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Diagnose seronegative rheumatoide Arthritis

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Bohne_62, 9. Dezember 2009.

  1. Bohne_62

    Bohne_62 die Geduldige :)

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    Bericht der Rheumatologin an den HA... Diagnose

    Habe nun den Bericht der Rheumatologin bekommen:

    Diagnose der Rheumatologin: V.a. beginnende entzündlich rheumatische Systemerkrankung im Sinne einer seronegativen Rheumatoiden Arthritis. Rhizarthrose rechts, Arthrose PIP D III rechts

    Zum Szinti:
    Skelettszintigraphisch chronisch entzündungssuspektes Verteilungsmuster mit unifokal aktivierter Arthritis des MCP D IV links. Diskret flächige Begleitreaktion beider Handwurzeln, beider Schultergelenke ohne abgrenzbaren degenerativen Fokus. Fokale Enthesiopathie der Plantaraponeurose rechts calcaneal. Eher initial degenerative Veränderungen beidseits retropatellar beider Sprunggelenke und beider Metatarsalia ohne Aktivierungszeichen. Initial erkennbare diskret aktivierte Bouchardarthrosen beidseits.

    Röntgen der Hände:
    Eher Arthrose PIP D III rechts und Rhizarthrose rechts am Daumengrundgelenk. Möglicherweise rechts beginnende entzündliche Veränderungen.

    Zusammenfassende Beurteilung:
    Die seit Juni aufgetretenen Schmerzen in den Fingergrundgelenken, die Schwellung des MCP D IV links, sind am ehesten unter Berücksichtigung der szintigraphisch nachgewiesenen Veränderungen, des klinischen Untersuchungsbefundes, auf eine beginnende entzündlich rheumatische Systemerkrankung zurück zu führen. Empfohlen wird zunächst eine kurzfristige Kortikosteroidmedikation. Bei der nächsten Vorstellung sollte dann eine Basistherapie z.B. mit MTX diskutiert werden.

    Und der Orthopäde hat mir nun noch Folgendes bescheinigt:
    Chronisches Schmerzsyndrom, Myotendinosen und ein BWS-Syndrom.

    Am 16.12.09 hab ich wieder Termin bei der Rheumatologin, dann sind 6 Wochen Cortison rum. Leider hat die Reduzierung die Schmerzen wieder durchbrechen/zurückkommen lassen.
    Dann wird es wohl mit MTX losgehen, denn lange halte ich die Schmerzen in dieser Intensität nicht mehr durch.

    So, nun bin ich auf eure Antworten gespannt.

    LG
    Bohne_62
     
  2. OstfriesenUschi

    OstfriesenUschi Neues Mitglied

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    Hallo und ein herzliches MOIN MOIN aus Otfriesland,

    Deine Geschichte kommt mir sehr bekannt vor. Ich habe ähnliches hinter mir. Es ist manchmal zum verrückt werden. Ich kann Dich gut verstehen.
    Deine Diagnose könnte meine sein. Mein Rheumatolge hat mir nun Sulfasalazin (morgens 2 und abends 2) verordnet. Bei Schmerzen gibt es noch Diclo 75 dazu und eine magenschonende Tablette täglich vormittags. Alle 2 Wochen wird ein Blutbild gemacht.....

    Jetzt bin ich auch wieder krankgeschrieben, weil mein Rücken (Skoliose) wieder Schwiegigkeiten macht.

    Meine rechte Hand schmerzt ständig - ist geschwollen.....(lies mal meine anderen Beiträge) dadurch habe ich nun mehr mit links gemacht. Das hat meinem Rücken nicht gefallen und nun ist er total verhärtet. Von den Schultern bis runter zum Kreuz-Darmbein-Gelenk........ Es gibt Tage, an den ich mit meinen 40 Jahren, nur verkriechen möchte......:(

    Dieses Forum tut mir sehr gut...habe schon viele hilfreiche Tipps hier erhalten ....auch was formalitäten angeht.

    Ich wünsche Dir dennoch eine schöne Adventszeit...lass Dich nicht von Deinem Körper unterkriegen!

    Liebe Grüße aus Ostfriesland
    OstfriesenUschi
     
  3. Ducky

    Ducky Guest

    hallo bohne,

    wie lautet denn deine frage?? ;)
     
  4. Bohne_62

    Bohne_62 die Geduldige :)

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    Na ja, in den Berichten ist ja sowohl von Arthritis und von Arthrose die Rede. Arthrose ist ja "nur" eine Abnutzungserscheinung, wenn sie auch sehr schmerzhaft ist. Und ich weiß, wie schmerzhaft das ist.
    Die Frage ist, ob MTX auch die Arthrose mit beeinflusst oder nur die Arthritis?
    Kann es sein, dass u.U garkeine Behandlung mit MTX erfolgen wird und statt dessen nur die Arthrose behandelt wird?
    Verwirrende Gedanken schwirren mir im Kopf herum.... man merkt das sicher.

    Ich weiß nur, dass ich Schmerzen habe, die ich in dieser Intensität nur schwer und sicherlich nicht so dauerhaft ertragen kann, wie meine chronischen Rückenschmerzen, die ich seit 2002 habe.

    Oder muss eine Therapie sowohl für die RA als auch für die Arthrose erfolgen? Die chronischen Schmerzen wurden einige Jahre mit Opioiden behandelt. Bis ich sie nach einer Dosisreduzierung absetzte, weil sie nicht mehr halfen.

    ????? Alles etwas wirr, gelle ????