jeden Morgen saß. Die Antwort war von ihm: Das liegt am Wetter! Und hat mir nochmal 6 Infusionen gegeben. Übrigens hab ich ihm da noch vertraut, weil er ein Orthopädie mit Spezialgebiet Rheumatologie ist. Nachdem meine Schmerzen jetzt immer noch schlimmer wurden, sagte mir meine Cousine, die selbst Rheuma hat und in einer Rheumaklinik arbeitet, ich sollte mich doch mal dort einweisen lassen. Da bin ich dann zu meiner Hausärztin und habe um eine Einweisung gebeten. Die machte mich dann erstmal voll an, was ich mir denn einbilden würde und ob ich denn wüsste, was so etwas kosten würde. Die hat mich da voll zur Sau gemacht (sorry für den Ausdruck). Dann sollte ich- zum mittlerweile 3.!- Orthopäden gehen. Das hab ich dann auch brav gemacht. Und ER? Ja ER hat doch tatsächlich zum erstenmal Röntgenaufnahmen gemacht und Flecken entdeckt und mich sofort eingewiesen. Es geht doch! Das ist aber auch ganz netter- ehrlich.
Ja und in der Klinik haben sie dann bei mir Seronegative Spondarthritis und Fibromyalgie festgestellt. Ich habe jetzt seit 5 Wochen nicht richtig geschlafen, das Krankenhaus war für mich superschrecklich- besonders die Spritzen in die Gelenke (das kennen hier bestimmt einige), die Schmerzen gehen nicht wirklich weg. Ich lauf teilweise mit Krücken rum, weils nicht anders geht. Ich kann nicht mehr lange sitzen oder stehen. Ich hab 3 Wochen fast nur geheult und jetzt hab ich ohne irgendwelche Vorwarnung Heulkrämpfe. Meine Hände fangen teilweise so stark an zu zittern, dass ich nichts mehr anfassen kann. (Kennt das hier jemand- das ist so schrecklich, vor allem, wenn dir das in Öffentlichkeit passiert) Meine Nerven liegen teilweise immer noch blank. Etwas postives gibt es aber. Mein Mann darf mich wieder anfassen, das tut nicht überall so weh (am Rücken)
Übrigens wurde mir noch im Krankenhaus gesagt ich sollte eine gynäkologische Krankengymnastik machen, weil meine Sitzknochen (es gibt da bestimmt eine andere Bezeichnung für) und mein Becken entzündet sind. Hat das schonmal jemand gemacht?
Ich bin von den ganzen Ärzten so gefrustet und von den Schmerzen und das ich nichts mehr richtig machen kann. Das schlimmste ist mit, dass mein 3 1/2 jähriger Sohn mich jeden Tag fragt, ob mein Rücken wieder heile ist und ob wir bald wieder packen und verstecken spielen können. Da könnt ich gleich wieder losheulen...
Jetzt bin ich erstmal noch diese Woche krankgeschrieben. Das wäre dann die 4 Woche. Ich weiss nicht, ob ich nächste Woche wieder arbeiten gehe. Von den Schmerzen her gehts noch nicht. Das laufen bereitet noch die grössten Probleme. Aber ich hab Angst um meinen Job. Ich war ja auch die letzten Jahre so oft krank. Das macht mich total fertig. Andere sagen, ich soll mich erst richtig auskurieren, da mein Chef ja dann wieder 100% verlangt. (Übrigens arbeite ich im Handel- das heisst nur stehen und laufen). Ich weiss, auch da nicht mehr weiter...
Unterstützung finde ich jetzt- nachdem mir jahrelang gesagt wurde, die Schmerzen seien psychisch bedingt- bei meiner Family. Ich habe meine Mom seit Jahren weinen gesehen... Das war auch schrecklich für mich..
Ich bitte euch über evtl. Schreibfehler hinwegzusehen, aber das ist so ein Gefühlschaos.
Liebe Grüsse an euch alle und danke, dass es euch gibt und dass ich hier mal einen kleinen Teil niederschreiben durfte!!!