Hallo Community und Leidensgenossen,
kurz zu meiner Vorgeschichte – bei mir (männlich, 21 Jahre) wurde im April diesen Jahres eine axiale Spondyloarthritis diagnostiziert, die vor allem Entzündungen in den peripheren Gelenken (Knie, Hüfte und Fußzehen) des linken Beins verursachten.
Nach Therapie mit unterschiedlichen NSAR und Prednisolon habe ich Donnerstag meine erste Humira-Spritze bekommen und ich merkte schon am zweiten Tag leichte Verbesserung meines Allgemeinzustandes. Das Kniegelenk schmerzt zwar noch, aber vor allem die Fußzehen sind nicht mehr so berührungsempfindlich und ich brauche morgens und nachts keine Krücken mehr zum Laufen.
Neben dem Humira habe ich nur Novalgin bei Bedarf genommen und bin dabei das Prednisolon zu reduzieren. Die NSAR habe ich wegen erhöhter Leberwerte nicht nehmen dürfen.
Nun zu meiner Frage:
Ich nehme aktuell 5 mg Prednisolon, obwohl ich laut meinen Rheumatologen mit 7,5 mg als Erhaltungsdosis weitermachen soll (bis zum Termin Mitte Oktober). Ich gebe zu, dass ich beim Prednisolon immer übervorsichtig bin und eigenmächtig handle. Ich habe große Angst vor diversen Nebenwirkungen des Kortisons und habe meinen Rheumatologen letzte Woche auch davon berichtet, dass mir das Kortison nichts bringt – weder bei 100 mg Stoßtherapie noch jetzt beim Reduzieren von 30 mg auf 7,5, ich merkte nie einen Unterschied.
Kann ich jetzt das Prednisolon eigenmächtig ausschleichen oder sollte ich trotzdem die Erhaltungsdosis von wenigstens 5 mg beibehalten. Ich habe auf der einen Seite Angst hier eigenmächtig zu handeln und meine Gesundheit bzw. den Genesungsprozess zu schädigen, aber auf der anderen Seite sehe ich im Kopf das Prednisolon als Feind und habe Angst vor Gewichtszunahme oder dem typischen Mondgesicht (die kurioserweise beide noch nicht aufgetreten sind)
Ich würde mich sehr über eure Meinungen und Ratschläge freuen.
Liebe Grüße
kurz zu meiner Vorgeschichte – bei mir (männlich, 21 Jahre) wurde im April diesen Jahres eine axiale Spondyloarthritis diagnostiziert, die vor allem Entzündungen in den peripheren Gelenken (Knie, Hüfte und Fußzehen) des linken Beins verursachten.
Nach Therapie mit unterschiedlichen NSAR und Prednisolon habe ich Donnerstag meine erste Humira-Spritze bekommen und ich merkte schon am zweiten Tag leichte Verbesserung meines Allgemeinzustandes. Das Kniegelenk schmerzt zwar noch, aber vor allem die Fußzehen sind nicht mehr so berührungsempfindlich und ich brauche morgens und nachts keine Krücken mehr zum Laufen.
Neben dem Humira habe ich nur Novalgin bei Bedarf genommen und bin dabei das Prednisolon zu reduzieren. Die NSAR habe ich wegen erhöhter Leberwerte nicht nehmen dürfen.
Nun zu meiner Frage:
Ich nehme aktuell 5 mg Prednisolon, obwohl ich laut meinen Rheumatologen mit 7,5 mg als Erhaltungsdosis weitermachen soll (bis zum Termin Mitte Oktober). Ich gebe zu, dass ich beim Prednisolon immer übervorsichtig bin und eigenmächtig handle. Ich habe große Angst vor diversen Nebenwirkungen des Kortisons und habe meinen Rheumatologen letzte Woche auch davon berichtet, dass mir das Kortison nichts bringt – weder bei 100 mg Stoßtherapie noch jetzt beim Reduzieren von 30 mg auf 7,5, ich merkte nie einen Unterschied.
Kann ich jetzt das Prednisolon eigenmächtig ausschleichen oder sollte ich trotzdem die Erhaltungsdosis von wenigstens 5 mg beibehalten. Ich habe auf der einen Seite Angst hier eigenmächtig zu handeln und meine Gesundheit bzw. den Genesungsprozess zu schädigen, aber auf der anderen Seite sehe ich im Kopf das Prednisolon als Feind und habe Angst vor Gewichtszunahme oder dem typischen Mondgesicht (die kurioserweise beide noch nicht aufgetreten sind)
Ich würde mich sehr über eure Meinungen und Ratschläge freuen.
Liebe Grüße