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Ein liebes Hallo!

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von oleander1, 22. Mai 2013.

  1. oleander1

    oleander1 Registrierter Benutzer

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    ich habe mich hier registriert und weiß gar nicht, was meine Krankheit ist. Habe seit 2.Mai Knieschmerzen, die mich in ca' einer Woche zur Arbeitsunfähigkeit beförderten. Mein HA hat für 10 Tage ein Antirheumatikum Diclac 150mg und Prednisolon acis 10mg verordnet. Seitdem verschlechterte sich mein Zustand immens. Das heißt, ich kann mich nur mit Gehhilfe bewegen. Ein MRT erfolgt erst am 6.6.13, morgen gehe ich zum Ultraschall. Nun habe ich hier von Kraut-bzw. Quarkwickel gelesen, doch ich empfinde mein Knie nicht heiß. Sind da die Wickel überhaupt anzuwenden? Da weiß ich nicht, was ich noch gegen meine Schmerzen tun soll. Ab und zu werfe ich mir eine Ibuprofen ein und ich bilde mir Milderung ein. Weiß jemand Rat?
     
  2. Björk

    Björk Mitglied

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    Hollo

    Hallo Oleander,

    herzlich willkommen.

    Was sagt denn dein Blutbild?

    Viele Grüße
    Björk
     
  3. oleander1

    oleander1 Registrierter Benutzer

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    Also ein Blutbild wurde jetzt nicht gemacht. War vor einiger Zeit ( vor 6 ca' Wochen) beim Check- Up, da waren keine Auffälligkeiten im Blut vorhanden.
     
  4. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo oleander1,
    herzlich willkommen hier im Forum!
    Wenn das Prednisolon (=Kortison) nichts hilft, dann könnte es sein, dass gar keine Entzündung dahintersteckt. Dann hilft aber auch kein Quarkwickel. Und Diclac ist ein entzündungshemmendes Schmerzmittel, das dir ein wenig hilft.
    Was ist denn beim Ultraschall rausgekommen? Da sieht man Entzündungen immer relativ gut.
     
  5. oleander1

    oleander1 Registrierter Benutzer

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    Hallo und Guten Morgen,

    tja gestern beim Ultraschall gab es eine Fahrt über das Kniegelenk für 10 min. bei der Physiotherapie.
    Also nicht mit dem Grät, mit welchem man ins Knie sehen kann. Mein Gott, ich bin tatal unerfahren, habe es mir aber denken können. Ist ja billiger... die Idee meines HA. Also bin ich so schlau wie vorher auch. Dort habe ich nun noch fünf Termine in den nächsten Wochen. Das Knie ist immer noch dick. Habe gleich den Termin bei meinem HA und da schau ich mal, was der denn dazu sagt, dass ich kaum noch laufen kann.

    Liebe Grüße
    Ingrid
     
  6. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo Ingrid,
    dann war das Missverständnis und es war keine Sonographie-Untersuchung, sondern eine Ultraschall-Behandlung. Das ist natürlich ganz was anderes. Aber du hast ja eh bald einen MRT-Termin, da erübrigt sich dann der Rest. Da heißt es momentan nur Abwarten.
     
  7. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Vielleicht ne Schleimbeutelentzündung?...
     
  8. oleander1

    oleander1 Registrierter Benutzer

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    Ich weiß nicht, so etwas hatte ich noch nie. Es kann glaube ich alles sein. Ich muß halt durchhalten bis zum MRT. Und wenn ich mich hier so umsehe, geht es vielen vielen Leuten bestimmt noch viel viel schlechter. Gruß Ingrid
     
  9. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Du, weißt du, wenn es Einem schlecht geht, dann geht es Einem schlecht. Da gibts gottseidank keinen Wettbewerb, wer nun schlechter oder besser dran ist...;)

    Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute :)
     
  10. oleander1

    oleander1 Registrierter Benutzer

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    Vielen Dank Maggy, es wird schon.

    Dir auch alles Gute!
     
  11. oleander1

    oleander1 Registrierter Benutzer

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    MRT- Befund ergab Gonarthrose

    Hallo,

    bin ganz schön erschrocken gewesen, daß ich Arthrose im Knie ziemlich fortgeschritten habe. Bereits im IV. Grad Gonarthrose und Knorpelabnutzung III. Grades. Jetzt bin ich hin und hergerissen, bin 55 Jahre alt, weiblich und einige raten mir von OP ab. Ich soll erst vielleicht die Ernährung umstellen, glutenfrei essen usw. Aber ich weiß doch gar nicht, ob ich eine Glutenunverträglichkeit habe. Will nächste Woche zum Orthopäden/ Chirurgen in die Klinik zum Beratungsgespräch. Aber bin ich hier überhaupt im richtigen Forum? Wenn ja, was würdet Ihr mir raten? Auf den Arzt vertrauen, eventuell noch einen anderen Arzt konsultieren? Oder gar nicht operieren lassen?

    oleander1
     
  12. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo Oleander1,
    ich bin 50 Jahre und habe das gleiche Problem mit meinem Knie. Mein (rheumatologischer) Orthopäde (er ist auch Chirurg) schrieb in seinen Bericht an den Hausarzt: "Mittel- bis langfristig Knie-TEP-Indikation gegeben". Er meinte, man könne die TEP (= Totale Endoprothese) schon noch hinausziehen.
    Meine Rheumatologin meinte, ich solle es hinausziehen, so lange es irgendwie geht, und überhaupt hätte ich noch eine rheumatische Entzündung im Knie, die müssten wir erst wegbringen, sonst würde mich eh keiner operieren.
    Wenn ich sehe, was ich in meinem Alter alles schon nicht mehr kann wegen des kaputten Knies, denke ich mir, ich möchte das nicht auf ewig so haben. Ich habe schon vor, mich operieren zu lassen, aber nicht so schnell, eben mittelfristig.
    Mir hat noch keiner davon ganz abgeraten, wenn es sein muss, muss es eben sein.

    Wenn das Gelenk kaputt ist, hilft auch keine Ernährungsumstellung. Diese wäre zwar für den Gesamtorganismus immer sinnvoll, aber eine schwere Arthrose kann dadurch nicht mehr beeinflusst werden. Wenn das Knie geschwollen ist, hilft nur Ruhe und Retterspitzumschläge. Für den Alltag hab ich eine Kniebandage bekommen, ohne dieser traue ich mich nicht aus dem Haus. Ich trage sie den ganzen Tag. Ewig möchte ich mit der TEP nicht warten, sonst geht noch viel mehr kaputt.
    Wenn du eine Glutenunverträglichkeit hättest, hättest du das mit Sicherheit gemerkt. Mein Cousin und seine Tochter sind davon betroffen, glaub mir, das merkt man sofort.
    Du bist sicher im richtigen Forum. Hier gibt es einige User, die in noch jüngerem Alter ein oder zwei neue Kniegelenke bekommen haben.

    Ich schlage vor, du wartest ab, was der Chirurg dazu sagt. Dann kannst du immer noch eine Zweitmeinung einholen, wenn dir das zu unsicher ist. Man muss bedenken, dass manche Chirurgen etwas zu gern operieren und gleich zur OP drängen, wobei man sich nie drängen lassen darf bei so einer Entscheidung, und es gibt solche, die alles bis zum Nimmerleinstag hinauszögern wollen. Die goldene Mitte wäre recht.
     
  13. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @oleander1

    DAS sind (das unterstelle ich mal) gut gemeinte, aber leider nicht automatisch gut gemachte Vorschläge.
    Warum?
    1. Für eine glutenfreie Kost sollte es einen guten Grund geben - eine Kniearthrose entsteht üblicherweise nicht wegen einer Glutenunverträglichkeit, sondern z. B. postentzündlich bei handfesten Gelenkentzündungen oder aufgrund anderer Gegebenheiten (Fehlbelastung, Übergewicht, genetische Vorbelastungen, bestimmte Stoffwechselerkrankungen etc.)
    2. Sich glutenfrei zu ernähren, ist weder einfach noch besonders lustig, weil hier ganz erhebliche Veränderungen der Essgewohnheiten erforderlich werden, die m. E. dann wenigstens einen vernünftigen Sinn und Zweck haben dürfen....

    Ob und ggf. welche Umstellungen deiner persönlichen Gewohnheiten erforderlich oder ratsam sind, ergibt sich aus deiner ganz persönlichen Krankengeschichte und nicht aus den Vorlieben deiner Umwelt - lass dich also vorerst nicht kirre machen ;)

    Viel Glück und baldige Besserung, Frau Meier :)
     
  14. Mimmi

    Mimmi Kleine Naschkatze

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    Hallo Oleander, ich, 70 J. alt, habe seit 4 Monaten Eine Knie-TEP, mit der ich total zufrieden bin. Aber es ist eben nicht "mein" Knie. Bei mir wurde das höchste Zeit, denn ich hatte bereits "Spurrillen" im Knochen. Da war gar nichts mehr dazwischen. Ich habe die OP bewusst hinausgezögert. Das geschwollene Knie mit einem Knorpelschaden hatte ich bereits seit über 30 Jahren. Ich habe Muskelaufbautraining gemacht und bin täglich auf dem Ergometer gefahren. Und so war es bis zum Meniskusriss vor 2 Jahren erträglich. Vielleicht würden Dir ja Hyaloronspritzen helfen? Hier in Schweden gibt man die nicht, Weil die der Ansicht sind, dass es nichts bringt. Viel Glück und alles Gute, Mimmi Ach ja, heute Abend N3 Visite schauen!
     
  15. oleander1

    oleander1 Registrierter Benutzer

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    Hallo,

    ich muß mal schnell mitteilen, dass ich gestern im Bioladen einkaufen wollte, meine Ernährung glutenfrei umstellen wollte. Da habe ich mich mit dem Inhaber unterhalten, der meinte, dass diese Erährung eine völlig einseitige wäre. Hmm..habe ich gesagt, ich esse doch Obst und Gemüse auch. Nein, er hat mich eines besseren belehrt und mich dazu gebracht, meinen Korb wieder völlig leer zu machen.
    Stattdessen hat er mir ein Präparat(arthoro Arthrose) gezeigt, das L-Prolin und VitaminC enthält. Er hat es mir nicht aufschwatzen wollen und ich habe es auch nicht gekauft, doch er hat Rückmeldung von einigen Leuten, denen es hilft, Schmerzen zu ertragen. Nächste Woche werde ich den Flyer einmal dem Arzt zeigen und ihn nach seiner Meinung fragen. Aber die kennt man eigentlich schon vorher.
    Habe gestern wieder mit Quarkwickeln angefangen. Das Knie ist immer noch so dick wie eh und jeh.
    Irgendwie geht es immer danach schlechter vorwärts als vorher, als wenn die Schmerzen noch zunehmen.
    Tja ich freue mich jedenfalls wie immer, wenn ich von Euch lese.

    Gruß oleander
     
  16. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    @oleander1:
    Das mit dem Ratschlag der glutenfreien Ernährung schwirrt dir immer noch sehr im Kopf rum. Aber das muss doch gar nicht sein, wenn man keine Unverträglichkeit hat. Und damit heilst du kein kaputtes Kniegelenk. :rolleyes:

    Ich hab das nachgeschaut mit dem Arthoro Arthrose. http://www.vollwerter.de/shop/Naturarznei/Gelenke-Muskeln/Arthoro-Arthrose.html
    Nahrungsergänzungsmittel sind nicht verkehrt, wenn man mit der Nahrung nicht genügend an Vitaminen und Spurenelementen aufnehmen kann. Du brauchst 3 Packungen und musst mindestens 3 Monate lang einnehmen, um zu schauen, ob es überhaupt hilft. Probier es einfach, wenn dein Arzt dir grünes Licht gibt, und berichte uns dann über den Erfolg. Ich bin da vorsichtig mit meinen Erwartungen, denn sie sind keine Wundermittel. Auch wenn das L-Prolin in Verbindung mit Viamin C beim Knorpelaufbau hilft: wenn kein oder fast kein Knorpel mehr da ist, wo soll es dann wirken? Das ist auch so mit den Hyaluronsäure-Spritzen, sie können auch nur da wirken, wo der Knorpel noch nicht so abgenutzt ist, so wurde mir von Betroffenen gesagt, die auch schon viel ausprobiert haben. Ich hab, als meine Kniebeschwerden vor 30 Jahren anfingen, lange Zeit "Dona" eingenommen, es hat mir wirklich geholfen, aber damals waren noch keine Knorpel geschädigt, sondern nur strapaziert durch Fehlbelastung.
    Es ist nicht sicher, ob das alles hilft. Wenn du es aber gern versuchen würdest, dann mach es einfach in Absprache mit deinem Arzt.

    Quarkwickel haben bei mir überhaupt nicht geholfen, als mein Knie so dick geschwollen war. Ich bekam von der Hausärztin Retterspitz-Umschläge verordnet, die haben sofort die Beschwerden gelindert. Und ich war 1 Monat krankgeschrieben, um das Knie zu schonen, bekam dazu noch eine Stützbandage verordnet, die ich immer trage (auch bei der Hitze:p). Das hat geholfen, sonst nichts. Seitdem ist es nicht mehr angeschwollen und mit der Stützbandage auch einigermaßen und unter Schmerzen belastbar.

    Was noch für den Stoffwechsel im Knie gut ist, ist Bewegung mit möglichst wenig Belastung. Damit kann man die Verschlechterung auch aufhalten. Aber wenn dein Knie geschwollen ist, wäre eigentlich Ruhe angesagt.