1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Einfach nur Angst...

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von ava, 22. Januar 2010.

  1. ava

    ava Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    21. Januar 2010
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    0
    Hallo!

    Tja, wie soll ich anfangen..:confused:
    Ich hab es gestern im chat auch schon geschrieben- ich hab schlichtweg Angst, was da so alles auf mich zukommt, wenn sich die Diagnose der Rheumatoiden Arthritis bestätigt.. Es ist ja jetzt schon ätzend mit den Schmerzen.. Und dann kommt dazu, dass manches absolut dafür spricht und manches dagegen.. Ich bin ja froh, dass der Arzt gleich ein MRT veranlasst "wenn da nix zu sehen ist, dann ist da auch nix und wir suchen weiter"- tolle Aussichten :mad:
    Ich bin total durcheinander, meine Gedanken schlagen Kapriolen, und ich hab keine Ahnung, wie ich damit umgehen soll.. ich male mir ja auch immer gleich das Schlimmste aus- typisch ich :kopfpatsch:

    Und jetzt heute morgen geht es mir von den Schmerzen her gut- Diklo sei Dank- aber ich bin ständig am Weinen :bawling:- könnte aber auch darn liegen, dass es mir schon länger nicht "gut" geht- viel Stress im Job und zu Hause, mein Mann hatte einen schweren Unfall usw. usf. Und jetzt, wo es hier alles wieder "normal" laufen könnte- da fängt mein Körper an...
    Und ich fange an zu zweifeln, ob es nun wirklich so gut wäre , dass wir uns einen Hund anschaffen- das haben wir so lange vor- jetzt endlich sollte es losgehen- und nun :nixweiss:

    LG ava
     
  2. vroni `72

    vroni `72 war mal eine tänzerin ;-)

    Registriert seit:
    21. Januar 2010
    Beiträge:
    158
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    mittelhessen
    hallo ava....
    ich kann dich gut verstehen...ich habe auch solche phasen.
    und ich kannmir gut vorstellen, das es hier fast allen so geht.
    es ist nicht leicht, zu akzeptieren, das "da etwas ist" was man nie mehr loswerden wird. und oft ist es gerade dann, wenn man zeit hätte zur ruhe zu kommen so, das dann der körper seinen tribut fordert.
    mir hat der austausch mit anderen rheumakranken geholfen, man sieht dann, das man zumindest nicht alleine ist.
    ichhabe für eine erste diagnose 23 jahre gebraucht....das zehrt an den nerven...und diese ist nun schon 3-4 mal wieder über den haufen geworfen worden....
    also, kopf hoch, nicht aufgeben.
    informiere dich hier so gut du kannst, damit du beim doc "mitreden" kannst.
    du schaffst das!
    und ein hund ist vielleicht gar nicht so übel...der zwingt einem zu bewegung ;-) und treibst einem vor s haus ;-)
     
  3. Madita

    Madita Giraffenfan

    Registriert seit:
    1. Oktober 2005
    Beiträge:
    1.358
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Niedersachsen
    Hallo ava !

    Auch ich kann Dich sehr gut verstehen, aber was nützt es denn wenn Du jetzt in Panik verfällst. Das gibt nur unnötigen Stress für Deinen Körper. Lass alles auf Dich zu kommen. Genau, keine schlechte Idee mit einem Hund. Schon der kann Dich auf andere Gedanken bringen. Wirst sehen mit ein wenig Geduld klappt das und ich drücke Dir die Daumen dafür:top:

    Alles Gute wünscht
     
  4. 1686christine

    1686christine Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. November 2009
    Beiträge:
    34
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Eckernförde
    Vroni

    Genau auf den Punkt getroffen dieses "Akzeptieren das man was hat,
    was man nicht mehr los wird":

    Ich glaube allein der Gedanke daran kann einen ganz schön zermürben:o
    Bestimmt hat sich jeder hier schon mal gewünscht dass man einfach "Schnipp" machen kann und man ist aus diesem "bösen Traum" aufgewacht und die Welt ist wieder in Ordnung!:rolleyes:

    Aber dieses "ewig bleibende" das nervt.
    Ichmerke einfach, wie man sein Leben nach und nach total umstallt und
    auf diesen "Mist" einstellt, das einen das voll im Griff hat.

    Ich jedenfalls bin froh, dass ich meine beiden Hunde habe.
    Obwohl es natürlich auch manchmal stresig sein kann, wenn man sich nicht wohlfühlt und man muss immer los.

    Aber sie sind immer da für mich und kuscheln und lassen sich wenn es sein muss auch ihr Fell vollweinen und schlabbern mir dann die Tränen von der Wange und weichen nicht von meiner Seite wenn es mir nicht gut geht (kann manchmal auch echt nervig sein:a_smil08:)

    Nur denk daran, wenn man sich einen Welpi holt, ist die erste Zeit sehr anstrengend (schlaflose Nächte wegen Stubenrein kriegen, alle paar Stunden raus, erziehen usw...)

    Sieh zu , dass du dabei unterstützt wirst.
    Sonst kann ich dir einen Wauzi nur empfehlen.:top:

    Lieben Gruss Christine
     
  5. ava

    ava Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    21. Januar 2010
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    0
    Ich danke Euch für Eure lieben Antworten :)

    Akzeptieren, dass da etwas ist, was man nicht los wird.. Tja, das musste ich schon öfter im Leben.. Und je mehr ich mich einlese , umso öfter kommt der Gedanke- hängt das alles zusammen- die Schildrüse, das Magengeschwür, die Depris- und nun eben diese Schmerzen.. Und wenn ich dann so nachdenke, wie oft ich schon "einfach so plötzliche Schmerzen" hatte und es als "hoppla, was war das- egal" abtat...:ohwe:
    Das postive Denken fällt mir grad unwahrscheinlich schwer - und hier ist niemand, mit dem ich mal drüber reden könnte :crying2:
    Mein Mann.. Als ich ihm erzählte und auch erklärte, was da mit mir- eventuell- ist .. Da war dann seine Reaktion-"dann brauchen wir wohl irgendwann eine Haushaltshilfe".. Na super, dachte ich, bin ich nur noch das- eine Haushaltshilfe :confused4: Ich kenne ihn und seine Sprüche und weiss, er meint es nicht so- aber ich bin derzeit sowas von empfindlich- in jeder Hinsicht.. Hinsetzen und heulen würde ich am Liebsten- weiss aber auch- es bringt mir nix.. :(

    Ja, und das mit dem Hund.. Da hab ich Unterstützung- wir haben hier auch eine tolle Hundeschule und da alle Familienmitglieder helfen werden (da sorgt Muddern schon für ;) ) , wird es auch klappen- ich hab halt schon wieder viel zu weit gedacht..
     
  6. silke75

    silke75 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. Januar 2010
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Hab Angst

    Hallo,
    ich bin neu hier, habe Fibromyalgie - und auf einmal sehe ich, das ich nicht alleine bin - und trotzdem bleibt die Angst wie es weiter gehen soll. Da sind diese, diese Müdigkeit, die Kopfschmerzen einfach das abgeschlagene.

    Ist schon komisch, man hat sich eigentlich nie Gedanken über den morgigen Tag gemacht und plötzlich lebt man von einem Tag zum nächsten und hofft nicht wieder einen Schub oder wieder große Schmerzen zu haben, einfach den Tag überstehen!

    Auch wenn ich Hilfe von meinem Mann oder meinem Sohn bekomme, so macht es mich doch immer wieder sehr traurig in meinem Leben so eingeschränkt zu sein. Wenn mein Sohn etwas mit mir unternehmen möchte und ich mal wieder einer der "schlechten" Tage habe bin ich sehr traurig ihm in die Augen zu sehen, die sagen "ist ok Mama, nächstes Mal".:sniff:

    Habe mir zwei Meerschweinchen angeschafft, denen jammer ich jeden Tag die Ohren zu, aber die sind geduldig:o

    Liebe ava, ich verstehe dich und wünsche dir alles Gute, bis bald
     
  7. Nine

    Nine Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. November 2008
    Beiträge:
    59
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Unterlüß/Celle
    Hi ihr Lieben! Mir geht es so, wie vielen hier. Habe ständig Schmerzen, bin ohne feste Diagnose und bekomme kein Verständnis oder Hilfe aus meiner Umwelt. Seit letztem Jahr habe ich zunehmend starke Depressionen, weil ich meinem Sohn nicht die Mutter sein kann, die ich gerne währe. Und weil die Schmerzen meinen Alltag beeinträchtigen. Letztes WE habe ich mir einen sechs monate alten Sheltie gekauft. Sie ist stubenrein, hat eine Grunderziehung genossen und ist sehr ruhig und verschmust. Wenn es mir nicht gut geht kommt sie zu mir, legt sich auf meinen Schoss und spendet trost. Einen solchen Freund kann niemand ersetzten. Ein Welpe kommt für Menschen, in unserer Verfassung, nicht in Frage. So sehr wir es wollen und uns bemühen, wir sind dieser Aufgabe nicht gewachsen. Also, liebe ava, wenn du einen Hund haben möchtest, dann ziehe einen etwas älteren in betracht. Das kann ich dir nur raten. Meine Eltern züchten bereits seit zwanzig Jahren Hunde. Und aus Erfahrung kann ich dir von einem Welpen wirklich nur dringend abraten. Meine Sheltiehundin hat sich innerhalb von vierundzwanzig Stunden in meine kleine Familie eingefügt und macht überhaupt keine Probleme. Ganz im Gegenteil. Alles supi. Lg
     
  8. ava

    ava Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    21. Januar 2010
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    0
    Auch Euch Beiden vielen Dank für die Antworten :)

    Wir sind am Gucken nach einem Welpen, nach eingehender Beratung mit der Trainerin von der Hundeschule und anderen "Erfahrenen" ist das für uns das Beste :) Und es eilt ja nicht- wir gucken, bis uns etwas passendes begegnet .

    Und ansonsten.. Je mehr ich lese, je mehr ich versuche zu verstehen- umso verunsicherter werde ich.. Weil manches ist typisch für den Verdacht- und anderes wieder gar nicht.. Und ich frag mich- welche meiner "Beschwerden" gehören tatsächlich zum Rheuma- und welche haben damit gar nix zu tun? Bilde ich mir manches nur ein ? Obwohl- Schmerzen, Kribbeln, Taubheit usw., das fühle ich ja- kann also keine Einbildung sein... Man, solch Gedanken hab ich mir noch nichtmal gemacht, als das mit der Schildrüse war- und das bei einer Mutter, die Schildrüsenkrebs überstanden hat.. Ja, sorglos im Umgang mit mir, meiner Gesundheit bin ich umgegangen- ist das jetzt die "Quittung" dafür???

    Tut mir leid, wenn ich Euch hier oder im chat einen vorjammere- irgendwie gibt es niemand, der mir mal zuhören würde- traurig, aber leider wahr...:mad:
     
  9. Mugla1

    Mugla1 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Juni 2009
    Beiträge:
    161
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Seevetal
    Liebe Ava

    laß dich mal umärmeln:pftroest:

    Ich kann mir vorstellen das, wenn man eh in einer düsteren Phase steckt, wenn der Körper rumzickt sich von ihm verraten fühlt.So geht es mir jedenfalls.
    Ich denke das der Weg sich mit der Krankheit zu arrangieren ein langer sein wird.
    Du hast ja auch noch jede Mege anderer Probleme an der Backe.
    Wie geht es denn deinem Mann nach dem Unfall?Ich hoffe er befindet sich auf dem Weg der Besserung?! [​IMG]

    Aus leidlicher Erfahrung bleibt es ja nie nur bei einem Problem.:mad:Beim Gordischen Knoten zu lösen wünsche ich dir viel Kraft.
    Bei dem was du so geschrieben hast ,was du schon alles bewältigt hast, da bin ich mir sicher das du auch deine jetztigen Probleme lösen wirst.Du bist sehr stark.
    Besteht die Möglichkeit dir eine Auszeit zu nehmen in Form einer Krankschreibung so dass der Stress mit der Arbeit erstmal entfällt?Sprich doch mal mit deiner Hausärztin.
    Immer schön [​IMG]

    Bei mir hilft beim akuten zusammenbruch " Rescue" ( Bachblüten Apotheke) gut.:top:Das nimmt mir die Verzweiflung und läßt mich ruhiger werden und damit Kraft schöpfen.
    Ich hoffe das du bald deine Diagnose offiziell bekommst denn dann kannst du damit arbeiten und dich damit auseinande setzen

    Denk immer dran bei jedem Menschen sieht der Verlauf anders aus.
    Die vielen, bei denen die Krankheit " erträglich" oder in Remission ist, von denen bekommst du hier nicht so viel mit aber es gibt sie......[​IMG]
    Gerade vor ein paar Tagen gab es einen Treat hierüber.

    So meine Liebe jetzt hab ich dich genug zu palavert.Halt die Ohren steif und hier wirst du immer ein offenes Ohr finden.

    [​IMG]
     
  10. ava

    ava Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    21. Januar 2010
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    0
    Hallo, Mugla !
    Danke für Deine nette Antwort :)

    Meinem Mann geht es wieder soweit gut, er arbeitet auch wieder. Er ist Anfang Dez. vom LKW gefallen- auf den Kopf, hatte einen Schädelbruch und eine Einblutung im Gehirn.. Nun ist es im Grossen und Ganzen wieder ok- aber nun müsssen wir derzeit noch damit leben, dass es nicht ganz ausgeheilt ist und bei gewissen Anzeichen muss er sofort ins Krankenhaus.. Aber auch daran kann man sich gewöhnen, wenn man muss...:(

    Und jetzt ich mit dem eventuellen Rheuma oder "wasauchimmer"- obwohl es mir heute gut ging , ich kaum Schmerzen hatte und ich schon wieder am Überlegen bin, dass es vielleicht doch nix ist, ich nur dramatisier und die Diklo brauch ich auch nicht- und überhaupt ist doch alles ok....:nixweiss:

    Krankgeschrieben bin ich bereits- mit den Schmerzen im Handgelenk hätte ich keine Stunde arbeiten können.. Und denke schon wieder- total übertrieben, eigentlich könntest Du doch wieder arbeiten gehen... :kopfpatsch:

    Wenn ich es nicht besser wüsste, dann würde ich sagen, ich hab im letzten Jahr in einer Soap mitgespielt- bei dem ganzen Sch.. , der nicht nur in meiner Familie passiert sondern auch bei Freundinnen (und Freunden, die wohl nur vorgaben Freunde zu sein- das Jahr 2009 war ein Sch..jahr- und geht in 2010 so weiter...:sniff:.. ) Aber leider ist da kein Drehbuchschreiber, der mir sagt, was als Nächstes kommt- und das alles wieder gut wird....:(
     
  11. Cailean

    Cailean Neues Mitglied

    Registriert seit:
    28. Februar 2008
    Beiträge:
    610
    Zustimmungen:
    0
    Denk anders, freu dich über alles was trotz Krankheit noch geht. Sei stolz darauf.
    Ist schwer, vor allem, wenn es einem schlecht geht.
    So negativ denken ist Stress und der verschlimmert alles wieder :(

    Ich kenne das mit den Kindern und versprechen und nicht einhalten können :sniff:
    Aber die Kinder verstehen das und lernen das was gemacht wird, ganz anders zu schätzen.

    Liebe ava, es wird auch wieder besser, ganz bestimmt. ich wünsche deinem Mann gute Besserung und dir natürlich auch. :)
     
  12. merre

    merre Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    3.890
    Zustimmungen:
    24
    Ort:
    Berlin
    Krankheitsakzeptanz...

    ...nennt man die Problematik mit seiner Erkrankung umzugehen.
    Ich würde die Betonung auch auf "seiner" legen wollen.
    Denn unterschiedlicher wie eine benannte Rheumaerkrankung vom Einzelnen aufgenommen wird und wie sie sich darstellt, kann es eigentlich garnicht sein.
    Die Krankheitsverläufe sind bei Jedem irgendwie anders, werden anders aufgenommen und im "Erleben" auch unterschiedlich interpretiert.
    Als wichtig würde ich sehen wollen, daß man "trotz" und nicht wegen der Erkrankung seinen Tagesablauf gestaltet (das ganze Leben eigentlich).

    Mal ganz simpel...mit Rheuma kann man mindestens 57 werden, und ich will eigentlich noch eine ganze Weile meine Umwelt "nerven".
    Man muß sich eine Art Ausgleich schaffen, bei mir die Enkelkinder, der Garten, "mein" Verein oder halt so etwas.
    Fällt mir auch ein Spruch meiner Mutter ein (sie wohnt bei meinem Bruder im Haus)...."solange der Hund noch da war bin ich ja mal rausgekommen"...ja hallo wieso denn jetzt nicht mehr - also dieses Aufraffen, trotz...!

    Und es wird immer wieder dieses "ich muß halt trotzdem" geben.
    Wir waren 2 Wochen im Kurlaub , Reha-Klinik mit Anwendungen und Wellness, war sehr schön ...und....? ich komm mit einer Uveitis-Episkleritis bds. wieder - eine Augenentzündung.
    Also wieder mal Tropfen, schlecht sehen können, nicht Autofahren...schonen, 3 Wochen denn gehts wieder, sagt der Arzt...ich denke paar Tage denn schaun wir mal.
    Mitlerweile weis ich schon recht früh, wenn was "im Busch ist" und kann entsprechend reagieren. Aber ein Risiko, daß es nicht "auszusitzen ist" bleibt halt immer. Und dann muß man auch mal "richtig krank sein".
    Es ist sicher schwer zu vermitteln, statt diesem früheren "gesund zu sein" jetzt ein "niedriges Krankheitsniveau" als normal anzusehen.

    Aber dazu ist auch ein Erfahrungsaustausch und ein Zusprechen durch Freunde oder Bekannte...oder halt hier....wichtig.

    Es braucht seine Zeit...das kenn ich und wenn man zurückdenkt...."Dein Beitrag" - irgendwie haben wir alle mal so angefangen....

    Alles Gute "merre"
     
  13. ava

    ava Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    21. Januar 2010
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    0
    Danke auch an Euch für Eure lieben Antworten :)

    Akzeptieren dieser Krankheit... Gar nicht so einfach... Die Gedanken "Ist gar nicht so schlimm, an manch Schmerz hast Du Dich bereits gewöhnt usw. usf.", die sind da.. Und dann gleichzeitig der Gedanke- naja, wenn Du jetzt eine Diagnose hast für so manch Dinge, die dir eh "spanisch" vorkamen- dann kann dir wenigstens geholfen werden...
    Nun bin ich zu Hause, und will im Haushalt was tun- und ab und an kommt es dann vor, dass mir die Handgelenke wehtun- und ich eine Pause machen muss - und das ist ein ätzendes Gefühl, wenn mein Körper mich im Stich lässt.. :(
    Und dann denke ich wieder- hör auf mit dem Gejammer , es bringt dich nicht weiter- um 5 Min. später heulend in der Ecke zu sitzen..
    Man, ich hatte grad versucht, mein Leben wieder "normal" zu gestalten- arbeiten gehen, mit den kids was unternehmen, einen Hund suchen, der zu uns passt, "leben" eben- und ich fühl mich grad total ausgebremst...
    Klar, je eher ich es akzeptiere und etwas tu, umso besser wird es mir gehen und langfristig ist es auch gut- aber ich fühl mich derart niedergedrückt...:(
     
  14. Katjes

    Katjes Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    18. April 2007
    Beiträge:
    5.239
    Zustimmungen:
    193
    Ort:
    in den bergen
    liebe ava,
    für mich liest es sich so,als hättest du eine leichte depression.
    das ist nichts aussergewöhnliches,wenn man immer seine frau
    gestanden hat,dauerschmerzen hat und die jahreszeit kommt noch dahinzu..........
    sprich mit deinem hausarzt,erzähl wie es dir geht...........
    mir hat damals eine psychotherapie geholfen mit meiner krankheit weiter zu leben(bin mit anfang 30 berentet worden
    und mein lebensplan war ein ganz anderer:rolleyes:).
    habe mir dann auch einen hund angeschafft,mein 4 beiniger physiotherapeut :).bedenke aber auch die versorgung des tieres in zeiten wo du nicht kannst!!!das war und ist zb. bei uns ein großes problem.:sniff:
    liebe grüße
    katjes
     
  15. ava

    ava Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    21. Januar 2010
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    0
    Hallo, Katjes,

    an Depressionen leide ich, das weiss ich schon länger und versuche auch gegenan zu gehen- allerdings "verweiger" ich diesen Winter die AD- weil es bisher keine gab, die mir nicht dies "butterweiche" Gefühl vermitteln, was ich absolut nicht mehr haben mag...
    Ja, meine Kraft ist ziemlich am Ende, ich hatte im letzten Jahr eine Menge zu bewältigen- körperlich und auch psychisch....
    Eine Therapie hab ich beantragt und genehmigt- es liegt an mir, das nun endlich anzupacken- aber grad bin ich wie erstarrt- in vieler Hinsicht...

    Ich versuche , einigermassen ruhig zu bleiben und das MRT abzuwarten- um dann hoffentlich auch wieder arbeiten zu können..

    Und Hund- wir suchen weiter.. Wir haben ja Zeit...

    Danke für Deine gedanken, liebe Katjes
     
  16. Katjes

    Katjes Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    18. April 2007
    Beiträge:
    5.239
    Zustimmungen:
    193
    Ort:
    in den bergen
    hallo ava,
    ich habe auch depressionen und angst vor den nebenwirkungen
    der antidepressiva.habe das mit meiner ärztin besprochen und
    ich nehme nun johanniskraut hochdosiert und von den schüßlersalzen die nr 16.
    mir hat es geholfen aus meinem loch zu kommen und wieder aktiv mit meinem rheuma klar zu kommen............................
    vielleicht auch eine option für dich???
    beim johanniskraut müßen die leberwerte regelmäßig kontolliert werden..............und du mußt mit der sonne etwas
    aufpassen,ansonsten keine unangenehmen nebenwirkungen.
    liebe grüße
    katjes

     
  17. ava

    ava Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    21. Januar 2010
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    0
    Heute war nun der MRT Termin- und so wie es aussieht, war es eine akute Entzündung- wenn ich Glück hab..:rolleyes: Mein Arzt wartet noch auf den Befund vom Radiologen und nächsten Freitag geh ich dann noch mal hin.. Ansonsten, wenn ich "Pech" hab- ist es doch der Beginn einer cP..
    Eine Woche bin ich jetzt noch mal zu Hause, Diklo sollte ich absetzen- nun warte ich mal ab...

    Vielen Dank für Eure Unterstützung und mutmachenden Worte hier und im chat :)