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eigenständige corti-dosierung

Dieses Thema im Forum "Cortison / Glukokortikoide" wurde erstellt von schrat, 10. Januar 2009.

  1. schrat

    schrat Mitglied

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    hallo zusammen,
    als diagnose hatte ich mal seropos. cp - aber aktuell seroneg.cp. seit einem halben jahr nehm ich arava. bis vor 2 wochen war alles prima :), und ich dachte - so kann es weiter gehen.:top: dann aber kamen wieder heftige gelenkschmerzen, und nach tel. rücksprache mit meinem rheumadoc habe ich wieder corti genommen. erst 20 - und dann 30 mg. es wurde zwar besser, aber lange noch nicht gut. nun hatte ich vorgestern bei meinem r-doc einen notfalltermin, weil ich meine beschwerden abklären lassen wollte, und - vielleicht sein ok zu einer noch höheren cortidosierung einholen wollte.
    doc hat mich angezogen abgetastet, und gemeint : "ihre beschwerden kommen nicht vom rheuma, schleichen sie sich aus corti raus.:confused:
    aber ich könnte ihnen ja vielleicht eine spritze geben. " dem habe ich sofort zugestimmt, weil die schmerzen heftig sind. da sagt der doc :"also heute aber nicht mehr - kommen sie montag wieder.":eek:
    ich hätte heulen können.:sniff:
    gestern habe ich cortison auf 50mg erhöht, und siehe da - es geht mir gut. nun meine frage : wie lange bleibt man am besten auf dieser dosierung, bevor man anfängt wieder langsam auszuschleichen ?
    mir ist bewußt, dass eigentlich nur ein arzt das entscheiden sollte....
    vielleicht hat trotzdem jemand einen tip für mich.
    für eure antworten schon mal recht herzlichen dank.:)
    lg - schrat
     
  2. sunny-side

    sunny-side Neues Mitglied

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    eigenständige dosierung

    ......gestern habe ich cortison auf 50mg erhöht, und siehe da - es geht mir gut. nun meine frage : wie lange bleibt man am besten auf dieser dosierung, bevor man anfängt wieder langsam auszuschleichen ?
    mir ist bewußt, dass eigentlich nur ein arzt das entscheiden sollte....
    vielleicht hat trotzdem jemand einen tip für mich.
    für eure antworten schon mal recht herzlichen dank.:)
    lg - schrat[/QUOTE]

    hallo,
    ich " dosiere" auch so wie ich es brauche bzw. meine dass es mir gut tut. d.h. sowenig wie möglich, so viel wie nötig. ich habe c.P. seit 1997 u. nehme außer cortison keine medikamente. aktuell habe ich heftige entzündung in 3 fingern. ich nehme z.zt 25 mg prednisolon u. es hilft komischweise dieses mal nicht sooo toll. bei dieser dosis habe ich es meisten innerhalb 2 - 3 tagen im griff :confused: vielleicht ist es das kalte wetter. sonst nehme ich 5 - 7,5 mg pro tag. ich habe dieerfahrung gemacht, nach besserung so bald wie möglich mit dem ausschleichen beginnen. ich schraube mich immer relativ schnell wieder runter, denn wohl ist mir mit dem cortison auch nicht. mtx will ich aber " noch" nicht nehmen... ist mir noch eine liga zu hoch :rolleyes:
    lg aus hamburg
     
  3. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    Eigenverantwortung

    Hi,

    es ist sicherlich richtig, daß man als Kranker selber weiss, wieviel Schmerzen man hat, wann und wie eine Pille wirkt und das man schon mal "mehr" nehmen kann, ABER es sollte gerade bei Medikamenten wie wir sie nehmen, auch eine grosse Portion Eigenverantwortung dabei sein hinsichtlich auch der Annahme evtl. Folgen einer solchen Medikamenten-Eigenverordnung.

    Ich habe cP und nehme nach 12 Jahren schon auch mal statt 8 mg für 2-3 Tage das Doppelte, aber ich denke, daß die Höhe der Dosis nicht mehr schaden kann.

    Wenn Du MTX ( Lantarel ) ablehnst, tust du dir keinen wirklichen Gefallen. Nimm es - schliesslich soll MTX das Voranschreiten weiterer entzündlicher Vorgänge im Gelenk und damit den zu frühen Verschleiss derselben verlangsamen, evtl. sogar ziemlich anhalten. Ich würde generell sagen, ja - an einem WE mit viel Aua und ohne Doc kannst du die Dosis auf 50 mg lassen, aber du solltest dann auch deinen Arzt darüber informieren. Nur er kann dir vorauss. wirksamere Zumittel verordnen, wie z.B. Diclofenac Retard Kapseln, die kein Cortison beinhalten, aber sehr gut helfen.

    Ich drück dir die Daumen, daß es bald besser wird.

    Grüsse
    PUMPKIN
     
  4. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hi Schrat,
    Cortison in dieser Doesierung von 20, 30 oder sogar 50 mg über einen längeren Zeitraum zu nehmen ist wirklich nicht gut. Kurzfristig für 2-3 tage mal höher dosieren ist sicherlich eigenständig ok. Aber sonst: alles mit dem Arzt besprechen.

    Meint dein Arzt denn, dass du evtl. Arthrosen hast und davon die Schmerzen und Entzündungen kommen? Oder wird weiter abgeklärt ob dein seroneg. Arthritis anders behandelt werden soll?

    Ich würde dir vorschlagen Montag den Arzt anzurufen, bzw. um Rückruf zu bitten und ihm zu beichten dass du es vor Schmerzen nicht ausgehalten hast und mit dieser Dossierung eine Linderung hattest. Und frag ihn was er stattdessen anbieten kann, Spritze ist doch gar nicht schlecht ;) tut nur kurz weh und wirkt lokal und nicht wie Cortison als Tablette im ganzen Körper.

    Gruß Kuki
     
  5. schrat

    schrat Mitglied

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    hallo kukana,
    ich gebe dir vollkommen in allem recht !
    so viel wie nötig - und so wenig wie möglich corti - keine frage.
    ich werde dann ab morgen wieder langsam runterdosieren.
    bei meinem notfalltermin konnte ich vor schmerzen kaum laufen, und der doc hielt es trotzdem nicht für nötig mir sofort die spritze zu geben. und ich - die ich eigentlich nicht auf den mund gefallen bin - hatte mich so auf hilfe vom doc eingestellt, war sprachlos. ich hatte ich alle kraftreserven mobilisiert, um zum arzt zu kommen. über 50 km fahre ich bis dahin. was er meinte, oder dachte, hat er mir nicht mitgeteilt, aber über hose und pullover wird er auch nichts genaues festgestellt haben. nach diesem erlebnis habe ich deshalb eigenmächtig corti ausprobiert. und jetzt ist es ja besser. wie der arzt reagiert wenn ich ihm mitteile, dass ich so eigenmächtig gehandelt habe, werde ich erst beim nächsten regulären termin ausprobieren.nochmal gehe ich da nicht als notfalltermin hin.
    jetzt, wo es mir wieder einigermaßen gut geht, wäre ich auch wieder eher in der lage,dem doc fragen zu stellen.
    noch einmal lieben dank für eure antworten.
    lg - schrat
     
  6. Lloreter

    Lloreter Neues Mitglied

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    Ich bin auch kein Fachmann, habe mich aber aus Eigenfallgründen ein wenig kundig gemacht.
    Ich denke, das ihr verantwortungsvoll mit Corti umgeht, denn bei unsachgemäßer Anwendung, und dazu gehört auch Überdosierung oder zu schnellem oder kaltem absetzen kann es die Nebennierenrinde in welcher der Körper sein eigenes Cortison produziert, schädigen oder gar zerstören. Und das wäre fatal.

    Wünsche trotzdem beste Schmerzlinderung

    Gruß
    Uwe
     
  7. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Schrat,

    nach vielen Jahren Erfahrung mit Cortison dosiere ich grundsätzlich eigenständig. Normalerweise versuche ich ohne das Zeug auszukommen. Kommt es trotz Basismedis zum heftigen Schub, genügen mir maximal 16 mg Urbason (entspricht etwa 20 mg Prednisolon). Auf dieser Dosis bleibe ich möglichst nicht länger als zwei Tage, gehe bereits am dritten Tag auf die Hälfte runter, bleibe bei dieser Dosis weitere zwei Tage und reduziere wiederum auf die Hälfte. Je länger ich auf den schließlich erreichten 4 mg bleibe, desto langsamer schleiche ich aus. Nach drei Wochen auf 4 mg reduzierte ich kürzlich im Wochenabstand um 1 mg. Nach fünf Jahren mit 4 mg brauchte ich aber 3,5 Monate, bis ich auf Null war.

    Bei Unsicherheiten sollte man grundsätzlich einen Arzt fragen.

    Liebe Grüße
    Angie
     
  8. schrat

    schrat Mitglied

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    noch einmal vielen dank für eure antworten !:top:
    lg - schrat :D
     
  9. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Lloreter,

    wenn Du das nächste Mal einen Spam-Eintrag siehst, lass' ihn bitte unkommentiert und melde den Eintrag (Warndreieck unten links anklicken). Solche Einträge werden schnell gelöscht, irgendwelche Kommentare dazu bleiben aber stehen. Ohne den Zusammenhang zu kennen, kann damit kein Mensch etwas anfangen.

    Liebe Grüße
    Angie
     
  10. Lloreter

    Lloreter Neues Mitglied

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    Hola Angie,
    habe das einfach für einen Gag gehalten, sonst hätte ich keinen Kommentar geschrieben. Nächstemal weiß ich Bescheid. Ich hasse Spam nämlich auch.

    Gruß Uwe
     
  11. biene2

    biene2 Neues Mitglied

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    Hi,

    ich glaube ICH fahre am besten wenn ich mein Cortison selber einstelle.
    Hatte grade wieder die Erfahrung gemacht das diese Reduzierungsfahrplaene meines Arztes nicht funktionieren.
    Hoch einsteigen und dann "schnell wieder raus gehen, klappt bei mir einfach nicht. Mein Schub fing im Januar an und jetzt glaube ich, hat er sich "ausgetobt" 3 x habe ich einen Fahrplan bekommen und es hat nicht funktioniert. Im April bin ich wieder bei meinem Doc und bis dahin gehe ich selber langsam runter.

    Ich kann nicht verstehen, wieso ein Arzt mein Stadium besser sehen soll wie ich. Am Ende geht es doch immer runter mit dem C. Ob er den Abstieg bestimmt, oder ich auf meinen Koerper hoere...

    bis bald
    Biene2
     
  12. Lloreter

    Lloreter Neues Mitglied

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    Hallo Biene,

    ich kann dir zustimmen, die ärztlichen Fahrpläne taugen meistens nicht sehr viel. Und wenn man verantwortungsvoll mit seinen Medis umgeht, was ich bei dir mal voraussetze, spricht nicht gegen eine eigenständige Dosierung.
    Schnell hoch rein bei Corti ist ja noch in Ordnung, aber schnell wieder raus nicht. Dadurch schadest du der Nebennierenrinde. Auch ohne Entzugserscheinungen Corti immer ausschleichen.

    LG
    Uwe
     
  13. johann

    johann Neues Mitglied

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    corti dosierung

    Hallo Lloreter!:winke:
    Nehme mittler Weile etwas über 2 Jahre Corti:( Am Anfang habe ich auch auf Ärzte gehört, mit dem ausschleichen. Sollte Woche für Woche weniger nehmen. Kriegte dann immer sofort nen Rheuma. Schub. Heute bin ich selbst mein Arzt. Reduziere das nun selber. Bin jetzt immer gut damit gefahren. reduziere immer nur 2,5 m.g, und nehme dann diese 2-3 Wochen lang. So hüte ich mich vor dem nächsten Schub. Beim Rheuma- Doc war ich das letzte mal vor einem Jahr!!:top::top:
    :top::top:

    Gruß Johann:D:1blue1:
     
  14. Lloreter

    Lloreter Neues Mitglied

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    Hallo Johann,

    so meinte ich das ja auch. Ich schleiche alle meine Medis, nicht nur Cortison, immer langsamer aus, wie es die Ärzte möchten. Weil es mit dabei einfach nur besser geht, wie bei dir. Langsamer macht ja auch nichts, nur zu schnell ist halt ungesund.

    LG
    Uwe
     
  15. biene2

    biene2 Neues Mitglied

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    Hallo Lloreter,

    huch, da hast Du mich sicher falsch verstanden. Natuerlich schleiche ich es selber langsam aus. Ich hoere auf meinen Koerper (sorry, klingt ein bischen...) und i.d.R. werde ich unruhig und fahrig wenn ich zuviel Cortison habe. Wenn ich meinen "Pegel" erreicht habe geht es mir dann einfach sofort besser.
    Das kann von aussen niemand sehen. Nur, das habe ich jetzt nach 2 Jahren Rheuma verstanden.
    Anfangs war die Angst etwas falsch zu machen viel zu gross.
    Habe in den 2 Jahren ein bischen laufen gelernt was mein Cortison angeht.

    Alle Medis muessen aber nicht ausgeschlichen werden!
    Bei manchen ist es sogar besser sie von jetzt auf gleich ab zu setzen. War bei mir im Fall von Imurel so. Mir ging es innerhalb kurzer Zeit viel besser.
    Nur klar, wir haben da alle unsere Meinungen und Erfahrungen.

    Einen schoenen Dienstag!
    Biene2
     
  16. Lloreter

    Lloreter Neues Mitglied

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    Hallo Biene,

    habe ja auch nur mein spärliches Halbwissen kundgetan. Auf den eigenen Körper hören ist doch in Ordnung. Man muss nur dessen Sprache verstehen, dann ist er medizinisch der beste Ratgeber.
    Sicher ist nun mal, so wie du schon sagst, jeder, wie ihm am besten ist.
    Beim Ausschleichen dachte ich auch eher an die harten Drogen, z.B. Opioide oder ähnliches. Das man anderes kalt absetzen kann ist mit wohl bewusst.

    Wünsche auf jeden Fall schmerzfreiheit sogut es geht.

    LG
    Uwe
     
  17. biene2

    biene2 Neues Mitglied

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    Hallo nochmal,

    was ich vorhin vergessen habe, passt jetzt nicht so zu diesem Thema...
    Sag mal, bist Du in Loret?
    Wo gehst Du zum Doc?
    Hast Du einen guten spanischen Rheumi, oder faehsrt Du nach D?

    Bin neugierig, da ich ganz in Deiner "Naehe" (Balearen) wohne und bisher hier im System (seg. soc.) nur auf Entschuldigung, Pfeifen getroffen bin.

    Eine Bekannte faehrt alle paar Monate nach BC zu einer Rheumatologin.
    Wie machst Du das?

    Viele Grusse
    Biene2
     
  18. Lloreter

    Lloreter Neues Mitglied

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    Hallo Biene,

    ich habe nichts mehr in Deutschland, alles nur noch in Espana. Wir wohnen seit rund 11 Jahren in Lloret, und zu deiner Aussage, die ich auch unterschreibe, ich habe an Ärzten hier fast alles nur Pfeifen kennengelernt bis jetzt.
    Einen Rheumadoc habe ich bislang noch nicht. Nach monatelangem Warten habe ich jetzt endlich einen Termin anfang Mai im Hospital Trueta in Girona. Die nächste Alternative für mich wäre das Hospital in Calella. Aber wie gesagt, mehrere Monate Wartezeit.
    Wenn du meine ganze Krankengeschichte lesen möchtest, ich habe sie auf meiner Website veröffentlicht. Guckst du hier:
    h t t p://spanienshop.net/KrankenhausSpanien.html

    Musst nur die Leerzeichen aus dem http rausnehmen. Da kannst du auch viel über die Pfeifen hier lesen.

    LG
    Uwe
     
  19. biene2

    biene2 Neues Mitglied

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    Auweia!
    Habe nicht alles gelesen ist einfach zu viel.
    Bist Du nur im System, oder hast Du noch eine private Versicherung?
    Wie geht es Dir heute?
    Hast Du noch symptome?
    Was nimmst Du an Medis?
    Arbeitest Du noch in irgendeiner Form?

    Wir sind auch schon 10 Jahre hier. Hatte bisher viel vom System gehalten, mehr als von den "Privaten". Aber der Rheumi dem ich letztens hier begegnet bin, Entschuldigung, aber so jemand wuerde in D hoechstens am Gesundheitsamt einen Job finden. Fern ab von Menschen.

    Der hat mir nur weh getan und helfen wollte er mir garnicht. Das geht schon wieder weg, und wenn nicht muss man operieren...

    So ein Idiot!

    Ja, jetzt weiss ich was ich an D habe!

    Viele Gruesse
    Biene2
     
  20. Lloreter

    Lloreter Neues Mitglied

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    Da bist du ja ein einen hochgradig schwachsinnigen Idioten geraten. Ich halte zwar nicht sehr viel von den hiesigen Ärzten, aber ob die deutschen besser sind.
    Ich habe z.B. sehr gute Erfahrung mit den Ärzten von der Mutua gemacht, die sich auf meinen Wunsch und Bitte meiner Firma uneigennützig eingeklinkt haben. KOSTENLOS
    Es gibt auch gute Ärzte hier.
    Ansonsten bin ich nur bei der Seguridad Social versichert, nichts privates.
    Das System hat ja auch viele Vorteile, z.B. zahle ich als BU-Rentner nichts bei den Medis hinzu, meine Berufsunfähigkeit ist ziemlich schnell durchgegangen, allerdings muss ich wegen meiner Erwerbsunfähigkeit klagen. Habe Gerichtstermin jetzt im Mai.
    Arbeiten kann ich in keinerlei Hinsicht, zu starke Schmerzen. Mir gehts eigentlich ziemlich schlecht, da man sich noch nicht auf eine gute Medi-Einstellung einigen konnte. Muss unbedingt zum Rheumatologen und hoffe, das ich nicht an so einen Trottel gerate, wie du ihn hattest. Aber ich lass mir auch nichts gefallen. Habe keinerlei Respekt mehr.
    Symptome habe ich jede Menge:
    Schmerzen in allen Gelenken, starken Bewegungsschmerz Hüfte, Kälte in Fingern und Zehen, ständige Kopfschmerzen, Schwindel, teilweise komplette Kraftlosigkeit im rechten Bein (keine Infarktgefahr und kein Schlaganfall) Schlafprobleme, kann max 20 Minuten sitzen, Schmerzen in den Fingerspitzen und und und

    an Medis nehme ich:
    Opioide, 2xtäglch je 75mg Morphiumsulfat
    Duphalax, da Abführprobleme durchs Morphium
    Cortison 10 mg morgens 5 mg abends
    Ibuprofen, 800mg,600mg,600mg
    Magenschutz
    2 versch. Medis zur Ader bzw. Venenerweiterung

    Kannst meinen Bericht ja bei Langeweile in Ruhe mal ganz durchlesen. Ich denke, Langweilig ist er bestimmt nicht.

    LG
    Uwe