der NEGATIV Thread- über was habe ich mich heute NICHT gefreut

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von Silberpfeil, 5. Februar 2012.

  1. Silberpfeil

    Silberpfeil Registrierter Benutzer

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    mir tut es immer so leid hier zu lesen, wie ihr euch mit euren Medis quält....

    Ich bin so froh , dass ich dieses alles nicht mehr nehmen brauche.
     
  2. kerstin

    kerstin Registrierter Benutzer

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    Ich freue mich nicht über die Äußerungen einer Arzthelferin der Rheumatologie/Onkologie.

    Die Dame teilte mir einen Termin mit und auf meine Frage, ob es nicht auch am Folgetag des vorgesehenen Termines für mich einen Termin gibt, war sie zu keinem Nachschauen bereit.

    Der vorgesehene Termin liegt so, dass ich unmittelbar davor noch einen Termin in der Augenklinik habe, worüber ich die Dame auch informiert habe. (Auch im Computersystem des Klinikums hätte sie das eigentlich schon selbst beim Eintragen des vorgesehenen Termins sehen können.)

    Da der eine Termin um 10 Uhr und der andere Termin um 12 Uhr ist, sagte sie zu mir "Das schaffen sie doch (in den 2 Stunden). Ich fragte sie darauf nur, woher sie das wissen will und bekam keine Antwort darauf. Meine inzwischen weit über 100 Termine in der Augenklinik in den letzten 12 Jahren haben mich gelehrt, dass die "Aufenthaltszeit" nicht vorhersehbar ist. Es kommt immer auch darauf an, wie lange der Prof. auch im OP ist und ob es Notfälle gibt.

    Weiterhin kommt noch hinzu, dass ich wegen einer in der Augenklinik geplanten Blutabnahme da nüchtern erscheinen werde. Obwohl ich mir dann schon immer etwas zu Essen mitnehme, kommt es relativ oft trotzdem danach zum Erbrechen, was das Personal bestimmt schon rein putztechnisch an seine Grenzen führen könnte. Aber auch die Information über mein (relativ sicher dann zu erwartendes) Erbrechen, interessierte nicht.

    Mir ist aus eigener Erfahrung mit den Arzthelferinnen der Rheumatologie/Onkologie und auch von einem mir sehr nahestehenden Verwandten bekannt, dass in der Onkologie das Augenlicht nichts wert ist, aber die Reaktionen tuen mir immer wieder weh.

    Gerade wenn dann auch manchmal noch die Aussage kommt, dass onkologische Erkrankungen immer "wichtiger/schlimmer" sind als anderen Erkrankungen, fällt mir die Aussage einer - zwar leider inzwischen ihrem Krebs nach vielen Jahren erlegenen - Verwandten ein. Diese sagte; "Ich will aber mit dir und der Aussicht das Augenlicht durch deine Krankheit zu verlieren, auch nicht tauschen." Sie war zu dem Zeitpunkt schon viele Jahre an dem Krebs erkrankt und ich hat mich mit ihrer Aussage gelehrt, dass man Krankheit nicht miteinander vergleicht.

    Liebe Grüße und Danke fürs Lesen
    Kerstin
     
  3. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Guest


    In einem Klinikum gibt es keinen fachübergreifenden Kalender für jeden einzelnen Patienten - das wäre erstens nicht mit dem Datenschutz konform und zweitens ein wenig viel verlangt ;)
     
  4. kerstin

    kerstin Registrierter Benutzer

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    Hallo Resi Ratlos,

    es muss schon einen übergreifenden Kalender geben, denn wie könnte sonst in der Augenklinik gesehen werden, wann ich einen Termin beim Rheumatologen habe.

    In der Augenklinik wurde mir so ein Termin schon einmal genannt, als wir neue Termine in deren Ambulanz vereinbarten.

    Befundberichte und Arztbriefe können doch auch übergreifend eingesehen werden.

    Liebe Grüße
    Kerstin
     
  5. Silberpfeil

    Silberpfeil Registrierter Benutzer

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    so ist es auch!!!!!!!!
     
  6. Heike68

    Heike68 Registrierter Benutzer

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    Das finde ich allerdings aus datenschutzrechtlichen Dingen sehr bedenklich und würde ICH auch nicht wollen :cool:
     
  7. Silberpfeil

    Silberpfeil Registrierter Benutzer

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    Leider ist es in KLINIKEN aber so.

    Selbst die Angestellten im Büro können sehen wer, wo wann mit was in Behandlung ist...

    Ich habe diesbezgl. selbst meine Erfahrungen gemacht :eek:
     
  8. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Guest



    Ich habe ja nicht gesagt, dass sie das nicht sehen können; sie machen sich aber angreifbar.
    In dem Haus, in dem ich gelegentlich tätig bin, wird jeder Zugriff auf eine Patientenakte elektronisch protokolliert; manchen Zugriff musst Du gesondert mit einer Begründung "öffnen", in jedem Fall aber ist es nicht zulässig, einfach aus Neugier in einer Akte nachzulesen. Insofern würde ich jemandem "im Büro" davon dringend abraten.
    Der Datenschutzbeauftragte kontrolliert die Protokolle.
    Missbrauch führt zu Abmahnungen - und der Zugriff eines Büroangestellten auf Deine Akte ist ein solcher Missbrauch.

    Führt aber vom Thema "nicht gefreut" etwas weg, deshalb lasse ich es gut sein ;)

    Jedenfalls kann eine MFA in ihrer Kalenderführung nicht automatisch sehen, wann jemand in einer anderen Abteilung einen Termin hat.
     
  9. Silberpfeil

    Silberpfeil Registrierter Benutzer

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  10. kerstin

    kerstin Registrierter Benutzer

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    Hallo Heike,

    in einer Klinik ist man transparent, damit muss man leben.

    Da werden dann auch Dokumente im Computer eingestellt, obwohl man der Weitergabe der Befunde und Arztbriefe an andere Ärzte in der jeweiligen Ambulanz schriftlich wiedersprochen hat. Und ansonsten stellt eben die "Empfänger"-Ambulanz die Befunde ein und da ist es dann erst recht egal, ob man damit einverstanden ist oder nicht.

    Es gibt auch Ärzte, die erstellen direkt während der Behandlung einen Bericht im Computersystem der Klinik. Da wird man auch gar nicht gefragt, ob man damit einverstanden ist, zumal wenn diese Ärzte in der Vergangenheit die Dokumentation der Behandlung handschriftlich machten. Der mögliche Sinn eines Ausdrucks des Behandlungsberichts geht sowieso ins Leere, da dieser von anderen Ambulanz sowieso nicht gelesen wird, sondern nur in der Papier-Krankenakte abgeheftet wird - meine Erfahrung.

    Im Ergebnis muss man sich eben gut überlegen, mit welchen Beschwerden man wohin geht, da nicht unbedingt jeden alles etwas angeht.

    Liebe Grüße
    Kerstin
     
  11. Heike68

    Heike68 Registrierter Benutzer

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    Wenn in der Klinik der Orthopäde fragen würde, ob die Gonorrhoe ausgeheilt sei und ich noch suizidär wäre (so mal als drastisches Beispiel), glaube mir, der hätte schneller eine Anzeige am Hals, als er schauen könnte.
     
  12. aischa

    aischa Guest

    oh heike, du hast ja auch von allem etwas!!!:top:
     
  13. Heike68

    Heike68 Registrierter Benutzer

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    Passt doch zum Negativ-Thread :D
     
  14. aischa

    aischa Guest


    stimmt, zum glück bist du negativ!!!!!!!:psoorrryyyy habe mich im thread geirrt, passt eher in lachen ist gesund!
     
  15. Heike68

    Heike68 Registrierter Benutzer

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    Stimmt, bin seronegativ, somit prädestiniert für diesen Thread. Fühle mich aber als lachendes Kellerkind viiiiiel wohler ;)
     
  16. aischa

    aischa Guest


    hallo kerstin,

    wenn ich ehrlich bin, ist es mir vollkommen egal, ob meine akten andere lesen können, die im krankenhaus oder auch in der praxis arbeiten!

    ich denke, die haben anderes zutun als akten lesen und wenn sie es unbedingt wollen, gibt es immer eine gelegenheit dazu.....datenschutz hin oder her!
     
  17. aischa

    aischa Guest

    obwohl ich positiv bin,schließe ich mich dir, als kellerkind an!;)
     
    #2217 6. Juli 2016
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 6. Juli 2016
  18. Sinela

    Sinela Registrierter Benutzer

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    Ich hatte etwas mit PayPal bezahlt und mir in die Reha schicken lassen. Jetzt habe ich wieder was gekauft und nicht mehr an die geänderte Lieferadresse gedacht und deshalb sollte das Paket gestern in Bad Urach ausgeliefert werden. Ich habe deshalb gleich als ich das gesehen habe bei DPD angerufen und die Lieferadresse ändern lassen, so dass das Paket dann eigentlich zu mir hätte kommen sollen. Ich betone eigentlich, denn es wurde gestern doch in Urach zugestellt. Ich hatte aber schon vor meinem Anruf bei DPD mit der Frau G. von der Klinik telefoniert und sie gebeten, das Paket nicht anzunehmen, wenn es kommt. Laut der Sendeverfolgung verbrachte es die Nacht dann auch im Depot. Ich also heute Morgen wieder bei DPD angerufen, eine unwillige Frau am Telefon gehabt, sie veranlasst einen Rückruf vom Depot. Daraufhin rief ich in Bad Urach an, sie hatten die Annahme verweigert. Erneuter Anruf bei DPD, die Adressänderung hätte den Fahrer nicht mehr erreicht, jetzt würde das aber laufen, sie würde aber das mit dem Rückruf noch stehen lassen, dann könnte ich selbst mit dem Depot sprechen. Der kam dann auch ca. 30 Min. später, der Mann dort bestätigte mir die geänderte Lieferadresse, würde morgen an mich zugestellt. Da ich da unterwegs bin ließ ich als Liefertag dann den Freitag eintragen. Ich war beruhigt, war ja nochmal gut gegangen. Denkste - heute Abend kam eine Mail, das Paket wurde zugestellt - in Bad Urach! Und zwar an Frau G.! Ich könnte ausrasten! Nun kann ich morgen nochmal bei DPD anrufen (kostet jedes Mal ja auch nur 20 Cent!) und kann nur hoffen, dass man diesen Schlamassel wieder gerade biegen kann und zwar ohne dass ich zusätzliches Porto bezahlen und allzu lange auf das Paket warten muss!

    Genervte Grüße - Inge
     
  19. kerstin

    kerstin Registrierter Benutzer

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    Hallo aischa,

    klar kann jeder die Krankenakte gerne lesen.

    Die wächst doch ständig durch neue Einträge. Da finden manche Arzthelferinnen sich selbst nicht durch, sodass auch Befunde durchaus überlesen werden.

    Solange offensichtlich die eingespielten Dokumente nicht unter eindeutigen Bezeichnungen gespeichert werden, wird auch weiterhin z.B. von den Arzthelferinnen in der Rheumatologie/Onkologie bei meiner Bitte um den Ausdruck bestimmter Laborwerte, das Dokument mit den Bildern der letzten Stimmfelduntersuchung geöffnet.

    @all
    Aber nur noch zur Klarstellung, diese Dinge mit der Einsicht in den Terminkalender/Krankenakte haben sich hier nur "weiterentwickelt". Dieses war eigentlich nicht der Grund meines gestern zuerst erstellten Beitrages in diesem Tread.

    Liebe Grüße
    Kerstin
     
  20. Clara07

    Clara07 Registrierter Benutzer

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    Krankenakten

    Hey,

    in Kliniken gibt es seit Einführen der EDV verschiedene Zugriffsrechte, was auch Praxen einführen könnten und vielleicht schon eingeführt haben.

    Mitarbeiter aus der Verwaltung haben keinen Zugriff auf Daten betreffend der Erkrankung.

    Mitarbeiter aus der Psychiatrie haben nur Einsicht in das, was die psychiatrischen Belange in ihrem Aufgabengebiet angeht. Da steht aber oft auch weiteres, weil so ziemlich alles mit Psychiatrie zu tun hat, z.B. niedriges Einkommen. Das sollte dann vom Patienten mitgeteilt worden sein.

    Mitarbeiter der Onkologie lesen alles, was die Onkologie betrifft und eben der Patient von sich preisgegeben hat.

    Sollte dem nicht so sein, den Datenschutzbeauftragten der Klinik darauf aufmerksam machen. ;) oder immer ein Treppchen höher gehen. - Sowas kann ich nämlich gar nicht gut heißen. Wo bleibt da das Vertrauen ins behandelnde Team?

    Liebe Grüße
    Clara
     
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