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Diagnose Rheuma - was nun?!

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von gaga, 29. Oktober 2007.

  1. gaga

    gaga Neues Mitglied

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    Hi, ich möchte mich erst mal vorstellen.
    Ich bin die Gabi, bin 30 und komme aus Bayern :)

    Hab von mehreren Ärzten mehrere Diagnosen bekommen(wie wahrscheinlich die meisten von Euch hier)
    Aber Rheuma ist es nun doch.
    Die Ärzte wissen nur nicht ob Morbus Bechterew oder Rheumatoide Arthritis late onset.
    Nun hab ich eine Kur beantragt und sie bewilligt bekommen. Kann mir jemand aus Erfahrung eine gute Kurklinik empfehlen?
    Wie seid ihr außerdem mit dem ersten Schock "Rheuma" klar gekommen? Mich zieht es momentan nämlich ganz schön runter, obwohl ich sonst immer ein sehr lebenslustiger Mensch bin.

    Wäre dankbar, wenn sich der ein oder andere melden würde

    Liebe Grüße

    Gaga
     
  2. wienerin

    wienerin Neues Mitglied

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    Hallo Gaga

    Es ist ganz normal, wenn man bei dieser Diagnose einen Schock hat. Es tut mir leid für dich, dass du trotz deiner Jugend mit dieser Last leben musst. Ich bin 58 und seit ein paar Monaten wegen cP in Behandlung. Vorher hatte ich ein halbes Jahr Schmerzen, aber keine Diagnose. Zum Glück schlägt bei mir die Basistherapie mit MTX sehr gut an, ich bin praktisch schmerzfrei und habe fast keine Nebenwirkungen. Leider ist der Verlauf der Krankheit nicht vorhersehbar, aber es ist sehr wichtig, früh mit der Therapie zu beginnen.

    Es wird eine Zeit dauern bist du damit klar kommst. Es geht natürlich viel besser, wenn wenigstens die richtigen Medikamente gefunden werden.
    Ich wünsche dir einen milden Verlauf und viel Kraft

    Liebe Grüße aus Wien
     
  3. wienerin

    wienerin Neues Mitglied

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    was ich noch sagen wollte

    Ich habe eine Kur in Bad Gastein bewilligt bekommen, der Arzt hat gesagt, das ist die erste Adresse für Rheumis (Radon Stollen etc). Von Bayern aus müsste das ja auch gehen.

    LG Wienerin
     
  4. Toni

    Toni Neues Mitglied

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    Guten Abend

    Habe seid einigen Monaten wieder mal auf die Rheuma Seite geschaut. Ist schon schlimm, wenn man die Diagnose erhält. Aber vielleicht ist es auch ein Wink von oben. Ich habe vor 5 Jahren das Ergebnis erfahren und habe mein Leben total umgestellt und das war auch gut so. Wenn ich weiter so gelebt hätte, unkontrolliertes essen, viel geraucht, kein Sport usw. usw. dann wäre das ins Auge gegangen. Gehe doch mal in Dich und überdenke, was Du vielleicht Deinem Körper angetan hast. Vielleicht täglich etwas gemacht, was er nicht wollte.
    Bei mir hat es geholfen. Ich bin seid 2 Jahren schmerzfrei - nehme zwar wöchentlich -10 mgMetex- aber sonst nichts.
    Alles Gute für Dich.
    Gruß
    Toni
     
  5. wienerin

    wienerin Neues Mitglied

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    Hallo Toni

    ich möchte kurz zu deinem Beitrag antworten. Es ist auf jeden Fall gut, gesund zu leben egal ob man Rheuma hat oder nicht. Aber bitte, mach Gaga kein schlechtes Gewissen, man hat sich diese Krankheit nicht durch eine ungünstige Lebensweise geholt, mit dieser Krankheit kommt man schon zur Welt. Niemand weiß, wodurch sie wirklich entsteht. Beweis sind die Kinder, die leider auch schon Rheuma haben können.

    LG Wienerin
     
  6. gaga

    gaga Neues Mitglied

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    Schön, daß ihr euch gleich so zahlreich meldet.
    Zum ungesunden Leben: Bei mir kam alles erst richtig raus, seit ich mein Leben auf "gesund" umgestellt hab und ich bewußt lebe....
    Ich hab auch noch mit keinerlei medikamentöser Therapie begonnen. Es sind einfach so viele Fragen, die mir im Kopf rumkreisen. Aber ich denke das gibt sich noch.
    Ich will einfach viele Infos von vielen verschiedenen Seiten einholen (von Ärzten sowie von Betroffenen) Aber Angst hab ich trotzdem davor, wie es nun so weitergeht.
    Mal sehen, was die Zeit und die Krankheit so bringt....

    Gabi :(
     
  7. Lilly

    Lilly offline

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    hallo gaby,

    und herzlich willkommen im forum :) .

    dann fang mal zu fragen an :D

    und das ist auch gut so :) . viel wissen um seine krankheit kann einem die angst nehmen und hilft, einiges besser zu verstehen.

    auch die angst wir eines tages vergehen. das leben geht weiter! man muss nur seinen weg finden....

    für mich war die zeit vor der diagnosestellung die schlimmste.
    nach der diagnose habe ich, so wie du, alle infos in mich hineingesaugt. mach aber bitte nicht den fehler, nur die schlimmsten krankheitsverläufe zu sehen, diese sind eher die ausnahme!
    gut eingestellt mit basismedikamenten, kann man sehr gut leben. es dauert zwar einige zeit, um für sich selbst das richtige medi zu finden- und bis dieses seine wirkung zeigt. nicht jedes medikament zeigt bei jedem auch die selbe wirkung, jeder mensch reagiert anders.

    bist du noch berufstätig?- kinder?
    erzähl doch mal ein bischen über dich :) so kann man dir sicher bessere tipps geben.