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Einlagen - Verschreibung - Haltbarkeit

Dieses Thema im Forum "Hilfsmittel" wurde erstellt von kleine Eule, 22. Januar 2011.

  1. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Hallo,
    sagt mal, was sind Eure Erfahrungen bezüglich der Haltbarkeit und der Verschreibungshäufigkeit von Einlagen?
    Ich habe vor einem knappen halben Jahr ein Paar Einlagen bekommen, die mir das Leben durchaus erleichtern. Jetzt muss ich aber feststellen, dass an der Stelle, an der harte 3/4 Sohle und weiche Obersohle aufeinander geklebt sind, die weiche Sohle einreißt. Die Kasse sagt, die Dinger müssen ein Jahr halten, da nur ein Paar pro Jahr übernommen wird und ich soll versuchen, die Einlagen beim Sanitätshaus reparieren zu lassen. Da war ich nun und man sagte mir, dass dies nicht möglich ist, sondern ich mir neue verschreiben lassen soll und einen Antrag auf Kostenübernahme bei der Kasse stellen soll.
    Wie ist das bei Euch - habt Ihr diese Probleme auch schon gehabt? Wie reagieren die Kassen bei Euch? Hat jemand schon mal Einlagen privat bezahlt und eine Vorstellung davon, was das kostet?
    viele Grüße von der kleinen Eule
     
  2. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    Hallo kleine Eule,

    ich bekomme jährlich 2 Paar Einlagen verschrieben, die ich aber
    nur in festen Schuhen - also Herbst und Winter - trage. Länger
    halten auch die Einlagen nicht. Zwei Paar deshalb, damit ich nicht
    wenn ich Schuhe wechsle die immer rein und raud friemeln muss,
    das beansprucht die nur noch mehr.

    Viele Grüße
    Kira
     
  3. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    Schnapp dir dir Dinger und halt die dem KK-Typen unter die Nase.
    Nicht jeder trägt seine täglich, kein Wunder, dass die dann länger
    halten.

    :D frech siegt :)
    versuchs mal

    Kira , KK und Doktorschreck
     
  4. Marietta_OWL

    Marietta_OWL Neues Mitglied

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    Hallo kleine Eule, also meine Weichpolstereinlagen (lang), sind aber trotzdem steinsteinsteinhart haben 84,61 Euro im Mai 2010 gekostet. Man hat mir auch gesagt, die halten 1 Jahr.

    Inzwischen drücken die aber so doll, daß ich Fersenkissen brauche und wo die Papilotte liegt, schmerzt das noch mehr. Mein Arzt hat gesagt, er schreibt keine neuen mehr auf und ich soll sie beim Hersteller umändern lassen. Aber genau wie bei Dir nehmen die sich nichts an. Einer schiebt es auf den anderen.
     
    #4 23. Januar 2011
    Zuletzt bearbeitet: 23. Januar 2011
  5. nomen.nominandum

    nomen.nominandum Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich trage auch seit Jahren Einlagen. Ich bekomme von der Kasse 2 Paar im Jahr, bzw. 1 Paar im halben Jahr. Zusätzlich auch noch 2 Schuhzurichtungen.
    Das reicht mir meistens.

    Wenn meine Einlage mal kaputt geht und das halbe Jahr noch nicht um ist (ist aber in 12 Jahren erst wenige Male passiert), bekomme ich ein Rezept für Instandsetzung vorhandener Einlagen!
    Mein Arzt verordnet das auch postwendend, und die KK hat auch noch nie gemuckt!

    Sprich doch deinen Arzt nochmal darauf an, oder auch den Orthopädiemechaniker, bzw. in deinem Fall das Sanitätshaus

    Ich kann ohne meine Einlagen gar nicht laufen, und das wäre eine große Katastrophe, wenn ich mal monatelang auf neue Einlagen warten müsste.

    Letztes Jahr habe ich sogar 3 Paar bekommen und auch 3 Schuhzurichtungen, da ich eine Fuß-op hatte und danach keine Einlage mehr gepasst hat....
     
  6. Marietta_OWL

    Marietta_OWL Neues Mitglied

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    Klar bekomme ich nagelneue, muß aber wieder als Privatpatient 84,61 Euro zahlen. Wie teuer die Umänderung ist, habe ich noch nicht nachgefragt, da ich im Moment solche Druckschmerzen habe und sowieso nur in Geleinlagen und Fersenkissen laufen kann.
     
  7. Ducky

    Ducky Guest

    ich trage auch einlagen und mir wurde gesagt, dass ich auch nur eine im jahr bekommen..auf der unterseite der einlage ist sogar ein datumsstempel

    ich trage meine täglich und trotzdem sind die noch nciht hinüber...musste allerdings , trotz zuzahlungsbefreiung 30 euro dazugeben, seufz

    sind auch langeinlagen mit pelotte und weichpolsterung
    und nicht so dick wie ich sie von früher her kenne

    wenn es ne veordnung für instandsetzung gibt, dann würde ich nochmal den arzt beschwatzen oder zum anderen arzt gehen und neue verschreiben lassen ---wobei ich unterschreiben musste, dass ich ein jahr lang keine bekommen habe
     
  8. nomen.nominandum

    nomen.nominandum Neues Mitglied

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    hmm, da gibt es wohl Unterschiede bei den Kassen.

    ich bin bei der Barmer und die zahlen 2 Paar pro Jahr. ich muss da auch immer unterschreiben, dass ich noch keine, bzw. im 2. Halbjahr schon 1 Paar hatte....

    Ich zahle zum einen auch die normale Kassenzuzahlung von ca. €20 und zusätzlich noch €30, damit ich nicht nur die Kasseneversorgung bekomme, sondern das was wirklich Sinn macht.
    Habe auch langsohlige Weichpolstereinlagen mit Supinationskeil, Pelotte und zusätzlich ein paar ganz speziellen Zurichtungen an meiner linken Einlage.
     
  9. nomen.nominandum

    nomen.nominandum Neues Mitglied

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  10. Rückenweh

    Rückenweh Neues Mitglied

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    Hallo,

    2 Paar ist Standard, alles andere ist Kassen- und Ärztegeschwätz.
    Das Zauberwort heißt: "aus hygenischen Gründen", denn Einlagen müssen auch mal gereinigt werden oder sind schlichtweg nass - und auf die Heizung legen geht mit den Dingern nicht, wegen des Klebers oder gar Lederanteil!

    Gute Besserung
     
  11. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Hallo,
    vielen Dank für Eure Antworten und Infos!
    KK unter die Nase halten ist auch noch eine Idee :D!
    Eine Reparatur scheint nicht möglich, denn ein Rezept dafür habe ich hier liegen, aber im Sanitätshaus haben die mir einen Orthopädieschuhmacher geholt und der meinte, die kann man nicht reparieren. Insofern scheidet diese Möglichkeit aus.
    Es bleibt also nur einen Antrag auf ein neues Paar zu stellen und zu schauen was passiert. Bis das entschieden ist, werden diese hoffentlich noch durchhalten und die Obersohle noch nicht ganz abgerissen sein. Genau wie Kira schon schreibt, das Umstecken in andere Schuhe beansprucht zusätzlich, aber gerade im Winter muss man halt mal die Schuhe wechseln.
    Ich werde mir also beim nächsten Arzttermin ein Rezept besorgen und dann einen Kostenvoranschlag besorgen und an die Kasse schicken. Die Argumente mit der Hygiene und der stärkeren Beanspruchung beim Wechsel in andere Schuhe sind auch gut. Mal sehen, ob es klappt.
    Viele Grüße von der kleinen Eule
     
  12. holzwurm

    holzwurm Mitglied

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    Hallo,
    ich trage meine Weichpolstereinlagen und auch Leder-Einlagen täglich und habe festgestellt, dass es große Qualitätsunterschiede bei den verschiedenen Sanitätshäusern gibt.
    Ein Paar Ledereinlagen hatte ich, die gingen nach 3 Wochen kaputt bzw. die oberste Schicht blätterte ab. Nach genauer Untersuchung stellte ich fest, dass es gar kein Leder sondern Kunstleder war. Bei meiner Reklamation im Sanitätshaus wurde mir gesagt, Kunstleder wäre auch Leder. Also Sanitätshaus gewechselt. Die nächsten Ledereinlagen klappten nach 6 Wochen auseinander wie Krokodilszähne.
    Nun habe ich endlich ein Sanitätshaus und einen Orthopädieschuhmacher gefunden, da halten die Einlagen unendlich. Muß zwar etwas weiter fahren, aber dafür bekomme ich Qualität.
     
  13. Wilson

    Wilson Mitglied

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    Ich habe eure postings gelesen und finde interessant, was da so zu Tage kommt. Ich bin auch bei der Barmer versichert, bekomme aber nur 1 Paar Einlagen pro Jahr. Es interessiert bei der KK auch niemanden, ob das nun hygienisch ist oder nicht. Die Diskussionen habe ich mehrfach durch.
    Jemand von Euch schrieb von 30€ Zusatzbeitrag? Kannst du mir eine PN darüber schicken, das interessiert mich doch näher.
    Zur Haltbarkeit kann ich sagen, das meine Einlagen ewig halten. Allerdings hat es auch gedauert, bis ich ein gutes Sanitätshaus gefunden habe. Dort lasse ich mir seit Jahren meine Einlagen machen und bin hochzufrieden. Der Spaß kostet mich jedes Jahr 20 Euronen. In den ersten Jahren habe ich mir ein 2. Paar immer selber dazugekauft.
    Gruß
    M.
     
  14. Gabi Kemnitz

    Gabi Kemnitz Neues Mitglied

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    Unterschiedliche Qualitäten bei Einlagen

    Oh ja, da gibt es riesige Unterschiede, aber das musste ich auch erst sehr schmerzhaft lernen. Das was der Arzt heute noch verschreiben darf - und selbst diese Einfachstverordnungen sollen ja bald der Vergangenheit angehören - ist für alles Mögliche aber in den allermeisten Fällen nicht für Rheumafüße geeignet. Und alles das darüber hinaus geht fällt unter den Begriff Wirtschaftliche Zuzahlung. Meine Einlagen halten nicht ganz ein Jahr aber doch beinahe, ich habe ein Paar und das passt in fast alle Schuhe und, ..... ich habe mehr als 100 Euro zuzahlen müssen, weil die Krankenkasse nur ein bisschen mehr als 40 Euro übernommen hat. Da ich alles in der selben Fachwerkstatt machen lasse, mein Lindemann-Korsett, die Einlagen, die Orthesen die Schienen usw., hat mir mein Orthopädietechniker schon einen Sonderpreis gemacht und so habe ich rund 50 Euro Zuzahlung gespart. Mit der Variante die noch verordnet werden darf und die die GKV dann auch bezahlt konnte ich keine 100 Schritte weit gehen.

    LG Gabi
    bibi, ro-lerin seit 06/2003
     
  15. Juliane

    Juliane Neues Mitglied

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    Huhu,
    ich bekomme 2mal im Jahr Einlagen nach Maß
    und Schuhzurichtung 2x als Abrollhilfe.
    "Aus hygienischen Gründen" ist immer sehr hilfreich,
    ! auch bei Kompressionsstrümpfen !

    Als Privatpat. bekommt mein Mann das Geld zurück
    (Beihilfe und PK 70:30), also kein Problem.

    Ich selbst sammel meine Zuzahlungen, für eine 2%- Klausel reicht es nicht.
    Ich reiche alles bei der Lohnsteuer als "außergewöhnliche Belastungen"
    ein- kein Problem (kann man überall nachlesen).

    Allerdings hole ich die Einlagen nicht im Sani-haus
    sondern bei unserem orthopä. Schuhmacher.
    Wenn´s denn mal drückt oder nicht mehr passt
    richtet er kostenlos alles wieder her.
    Sicher nicht nur als Service- Leistung.

    Also beim nächsten Mal einen solchen Schuhmacher suchen,
    der kennt dann sogar noch die entsprechende
    Verordnung.
    Viel Erfolg wünscht Juliane.
     
  16. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    Wenn der Krankenkasse ein Blick auf die Einlagen nicht reicht
    sind auch gesammelte Folgebelege zur Behandlung von
    Pilzinfektionen, Hühneraugentinktur, ein Bericht über der
    stark vorzeitige Verändern der Füße und Röntgenbilder Argumentationsfüller. :cool:

    Außerdem bleibt auch einem Patienten und Versicherten
    ein Gang zum Medizinischen Dienst der Krankenkassen offen.
    Die sind nämlich durchaus interessiert Folgekosten niedrig
    zu halten, indem notwendige Maßnahmen genehmigt werden.

    Man muss bedenken in den KKs sitzen keine Mediziner. Die kennen
    oft nicht mehr als ihre Vorschriften. Nur diese können natürlich
    auch ausgelegt und ggf kann auch auf Paragraph xyz zusätzlich
    zurückgegriffen werden.

    Vielleicht springt man auch mal über seinen Schatten und fragt
    zuckersüß welche Vorgehensweise die denn für angemessen halten.

    Es gibt einige Wege zum Ziel zu kommen - nur eine Basis muss man
    haben.

    :) Kira
     
  17. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Hallo,
    vielen Dank für Eure Antworten, ich lerne immer mehr und Argumentationshilfen sind immer prima! :D
    Die Idee, es mit einem anderen Hersteller zu versuchen, ist auch ein guter Gedanke! Jetzt war ich bei einem großen Sanitätshandel mit angeschlossener Reha-Technik. Werde mich mal hier vor Ort umhören, wer noch in Frage kommt.
    Ob ein anderes Modell von Einlage u.U. sinnvoller wäre, werde ich mir Arzt ansprechen. Und mich dann mal mit der KK auseinander setzen.
    viele Grüße von der kleinen Eule
     
  18. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    So machste das - guter Plan. :)
     
  19. zecke73

    zecke73 Neues Mitglied

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    hallo,

    ich arbeite in einem Sanihaus und kenne mich damit ganz gut aus.

    Die meisten Kassen zahlen 2 Paar Einlagen im Jahr.

    Bei der TK und der BEK ist es so das der Versicherte seit März 2010 ein 2 seitiges Formular unterschreiben müssen. Die Kassen zahlen nur ein Paar im Jahr.
    Mit der Unterschrift bestätigen sie das sie noch nicht in einem anderen Haus waren und Einlagen für das Jahr bekommen haben.
    Wer nicht unterschreibt bekommt keine Einlagen.

    Allerdings zahlen die beiden Kassen auch ein paar neue Einlagen wenn die alten defekt sind. Dann muss eben nur ein Kostenvoranschlag gestellt werden.

    Ich wünsche allen eine gute Nacht

    Zecke
     
  20. zecke73

    zecke73 Neues Mitglied

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    hallo Gabi,

    Stimmt die Kassen zahlen je nach Einlagen zwischen ca. 43 - 51€ pro Paar. Allerdings finde ich einen Aufpreis von über 100€ Wucher oder hast du spezielle Sporteinlagen bekommen? aber selbst dafür ist so eine Summe viel zu hoch.
    Unser Haus z.B. nimmt keinen Aufpreis andere bei uns in der gegend nehmen zwischen 15- 30€.
    Frag einfach mal in anderen Häusern nach.

    Gruß
    Zecke