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Die erste Knie-TEP-OP geschaffft-2. Tag in stationärer Reha

Dieses Thema im Forum "Operationen / Chirurgie, Radiosynoviorthese (RSO)," wurde erstellt von malle, 20. Dezember 2012.

  1. malle

    malle Neues Mitglied

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    Hallo Ihr Lieben,

    wollte einfach kurz erzählen, wie es mir in der Zwischenzeit ergangen ist:

    Am 04.12. habe ich in der LVR Orthopädie-Klinik in Viersen-Süchteln links diese Gender High-Flex Kniegelenk eingebaut bekommen- Hatte mich für diese Klinik entschieden, da sie sehr erfahren auf dem Gebiet ist und weil sie vor allem dieses Gender High-Flex Kniegelenk anbieten, das noch einen größeren Beugungswinkel bringen soll.

    Also, alles ist bis jetzt prima gelaufen! War 12 Tage im Krankenhaus, hatte gelegentlich auch das ganze Zimmer für mich, aber paar Tage waren wir auch zu dritt. Die Atmosphäre im Haus, die Ärzte und Schwestern sind alle freundlich und kompetent. In den 12 Tagen hatte ich fast so gut wie keine Schmerzen. Mit Hilfe der Physio bin ich dann auch auf den Mindest-Beugegrad von 90 Grad gekommen. Ein Arzt sagte mir, dass das Knie in einem wirklich erbärmlichen Zustand war. Er hat da zum ersten mal erlebt, was Rheuma in Knochen anrichten kann. Ich bin jetzt 45 Jahre alt, aber das Knie schien einer über 80-Jährigen zu gehören.

    Das größte Problem war und ist natürlich das rechte Knie, das wahrscheinlich noch in einem erbärmlicheren Zustand ist als das linke. Wenn alles so gut weiterläuft wie bisher, wird es dann in 3-5 Monaten ebenfalls eine neue Gender High-Flex-Knieprothese erhalten.

    Seit Dienstag, dem 18.12. bin ich jetzt in der in der KurKlinik Köln in Bad Neuenahr in der stationären Reha. Die Klinik liegt eine knappe halbe Stunde von meinem Wohnort entfernt und war auch bei Klinikbewertungen auch meist gut weggekommen. Ich habe ein Einzelzimmer im 9. Stock und die ersten zwei Tage waren zwar anstrendend, aber vielversprechend. Jeden Tag fast gibt es von morgens bis nachmittags Anwendungen, Behandlungen etc.!
    Als Entlassungstermin ist der 08.01.2013 vorgesehen. In diesen fast 3 Wochen hoffe ich, dass ich wieder Muskeln aufgebaut habe und das operierte Knie schmerzfrei sich beugen und bewegen lässt. In der Reha-Zeit wird aber auch gleichzeitig das rechte Knie nicht aus den Augen der Ärzte und Physiotherapeuten gelassen, damit sich zumindest der Zustand nicht noch verschlechtert. Ein Physiotherapeut meinte gestern, es wäre vielleicht besser gewesen, beide Knie auf einmal operieren zu lassen. Davon hatten aber alle Ärzte in meinen vier Vorgesprächen vor der ersten OP abgeraten. Ist schon alles okay so!

    So, ich muss gleich wieder los! Nach dem Motto. Erst Fango - später Tango! :))

    Ich bedanke mich nochmals für eure guten Anregungen und Beiträge, die mir sehr gut getan haben. Vielleicht kann und konnte ich ja mit meinen kurzen Berichten der/dem ein oder anderen helfen, seine Sichtweise zu erweitern,
    Dinge zu überdenken und bei der Entscheidungsfindung Ideen zu geben.

    Ich wünsche euch allen ein frohes, harmonisches Weihnachtsfest & nur das Allerbeste für das Neue Jahr 2013!!!

    Ulrike
     
  2. anurju

    anurju anurju

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    Liebe Ulrike,

    das ist wunderbar - freut mich riesig, dass alles so gut gelaufen ist !!!
    Möge es weiter täglich berauf gehen...
    Meine Schwiegermutter war mehrfach in Bad Neuenahr in Reha und fand es dort immer sehr schön.
    Hoffentlich kannst du die tollen Uferlichter (gibt es auch noch nach Weihnachten - da ist dann alles so toll an der Ahr illuminiert) genießen.

    Alles, alles Gute und dass du bald wieder deutlich schmerzfreier gehen kannst.
    Herzliche Grüße von
    anurju
     
  3. anurju

    anurju anurju

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    Liebe Ulrike,

    wie geht es dir denn mittlerweile?

    Meine Mutter muss wohl auch ein neues Knie bekommen - ich hatte überlegt, ihr das Eduardus-Krankenhaus zu empfehlen - aber deine Schilderung klingt wirklich gut - vielleicht schauen wir uns diese Klinik auch an.

    Möge es dir und deinem Knie bald richtig gut gehen - das wünscht dir von Herzen

    Anurju :)