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Diagnosen und Medikation / Schwerbehindertenantrag

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von MadCat, 28. April 2009.

  1. MadCat

    MadCat Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    heute habe ich von meiner Hausärztin den freundlicherweise von ihr für mich ausgefüllten Schwerbehindertenantrag abgeholt. Erleichterte mir das ganze doch etwas, weil ich selber vermutlich das ein oder andere vergessen hätte ;)

    Aufgeführt hat sie als Herz- und Kreislaufdignosen:
    Arterielle Hypertonie
    Cor Hypertonicum
    AV-block 2. Grades
    Mitralklappeninsuffizienz
    Arrythmie bei Vorhofflimmern und hypertensiver Krise

    Medikation deswegen Votum 20 morgens gegen den Bluthochdruck und ASS 100 morgens zum Blutverdünnen wegen dem Vorhofflimmern.

    An Rheumadiagnosen habe ich:
    Psoriasis mit Arthropatie Psoriatica
    Spondylartrhopathie
    Verdacht auf Fibromylgie
    chronische Schmerzen

    Wegen dem Verdacht auf Fibro habe ich am 30.06. noch einen Klinik-Termin.

    Medikation wegen dieser Krankheiten momentan abends Arava 20mg und Schmerzmittel (Ibuprofen 600 / 1000 mg Metamizol / Valoron N 50 ,g retard).

    Das Arava nehme ich erst seit 8 Wochen, MTX habe ich vorher zwei Mal versucht und nicht vertragen, also noch keine Wirkung feststellbar. Immerhin halten sich die Nebenwirkungen diesmal in Grenzen.

    Nun bin ich mal gespannt, wieviel Prozent das beim Schwerbehindertenantrag bringt. Mein Ziel, schon rein aus steuerlichen Gründen, sind 30% und eine Einschränkung der körperlichen Beweglichkeit. Meine Hausärztin hat aber auf dem Antrag sogar "G" angekreuzt, da bin ich skeptisch. Klar, wenns ganz schlimm ist, so wie vor zwei Wochen einige Tage, kann ich wirklich kaum laufen, aber die meiste Zeit gehts eigentlich schon.
     
  2. littlefairy

    littlefairy junge Leidensgenossin

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    Hallo,

    also für mich hört es sich (als "Laie") schon für mehr als 30% an :confused:
    Kann das aber nicht gut einschätzen :o

    wünsche dir gute Besserung!
    (und ein für dich passendes Ergebnis beim Antrag)
     
  3. Maus634

    Maus634 Neues Mitglied

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    Hallo MadCat,

    ich will dir ja die Hoffnungen nicht nehmen, aber für ein Merkzeichen "G" muss man mindestens einen GdB von 50 haben. ;)

    Und den wirst du vermutlich nicht bekommen, jedenfalls nicht nach den Erfahrungen, die ich gemacht habe. Meine Beschwerden: Migräne, Hypotonie, Anämie, Sehschwäche, Tinnitus, Hörminderung, Osteochondrose und Foramenstenose HWS, sämtliche Wirbel der LWS mit starken Protusionen, Vorfall in L5/S1, Psoriasis vulgaris seit 26 Jahren, Psoriasis-Arthritis (Spondarthritis), Arthrose in beiden Knien. Bei Antragstellung waren noch schwere depressive Episode, Panikstörung.

    Erhalten habe ich einen GdB von 30. Man hatte eine dauerhafte Bewegungseinschränkung aufgrund "LWS- und HWS-Syndrom" als Hauptmerkmal genommen, der Rest wurde jeweils mit einem GdB von 10 bewertet, zusammen gerechnet wird ja nicht.

    Während des Verfahrens hatte ich folgende Medikamente täglich: 20 mg Cortison, damals noch 15 MTX, abgesetzt wegen NW, 20 mg Arava, abgesetzt wegen NW, 2000 mg Sulfasalazin, abgesetzt wegen Unwirksamkeit, 3x 800 mg Ibu, 2 x 100 mg Tilidin, bei Bedarf 40 Tr. Novalgin.

    Heute bin ich bei 10 mg Cortison, 300 ml Remicade, 10 mg MTX und Morphium.

    Meinen Widerspruch, dass ich nicht an einem "HWS- und LWS-Syndrom (was ich nicht habe) leide, sondern an einer PsA mit erheblichen Auswirkungen sowie an einem Bandscheibenvorfall, an Osteochondrose und einer Foramensteonose (Einengung des Wurzelkanals) hat man abgelehnt und im "neuen" Bescheid aus dem "LWS- und HWS-Syndrom" eine "Bewegungeinschränkung bei PsA" gemacht.

    Fragen? Die Beamten der Versorgungsämter tun gerade so, als müßten sie die "Vorzüge" eines Ausweises aus eigener Tasche zahlen. Zum Gutachter o.ä. hat man mich nicht geschickt, das hielt man "nicht für erforderlich". :uhoh:

    Da ich in Rente bin, hab ich es dann beim Widerspruch belassen. Wäre ich noch im Arbeitsleben, hätte ich geklagt.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg und drück dir die Daumen. :top:
     
  4. MadCat

    MadCat Neues Mitglied

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    @Maus:

    Also wenn es auf 30% und die Einschränkung der Beweglichkeit hinausläuft bin ich eigentlich völlig zufrieden, rein was das das Minimum ist, was steuerlich was bringt. Und irgendwann muss man mit dem Kram ja anfangen, damit man bei Veränderungen einen Verschlimmerungsantrag stellen kann.

    Ich glaube selber weder an mehr als 30, noch an das "G". Deswegen war ich so verwundert, dass meine Ärztin das angekreuzt hat.

    Beruflich ist es für mich erstmal auch nicht so entscheidend, wie hoch es ist. Ok, ab nem gewissen Prozentsatz, der aber noch über 50 liegt glaube ich, würde sich als Beamter die tägliche Arbeitszeit um 30 min reduzieren und man bekäme ein paar Urlaubstage mehr.
     
  5. susigo

    susigo Neues Mitglied

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    Hallo...
    ich habe PSA und habe sofort 50% bekommen.Soweit ich weiß,werden Krankheiten nicht zusammen gerechnet(addiert),sondern die bewertet,welche am Stärksten ist mit ihren gesamten Auswirkungen..also den höchsten Wert bekommt.Bei mir die Psoriasis...Hautbefall mit Rheuma(Gelenk-und Wirbelsäulenbeteiligung),Iritis und zusätzlich Nagelbefall.Das hat für 50% schon gereicht.Bekam es jeweils nur für ein Jahr und wurde immer wieder neu überprüft.Nächste Überprüfung nun April 2010.Meine Hausärztin meinte damals,sie sind doch nicht schwerbehindert,als ich ihr davon erzählte.Da ich so oft krank war,hat die Sozialberatung meines Betriebes diesen Antrag mit mir ausgefüllt.Ich hatte keinerlei Ahnung,gab nur meine Beschwerden an und meine Ärzte.Mein Ziel waren auch nur 30%,damit ich keinen Ärger auf Arbeit wegen der Krankschreibungen bekomme.Habe einen Steuervorteil und zusätzlich 1 Woche Urlaub...was vollkommen gerechtfertigt ist,wie ich heute finde.Kaufe mir so viele Hilfsmittel und liege sehr oft gerade im Urlaub um,wenn der Körper zur Ruhe kommt.

    LG Susi
     
    #5 30. April 2009
    Zuletzt bearbeitet: 30. April 2009
  6. Juliane

    Juliane Neues Mitglied

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    Hallo MadCat,

    wenn Du es nicht sowieso schon gemacht hast:

    Zeig das Alles vor´m Wegschicken den Leuten vom Sozialverband !!

    Das sind die Profis, die kennen alle Formulierungen und Zusätze.
    Schnell ist was vergessen oder ungenau dargestellt.
    Ich möchte Dich nicht in Frage stellen, aber man kann nicht alles wissen.
    Und bei Probs gehen die ohne weitere Kosten auch vor´s Sozialgericht.
    Wäre heute Nachmittag nicht ein guter Zeitpunkt dafür?
    LG von Elke.
     
  7. MadCat

    MadCat Neues Mitglied

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    Ach, das ganze ist eh schon unterwegs. Ich bin da ganz optimistisch, dass alles relevante drinsteht, meine Ärztin, die es ja für mich ausgefüllt hat, ist da sehr gründlich. Zudem hat sie alle Unterlagen der mitbehandelnden Ärzte und Klinikberichte vorliegen. Sie hat mehr reingeschrieben, als ich selbst hätte, einfach weil ich einiges nicht bedacht hätte.
     
  8. loopy

    loopy Neues Mitglied

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    Frage zur weiteren Diagnose

    Hallo MadCat, veilen Dank für Deinen Hinweis.
    Ich habe im Moment nur das Naproxen verschrieben bekommen und soll erst mal sehen, wie ich damit zurecht komme. Nach 3 Tagen kann ich nicht viel sagen, außer dass ich noch nicht wirklich etwas Entscheidendes bemerkt habe.
    Du schreibst viel über Herz-Kreislaufprobleme. Ist eine Mitralklappeninsuffizienz mit der Rheumaerkrankung in Verbindung zu bringen? Ich habe die nämlich auch seit Jahren, der Internist meint aber, das wäre bei mir unproblematisch und auch stabil.
    Ich habe allerdings starke Schwindelattacken, die lt. Rheumatologen und Osteopath mit der Entzündung im ISG zusammen hängen, da dort über die Dura Mater eine Verbindung zur Hirnhaut besteht. Mal sehen, wie sich alles netwickelt.
    Dir alles Gute
    Loopy
     
  9. MadCat

    MadCat Neues Mitglied

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    Nein, da besteht kein Zusammenhang. Der Mitralklappendefekt ist angeboren, ne Erbgeschichte ;) Ist auch so minimal, dass ich rein von dem keine Auswirkungen habe.
     
  10. MadCat

    MadCat Neues Mitglied

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    So, seit gestern dann noch Saroten 50mg abends (entspricht 56mg Amitriptylnhydrochlorid) zu den anderen Sachen.

    Arava jetzt etwas über 3 Monate, aber keine Besserung dadurch.
     
  11. Cori

    Cori Optimistin

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    Die Diagnose LE bekam ich Anfang Februar 2004 (später erweitert auf SLE) und war gleich darauf im August in Reha. Dort wurde mir von mehreren Seiten angetragen einen Antrag auf SB zu stellen. Ich tat mich schwer damit diesen Schritt zu gehen. Mit Hilfe des dortigen Sozialdienstes habe ich es auf den Weg gebracht. Wichtig war die Angabe aller Einschränkungen (wie keine Flaschen ohne Hilfmittel aufbekommen, lange zum Anziehen brauchen, u.v.m.). Zuerst bekam ich einen GdB von 20 od. 30 zugesprochen, wogegen ich Widerspruch einlegte. Darauf wurde der GdB auf 50 erhöht und das sogar unbefristet. Ich habe, nach Lesen so vieler Beiträge darüber, den Eindruck gewonnen, das es einzig und allein von dem Mitarbeiter/der Mitarbeiterin beim Amt abhängt, wie die Einschränkungen eingeschätzt werden.

    An Deiner Stelle, MadCat, würde ich, falls Du einen GdB unter 50 zugesprochen bekommen solltest, auf jeden Fall Widerspruch einlegen!

    Halte uns bitte auf dem Laufenden!

    Toi, toi, toi!

    Cori
     
  12. MadCat

    MadCat Neues Mitglied

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    Immer mal was neues ;)

    Zum einen war meine Mutter heute endlich mal bei meinem Rheumatologen und siehe da, auch bei ihr hat er eine starke Psoriasis-Arthritis diagnostizieren können. Ich hoffe, dass damit ihre Diagnosensuche ein Ende hat und zugleich erhöht dies natürlich bei mir die Wahrscheinlichkeit, dass die Diagnose auch bei mir zutrifft. Sie und ich haben ja auch in vielen Fällen die gleichen Symptome.

    Ich selber habe, einfach um sicher zu gehen, noch einen Termin beim Dermatologen in den nächsten Tagen um die Hautsymptomatik untersuchen zu lassen und in zwei Wochen einen Termin in einer Rheumaklinik. Eine zweite Meinung ist ja nunmal auch nie verkehrt. Ich habs nämlich bei meiner Mutter gesehen, die seit Jahren keine schlüssige Diagnose erhalten hat, die alle Symptome erklärt.

    Und zum anderen war heute auch noch ein Besuch beim Neurologen dran, auf Grund meiner ihm beschriebenen Symptome tippt er auf ein Restless-Leg-Syndrom. So gesellt sich zu meinen Tabletten nun noch abends testweise Mirapexin dazu. Allerdings war mein EEG unter Streß auffällig, was seiner Ansicht nach gegen RLS spricht, aber ich soll trotzdem drei Tage testen, ob das Mirapexin hilft.
     
  13. MadCat

    MadCat Neues Mitglied

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    Restless-Leg wars nicht, denn mit dem Mirapexin wurde es schlimmer statt besser - also weitersuchen.

    Statt Saroten 50mg jetzt abends Amitriyptilin beta 25 mg - wirkt wunderbar und, im Gegensatz zum Saroten, keine Nebenwirkungen.

    Arava scheint auch endlich zu wirken, denn ich benötige aktuell keine Schmerzmittel, die Gelenk- und Sehnenschmerzen haben sich sehr deutlich verbessert.

    Der einzige Haken dabei: die Besserung hat quasi zeitgleich mit dem Beginn der Einnahme von Amitryptilin angefangen, ich kann also nicht mal genau sagen ob das Arava jetzt wirkt (bin jetzt bei 3 1/2 Monaten Einnahmedauer) oder ob es am Amitryptilin liegt ....
     
  14. Maus634

    Maus634 Neues Mitglied

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    Hi Mad,

    wenn es am Ami liegen würde, hättest du keine entzündlich rheumatische Erkrankung. Das sollte also tatsächlich abgeklärt werden, da das Arava dann unnütz wäre.

    Sind die beiden rheumatischen Diagnosen denn gesichert und wenn ja, durch was?
     
  15. MadCat

    MadCat Neues Mitglied

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    Tja, das ist die Frage, Ami oder wirkt langsam das Arava, da bin ich nach dreieinhalb Monaten genau in dem Fenster wo sich eine Besserung bemerkbar machen sollte.

    Die Diagnose hat der Rheumatologe an Hand der Symptome, wozu bei mir auch die Gesichtshaut gehört, gemacht. Da ich persönlich grundsätzlich skeptisch bin, habe ich am Montag noch einen Termin beim Hautarzt, um sicher klären zu lassen ob es Psoriasis ist oder nicht und nächsten Dienstag bin ich in der Rheumaklinik in Meerbusch. Dann mal schauen was die sagen.
     
  16. MadCat

    MadCat Neues Mitglied

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    So, der Termin in der Rheumaklinik in Meerbusch ist gelaufen. Mein grundsätzlicher Eindruck von dort ist positiv. Alles lief gut organisiert ab, der mich behandelnde Oberarzt machte einen kompetenten Eindruck und nahm sich auch viel Zeit. Da ich im Moment leider ziemlich beschwerdefrei bin und auch die Röntgenbilder nichts hergaben, konnte er aber noch keine Diagnose stellen. Ich Idiot hab auf die Frage nach Gelenkschwellungen ja auch gesagt "hatte ich noch nie" - nee, zu sehen waren noch nie welche, aber ich trag meinen Ehering schon monatelang nicht mehr, weil ich in an manchen Tagen nicht übers Gelenk kriege ... Daran hab ich nur leider nicht gedacht.

    Dort wurden noch ein paar zusätzliche Blutwerte abgenommen und der Arzt hat die Bilder meines Ganzkörper-Szintigramms von vor ein paar Monaten angefordert, wenn das vorliegt werde ich benachrichtig, dann sehen wir weiter.

    Und bzgl. der neurologischen Symptome und der elenden Müdigkeit immer hat sich bei einer Schlafanalyse durch den Neurologen ergeben, dass meine Tiefschlafphasen nachts insgesamt zu selten sind und ich die tiefste Phase gar nicht erreiche. Und das trotz der 25 mg Amitriptylin. Das habe ich eh vor ein paar Tagen abgesetzt, weil der morgendliche Schwindel davon nicht besser wurde. Nun hat mir der Neurologe heute was neues verschrieben, Trazodon 1/2-1 Tablette abends. Mal schauen was das gibt.
     
  17. MadCat

    MadCat Neues Mitglied

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    So, es gibt was neues - ich habe vom Versorgungsamt 30% und eine Einschränkung der körperlichen Beweglichkeit festgestellt bekommen.

    Dies bekomme ich wegen
    1 Hypertonie, Herzrhythmusstörungen, Herzklappeninsuffizienz und
    2 Schuppenflechte mit Gelenkbeteiligung

    Allerdings hat man mir dies erst ab 05.05.2009 (Antragsdatum) zugestanden, nicht wie beantragt ab 01.10.2008. Zwar ist vermerkt, dass man rückwirkend die 30% feststellt, aber die Einschränkung der körperlichen Beweglichkeit ist dabei nicht erwähnt. Schon aus dem Grund werde ich Widerspruch einlegen, rein wegen des Steuervorteils für 2008, den ich sonst nicht habe.

    Da aber der Punkt "Auswirkungen aggressiver Therapien über mind. 6 Monate" nicht berücksichtigt wurde und erst MTX und nun Arava diesen Punkt wohl erfüllen, ist ein weiterer Grund, Widerspruch einzulegen.

    Ausserdem hat der Neurologe bei mir mittlerweile (Diagnose ist neuer als das Antragsdatum) eine idiopathische Hypersomnie festgestellt, also noch ein Punkt mehr für den Widerspruch ;)

    Und ins MRT wegen Verdacht auf Sakroilitis muss ich auch noch.

    Also mal schauen was das wird.