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Doch bakterielle cP ??????????????

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Uschi, 24. Mai 2006.

  1. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    Leutles,

    bin ich zum Doc als Vertretung von meinem - super toller Arzt !

    Ich rede mit ihm so über cP, Cortison und Antibios und sage ihm, daß ich gerne Antibiotikas nehmen, weil ich dann vollkommen beschwerdefrei bin.

    Er meinte, ob man mich schon mal auf eine bakterielle Infektion als Basis für die cP untersucht hat ?? Ich antworte: nun ja, habe seit 30 Jahren einen stehenden Toxoplasmose-Titer und Pass dazu - hat aber bis heute keinen interessiert: weder Rheumatologen, noch Krankenhaus und schon garnicht meinen Hausarzt.

    Toll, sagt er. Dann kommen sie mal her nach Pfingsten und ich lass das für sie untersuchen. :eek:

    Irgendwie kommt man sich immer wieder verarscht vor, gelle ?:mad:

    Pumpkin,

    die grad 500 mg x 3 Tage vor sich hat ( ohne Corti :)
     
  2. Garfield

    Garfield Aktives Mitglied

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    Hey liebe Pumpkin,

    [​IMG]

    das wäre ja ein Ding !!!!!
    Halt uns mal auf dem Laufenden.

    Es grüßt dich herzlich vom Niederrhein
     
  3. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hey,
    ja sag mal welche Bakterien fühlen sich denn bei dir so wohl, dass sie nicht weg wollen? :confused: Dat gibbet doch garnit. Denen muss man den garaus machen. Ist nicht wahr, dass jetzt erst daraufhin untersucht wird oder?

    Bin gespannt, vielleicht ist das ja der Helicobacter Pilori, der dich ständig ärgert, der nistet sich gerne ein. :mad: Yersinien hängen am Eisen und das ist ja zum Teil im Blut gelöst und somit kommen die überall hin. :eek:

    ungläubige Grüße Kuki
     
  4. Waldwuffel

    Waldwuffel Neues Mitglied

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    knuddel und daumendrück für dich:)
     
  5. einhorn

    einhorn Das Lebensfrohe Einhorn

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    Hallöchen,

    na das ist man ein Ding da muß man von Poncius zu Pilates, damit man so was
    zu hören bekommt und untersucht wird. Na wie immer :eek: :rolleyes:

    Drücke Dir die Daumen, das was gescheites raus kommt.

    Knuddel grüße

    Dein Einhorn
     
  6. Conny37

    Conny37 Guest

    Liebe Uschi,
    erst mal drück ich dir ganz fest die Daumen.

    Vielleicht solltest du mal überlegen, bei diesem Arzt zu bleiben.

    Liebe Grüße Conny
     
  7. Sternlicht

    Sternlicht Neues Mitglied

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    Uhi, wer weiß wofür die Vertretung gut ist!
    Du schreibst Toxoplamose-Titer? ich hatte vor vielen Jahren Toxoplasmose sprich überall dicke Drüsen, im Khs damals haben sie eine Drüse raus -weil Sie nicht wussten was ich hatte. Und meinten mein Körper hätte eine Art Allergiemäßig drauf reagiert.
    ?? vorher ne ganze Zeit hatte ich ebenso pfeiferisches Drüsenfieber.

    Jeweils als die Diagnosen dann endlich gefunden ware, wurde aber nix mehr gemacht.

    bestätigte Diagnose bisher (gerade kürzlich bestätigt) ist "nur" die Fibro.
    Und ich glaube irgendwie nicht dran das es "nur" (was definitiv schon mehr wie reicht) Fibro ist.

    Aber irgendwie steht man immer so schnell wieder im Regen. Allein.

    magst du mir bitte Bescheid geben wenn was bei dir rauskommt? wäre furchtbar lieb!
    entweder per PN o. mail-ruhig.

    viel Glück
     
  8. negerkind

    negerkind Neues Mitglied

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    Ist ja ähnlich wie bei mir! Den bei mir ermittelten Mykoplasmen-Titer interessiert auch keinen :confused:
    Einhellige Meinung:"Der hat damit nix zu tun!"
    3-wöchige Einnahme von 2 x 100mg Doxycyclin ließ aber komischerweise meine Beschwerden sehr viel besser werden!

    Ich drück' Dir die Daumen!


    Grüße

    Chris
     
  9. chen-men

    chen-men Neues Mitglied

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    cP/RA-Ursache wahrscheinlich Proteus-Harnwegsinfekt (Alan Ebringer/London)

    _____________________________
    Liebe Uschi,
    habe ich übersehen, von was Du 500 mg einnimmst? Ein Antibiotikum?
    Wie dem auch sei: ich habe mich hier neu registriert, weil ich bei der Google-Suche nach o'dell doxycyclin auf rheuma-online.de gestoßen bin. O'Dell ist Rheumatologe in Nebraska und macht seit Jahren wahnsinnig interessante klin. Studien mit Mino- bzw. Doxycyclin bei RA (=cP), und zwar im frühen Stadium.
    Obwohl die Erfolgsraten höchst beeindruckend sind, scheinen sie in Deutschland schlicht ignoriert zu werden! Er hat mit Minocyclin 200mg/d angefangen; nach Remission und Einnahmepause kam es wohl nach unterschiedlicher Zeitdauer zu erneuten Schüben, es war also wohl keine Dauerheilung eingetreten. (Andere Möglichkeit: Neuinfektion - wo und wie auch immer...)
    O'Dell weigert sich (wie die allermeisten Rheumatologen), an eine bakterielle Ursache der RA zu glauben - schwafelt von Metalloproteasen-Hemmung... -- Ich habe ihn vor Jahren auf die Forschungsergebnisse der AG von Prof. Alan Ebringer, King's College/London (keine "schlechte Adresse"!) hingewiesen - aber er scheint davon nichts wissen zu wollen.

    Wer sich für die Ebringer-Forschung interessiert und Englisch kann, möge bei PubMed ebringer-a (und evtl. zusätzlich proteus) eingeben: Es wird sofort klar, daß diese Arbeitsgruppe seit mittlerweile 21 Jahren bis in alle Einzelheiten nachgewiesen hat, daß die RA wohl auf einem Harnwegsinfekt/HWI mit Proteus mirabilis beruht - womit endlich erklärt wäre, warum Frauen so viel häufiger betroffen sind (auch das Alter ab +/- ca. 20 Jahre "paßt" einigermaßen), denn sie haben sehr viel mehr HWI als Männer.

    Minocyclin hat ein etwas höheres Risiko unerwünschter Wirkungen, etwa Leberstörungen bei Langzeiteinnahme (etwa bei der Akne-Therapie über viele Monate, evtl. sogar Jahre). Deshalb kam sehr schnell die Idee auf, es mit Doxycyclin zu versuchen, welches nur SEHR selten Probleme macht (NICHT geeignet für Kinder) und dazu noch das billigste Antibiotikum/AB ist, im Prinzip auch nur 1x täglich eingenommen werden muß.

    Im Februar 2006 hat O'Dell veröffentlicht, daß die Kombination MTX + Doxy erheblich besser wirksam ist als MTX allein. Weil das gleichgut mit 200 wie mit 2x 20 = 40 mg/d ging, meint O'Dell, es könne sich nicht um eine antibiotische Wirkung handeln. Das ist kompletter Unsinn, denn bei Akne ist eine Standard-Dosis 50 mg/d - und da ist m.W. noch keiner auf die Idee gekommen, es handele sich NICHT um eine antibiotische Wirkung (gegen einen Keim in den Talgdrüsen).
    Wenn Ebringer Recht hat und der RA ein Proteus-HWI zugrundeliegt, muß sich ein denkender Mensch fragen, in welcher Konzentration das Doxy denn im Urin "ankommt". Ich habe das recherchiert: ca. 10x höher als im Blut - so daß Doxy durchaus als HWI-AB geeignet ist gegen Doxy-empfindliche Keime (wurde früher - nach der Einführung vor mehreren Jahrzehnten auch nicht ganz selten gegen HWI eingesetzt).

    Für mich ist die jüngste O'Dell-Arbeit ein weiterer Hinweis darauf, daß Ebringer mit seiner Proteus-Hypothese Recht hat. Ich versuche seit vielen Jahren, (mindestens) eine Studie zur Prüfung dieser Hypothese anzuregen, aber die Rheumatologen wollen davon offensichtlich nichts wissen! Ich habe es u.a. beim Kompetenznetz Rheuma versucht, oder bei der Rheuma-Oberärztin des Uni-Klinikums Tübingen...
    Derzeit versuche ich, PolitikerInnen bzw. auch das neu geschaffene IQWiG in Köln für das Thema zu interessieren, bisher allerdings ohne irgendeinen erkennbaren Effekt.
    Vielleicht lassen sich über dieses Forum ja "MitstreiterInnen" finden?

    Zur chronischen Borreliose: die macht nach einer epidemiologischen Untersuchung des forschenden Allgemeinarztes Dieter Hassler/Münzesheim rund die Hälfte aller Gelenkbeschwerden (DMW 1992), und diese Borreliose-Form ist nach Informationen des Top-Borreliose-Experten Stanek/Wien in Europa bestens mit Doxycyclin behandelbar (aus dem Gedächnis: antibiotika-monitor.at oder so ähnlich - es gibt davon wohl 2 Versionen von 1999 und 2000, wenn ich mich recht erinnere). Das Problem ist: Hassler arbeitet mit Hoechst/Aventis (jetzt wohl Sanofi...?) zusammen und macht für deren sehr teueres Antibiotikum Claforan (Cefotaxim) Reklame. Das muß ebenso wie das meist genannte Rocephin (Ceftriaxon) INFUNDIERT werden, was die Sache zusammen mit dem horrenden Preis schwierig macht.
    Wenn Doxy für ca. 1€ pro Tag, als Tbl. oder Kps. einzunehmen, (mindestens) gleich gut wirkt - bei geringerem Risiko unerwünschter Wirkungen!!!! - dann hätten die Rheumatologen ein riesiges Problem: weit über die Hälfte ihrer Patienten müßten sehr gut auf Doxy ansprechen, manche evtl. sogar auf eine halbe (100mg-)Tbl. pro Tag - womit zahlreiche Rheumakliniken usw. "dicht machen" könnten.
    Klar, daß das nicht sein DARF - oder?

    "Dummerweise" forsche ich seit mehr als 12 Jahren über solche vernachlässigte Krankheitsursachen (quer durch die Medizin, keineswegs nur chron. Infektionen) und bin an einem Dutzend Themen gleichzeitig d'ran, so daß ich mich leider nicht auf die RA bzw. allgemeiner rheumatolog. Krankheitsbilder konzentrieren kann. Es sind SEHR dicke Bretter zu bohren, denn auch bei den anderen Krankheiten ist die Lösung verblüffend einfach. So schützt niedriger Eisenvorrat im Körper (am einfachsten zu erreichen durch Blutspenden, die mancherorts sogar bezahlt werden!) vor nahezu allen Alterskrankheiten der reichen Länder, wahrscheinlich sogar vor Alzheimer und Parkinson!
    (Daß die "Autoimmun-Krankheit" MS höchstwahrscheinlich durch eine chronische Neuro-Borreliose verursacht wird, ist seit einem Dreivierteljahrhundert "bekannt" - als es noch keine Antibiotika gab, um die Hypothese klinisch zu prüfen: Nachzulesen in der Monographie "Die multiple Sklerose" von Gabriel Steiner, Springer Verlag 1962... Die MS-Herde im ZNS sind regellos assymmetrisch verteilt, ein klarer Hinweis darauf, daß die Erreger IN DEN KRANKHEITSHERDEN zu suchen sind, was Steiner erfolgreich getan hat. Bei der RA sind die betroffenen - v.a. kleinen - Gelenke SYMMETRISCH verteilt, was eine Immunreaktion nahelegt, die von einer Infektion AUSSERHALB der Gelenke angestoßen wird, also zB von einem Proteus-HWI, siehe oben. Die Zusammenhänge sind gar nicht so schwer zu verstehen, wenn man klar und ohne vorgefaßte Meinung darüber nachdenkt...)

    Soviel vorerst: Heute Nachmittag steht ein wichtiges Schreiben an den SPD-Gesundheitspolitiker Dr.med. Lauterbach an - also bis auf weiteres Themenwechsel...
    So long,
    chen-men
     
  10. Lilly

    Lilly offline

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    hallo,

    sehr interessant- macht nachdenklich. hatte vor der ra sehr oft harnwegsinfekte......
     
  11. Wolfwolf

    Wolfwolf Neues Mitglied

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  12. chen-men

    chen-men Neues Mitglied

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    Rheuma-Buchprojekt Prof. Roland Pechlaner

    Wunderbar: es gibt mindestens noch einen "Ebringer-Anhänger" in Kontinentaleuropa -- Danke Wolfwolf

    Ich habe rel. gründlich recherchiert: Prof. Roland Pechlaner/Insbruck ist Limnologe (Gewässerkundler) im Ruhestand und wird nach eigenen Angaben von der Polymyalgia rheumatica geplagt. Als Wissenschaftler ist er an seine Krankheit "wissenschaftlich" herangegangen, ist irgendwie auf die Ebringer-Forschung gestoßen (möglicherweise auf dem Umweg über das Thema BSE: da hat sich Ebringer sehr engagiert/"exponiert"...) und versucht jetzt, Medizin-Wissenschaftler zu organisieren, die genau das machen sollen, was schon lange überfällig ist - nämlich die Ebringer-Hypothesen einer bakteriellen Ursache der RA/cP, des "Bechterew" und evtl. weiterer "Autoimmunkrankheiten" zu prüfen.

    Zur Polymyalgie habe ich mir vor langer Zeit eine eigene Meinung gebildet: Sie tritt oft zusammen mit der "Arteriitis temporalis" auf, international eher als Riesenzell-Arteri(i)tis (giant cell arteritis) bezeichnet, und die ist - jedenfalls in einem Teil der Fälle - durch eine chronische Zeckenborreliose bedingt.
    Ich selber habe vor ca. 1 Dtzd. Jahren auch "polymyalgische" Schmerzen gehabt, wenn auch nicht besonders schlimm, und bin sie bereits während meiner ersten antibiot. Therapie - damals noch mit dem horrend teueren iv-Antibiotikum Rocephin (Ceftriaxon) - losgeworden. Für mich war das der "Beweis", daß ich mit meiner Ursachendeutung als Borreliose Recht hatte, während mein Hausarzt-Internist bei seiner Deutung als "psychosomatische Störung" blieb: Da der Therapieversuch auf meinen Wunsch und meine Kosten (damals ca. 1500 DM) erfolgte, glaubte er an eine Placebo-Reaktion...
    (Nachdenklich scheint er erst geworden zu sein, als ich ca. 3 Jahre später meine Herzrhythmus-Störungen, die bereits 5 Jahre lang bestanden, durch eine vergleichsweise spottbillige Doxycyclin-Einnahme - je 300 mg/d über 17 Tage = 50x 100 mg für nicht einmal 50 DM) loswurde, und zwar dauerhaft! Da gab es einige EKGs, also objektive Befunde, offensichtlich keine Einbildung -- und eine Kollegin mit andersartigen Herzrhythmusstörungen hatte einige Zeit später mit etwas Doxycyclin gleichfalls einen vollen Heilerfolg, nachdem sie in fachärztlicher Professoren-Behandlung zwar dauernd ein Medikament einnehmen mußte, was die Störung aber nicht nachhaltig beseitigte. -- Über die Borreliose müßte man gleich ein ganzes Buch schreiben, denn nach Hassler-Forschungsergebnissen kann in Süddeutschland mit einer chron. Infektion bei 20-25% der Erwachsenen gerechnet werden! Bei der oft bestehenden Neuroborreliose treten fast immer Kopfschmerzen auf, sehr oft zusätzlich depressive Störungen, und Prof. Pechlaner scheint auch soetwas zu haben - was er jetzt durch einen Proteus-HWI oder Klebsiellen im Darm erklären möchte, wenn ich ihn richtig verstanden habe...)

    Ich frage mich, wann ich dazu komme, mit Roland Pechlaner Kontakt aufzunehmen; das wird nötig sein, weil er die chronische Borreliose nicht zu kennen scheint, jedenfalls nicht erwähnt - und als Limnologe muß er zeitlebens ein hohes Zeckenstichrisiko gehabt haben; bei "Feld-Wald-und-Wiesen-Biologen" ist die Borreliose m.E. so etwas wie eine Berufskrankheit, so wie kaum ein Hund der Infektion entgeht, wenn er in freier Natur ausgeführt wird.

    Was kaum bekannt ist: Gelenkbeschwerden bei chronischer Zeckenborreliose sind (nach den epidemiolog. Untersuchungen von Dr. D. Hassler im warmen Kraichgau) viel häufiger als die mit angeblich ca. 1% bereits recht häufige RA/cP.

    Genug für heute.
    Halt, dies noch als Ergänzung zur Doxycyclin-Einnahme: zumindest bei meinen Beschwerden (überwiegend wohl neurologischer Art) helfen nach eigener Erfahrung der letzten Jahre "Antibiotika-Stöße", nämlich Doxycyclin-Einnahme nur über jew. 2 Tage, mit einer initialen "loading dose", was pharmakokinetisch begründet ist: Da Doxy eine recht lange Halbwertszeit hat (wird langsam ausgeschieden), muß "das System" (der Körper) anfangs durch eine höhere Dosis "aufgeladen" werden, um die Wirkung möglichst schnell nach Therapiebeginn zu erzielen.
    Bei meinem Gewicht (derzeit gut 85 kg) nehme ich zu Beginn 300mg, dann im Abstand von ca. 8 Stunden jew. weitere 100mg, in 2 Tagen also insges. 800mg - nicht einmal 1 Gramm! (Antibiotika sind - richtig eingesetzt - "magic bullets", "Zaubergeschosse" gegen Feinde unserer Gesundheit...)

    Unerwünschte Doxycyclin-Wirkungen - etwa "Pilzprobleme" - treten kaum vor 2 Tagen auf, sind also bei diesem Einnahme-Schema von vornherein eher unwahrscheinlich, einer von mehreren Vorteilen der Kurzzeit-Einnahme. (Die ist übrigens bei einer ganzen Reihe von Krankheitsbildern üblich, etwa bei der akuten Zystis, von der v.a. nicht wenige Frauen mehr oder minder häufig geplagt werden, oder zB bei der Behandlung einer Giardiasis (Darminfektion mit einem Parasiten) etwa mit Metronidazol, oder zur Heilung einer Chlamydien-Infektion im Genitalbereich bei Frauen mit dem Makrolid-Antibiotikum Azithromycin... -- Die Annahme, Antibiotika müßten GENERELL über mindestens 7-10-14 Tage eingenommen werden, ist eindeutig FALSCH.)

    Wichtig: Es gibt sehr viele verschiedene Antibiotika, die oft besondere Eigenschaften haben - es macht also wenig Sinn, bei einem Bericht nicht das Präparat/die Substanz und möglichst auch die Dosierung, Einnahmedauer... mitzuteilen.

    So long,
    chen-men
     
  13. Wolfwolf

    Wolfwolf Neues Mitglied

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    Hallo Uschi,

    die letzten Beiträge beziehen sich auf die These, daß die cP auf eine Infektion der oberen Harnwege mit Proteus Mirabilis zurückzuführen ist. Vielleicht für ein Arzt-Gespräch ein interessanter Hinweis. Hat die Untersuchung schon stattgefunden?

    Da wir nicht so sehr auf Deine Toxoplasmose-Information eingegangen sind, habe ich mich zum Ausgleich mal etwas wegen Deinem Toxoplasma-Titer umgeschaut. Kann es sein, daß du mit einer reaktivierten Toxoplasmose zu kämpfen hast? Anbei der Hinweis, der sich auf immunsupprimierten Personen bezieht. Da Du Kortison nimmst, könntest Du betroffen sein.


    http://www.hygiene.uni-wuerzburg.de/daten/LK%202005%20Serologie.pdf


    "Bei immunsupprimierten Personen können Reaktivierungen auftreten. Dabei sind IgG-Antikörper meist vorhanden und hochtitrig; IgM-Antikörper fehlen in der Regel. IgA-Antikörper sind meist deutlich erhöht, können aber fehlen. Die Avidität der Antikörper ist hoch".

    Mit vielen freundlichen Grüßen,

    Wolfwolf