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ein "Gesundheits-Verwaltungs-System" - was sollte es beinhalten?

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von Muckel1986, 23. Oktober 2009.

  1. Muckel1986

    Muckel1986 Neues Mitglied

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    Guten Tag zusammen,

    seit einiger Zeit hege ich schon den Gedanken, dass ich ein System schaffen möchte, mit dem man all die Informationen sammeln und aufbereiten kann, die man in Bezug auf die jeweilige Grunderkrankung und Arzt/Klinikbesuche benötigt.

    Erste Überlegungen dazu habe ich angestellt. Als Ergebnis ist herrausgekommen, dass ich folgende Daten in dem System sammeln und aufbereiten möchte:

    • persöhnliche Angaben
    • Adress- bzw. Kontaktliste der Ärzte, Therapeuten, Kliniken
    • Diagnosen
    • Befunde, Berichte, Untersuchungsergebnisse
    • Dokumentation
      • tägliche Dokumentation
        • Schmerzen / Schmerzkalender
        • Krankheitsaktivität
        • Allgemeinbefinden
        • Bermerkung / Auffälligkeiten
      • monatliche / quartals Dokumentation
        • eingearbeitete Fragen der verschiedenen Fragebögen
    • Medikamente
      • Dosierung
      • Einnahmezeit
    • Termine
    • uploads (Dateiupload für eingescannte Berichte oder anderen Unterlagen)
    • x
    Wie das ganze Ausführlich ausschaut, könnt ihr entweder dem Bild im Anhang oder der PDF-Datei im Anhang entnehmen. Bei den einzelnen Punkten soll es natürlich querverbindungen geben, so dass das ganze sehr dynamisch wird, damit sich das System an den Benutzer an passt und nicht umgekehrt.

    Mir ist bewusst, dass das System nicht heut und nicht morgen fertig sein wird - aber trotzdem möchte ich immer mal wieder ein wenig was daran tun. Zum einen interessiert mich die (web)Programmierung, zum anderen ist es nützlich und zu guter letzt kann man sich ein wenig damit ablenken.

    Zurzeit beschäftige ich mich mit dem Punkt Fragebogen. Aktuell habe ich die Fragen vor mir, die meine Schmerztherapeutin jedes Quartal braucht. Doch mich würde interessieren, ob auch ihr solche Fragebögen bekommt und wie die Fragen/mögliche Antworten darauf lauten (Wegen dem aktuellen Uhrheberrechtschutz bitte nicht einfach abtippen, scannen oder ähnliches.).

    Was müsst ihr regelmäßig erfassen? Was würdet ihr euch für funktionen bei einem solchen System wünschen?

    Mehr zu dieser Idee wird es auch in meinem Blog geben, wenn ich die einzelnen Bereiche/Abschnitte kommentiert habe.

    Liebe Grüße
    Muckel/Tobias

    P.S. Dies sind die Felder/Punkte, die ich bislang aufgenommen habe. Dabei ist zu beachten, dass es natürlich Querverlinkungen geben soll, damit das ganze zusammen passt.
     

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  2. Tennismieze

    Tennismieze Neues Mitglied

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    Mach daraus eine Datenbank via Microsoft Access mit diversen Eingabemasken, dann kommt etwas bauchbares dabei raus. Das ist allerdings ein Haufen Arbeit.

    Fragebögen bekomme ich nicht, allerdings habe ich mein eigenes System bei de Zusammenstellung meiner Daten. In Zukunft vereinfacht sich die Datenzusammenführung, da immer mehr Ärzte dazu übergehen, auch die Röntgenaufnahmen zu digitalisieren. Für mich habe ich festgestellt, daß es reicht, eine fortlaufende Krankengeschichte schriftlich in Form von Kurztexten zu führen. Berichte und Befunde werden eingescannt und regelmäßig gesichert.
     
  3. Kölner

    Kölner Mitglied

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    Hallo Muckel/Tobias,

    Wow! Deine Mindmap ist ja ganz schön umfangreich. Wenn du das ganze als web-Anwendung entwickeln willst, wirst du wahrscheinlich nie fertig.
    Da könntest du mit einer schlanken Datenbanklösung eventuell schneller Ergebnisse erzielen.

    Führe meine eigene "Krankenakte" in Form einer Loseblattsammlung. Die Übersichtlichkeit ist genau auch mein Problem. Habe die ganzen Arztberichte nach Fachrichtungen abgelegt. Wenn ich dann aber etwas für einen Arzt/eine Klinik zusammenstellen muss, hefte ich alles aus, kopiere es und komme dann oft sehr lange nicht mehr zum abheften.

    Insofern habe ich auch schon über eine Digitalisierung nachgedacht.

    Hier noch eine Idee, die mir schon seit längerem durch den Kopf geht:
    Die meisten Ärzte haben keine Historie bezüglich der Entwicklung der Laborwerte. Die einzelnen Ergebnisse werden abgelegt und beim Termin wird die Akte durchgekramt (wie war das denn beim letzten Mal?).

    Wenn mehrere Ärzte/Kliniken Blut abnehmen, unterscheiden sich ggf. die Messmethoden und damit auch die Referenzwerte. Dann sind die Ergebnisse nur noch schwer vergleichbar.

    Der Kern meiner Idee ist es, meinen Ärzten eine Übersicht in Form einer Laborstatistik mitbringen zu können, die die unterschiedlichen Analysemethoden neutralisiert oder zumindest kenntlich macht.

    Im Zusammenhang mit den eingenommenen Medikamenten und dem notierten Krankheitsverlauf könnte das eine sinnvolle Sache werden.

    Die Idee ist da und jetzt fehlt mir leider die Zeit, dass auch anzugehen.
    Weiß auch nicht, ob ich bei der Umsetzung dann ggf. scheitern würde, weil die Werte nicht wirklich vergleichbar gemacht werden können.

    Falls ich es irgendwann geschafft haben sollte, werde ich das hier posten.

    Beste Grüße
    Kölner
     
  4. Tortola

    Tortola Aktives Mitglied

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    Tortola an Muckel

    "Uhrheber"? "Jenes" finde ich nicht im Wörterbuch.
    Ist nicht böse gemeint - nur mal eben so aus dem Kopf heraus geantwortet.
    Tschüss sagt Tortola
     
  5. Muckel1986

    Muckel1986 Neues Mitglied

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    Guten Abend zusammen,

    also eine Datenbanklösung wird es definitiv, da alles andere keinen Sinn macht. Gedacht hatte ich an eine Mischung aus Programm und Webanwendung - sprich ein Programm welches zum Beispiel in Java geschrieben ist. Grund dafür ist, dass man Java auf allen mir bekannten Betriebssystemen ausführen kann und zudem auch auf sehr vielen mobilen Endgeräten (Handy, PDAs usw).

    Einfacher wäre natürlich eine Anwendung wie Microsoft Acces. Doch genau das Produkt aus dem Hause Microsoft möchte ich nicht nutzen. Denn mein Projekt möchte ich frei und kostenlos für die Anwender umsetzten. Und wenn ich es dann mit MS Access erstelle, dann müssen die Benutzer sich das Programm von Microsoft kaufen und das wiederum möchte ich vermeiden. Es gibt aber eine Datenbank Anwendung die bei OpenOffice dabei ist und somit für alles kostenlos zu nutzen ist. Zudem wird OpenOffice auch unter anderen Betriebssystemen wie zum Beispiel Ubuntu (ein Linux System) genutzt.

    Im Moment habe ich die Ueberlegungen in Form der Mindmap angestellt und als kleine html-Datei, in der ich einzelne Punkte weiter erläutere. Die erste ebene wird wahrscheinlich schon eine Web-Anwendung werden, da ich mich mit xhtml, php/mysql ein wenig auskenne. Java muss ich mir erst aneignen und das geht erst ab Sommer (Ausbildungsende).

    Das mit dem Punkt Labor ist ein guter Hinweis. Jenen könnte man ähnlich wie die Diagnosen oder Schmerzen chronologisch erfassen und dann zum Beispiel als Tabelle oder ähnliches ausgeben.

    Privat habe ich auch nur eine lose Blattsammlung. Jene habe ich aber eingescannt und somit eine PDF-Datei erstellt, die alle Informationen in der chronologischen abfolge hat. Doch da fehlt mir zum Beispiel noch eine Suchfunktion. Hinzu habe ich ein standard Anschreiben formuliert, welches ich zu neuen Ärzten/Kliniken usw. mit nehme. Doch wirklich aufgearbeitet ist das nicht.

    Liebe Grüße
    Muckel/Tobias

    Offtopic
    Was zickst Du eigentlich ständig in meinen Fäden rum, wenn man der Gemeinschaft was gutes tun möchte? Meine güte, habe ich ein Zeichen mehr im Wort drin, na und? Wenn man ein klein wenig nachdenkt, so kann man trotzdem das Wort lesen und ich für meinen Teil bin froh, dass ich unter den ganzen Schmerzmitteln überhaupt noch schreiben kann. Und zum Thema Urheberrecht kann man den Wikipedia-Artikel anschauen. Aber einige Menschen müssen eben immer Kritisieren...
     
  6. löwe4509

    löwe4509 Mitglied

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    Hallo Tobias,

    die Datenbank von OO ist nicht schlecht, wenn´s nich zuviele Daten werden.
    Anbieten würde sich die MySQL (ist ja auch kostenlos) und dann mit PHP die Anwendung (ist mit ner Datenbank viel einfacher als JAVA). So programmiere ich seit ewigen Zeiten meine ganzen Kundenwebseiten.

    Gruß

    Rolf
     
  7. Muckel1986

    Muckel1986 Neues Mitglied

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    Hallo Rolf,

    genau so habe ich es mir eigentlich auch gedacht. Nur was macht man, wenn kein Internet/Server mit mysql/php zur verfügung steht? Des wegen soll mindestens im zweiten Schritt eine Lösung entstehen, die zur Not auch offline und u.a. von mobilen Geräten läuft. Denn zum Beispiel im Krankenhaus habe ich ja nicht gerade mein Laptop dabei.

    Doch zunächst muss ich mir noch Gedanken machen, wie sich das mit der Datensicherheit verhält, wenn man dies wirklich online umsetzt und dann ähnlich wie eine Community anbietet.

    Aber das klärt die Zeit.
    Liebe Grüße
    Muckel/Tobias
     
  8. Muckel1986

    Muckel1986 Neues Mitglied

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    Guten Abend zusammen,

    welche Daten man erheben müsste und was die einzelnen Bereiche eines solchen System können sollte, habe ich mal zusammen gefasst. Das Ergebnis ist zurzeit aber "nur" in meinem Blog unter der Adresse http://blog.jurtenrunde.de/wie-das-system-ausschauen-konnte-1353.htm zu lesen (da ich xhtml/css Inhalte nicht in einem Forum posten kann/sollte).

    In den kommenden Tagen werde ich eine ebensolche Maske erstellen, die dann aber Formulare enthält, so man das man sieht, wie eine solche "Website" aufgebaut sein könnte. Wenn bei diesen Dummy-Seiten alle Grobenfehlern behoben sind, werde ich abwegen, mit welcher Umgebung (OpenOffice Base, Webschnittel (xhtml, css, php, mysql, javascript/ajax), Java, ?) man dieses Projekt am leichtesten umsetzten kann.

    Die eigentliche Umsetzung bzw. das erstellen der Datenbank und aller Funktionen wird dann aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen. An Feedback bin ich wie immer sehr interessiert, da man solche Projekte nur dann verbessern und optimieren kann.

    Liebe Grüße
    Muckel/Tobias
     
  9. Tennismieze

    Tennismieze Neues Mitglied

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    @Kölner
    Meine Sortierung sieht zur Zeit so aus: Befunde (Diagnosen), Berichte von einem Arzt zum anderen incl. Reha und KH, Blutwerte, Krankenkassenkorrespondenz, Rentenversicherungskorrespondenz, Röntgen/MRT/CT.

    Die Blutwerte werden meistens online vom Labor zum Arzt übermittelt, daher reicht gelegentlich ein Komplettausdruck bei Bedarf.

    @Muckel
    Unter Angaben zur Person würde ich noch einfügen: Krankenkasse und Versichertennummer, aktueller GDB

    Statt der monatlichen Dokumentation würde ich aus einem frei durch den User festlegbaren Zeitraum eine graphische Darstellung machen. Da sind Tendenzen dann schneller ersichtlich.

    Interessant wäre auch noch eine Dokumentation, welche Medikamente zu welchen Nebenwirkungen oder Blutwerterhöhungen geführt haben. Auch Unverträglichkeiten und allergische Reaktionen sind wichtig.
     
  10. Muckel1986

    Muckel1986 Neues Mitglied

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    Guten Morgen zusammen,
    gut, Angaben bei der Person zu Ergänzen ist Sinnvoll und werde ich übernehmen.

    An die Erweiterung der Medikamente dachte ich auch schon und habe daher in meinen Überlegungen an ein Feld Bemerkung oder ähnliches gedacht. Doch ich denke, dass ich da ein eigenes Feld für Verträglichkeit und Nebenwirkungen schaffen werde, das ist sinnvoll.

    Ja, da hast Du recht. Das System soll später dynamisch werden. Sprich der Anwender soll dann selbst einstellen können, in welcher Wiederholung (täglich, wöschentlich, einmal im Monat, alle x Tage, alle x Wochen, alle x Monate, etc) die Fragen erscheinen sollen. Auch soll es später so sein, dass der Benutzer selbstständig Fragen einstellen kann um so die Abfragen an seine Bedürfnisse (bzw. an die seiner Ärzte) anzupassen. Doch das kommt erst in der zweiten Phase des Systems. Denn schon das Grundsystem ist so recht aufwendig zu erstellen.

    Aber bevor ihr euch zu früh freut: bis mitte/ende Juni bin ich noch mit meiner Ausbildung beschäftigt. Bis dahin habe ich ab Januar einiges anderes zu regeln (Auszug von daheim, Behördenmarathon usw.) weshalb es also noch dauer kann, bis das System mal fertig wird. Eventuell finde ich mitstreiter, mit denen man das gemeinsam Entwickeln kann - doch das wird schwierig, da ich auf jedenfall sicherstellen möchte, dass das System für alle Verfügbar sein kann und das es vorallem kostenlos ist. (Und viele Programmierer/Entwickler verfolgen halt nur Projekte, die auch Geld abwerfen - doch das möchte ich nicht.)

    Mich würde noch interessieren, welche Fragen ihr so bei euren Ärzten usw. regelmäßig beantworten müsst.

    Liebe Grüße
    Muckel/Tobias
     
  11. Silberpfeil

    Silberpfeil Bekanntes Mitglied

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    Hallo Muckel,

    Also im Vorfeld erstmal Hut ab, was Du da so vor hast , bzw. auf die Beine gestellt hast.

    Ich kann nur sagen, dass ich aufgrung meines gesundh. Zustandes dieses garnicht so könnte ......

    Ich habe mit eine Mappe angelegt, in der ich chronologisch meine ganzen Befunde abgeheftet habe. Die bekommt man auf Verlangen von den jeweiligen Ärzte. Hier im Forum gibt es dann noch das Schmerztagebuch, dass man führen kann( ausdrucken ...) und beim Arztbesuch vorlegen kann.

    Und dann kann sich jeder, mich behandelnde Arzt das raus suchen was er braucht;)
    Bei einigen, für mich wichtigen Dingen habe ich kleine Klebezettel rein geklebt, so dass man nicht lange suchen muss.

    Habe es gerade bei einem Arzt erfahren, dass so eine Sammlung sehr gut ist für eine event. Weiter-bzw. Neubehandlung.

    Aber schaffst du es überhaupt gesundheitlich, dich soooo intensiv da rein zu stürzen...???

    Es ist nicht bös gemeint. Also nicht verkehrt verstehen.

    LG Silberpfeil
     
  12. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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  13. Muckel1986

    Muckel1986 Neues Mitglied

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    SSHallo zusammen,
    Was heißt schaffen? Früher habe ich weit aus mehr Programmiert und da hätte ich so ein Projekt viel schneller fertig gestellt als heute. Während ich zurzeit noch die Ausbildung absolviere, kann ich mich damit nur während der Pflichtheimfahrten (=Urlaub/Ferien) beschäftigen oder wenn ich mal ein "hoch" habe.

    Ja, schaffen kann ich es. Die Frage ist eben nur in welcher Zeit. Und da ich mich da nicht unter druck setzte und das Projekt nur verfolge, wenn es mir dementsprechend gut geht, wird es eben lange dauern. Aber das finde ich zum Beispiel nicht schlimm - denn ich bin 23, habe eine normale Lebenserwartung und werde das System dann immer noch lang genug nutzen können.

    Die Frage ist eher, ob man die lust behält, über einen langen Zeitraum so ein Projekt weiter zu verfolgen. Da denke ich, dass ich das interesse / die Motivation behalten werde. Denn interesse am Webprogrammieren habe ich seit meiner Realschulzeit. So habe ich zum Beispiel das Layout meines Blog selbst erstellt und früher hatte ich ein "Liederbuchsystem", welches ich ebenfalls selbst programmiert hatte.

    Zum anderen wird es bei mir wohl so sein, dass ich nach der Ausbildung als Berufsunfähigkrank gelte und daher wohl viel Zeit haben werde. Und dann kann ich meine Zeit wenigstens noch sinnvoll nutzen. Ähnlich schaut es mit der Ablenkung aus, die ich ab und zu brauche. Genau dann kann man sich in diese Arbeit vertiefen.

    Kurzum: es ist nicht zu erwarten, dass das System "morgen" fertig ist. Doch Zeit habe ich genügend.

    Liebe Grüße
    Muckel/Tobias

    Hallo Marie,
    da haben wir wohl zur gleichen Zeit eine Antwort geschrieben :)

    Die PDF-Datei ist ganz interessant, so ist mir zum Beispiel aufgefallen, dass man auch die Hilfs- / Rehamittel aufnehmen sollte. Aber ansonsten ist es ja einem Ornder sehr ähnlich, in dem man die Berichte/Befunde/Ergebnisse abheftet und dann bei bedarf immer mitnimmt. So mache ich das ja zurzeit auch noch bzw. habe den Ordner eingescannt und eine *pdf Datei erstellt. Denn dann muss ich bei neuen Ärzten nicht mehr vorher zu 'nem Copyshop gehen und den Ordner kopieren lassen; denn die *pdf Datei kann ich bei bedarf ausdrucken und habe jene immer auf meinem USB-Stick dabei. Dies ist zum Beispiel sinnvoll, wenn man wie ich zwischen Berufsbildungswerk und seinem Wohnsitz pendeln muss oder man viel auf Reisen ist.

    Und bei dem System soll es dann möglich sein, dass man die aufbereiteten Informationen dann zum Beispiel als *.pdf Datei ausgeben kann oder eben als Druckbare Seite. So kann man vor neuen Arztterminen einfach auf ein Knöpfchen drücken und die aktuellen Daten mitnehmen.

    In meinem Fall brauche ich das zum Beispiel, da ich regelmäßig von drei / vier Ärzten betreut werde: von meiner Schmerztherapeutin (der im übrigen eine E-Mail / PDF-Datei ausreicht), meinem Rheumatologen (der die Sachen gerne noch gedruckt haben möchte) und meinm Hausarzt (bzw. zweien wegen den verschiedenen Wohnorten). Damit alle immer auf dem selben stand sind, nehme ich selbst meine "Akte" mit und informiere sie über Neuigkeiten.

    Liebe Grüße
    Muckel/Tobias
     
    #13 25. Oktober 2009
    Zuletzt bearbeitet: 25. Oktober 2009
  14. Silberpfeil

    Silberpfeil Bekanntes Mitglied

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    ......, noch eine Anmerkung:

    Bin mal bei Google auf " Muckels Tagebuch" gegangen.

    Weist Du auch, dass JEDER deine Krankengeschichte lesen kann.
    Ja,Blöde Frage( natürlich ist es dir bewusst), aber , dass wäre für mich furchtbar.

    Also wer davon in deinem Bekannten und Verwandtenkreis Bescheid weiß( das du sowas im Netzt vor hast), der weiß ALLES über Dich.

    Dieses Thema hatten wir hier ja schon mal......, von mit erfährt keiner( Bekannte/Verwandte) , dass ich hier im R-O chate.

    LG Silberpfeil
     
  15. Muckel1986

    Muckel1986 Neues Mitglied

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    etwas offtopic?!?

    Hallo Silberpfeil,

    ja, dessen bin ich mir bewusst, denn ich blogge ja darüber ;)

    Aber bei dem System welches ich erstellen möchte, werde ich natürlich darauf achten, dass dies nicht so sein wird. Wegen der Datensicherung wird es auch so sein, dass wenn ich es über eine Webanwendung verwirkliche, dass man dann die Daten verschlüsselt in die Datenbank schreibt und die ausgabe nur für die jeweilige Person erfolgt.

    Jeder Mensch muss für sich selbst entscheiden, was sie/er im Netz preis gibt. Denn das world-wide-web vergisst so schnell nichts. Doch ich denke dieses Thema sollten wir bei bedarf über die privaten Nachrichten oder in einem eigenen Faden besprechen.

    Wenn Du wissen möchtest, wieso ich zum Beispiel über all das blogge, dann sag bescheid und ich werde es Dir beantworten - aber hier im Faden führt das zuweit vom eigentlichen Thema weg. Aber man findet mich zum Beispiel nur im Netz mit den negativen Informationen, wenn man schon einiges von mir weiß. Denn ansonsten bin ich für das world-wide-web der Muckel. Und bei meinem Bürgerlichen Namen gibt es 6280 Treffer und jene sind schon durch den Zusatz meines Heimatortes eingegrenzt. Und selbst wenn man den kleinen 300 Seelen Ort dazu nimmt, gibt es immer noch 18 Treffer und keiner führt auf meine URLs oder auf eines meiner Webprofile.

    Liebe Grüße
    Muckel/Tobias