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Einfach auf den Termin warten???

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Daniki, 26. Oktober 2009.

  1. Daniki

    Daniki Neues Mitglied

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    Hallo,
    ich bin neu hier und komme gleich mit einem Problem, das hat man gern :o. Bitte verzeiht mir.

    Also, ich bin 30 Jahre alt und habe seit einigen Monaten Schmerzen in allen Gelenken der Extremitäten. Am schlimmsten morgends oder nach längerem Sitzen. Die Handgelenke und Füße sind geschollen und ich kann
    nicht gut auftreten. Meine Blutwerte sind unauffällig.

    Jeder Arzt wusste was anderes, ich hab Handgelenksschienen vom Neurologen, weil ich durch die Schwellungen der Handgelenke ein Karpaltunnelsyndrom habe, ich hab vom Orthopäden Einlagen weil ein Knick-irgendwas-Fuß die Knie schmerzen lässt und dann hab ich jeweils ne Überweisung damit ich zu nem anderen Arzt gehe.

    Zuletzt wurde ich an einen internistischen Rheumatologen überwiesen.
    Den Termin hab ich Ende Januar und soll mich solange mit Schmerzmitteln behelfen.

    Jetzt meine Frage, ich nehme derzeit 3x tgl Ibuprofen 400
    (Dicolfenac 50 hilft zwar ganz gut und macht mich beweglicher, hilft aber kürzer und die Schmerzen sind danach schlimmer)
    ist das über Monate hinweg ok oder muss ich mir da ernsthafte Sorgen wegen Nebenwirkungen oder Sucht machen??
    Ich versuche immermal eine oder ne halbe weniger zu nehmen, damit komme ich aber nicht gut klar.
    Ich hab auch keine Ahnung ob das ne hohe Dosis ist, oder ob es sich hier um ein "Luxusproblem" handelt.

    Ausserdem hab ich Angst, dass der Rheumatologe mir nicht hilft und ich dann in ein paar Monaten von vorn anfangen kann und viel Zeit verschwendet habe.

    Was meint Ihr, soll ich einfach abwarten oder habe ich andere Möglichkeiten??

    Vielen Dank schonmal und liebe Grüße, Daniki
     
  2. uli

    uli Mitglied

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    Herzlich Willkommen bei uns!

    Es kommt darauf an, wo du einen Rheumatologen suchst. Es gibt bei vielen Rheumatologen eine Frühsprechstunde.

    Schau auch einmal in unsere Ärzteliste, die findest du links, im blau unterlegeten Block unter empfehlenswerte Rheumatologen. Wenn du den Rheumatologen anklickst erscheint dort, wenn eine Frühsprechstunde angeboten wird.

    Lieben Gruß

    Uli
     
  3. Daniki

    Daniki Neues Mitglied

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    Hallo Uli,
    danke für Deine Antwort.
    Hier in Süd-Hessen u.Umgebung scheint es schlecht auszusehen.
    Ich habe bei einer Arzt-Termin-Hotline meiner Krankenkasse
    angerufen. Die haben nachgeforscht und es ist überall gleich schlecht.
    In die Frühsprechstunden kommt man anscheinend nur anhand schlechter Blutwerte. Die habe ich nicht.
    Trotzdem vielen Dank.
    Alles Liebe, Daniki
     
  4. Maus634

    Maus634 Neues Mitglied

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    Hallo Daniki,

    hinsichtlich der Ibu 400 und "Sucht" mach dir keine so großen Sorgen. Süchtig wird man davon nicht. ;)

    Hast du einen Hausarzt, der bei dir eventuell mal einen Cortison-Stoßtest durchführen könnte? Es wird in der Regel für einen kurzen Zeitraum hoch dosiert Cortison gegeben, dass dann ebenfalls in kurzen Abständen wieder runterdosiert wird. Wenn unter Cortison eine erheblich Besserung eintritt, kann das schon ein erster Hinweis auf eine entzündliche Geschichte sein.

    Ich war damals 2 Tage nach dem hohen Cortison der Auffassung, ich wäre geheilt (zum Gelächter meines Arztes ;) ). Dies aber nur, damit du weißt, was ich meine.
     
  5. uli

    uli Mitglied

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    Hallo !

    Ich bin es noch einmal.
    In Darmstadt kommt Herrr Häntsch in Frage der steht auch auf unserer Liste. Rheumatologische Schwerpunktpraxis, Eschollbrücker 26 in 64295 Darmstadt Telefon: 06151-3919203 E-Mail: J.Haentsch@t-online.de)
    In Heidelberg wäre die Uniklinik, Herr Dr. Heilig Dr. Gao, Dossenheimer Landstr. 100, 69121 Heidelberg.

    Alle haben eine Frühsprechstunde und zwei (Heilig. Häntsch) stehen bei uns in der Liste.

    Ich würde dir empfehlen, das online-Monitoring der Krankheitsaktivität einer chronischen Polyarthritis (rheumatoiden Arthritis)- unter

    http://monitoring.rheuma-online.de/?gast=1&action=DAS


    zu machen. Das Ergebnis druckst du dir aus und rufst dann selber in den Praxen an oder du lässt deinen Hausarzt anrufen.

    Lieben Gruß

    Uli
     
  6. Luxus68

    Luxus68 Neues Mitglied

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    Ich würde auch empfehlen, dass vielleicht mal Dein Hausarzt anruft.
    Viele Rheumatologen haben "Schmerz"-Sprechstunden bzw. freie Plätze für schwerere Fälle und die werden oftmals nur vergeben, wenn ein Hausarzt, Orthopäde o.ä. da etwas Druck macht und die Dringlichkeit unterstreicht.

    Wg. Ibu und Sucht würde ich mir jetzt auch nicht so viele Gedanken machen, das ist glaube ich nicht soooo häufig. Ich würde mir viel mehr Gedanken um meine Leber machen - das Zeugs muss ja auch mal wieder abgebaut werden und drei Monate sind schon lange... :o
     
  7. Daniki

    Daniki Neues Mitglied

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    Danke Euch!
    Ich glaube es hält mich kein Arzt für nen schweren Fall.
    Bin ich warscheinlich auch nicht.
    Mit den Ibuprofen kann ich, wenn ich abgelenkt bin und nicht in
    Selbstmitleid zerfliesse ganz gut leben.
    Um die Leber muss ich mir Gedanken machen?:eek:
    Mist, an die hatte ich noch nicht gedacht...
    So wenig wie ich trinke schafft sie es vielleicht bis Januar :rolleyes:
    Meint Ihr 3 Ibuprofen am Tag sind viel?
     
  8. Luxus68

    Luxus68 Neues Mitglied

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    Sagen wir mal so, wenig ist es nicht ;)

    Aber ich habe gerade kürzlich, als ich zwischen zwei Basismedis war, auch Ibuprofen nehmen sollen und durfte/sollte laut Rheuma-Arzt, über einen längeren Zeitraum, 3x600mg nehmen. Allerdings habe ich es nach einiger Zeit nicht mehr vertragen (Magen, Schwindel etc.)...

    Wichtig ist halt wirklich, viel zu trinken und sich zur Not dazu zu zwingen. D.h. immer schön brav das Wasserfläschchen mitschleppen ;)

    Und der Ansatz mit Cortison ist auch gar nicht mal so schlecht. Berate Dich doch mal ausführlich mit Deinem Hausarzt oder Orthopäden, wie es zwischenzeitl. weitergehen soll, wenn Du tatsächlich bis Ende Januar warten musst.

    Und schlimm ist immer relativ - die einen empfinden Schmerzen viel schlimmer als andere und es gibt ja auch noch ne gewissen "Gewohnheit" :(
    Wichtig ist denke ich, dass der Arzt nicht nur auf die für ihn sichtbaren Krankheitszeichen eingeht, sondern AUCH (nicht nur!) auf das Schmerzempfinden des Patienten.