1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Das Sprunggelenk - eine endlose Geschichte

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von JMCL, 31. Juli 2005.

  1. JMCL

    JMCL Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2005
    Beiträge:
    465
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Harzer Umland
    Ihr Lieben Alle, nachdem es mir wochenlang sozusagen glänzend ging, muckt nun wieder mein Sprunggelenk ganz mächtig (könnte ja sein, dass ich sonst glatt vergessen könnte, cP zu haben, nicht wahr? Na ja, Humor ist, wenn man trotzdem lacht).
    Ich hab mit der "inneren" Keule zugeschlagen, Cortison erhöht und zusätzlich zum mobec gegriffen und äußerlich mit meinen bewährten Kohlumschlägen und Kühlung. Meine Frage wäre jetzt: Wieviel Schonung sollte ich mir zugestehen?
    Irgendwie hab ich das noch nicht so recht auf der Reihe: Absolute Schonung bis auf notwendige Gänge (Toilette z.B.) oder Bewegung in geringerem Umfang?
    Ich wäre froh, wenn Ihr mit Euren Erfahrungen helfen könntet, irgendwie zieht es mich ja doch ganz schön wieder runter, umso froher bin ich, hier im Forum zu sein und zumindest meinen Frust mal loslassen zu können.
    Ich wünsch Euch einen schönen Sonntag und keine Unwetter,
    JMCL
     
  2. format82

    format82 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juli 2005
    Beiträge:
    10
    Zustimmungen:
    0
    hallo JMCL,
    leider bin ich noch nicht so lange dabei, kann deswegen auch keine all zu schlauen tipps geben, aber mich zwickts auch immer im sprunggelenk (fibro und cp). mein doc hat mir geraten, die muskulatur und sehnen zu stärken, da sie dann zum teil auch die gelenke entlasten können. wie wärs denn einfach mit spazierengehen (man wird ja auch mal älter:) oder schwimmen? dann kannst du dir deinen belastungsgrad selber aussuchen, und stärkst trotzdem deine muskulatur.
    auf alle fälle wünsche ich dir gute besserung, und noch einen wunderschönen restlichen sonntag:D
    mfg format82
     
  3. klaraklarissa

    klaraklarissa Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    1.809
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Sachsen - Anhalt
    hallo jmcl,

    also ob ich dir wirklich einen tipp geben kann, wéis ich nicht, aber ich werde es mal versuchen.
    wärend einer hochaktiven entzündung ist, so denke ich, das was du eben gerade machsts schon richtig .medis erhöht und kühlen und etwas schonen ....
    lassen die schmerzen aber etwas nach, solltest du diese "schmerzgemilderten" zeiten dafür nutzen, dich intensiver zu bewegen. diese vorgehenweise wird ja zb. bei der kältekammertherapie vorbildlich genutzt. da ist das dicke rote heisse gelenk mit schmerzen, dann kommt die kälte. danach linderung im gelenk ... jetzt muss bewegung / physiotherapie folgen, damit man diese schmerzarme zeit ausnutzt. durch gezielte bewegung des betroffenen gelenkes regt man die durchblutung desselben an, dies führt zur besseren versorgung mit sauerstoff und nährstoffen, was dauerhaft dazu führen soll, die entzündung zu verdrängen.
    das schreibt sich so leicht, aber jeder von uns weis, wie elendig weit dieser weg oftmals ist. aber denk mal daran, das du nicht allein damit bist.

    also versuch das mal und ich wünsche idr alles gute und gute besserung. bist du berufstätig?
     
  4. JMCL

    JMCL Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2005
    Beiträge:
    465
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Harzer Umland
    Danke für Eure Antworten,
    format82, spazierengehen und Sport mach ich normalerweise und regelmäßig, aber im jetzigen Zustand trau ich mich beides nicht, ich hab einfach Angst, leider. Mir "reichen" die Gänge, die ich zuhaus zur Versorgung von Familie, Haus und Katzen machen muss. Und die Gänge zur Arbeit.
    Damit hab ich Deine Frage, klaraklarissa, schon fast beantwortet nicht? Ich arbeite ehrenamtlich gegen eine kleine Aufwandsentschädigung dreimal die Woche. Und die crux ist, dass ich allein die Geschäftsstelle an 2 Tagen abdecken muss, ich kann also nicht so leicht zuhaus bleiben und mich schonen, meine "Chefin" hat kein Verständnis für solche "Schwächen". Aber das ist ein anderes abendfüllendes Thema.
    Ich glaub, intuitiv weiß ich eigentlich, wann ich mich wieder vorsichtig belasten kann, nur - wie oben schon erwähnt - meine Angst steht mir oft im Weg.
    Danke für Eure Rückmeldungen und die guten Wünsche
    die humpelnde und depremierte - weil, eigentlich will ich doch das Cortison ausschleichen - JMCL
    PS. ja, klaraklarissa, es ist ein gutes Gefühl trotz allem Mist, nicht allein zu sein und Euch zu haben.