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Diagnose:

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von :UnMensch:, 19. August 2008.

  1. :UnMensch:

    :UnMensch: Neues Mitglied

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    Infektreaktive Arthritis.

    Das soll es also nun sein. Einen Zusammenhang mit der Wirbelsäule gibt es nicht. Dennoch gibt es Veränderungen der Wirbel, die auf Verschleiß zurückzuführen sind. Irgendwo müssen die Schmerzen ja herkommen... Naja.

    Diagnose lautet also Infektreaktive Arthritis, wobei Frau Doktor der Meinung ist, es könnte noch "weggehen". Bis Mitte November soll ich das Prednison weiternehmen und bei jetzt 10mg auf 7,5 und dann 5mg reduzieren, zusätzlich Kalziumpräparate und einen Magenschutz wegen des bekloppten Sodbrennens, was ich täglich habe.

    Tjoa... [​IMG]

    Kann man in dem Zusammenhang bei ca. 4 Monaten Schmerzen noch von "einigen Wochen" sprechen? Wie hoch ist die Chance, das es jetzt noch "folgenlos abklingt"?
     
  2. krümel83

    krümel83 Neues Mitglied

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    hi unmensch,

    ich kenne mich damit leider nicht aus...wobei 4 monate ja schon ne ganze weile ist. bekommst du denn jetzt nur cortison?
    mal ganz dumm gefragt:o wie haben die ärzte diese erkrankung denn diagnostiziert, chlamydien wurden also nachgewiesen oder wie?

    wünsche dir alles gute!!!
     
  3. :UnMensch:

    :UnMensch: Neues Mitglied

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    Das finde ich auch. 4 Monate schleichen, humpeln, nicht tanzen... :(

    Ja, Chlamydien wurden übers Blut nachgewiesen, allerdings hatte ich keine Symptome für eine Infektion. Vor einem Abstrich hab ich mich erfolgreich gedrückt :uhoh:, allerdings ist der lt. Ärztin jetzt auch nicht mehr nötig. :top:

    Edit:

    Ja, bekomme nur Cortison. Auf eine Langzeittherapie will sie vorerst verzichten, es könnte wie gesagt noch weggehen...
     
  4. Katjes

    Katjes Bekanntes Mitglied

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    hi unmensch,
    bei mir fing das elend auch mit einer chlamydieninfektion an,ist leider eine ra draus geworden.
    was mich jetzt in deinem fall wundert , warum du kein antibiotika bekommst.so weit ich weiß ist das bei chlamydien und yersinen ein muß.
    warst du bei einem internist.rheumatologen?
    lies mal hier unter chlamydien nach,da steht immer antibiotika.
    liebe grüße und ich drück dir die daumen,das es nix chronisches wird
    katjes
     
  5. krümel83

    krümel83 Neues Mitglied

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    ..das mit den antibiotika wäre meine nächste frage gewesen:confused: hast du denn gar keine bekommen? wie läuft das denn jetzt weiter, wird dann immer mal wieder im blut geschaut, ob der titer heruntergeht?
     
  6. :UnMensch:

    :UnMensch: Neues Mitglied

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    Kein Antibiotika, nein. Davon war auch nie die Rede.
    Zur Behandlung war ich in der MNR-Klinik in Düsseldorf.


    Ich hatte leider keinen einblick in die Werte der letzten Blut-Untersuchung, allerdings gehe ich davon aus, daß, wenn die Werte im Gegensatz zur letzten Untersuchung nicht gesunken wären, eine dahingehende Behandlung veranschlagt worden wäre... :confused:
     
  7. waschbär

    waschbär Neues Mitglied

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    Hi Unmensch, Hi Krümel, Hi Katjes,

    bezüglich der antibiotischen Therapie bei infektbedingten Arthritis gibt es sehr unterschiedliche Meinungen.

    Dazu muss man sich folgendes klar machen:

    Nicht die Bakterien an sich, sondern eine "Fehlangriff" des Körpers im Rahmen der Bekämpfung der Bakterien ist der Grund für die Arthritis.
    Der Körper "verwechselt" Bakterienanteile mit Körperstrukturen (z.B. mit der Gelenkinnenhaut)

    Die eine "Meinung" ist: dass eine antibiotische Therapie die ev. noch vorhandenen Bakterien "beseitigen" soll, damit diese die rheumatische Erkrankung nicht weiter "unterhalten" können.

    Die andere Meinung: der "Fehlangriff" ist schon im Gange und kann durch eine antibiotische Therapie auch nicht mehr gestoppt werden.

    @Unmensch ... die Einstellung Deines Rheumatologen/Deiner Rheumatologin ist gar nicht so ungewöhnlich/verkehrt ...
    Basismedikamente haben auch Nebenwirkungen ..

    Gruß waschbär
     
  8. Erato

    Erato Guest

    ahso

    Hallo Waschbär,

    vielen Dank für Deine Erklärung!

    So erklärt sich mir auch, weshalb auch ich keine Behandlung erhielt hinsichtlich der Chlamydien. Der Test war ebenfalls positiv "als alles anfing" ('97). Aber ich hatte auch keine Symptome einer Infektion.

    Interessant auch, dass sich bei Katjes eine ra entwickelt hat - aber meine Frage: Ist die Formulierung auch richtig, dass sie sich daraus entwickelt hat? Also kann sich aus einer Infektarthritis eine RA entwickeln?

    Viele Grüße
    Erato
     
  9. waschbär

    waschbär Neues Mitglied

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    Hi Erato,

    das ist eine schwierige Frage ..... ob sich aus einer infektreaktiven Arthritis eine RA entwickeln kann...

    Aber man kann sich schon vorstellen, dass die Reaktionen, die sich an einzelnen Gelenken abspielen auch an vielen Gelenken abspielen können ..

    Außerdem hat der Mensch das Bedürfnis, eine Erklärung für die/eine Erkrankung zu haben.
    Wenn dann Antikörper gegen Chlamydien oder andere Keime gefunden werden, kann das eine Erklärung für die Arthritis sein.

    Möglicherweise hätte der betroffene Mensch aber auch ohne Kontakt mit den Bakterien eine Arthritis oder eine andere Autoimmunerkrankung entwickelt.

    Es gibt auch viele Menschen mit Antikörpern gegen die entsprechenden Bakterien, die keine Arthritis entwickeln.

    Gruß waschbär