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ds-DNA und Lupus

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von IrisBirgit, 31. August 2003.

  1. IrisBirgit

    IrisBirgit Guest

    Hallo!

    Wer von euch kennt sich mit der Diagnosestellung des SLE aus?
    Mein Rheumatologe kann sich nicht entscheiden, ob ich nun Lupus oder primäres Sjögren-S. habe. Bis jetzt wurde ein positiver ANA von 1:2560 (SS-A u. SS-B) und eine positiver Rheumafaktor gefunden. Blutsenkung beschleunigt, Gamma-Globuline 27,5 %!!! Um den Lupus zu beweisen lässt er mein Blut jedes Mal auf Antikörper gegen ds-DNA untersuchen. Jetzt frage ich mich, ob bei jeden SLE-Patienten (zumindest zeitweise) diese Antikörper nachweisbar sind oder ob es auch "Lupis" ohne ds-DNA- Antikörper gibt. :confused:

    Vielen Dank schon im Vorraus!
     
  2. sito

    sito wölfin

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  3. IrisBirgit

    IrisBirgit Guest

    Hyperviskosität

    Vielen Dank für den Link!
    Es scheint als ob es sich bei mir wirklich um einen Grenzfall zwischen LE und Sjögren handelt. Ob Sjögren oder Lupus....letztendlich kommts eh nur drauf an, dass die Behandlung stimmt.

    Hattest du eigentlich jemals Probleme mit Hyperviskosität (wegen dem erhöhten Eiweißgehalt des Blutes)?? - Mein Gesamteiweiß ist deutlich erhöht (sehr hoher IGG => Hypergammaglobulinämie) und steigt immer weiter an und ich frage mich wo das noch hinführt.
     
  4. Paris

    Paris Fan vom kleinen Prinzen..

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    Hi IrisBirgit,
    also, dsDNA-Antikörper sind halt ganz typsich für nene Lupus, wenn man die hat, ist der Lupus schon fast sicher, allerdings heisst die Tatscahe #,d ass man sie nicht hat, noch lange nicht das man keinen Lupus hat. Aber auch die Antikörper alleine machen noch keinen Lupus. Wenn Du allerdings ganz hoch SS_A und SS-B antikörper hast und die Klinik dazu passt (!!!!!), dann ist ein Sjögren-Syndrom wahrscheinlicher. Aber wie gesagt, die Antikörper alleine machen noch keine Krankheit. Das andere ist, dass es häufig Überlappungsformen zwischen den unterschiedlichen Erkrankungen gibt und zum Teil erst die Zeit zeigt, was es d3enn nun wirklich ist.
    Gruus; paris
     
  5. gisipb

    gisipb Neues Mitglied

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    SLE?

    Hallo Iris Birgit,


    hier auch eine Seite und Kontakt wenn Du möchtest:

    www.lupus-rheuma.de

    Gruß Gisipb mit Jane
     

    Anhänge:

  6. Kayla

    Kayla Guest

    SLE

    Also bei mir wurde die diagnose auch ohne diese antikörper gestellt. SLE ... unter anderem durch das Raynaud Syndrom, Arthralgien, Vaskulitis.... was hast du denn so für beschwerden? organbeteiligungen..?

    also es ist nicht unbedingt notwendig für die diagnose, aber sicher hilfreich...

    liebe grüße
    Kayla
     
  7. atti

    atti a boarischer Schwob

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    Hallo,

    also ich hab ds-DNS, SS-A, SS-B (und u1-RnP und SM) Antikörper, und bei mir heisst die Diagnose SLE mit Sicca-Symptomatik.

    Wenn der ds-DNS nachgewiesen werden kann, ist halt ein SLE so gut wie bestätigt, alles andere ist eher Verdachtsdiagnose.
    Der u1-RnP passt da noch nicht ganz ins Bild, weshalb auch der Gedanke an ne Mischkollagenose noch im Raum steht.
    So eine Diagnose ist halt nie ganz fest wie mir scheint.

    Wie du aber schon festgestellt hast, ist eine funktionale Therapie wichtiger als eine stichfeste Diagnose!

    Ich wünsch dir nur das beste!
    Gruss
    ak
     
  8. IrisBirgit

    IrisBirgit Guest

    Symptome

    Seit ich 12 bin habe ich immer wieder starke Ohrspeicheldrüsenschwellungen (sehr schmerzhaft), die mein Hausarzt nicht erklären und behandeln konnte. In den letzten Jahren habe ich eine leichte Augentrockenheit entwickelt. Wenn ich etwas Trockenes esse, muss ich immer viel dazu trinken, weil mir die Nahrung sonst im Hals stecken bleibt. Seit einem 3/4 Jahr habe ich leicht vergrößerte Halslymphknoten. Oft Gelenksschmerzen (Finger, Handgelenk, Hüfte, Knie), die sich allerdings im erträglichen Bereich halten. Wenn ich mich längere Zeit in der Sonne aufhalte bekomme ich Schüttelfrost, Quaddeln und im schlimmsten Fall einen masernähnlichen Ausschlag. Während der Schwangerschaft habe ich über längere Zeit immer wieder blutigen Schleim gehustet (Lungenröntgen und andere Tests war unauffällig). Zur selben Zeit hatte ich immer wieder grundloses Herzrasen, Engegefühl im Thorax, Druckgefühl und Übelkeit. Mein Serumkreatinin ist immer grenzwertig (manchmal über, manchmal unter der oberen Normgrenze). Kreatinin-Clearence wird demnächst gemacht. Habe seit einem halben Jahr einen stark schäumenden Harn, ohne dass jemals Eiweiß nachgewiesen wurde :confused: .
    Neuerdings habe ich Druckschmerzen im rechten Oberbauch, häufige Übelkeit und erhöhten GOT, GPT. (Hepatologin äußerte Verdacht auf autoimmune Hepatitis => Laboruntesuchungen, evt. Leberpunktion).
    In den letzten Monaten leide ich immer wieder unter Schwindelgefühlen.
    Allgemein fühle ich mich immer müde.