1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Diagnose RA nach Entbindung

Dieses Thema im Forum "Rheuma und Schwangerschaft" wurde erstellt von Verena2012, 7. Dezember 2012.

  1. Verena2012

    Verena2012 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Dezember 2012
    Beiträge:
    23
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    LK Reutlingen
    Hallo ihr alle,
    Ich bin neu hier und bin auf das Forum gestoßen.
    Im August bin ich (28) Mutter eines süßen Jungen geworden, die Schwangerschaft und Geburt waren völlig problemlos und allen ging es gut.
    Dann fing es aber nach ca. 1 Monat nachdem Entbindung mit Schmerzen in den Daumen an. Ich dachte, okay, kommt halt vom tragen des kleinen, aber es wurde immer schlimmer. Dann kamen Schmerzen in den anderen Fingergelenken, Knien und Füssen dazu. Manchmal konnte ich nachts nicht aufstehen, ich hatte das Gefühl, auf meinen Knochen zu laufen. Nachts müsste dann mein Mann den kleinen zu mir ins bett bringen, um zu stillen. Es war eine Qual, jeden morgen aufzustehen. Es tat einfach alles weg, nachts war es besonders schlimm, konnte oft nur heulen.
    Ich bin zu meinen Hausarzt, der hat Blut abgenommen und hat dann für mich nach 5 Wochen Wartezeit einen Termin bei einer Rheumatologinergattert. Dort war ich jetzt letzte Woche und die Diagnose war nach Untersuchung, Laborergenbnissen und Röntgen schnell klar: Rheumatiode Arthritis. Ich war geschockt, vor allem als die Ärztin sagte, dass sie schon Veränderungen am Rücken, Händedruck und Knien ertasten kann.
    Es sei also dringend notwendig zu behandeln. Weil ich nach voll stille hat sie mir jetzt 10mg Predni verordnet. Jetzt gibt sie mit 6 Wochen zeit zum abstillen und will mich dann mit MTX weiterbehandeln.
    Ich bin völlig überfordert und weiss nicht, wie es weitergehen soll. Dank Cortison geht es mir deutlich besser, die Schmerzen sind erträglich, ich kann mich gut um meinen kleinen kümmern und er nimmt zum Glück auch die Flasche ganz gut an.
    Hat auch jemand sowas nach der Geburt erlebt und wie habt ihr das alles gemeistert, bzw. hindert euch das daran, über weitere Kinder nachzudenken?
    Meinen Hoffnung ist noch, dass es vielleicht auch noch eine Verbesserung gibt, wenn ich abstille?
    Ich danke euch für Informationen.
    Kennt jemand eine Selbsthilfegruppe oä im Raum Reutlingen?

    Liebe Grüsse
     
  2. orti69

    orti69 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Oktober 2009
    Beiträge:
    83
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Nordbayern
    RA und Baby

    Liebe Verena,
    erstmal ALLES GUTE zum kleinen Sohnemann!

    Deine Geschichte könnte meine sein. Bei mir fing es auch ca. 4 Wochen nach der Entbindung meines 2. Kindes an. Auch ich hatte fürchterliche Schmerzen, konnte kaum Treppen steigen, hatte Probleme meine Kinder zu versorgen usw. Meine HÄ hatte die Ursache ziemlich schnell eingegrenzt und der Rheumatologe stellte auch mir die Diagnose RA. Ich war platt! Auch ich bekam erstmal Kortison, weil ich unbedingt weiterstillen wollte. Allerdings habe ich noch 2 Tage mit meinem "inneren Schweinehund" gekämpft. Irgendwie passt es nicht, wenn man als stillende Mami Tabletten nimmt. Bis dahin war ich komplett gesund und musste nie Medikamente nehmen. Mein Rheumatologe hat mir mehrfach beteuert, dass nur ca. 0,025 % in die Muttermilch übergehen, und dass Kortison keinen Schaden beim Kind "anrichtet". Mit dem Kortison kam ich sehr gut über die Runden. Es tat so gut, als die Schmerzen nachliessen!

    Mein Rheumatologe wollte zwar auch, dass ich möglichst bald auf ein Basismedikament umsteige, aber ich wollte einfach noch nicht abstillen. Im Hinterkopf war mir klar, dass es das letzte Mal sein würde. Ein weiteres Kind kam für mich nicht in Frage - aber nicht nur wegen Rheuma sondern wegen meinem Alter und anderer Umstände. Ich habe das Kortison ca. 6 Monate genommen und dann abgestillt. Da war mein Sohn 1 Jahr alt. Ich habe mit Sulfasalazin angefangen und langsam aufgebaut. Das Kortison habe ich langsam abgebaut.

    Was das Abstillen betrifft, würde ich mir Rat bei einer guten und erfahrenen Hebamme suchen. Kennst Du eine? Ich bin grundsätzlich für das Stillen, weil es einfach das Beste für Dein Kind ist. Du solltest so eine Entscheidung nicht von heute auf morgen treffen. Wenn Du mal abgestillt hast, kannst Du nicht mehr zurück. Meine persönliche Meinung und Erfahrung ist, dass das Abstillen nichts am Schmerzzustand ändert. Lass Dir bitte Zeit für Deine Entscheidung.

    Was mir etwas komisch vorkommt ist, dass Deine Rheumatologin Veränderungen ertasten will? Wäre ein Röntgen oder ein CT da nicht sicherer und aussagekräftiger? Es scheint mir ein leichtes Druckmittel zu sein. Mein Händedruck war damals auch "schwach", wurde nach einiger Zeit (als die akuten Entzündungen abgeklungen sind) auch wieder fester.

    Hast Du denn auch ein privates Umfeld, das Dich unterstützen kann? Wenn Du Dir ein kleines "Netzwerk" aufbaust, dann hast Du auch mal etwas Zeit für Dich. Ein Baby zu versorgen ist ohnehin anstrengend genug.:vb_redface: Mit Netzwerk meine ich Verwandte, Freunde, Babysitter und andere liebe Menschen, die Dich unterstützen können, wenn Du Hilfe brauchst.

    Mir tat es damals sehr gut, lange Spaziergänge zu machen. Gleichmäßige moderate Bewegung hat mir sehr gut getan. Ich habe meinen Sohn kurzerhand in den Kinderwagen verfrachtet und habe ihn durch den Ort geschoben. Er schlief auch sehr gut im Wagen und dann habe ich ihn vor die Terrasse gestellt. So hatte ich nach dem Gehen ein bisschen Pause und mein Sohn hatte seinen Schlaf und viel frische Luft.

    Selbsthilfegruppen kenne ich nicht in Deinem Raum (ich komme aus Bayern), aber die Rheumaliga gibt es in ganz Deutschland. Die haben teilweise ganz aktive Gruppen (je nach Stadt). Dort kannst Du Dich mal erkundigen: http://www.rheuma-liga.de/

    So, nun wünsche ich Dir viel Kraft und wenig Schmerzen UND ganz viel positives Denken!!

    Viele ganz liebe Grüße
    Bärbel
     
  3. Verena2012

    Verena2012 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Dezember 2012
    Beiträge:
    23
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    LK Reutlingen
    Hallo Bärbel,
    danke für die liebe Antwort.
    ja, natürlich wurde ich auch geröntgt, dass hat den Befund der Ärztin leider bestätigt.
    Auch eine gute Hebamme habe ich. Ich bin grundsatzlich auch total fürs stillen, Aber da ich schon seit längerem auch andere Stillprobleme habe und schon öfters darüber nachgedacht habe, abzustillen, habe ich die mir die Entscheidung zwar nicht leicht gemacht, aber nachdem jetzt eben noch etwas dazugekommen ist, stand die Entscheidung für mich fest. Aber trotzdem fällt es mir nicht leicht, loszulassen.
    Zum Glück kommt auch der Kleine gut damit zurecht.
    Aber leicht war die Entscheidung nicht.........!

    Natürlich gibt es Leute, die mich unterstützen, aber im großen und ganzen bin ich schon eher auf mich alleine gestellt. Dank Cortison klappt es auch ganz gut, aber nächste Woche soll ich von 10mg auf 7,5mg reduzierenden und davor graut mir.
    Ich geh auch jeden Tag raus spazieren, er schläft gut im Wagen und mir tut die Bewegung gut, außerdem fällt einem ja sonst auch Zuhause die Decke auf den Kopf.
    Danke für deinen Zuspruch, ich hoffe, dass alles gut wird.
    Ich merk auch, wie mich das psychisch immer mehr belastet, bin oft den Tränen nahe. Am Anfang hab ich das irgendwie lockerer genommen, so kurz nach der Diagnose. Aber je länger man darüber nachdenkt und sich auch informiert, umso härter wird es.
    So eine Diagnose wirft einfach alles durcheinander, was man sich so für sein Leben vorgestellt hat. Aber das geht anderen bestimmt auch so, nicht nur mir.

    Liebe Grüsse
     
  4. wessi

    wessi Gesperrter Benutzer

    Registriert seit:
    2. März 2010
    Beiträge:
    269
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    In Mittelfranken (Bayern)
    Hallo Verena,

    ich begrüße dich hier im Forum, und einen guten Austausch mit uns.

    Beruhige dich erst mal, gelle.

    Du hast eine PN bekommen:top:

    MLG wessi
     
  5. padost

    padost Neues Mitglied

    Registriert seit:
    23. Mai 2006
    Beiträge:
    481
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Hessen
    Hallo verena herzlich willkommen und Glückwunsch zu deinem Baby.

    Auch bei mir fingen die rheumatischen Probleme nach meiner 2. Schwangerschaft an.
    Sei froh, dass du so schnell eine Rheumatologin gefunden hast, die erkannt hat um was es geht. Bei mir hat es ewig gedauert. Wurde auf Überlastung ect. geschoben.
    Natürlich ist die Diagnose nicht toll, aber wenn du gleich gut behandelt wirst, besteht die Chance, dass du gut zu recht kommst.
    Wünsche Dir gutes Gelingen für die Behandlung und viel Spaß mit deinem Sohn.

    Viele Grüße, Padost
     
  6. Julia123

    Julia123 rheumatic pixie

    Registriert seit:
    30. November 2010
    Beiträge:
    3.241
    Zustimmungen:
    3
    Ort:
    Kleinstadt in Oberfranken
    Hallo Verena,
    willkommen im Club!
    Auch bei mir begann das Rheuma nach der ersten Schwangerschaft (ich war übrigends auch 28 Jahre alt). Nach etwas drei Monaten stand bei mir die Diagnose fest: Rheumatoide Arthritis. für mich brach damals eine Welt zusammen, denn ich hatte so schwere Schübe, dass relativ schnell mit MTX begonnen wurde ...... Aber im Nachhinein denke ich, dass dies die richtige Entscheidung war, denn nur so konnte ich wirklich für mein Kind da sein und es konnte verhindert werden, dass Gelenke unwiederbringbar zerstört wurden.

    Es dauert eine Weile, sich mit der diagnose zu arrangieren, aber es geht .....

    Liebe Grüße
    Julia123
     
  7. Verena2012

    Verena2012 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Dezember 2012
    Beiträge:
    23
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    LK Reutlingen
    Hallo Julia,
    danke für deine Antwort.
    Bist du mit dem MTX gut zurecht gekommen oder hast du auch Cortison genommen? Wie hast du es mit'm Stillen gemacht?
    Darf ich fragen, ob du noch weitere Kinder bekommen hast, bzw wie du es mit den Medikamenten dann gemacht hast?
    Zum Glück wirkt das Cortison bei mir ganz gut, obwohl ich "nur" 7,5mg nehme.

    Lieber Gruß
    verena
     
  8. Julia123

    Julia123 rheumatic pixie

    Registriert seit:
    30. November 2010
    Beiträge:
    3.241
    Zustimmungen:
    3
    Ort:
    Kleinstadt in Oberfranken
    Hallo,
    ich musste damals abstillen, aber nicht wegen des Rheumas, sondern weil ich Medikamente gegen eine postnatale Depression einnehmen musste. Zunächst wurde, weil noch ein Kinderwunsch bestand mit NSAR behandelt, aber dann bekam ich so schwere Schübe, dass ich 100mg Cortison (Prednisolon) intravenös gespritzt wurde und ich auch gleich auf MTX eingestellt wurde. Das Prednisolon wurde dann langsam heruntergefahren, aber ich kam im Grunde nie unter 5 mg. Meistens musste ich zwischen 10 und 20mg einnehmen. Erst jetzt, da ich zusätzlich Humira spritze bin ich auf 2,5mg runter.

    Damit war unsere weitere Familienplanung beendet, denn alle Absetzversuche scheiterten, weil ich sehr schnell starke Schübe bekam.

    Aber es gibt hier im Forum sehr viele Frauen, die noch weitere Kinder bekommen haben ..... Lass dich von dem, was ich schreibe nur nicht entmutigen!

    Liebe Grüße
    Julia123
     
  9. Juna

    Juna Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. Oktober 2009
    Beiträge:
    102
    Zustimmungen:
    0
    Hallo!

    Auch ich hatte meinen ersten Schub unmittelbar nach der Geburt meines Sohnes..Allerdings hat es 3,5 Jahre bis zur Diagnose Psoriaris-Spondarthritis gedauert,Zeit in der die Gelenke schon Schaden genommen haben.

    LG
     
  10. Verena2012

    Verena2012 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Dezember 2012
    Beiträge:
    23
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    LK Reutlingen
    Halo,
    danke für eure Antworten.
    Heute hatte ich nun meinen nächsten Termin bei der Rheumatologin. Abstillen hat echt gut geklappt, er hat super mitgemacht und zu Jahresbeginn war es dann soweit. Ich bin zwar froh, dass es so problemlos geklappt hat. Aber irgendwie auch bisle traurig-bis auf kleine Probleme hab ich eigentlich gerne gestillt, aber es hilft ja nix.
    Heute hat sie dann alle Röntgenbilder und eine weitere Blutuntersuchung nochmals ganz genau ausgewertet und zum Glück sind die bisherigen Veränderungen noch nicht so schlimm wie befürchtet. Sie meinte, dass es sehr gut gewesen sei, dass ich gleich zum Arzt bin und der auch die richtigen Schlüsse aus meinen Beschwerden gezogen hat und mich zum Rheumatologen überwiesen hat. Viele irren wohl sehr lange rum, bis zur richtigen Diagnose bzw Behandlung und dann gibt es oft schon Veränderungen in den Gelenken.
    Also, ich habe diesen anti Ccp Antikörper (heißt doch so, oder?) definitiv, deshalb hat sie mir jetzt heute MTX 15mg Spritzen verordnet und Folcur.

    Jetzt zu meiner frage: An welchen Wochentag spritzt ihr MTX? Sie sagte, ich solle es abends Spritzen, dann wäre die Verträglichkeit oft besser. Aber welcher Tag? Lieber am Wochenende, dass mein Mann sich dann um den kleinen kümmern kann, falls es mir nicht gut geht? Wie habt ihr die Spritzen vertragen?
    Ist das Spritzen eine große Überwindung?:confused::confused:
    Gruss
     
  11. mymy

    mymy Mitglied

    Registriert seit:
    1. Oktober 2009
    Beiträge:
    181
    Zustimmungen:
    0
    Gallo verena gluckwunsch fuer deinen sohn ich hoffe es Ihm Gut geht schlaeft er schon durch wie hoch sind deine anti ccp alles gute
     
  12. Fips =)

    Fips =) Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Oktober 2012
    Beiträge:
    34
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    flaches Nds.
    Moin Verena 2012!

    Von mir auch noch: Glückwunsch zum Sohnemann :vb_redface:

    Also ich spritze auch MTX, habe die ersten Spritzen in der Kinderklinik bekommen bzw. selbst gegeben.

    Hat dein Arzt dir jetzt das Medikament verordnet ohne weiteres dazu zu sagen? :confused: Die schlagen doch bestimmt einen Tag vor?! Schließlich müssen ja anfangs auch wöchentliche Blutkontrollen gemacht werden...

    Ich selbst spritze meistens mittwochs, dann kann ich am Wochenende auch mal Alkohol trinken :D Aber den Tag muss natürlich jeder selbst bestimmen. An deiner Stelle würde ich es anfangs am Wochenende machen und schauen, wie es mir geht. Wenn du dann keine Probleme hast, kannst du den Tag ja auch noch verschieben...

    Mir selbst eine Spritze zu geben, ist für mich das Schlimmste am MTX! Dabei spritze ich schon fast 10 Jahre... Aber vielen anderen fällt das wiederrum leicht :rolleyes:
     
  13. kruemel

    kruemel Mitglied

    Registriert seit:
    27. Februar 2009
    Beiträge:
    183
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    RLP
    Habe das auch erlebt wie Du - Kopf hoch!

    Ich habe Dir eine PN geschrieben...

    Aber kann nur sagen, mir ging es dann später mit MTX und anderen Medis irgendwann wieder gut.

    kruemel:)
     
  14. Verena2012

    Verena2012 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Dezember 2012
    Beiträge:
    23
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    LK Reutlingen
    Hallo nochmal,
    Ich hab mir am letzten Freitag Abend nun die MTX Spritze gegeben und es ging eigentlich ganz gut.
    Am Samstag ging es mir gut, hab nix gespürt, nur am Sonntag früh (musste schon um halb 6 aufstehen, da mein Kleiner schon wach war) war mir ein bisschen übel. Hab dann 10 Tropfen MCP genommen und nochmal 1 Stunde geschlafen.
    Dann war die Übelkeit weg, konnte normal essen, alles war okay.
    Nun frag ich mich: kommen die Nebenwirkungen immer gleich nach der ersten Spritze oder kann sich das noch ändern?
    Würde mich nur interessieren.

    Gruss
     
  15. Fips =)

    Fips =) Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Oktober 2012
    Beiträge:
    34
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    flaches Nds.
    Also ich bin ja absolut kein Experte!!! Aber soweit ich weiß, treten in den meisten Fällen die Nebenwirkungen gleich nach der ersten Spritze auf. Gerade in den ersten Wochen haben viele kleinere Nebenwirkungen, die sich aber oft schnell wieder legen ;)

    Was natürlich mit dem Körper passiert, wenn man über viele Jahre hinweg MTX nimmt, ja... darauf bin ich auch gespannt :p
     
  16. semmelmone

    semmelmone Neues Mitglied

    Registriert seit:
    23. Januar 2013
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Herford
    nach entbindung verdacht auf psoriasisarthritis oder ra

    liebe verena,

    deine geschichte klingt fast wie meine.

    ich bin seit heut erst im forum und habe seit der geburt unserer tochter im juni 2011 beschwerden im linken knie, linke schulter und anderen gelenken. und seit einer woche die ersten gelenkschwellungen. ich musste mir von verstauchung bis hin zu einbildung alles anhören.
    bis heute dachte ich noch an eine fehldiagnose und hoffte auf eine wunderheilung :) aber heute die ernüchterung. ich werde mit sulfalazin anfangen und hoffe hier vlt. mit dir und anderen auf einen austausch. mtx wollte er mir erst geben aber nach einer guten beratung mit meinem arzt probiere ich erstmal das "leichtere" mittel.

    schwer für mich ist es zur zeit erstmal mit so einer diagnose in so einem jungen alter klar zu kommen und das 2.kind muss wohl erstmal warten. :-(




    glg semmelmone
     
  17. kruemel

    kruemel Mitglied

    Registriert seit:
    27. Februar 2009
    Beiträge:
    183
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    RLP
    zu den NB-Wirkungen

    Liebe Verena,

    Also bei mir ist es auch meist so das entweder direkt am nächsten Tag oder am übernächsten Übelkeit oder so ein komischer Geschmack im Mund ist.

    In den ersten Monaten hatte ioch auch ofter mal Darmprobleme die blieben dann auch schon mal 2-4 Tage. Aber mit der Zeit wurde das immer seltener. Habe aber auch heute 4 (nehme seit 4 Jahren jetzt MTX) noch manchmal NB-Wirkungen.

    Aber im Verhältnis zu dem wie es mir nach der Geburt unserer Tochter ging ist das gut zu ertragen.

    Hallo semmelmone...willkommen im Forum!
    Tja man ließt es immer wieder. Scheinbar sind Lebensphasen in denen man hormonelle Veränderungen im Körper mitmacht oft Auslöser für Autoimmunkrankheiten. Hoffe Deine Medis helfen bald. Falls ihr Fragen habt gerne auch per PN.

    LG kruemel:)
     
  18. rulasha

    rulasha Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Mai 2010
    Beiträge:
    28
    Zustimmungen:
    0
    Ich hatte den ersten Schub (Psoriasisarthritis) auch nach meiner ersten Tochter, bis zur endgültigen Diagnose war dann schon Nr. 2 da, und mittlerweile habe ich 3 Kinder. Es gibt durchaus Therapiemöglichkeiten in der SS und auch in der Stillzeit!

    Ich habe das Glück in einer speziellen Sprechstunde zu sein, die es wohl nur einmalig in der CH in Bern gibt - bei Frau Dr. Förger im Inselspital (Uniklinik):

    http://www.muetterzentrum-ria.insel.ch/de/ueber-uns0/

    http://www.muetterzentrum-ria.insel....eumaschwanger/

    Hier kann auch ein Rheumatologe, der weniger Erfahrung hat, nachfragen, ich weiss dass dies auch viele aus Deutschland tun. Frau Dr. Förger ist fachlich absolut top, ich habe Sie sehr, sehr gut erlebt - bin trotz sehr unruhigem Krankheitsverlauf (ich habe PsoA) langzeitstillend und wurde immer von ihr unterstützt. Ich kann sie nur weiterempfehlen...
    Dies einfach als Tip, wenn ihr nochmals schwanger werden möchtet, und euer Baby auch stillen möchtet. Ich bin immer ganz betroffen wenn ich hier wieder mal reinlese, wie viele schreiben dass die Ärzte sich absolut nicht einig sind, dann auch unsicher sind wem sie glauben sollen etc. Deshalb musste ich diese Links einfach kurz posten...

    Alles Liebe
    rulasha

    lg rulasha
     
  19. mayya

    mayya Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. November 2013
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Personally, I always advise people not to mention the Fibro. My experience is that very often the "drawer rises" and it is purely stretched. Let the doctor first to make his diagnosis and reports of your complaints. When were you the last time at an internist rheumatologists? There you should also get you an appointment and you investigate lassen.7




    ________________
    mayya