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Dahlke / Dethleffsen Krankheit als Weg

Dieses Thema im Forum "Naturheilkunde und Komplementärmedizin / Alternati" wurde erstellt von Julika-Marie, 20. Februar 2012.

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  1. Julika-Marie

    Julika-Marie Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich kam urspünglich zu euch ins Forum,weil meine Schwiegertochter
    der Meinung war,selber Schuld an ihrer Erkrankung zu sein.

    Zum Glück konnte die Familie sie davon überzeugen,daß das nicht der
    Fall ist.

    Nun das.

    Am Wochenende schleppte sie ein Buch von Dahlke / Dethleffsen -Krankheit
    als Weg-an.

    Ein z.T.esoterischer Ansatz,der erneut ( wenn ich das richtig verstehe ) dem
    Patienten selber die Schuld an an seinem Gesunheitszustand gibt,da dieser
    die Symptome nicht richtig deutet und damit auf psychischer Ebene abgespaltene
    Elemente nicht integriert.


    Selbst bei Rheuma soll über diesen Ansatz eine komplette Heilung möglich sein.

    Ich bin völlig befremdet.

    Hat jemand von euch persönliche Erfahrungen mit diesem Denkmodell ?

    Vielen Dank

    Gruß

    Julika-Marie
     
  2. Mni

    Mni Aktives Mitglied

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    hallo julika-marie

    ja, ich kenne das denkmodell und habe mich auch in laufe der jahre damit mehrmals auseinanergesetzt.

    sehe es sehr kritisch , obwohl sicher - im weitesten sinne- auch was dran ist.

    es geht nicht um "schuld" im herkömmlichen sinne....

    meine meinung- es muss jeder seinen weg finden und gehen- auch mit versuch und irrtum- es geht nicht anders

    mit gesundem menschen verstand kritisch auseinandersetzen.....

    viele grüße von mni
     
  3. Sarie

    Sarie Neues Mitglied

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    hallo julika-marie,

    ich bin als Kind an RA erkrankt, die Erkrankung lief sehr aggressiv ab. Nach vielen Jahren war ich am Ende, ich habe damals eine neue Therapie (Medi) bekommen.

    Ich hatte keine neuen Denkansätze, keine Ernährungsumstellung und ein destruktives Denken, das heißt den Glauben an Besserung hatte ich nicht.
    Dennoch 1 Jahr später Remission für 15 Jahre[​IMG] .

    Dann brach nach einem Unfall die Erkrankung erneut aus. Erst langsam dann wieder schwerer Verlauf.
    Leider fiel mir dann dieses Buch Dahlke / Dethleffsen Krankheit als Weg in die Hände.
    Ich habe Jahre benötigt um zu begreifen, dass diese Denkansätze mich total verunsichert haben und mir nur meinen Weg noch schwerer gemacht haben.

    Nach Jahren habe ich dies Buch entsorgt.

    Auf diese Art Lebenshilfe verzichte ich seitdem, ebenso die Bücher in denen Leute erklären Sie seien geheilt, durch welches Vorgehen auch immer.
    Bei Rheuma gibt es immer eigene Verläufe unter anderem auch Remissionen ( sogar 15 Jahre [​IMG] mit oder ohne eigenes zutun)

    Ich bevorzuge gesunde Lebensweise ein gesundes Umfeld.

    Die Frage warum, stelle ich nicht mehr.
    Weder warum bin ich krank, noch warum hatte ich das Glück einer so langen Remission.

    Ich wünsche Dir und allen Erkrankten die Zuwendung und Unterstützung und Hilfe die jeder benötigt,
    LG Sarie
     
  4. kelvin

    kelvin Neues Mitglied

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    Hallo,

    was meint denn die Schwiegertochter selbst zum Buch? Bzw hat sie es denn schon komplett gelesen?

    Grüße!

    Kelvin
     
  5. Julika-Marie

    Julika-Marie Neues Mitglied

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    Hallo Kelvin ( und alle anderen ),

    ja,meine Schwiegertochter hat es komplett gelesen-und es hat ihr nicht
    gut getan.

    Sie war psychisch schon recht stabil und nun versinkt sie wieder in
    Selbstzweifeln.

    Sie denkt,sie könnte die Krankheit kontrollieren-vorausgesetzt sie macht
    ihre " Hausaufgaben ".

    Von Akzeptanz ist sie wieder "meilenweit" entfernt.


    Vielen Dank für euer Interesse

    LG Julika-Marie
     
  6. kelvin

    kelvin Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    ich kenne die Grundidee von Dahlke, habe das Buch selbst aber nie gelesen, von daher kann ich dort konkret nichts weiter zu sagen. Aber einen Tipp habe ich:
    Selbstzweifel ist eine fiese Sache, die zieht einem im wahrsten Sinne des Wortes den Boden unter den Füßen weg. Gerade wenn man fühlt "nicht die Kontrolle zu haben" oder fühlt "nicht der Aufgabe gewachsen zu sein".

    Ich würde der Schwiegertochter einen andere Literatur ans Herz legen "Die Lebenszahl als Lebensweg" von Dan Millman. (Der hat auch den Film "Der Pfad des friedvollen Kriegers" gemacht, ein geniales Werk wie ich finde).

    Kurz gesagt: Man kann über das Geburtsdatum eines Menschen die Lebenszahl berechnen, aus der sich wiederrum gwisse Charaktereigenschaften ableiten lassen. Schwächen, Stärken, Fallstricke und konkrete Hinweise, wie man mit den Situationen umgeht bekommt man dort an die Hand.

    Wer sich jetzt fragt "wie soll das funktionieren - ich kann doch nicht aus dem Geburtsdatum sowas ableiten" - ich habe auch nicht dran geglaubt. Habe es einfach an mir selbst überprüft, und das was ich dort las war zutreffender, als es mir lieb war....es hat mir aber sehr weiter gehofen!

    Man findet die Texte zu den Lebenszahlen auch im Internet, einfach nach der entsprechenden Zahl googlen. Wie berechnet man diese Zahl? Beispielsweise nehmen wir das Geburtsdatum 23.6.1973 - man bildet die Quersumme, also 2+3+6+1+9+7+3=31

    Dann bildet man noch die Quersumme von 31, also 4. Die Lebenszahl ist also 31/4 für dieses Geburtsdatum. Danach googlen und einfach mal lesen, was dazu so geschrieben steht. Soll jeder selbst beurteilen ob das Blödsinn ist, oder ob es was hilft. Wie gesagt, mir hats geholfen.

    Vielleicht bekommt die Schwiegertochter dort einen Anstoß, wie sie erstmal mit dem Thema Selbstzweifel umgeht bzw wo er herkommt und was ihr persönlicher Weg daraus ist...

    Das wäre mein Tipp

    Kelvin
     
  7. roco

    roco Guest

    hmmm, hab mir jetzt mal meine lebenszahl (33/6) reingezogen... schon arg, wenn man so den spiegel vorgehalten bekommt...:eek::D

    aber ob ich damit, oder mit dem befassen/ändern meine krankheit oder deren umgang damit beeinflussen kann?

    im grunde aber auch hier wieder die aussage, das ich oder mein charakter der grund für etwas ist... mir fehlt bei solchen sachen immer irgendwie das zusammenspiel von meiner person und der umwelt.

    und ausserdem lässt sich doch der tag der geburt heutzutage schon beeinflussen, dann dürfte das doch garnicht mehr funktionieren, oder?

    ausserdem stellt sich mir dann die frage, was säuglinge mit schweren krankheiten mit ihrem charakter schon groß beeinflusst haben. :confused:

    naja, egal, auf jeden fall sollte sich niemand NUR von solchen aussagen/büchern und weisheiten leiten lassen... :rolleyes:
     
  8. Juliane

    Juliane Neues Mitglied

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    Na, nun bin ich auch mal neugierig geworden....

    Obwohl, solche Sachen laß ich eigentlich nie an mich ran,
    weil ich mich nicht von sowas (unbewußt) bestimmen
    lassen will.

    Hab nun trotzdem wie rocco mal nachlesen wollen
    aber nix erreicht.
    Wo hast Du das gefunden?
    LG von Juliane.
     
  9. Sassi

    Sassi Neues Mitglied

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    Hallo Juliane!

    Ich habe bei Google meine Lebenszahl eingegeben und das Wort "Lebenszahl" dazu. Dann kam die entsprechende Seite.

    @Kelvin:
    Wow... ich bin überrascht wie sehr die Beschreibung auf mich passt. Eine wirklich spannende Theorie.
    Danke also für den Buchtipp.

    LG
    Sassi
     
  10. Juliane

    Juliane Neues Mitglied

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    Na, die Erkenntnisse passen ja nun auf alles und jeden.

    Als Beispiel steht im Text bei 5: sinngemäß "größte Unselbständigkeit"
    aber eine Spalte tiefer: "bei Disziplin innere Freiheit".

    Häää?

    Was ich da lese erinnert mich an die Zeitungshoroskope:
    eigentlich müßte doch in jeder Zeitung das selbe stehen,
    tut es aber nicht.
    Und was da dann steht kann jeder interpretieren wie er will.

    Also nicht irre machen lassen......
    LG von Juliane.
     
  11. kelvin

    kelvin Neues Mitglied

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    @Juliane: Nein, ich sehe das anders. Ich habe durchaus auch andere Lebenszahlen gelesen, um es zu prüfen, ob ich mir quasi jeden Schuh anziehen könnte. Und ich muss sagen, die andere Zahlen treffen mich einfach nicht. Punkt.

    Einiges zu meiner Lebenszahl kenne ich aus der Vergangenheit und habe ich quasi abgehakt, anderes verstand ich nicht beim ersten lesen, sehr wohl aber Monate später nachdem ich es mir erneut durchgelesen habe. Aber ich muss sagen, es gibt auch ein paar wenige Punkte, mit denen ich überhaupt nichts anfangen kann.

    Die Frage "was sollen denn Säuglinge schon gemacht haben" lässt sich auf ganz einfache Art und Weise beantworten: Reinkarnation! Und davon geht Dahlke und Dethleffsen übrigens auch aus. Das Christentum hat die Reinkarnationslehre herausgeworfen, aber es gibt dafür handfeste Beweise: https://www.youtube.com/watch?v=SBG9pYmtLnQ

    Meines Erachtens ist das alles eine grundsätzliche Frage - glaube ich an den Zufall oder ist doch ein System hinter all dem Chaos, das ich vielleicht erfassen und somit meinen Lebensweg beeinflussen kann? Ich glaube das letztere und habe meine gesundheitliche Entwicklung damit definitiv beeinflusst. Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden.

    Grüße
    Kelvin
     
  12. roco

    roco Guest

    reinkarnation... oh gott...

    also ich bin ja so eingestellt, das ich mir sage, es gibt nichts, was es nicht gibt und ich lasse jedem seinen glauben, wenn auch in grenzen. und die beginnen da, wo anderen menschen schaden zugefügt wird.

    aber zum thema reinkarnation... was muss ich doch für ein miststück gewesen sein in meinen früheren leben, wenn ich an all die miesen ecken denke, in die ich in meinem jetzigen leben schon reingerochen hab...:eek:

    und auch, wenn ich nicht wirklich an sowas glaube, kommt es doch immer wieder vor, das ich mich frage, woher ich etwas kenne, das ich noch garnicht gesehen/erlebt haben kann... zum beispiel, weil ich einén bestimmten ort nachweislich zuvor niemals aufgesucht habe...

    und trotzdem denke ich, das nicht nur das eigene ich, sondern in großem maße auch die äußeren reize/umwelteinflüsse/andere menschen einfluss auf alles haben, was mit mir passiert... um mal auf den eingangspost zurückzukommen... ;)

    fakt ist, das viele schlechte befindlichkeiten zum beispiel im osten deutschlands erst mit der wende auftraten... zum beispiel die häufung von allergien... was nachweislich zum beispiel auch auf konservierungsstoffe zurückzuführen ist...

    depressionen haben auch sehr stark nach der wende zugenommen, ist ja auch kein wunder, bei den vielen unwägbarkeiten, die mit der neuen gesellschaftsform auf uns zu kamen.

    also julika... versuch deiner schwiegertochter klarzumachen, das nicht alles in eignem verhalten zu finden ist, was man sucht. natürlich sollte jeder auf eigne art und weise lernen, mit dem leben klarzukommen. jeder muss seinen weg finden. aber das ist keine ursachenbekämpfung... sondern wirkungsausgleich...

    im endeffekt muss jeder versuchen, für sich selbst das beste aus seiner situazion zu machen, manchmal auch ohne rücksicht auf andere... was ja nicht heisst, das man anderen unbedingt schaden muss...

    kleines beispiel?

    ich arbeite in der solarbranche. im mom ist die auftragslage so gut, das an 6 tagen in der woche in spät und frühschicht gearbeitet werden soll, freizeitausgleich dann irgendwann in ein paar monaten...

    sorry, schaff ich gesundheitlich nicht und sagt auch ein attest meines arztes... mir wird auch vorgeworfen, ich denke nur an mich, egal was die auftragslage sagt oder das andere für mich mitarbeiten müssen...

    sorry, aber das sind meine knochen, und ob ich da bin oder nicht, die anderen arbeiten auch nicht mehr als sie können, meinen anteil machen die auch nicht mit, sondern die norm errechnet sich anhand der leute, die da sind und nicht anhand der leute, die da sein könnten...

    ich schone mich also nicht auf den knochen der anderen... ich bestehe dann aber auch nicht auf die selbe prämienhöhe wie die anderem (falls es denn eine geben sollte:D)

    öhm, ja...:p
     
    #12 24. Februar 2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24. Februar 2012
  13. anurju

    anurju anurju

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    Hallo Julika-Marie,

    also ich habe mal von einem Physiotherapeuten "diesen Floh ins Ohr gesetzt bekommen" - parallel dazu kaufte ich mir ein Buch: "Rheuma ist das, was du daraus machst" und ich wurde durch beide Ansätze total verunsichert.
    Insofern kann ich deine Schwiegertochter verstehen.

    Es ist schon wichtig, die psychische Komponente einer Erkrankung zu sehen - die beeinflusst die Ausprägung und die Beschwerden zumindest phasenweise nach meiner Erfahrung durchaus.... Aber definitiv und ganz bestimmt sollte man nicht denken, man wäre "selber schuld daran" und es würde alles weggehen, wenn man nur fleißig an seinen Baustellen arbeitet.
    Vielmehr ist meine Erfahrung: wenn man einmal akzeptiert, dass man an einer durchaus schwerwiegenden Erkrankung leidet, medizinische Hilfe braucht und gleichzeitig schon auch sehr viel für seine Seele tun muss (ein Arzt in einer Rheumaklinik nannte das mal Psychohygiene) - dann ist das sicher der beste Weg zum Erfolg.

    Mal unter uns (na ja - nicht ganz) - ich glaube, deine Schwiegermutter ist im Hinblick auf "zu sich selber finden" noch sehr weit von einem gesundheitsfördernden Zustand entfernt. Und all das Suchen nach Antworten (ich erinnere mich an einen anderen Thread von dir) macht es für sie nicht leichter, sondern schwerer. Du erwähntest damals, dass sie auch nicht unbedingt die besten Ratgeber gefunden hat.
    Nur was willst du daran ändern... eher ist da dein Sohn gefragt.
    Wichtig ist sicher, mit ihr immer wieder geduldig zu sprechen und ihr Denkanstösse zu geben.
    Mein Bauchgefühl sagt: sie müsste mal in eine Klinik, um ganz raus von zuhause zu sein - dort mal mit anderen Betroffenen in Kontak zu kommen (und vielleicht zu sehen, wie gut es ihr geht) - aber vielleicht auch um krass vor Augen geführt zu bekommen, was ihre Krankheit für sie bedeutet bzw. bedeuten kann.

    Zumal man dort vielleicht auch psychologisch untersützend agieren könnte - Entspannungstraining...
    Mhhhh - ich finde es gut, dass du ihr helfen willst. Vielleicht muss sie aber auch wirklich durch diese Tal hindurch.
    Viele von uns wurden erst nach einer langen "Ruderphase" sicherer in dem, was sie für sich selber wollen und wo der Weg hinführen kann.

    Auf jeden Fall wünsche ich euch möglichst bald eine Besserung in jeder Hinsicht.
    Liebe Grüße von anurju :)
     
  14. tina71

    tina71 Neues Mitglied

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    Dahlke

    ist sicher interessant zum Lesen, vielleicht auch, um gewisse Aspekte einer Erkrankung zu reflektieren, genau wie die Antroposophen ja auch davon ausgehen, dass Krankheiten Muster einer "inneliegenden Störung" sind. Aber davon abzuleiten, man könne die Erkrankung "kontrollieren", ist sicher falsch. Bei neurotischen oder auch psychosomatischen Krankheitsbildern kann es sicher sein, dass ein kritischer und reflektierter Umgang helfen kann.
    Vielleicht mag deine Schwiegertochter mal etwas von Louise Hay lesen, hier geht es um Affirmationen, die positive Gefühle ( auch und vor allem für die eigene Person ) auslösen. Das finde ich persönlich hilfreicher, als Dahlkes Gedankengänge. Da fühlt man sich im Grunde nur schuldig... und hilflos... und man hat den falschen Eindruck, man könne, wenn man sich "innerlich" änderte, seine Erkrankung "kontrollieren", bzw. gesund werden ( gerade für Menschen mit "Kontrollcharakter" verheerend, auch für Perfektionisten ). Vielleicht, liebe Julika, kannst du deine Schweigertochter in einem liebevollen Gespräch etwas dazu bringen, dass sie ihre Überlegungen in die Zukunft richtet, nicht nach "Schuld" sucht, sondern versucht, zu schauen, was geht. Was noch schön ist und was noch Freude macht ( wir alle wissen, wie schwer das ist ! ). Für mich gilt : es ist nicht schön, es ist nicht gut, ABER es gibt Schlimmeres.
    Die Numerologie, die Kelvin anspricht, ist wirklich sehr spannend. Ich hatte das große Glück, eine Mutter zu haben, die sich sehr lange und ausgiebig damit beschäftigt hat. Wer mich hier schon länger "kennt", weiß, dass ich solchen Dingen immer eher skepisch gegenüber stehe. Aber die Numerologie hat mich sehr überzeugt. Man errechnet auch nicht nur eine Zahl, sondern es gibt eine Zahl, unter der wir geboren werden, eine die unser "Rückgrat" darstellt, eine, zu der wir uns hinentwickeln und eine "Lebenszahl" und viele weitere. Es überrascht mich immer wieder, wie die Zahlen passen. Man kann sie auch, für eine Person errechnet, nicht wirklich übertragen.
    Die "5" steht auch für Arbeit. Menschen mit dieser Zahl " wird nichts geschenkt". Die 6 ist eine Glückszahl, Menschen mit der 4 als Eingangszahl werden von Normen und Werten ( die können für die Familie / Ort etc. typisch sein, nicht unb. gesellschaftlich ) geprägt. Die 1 steht allein, braucht keinen, Menschen , die viele einsen haben sind häufig Unternehmer, Chefs, Denker, Revolutionäre, auf jeden Fall meistens erfolgreich. Menschen, die die 8 in ihrer Eingangszahl haben, werden häufig früh mit dem Tod ( oft Mutter / Vater / Geschwister ) konfrontiert oder mit anderem Leid. Die 7 ist eine spirituelle Zahl... na und so weiter. Sehr spannend.

    Liebe Grüße an alle, besonders an Julika, viel Kraft und positive Gedanken für deine Schwiegertochter,
    Tina
     
  15. Julika-Marie

    Julika-Marie Neues Mitglied

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    Liebe Tina 71 ( und alle anderen ),

    ich versuche einmal,meine Meinung auf den "Punkt" zu bringen.

    Dr.Dahlkes Thesen sind was sie sind : Thesen.

    Ich finde es ( grundsätzlich )völlig unproblematisch,solche Denkansätze in die eigenen Überlegungen mit einzubeziehen.

    Eine gewisse Offenheit-auch für außergewönliche Dinge -warum nicht !?


    Wird allerdings plötzlich" jeder Stein" des bisherigen Lebens ( selbstzerfleischend )umgedreht in der Hoffnung auf Heilung,bekommt das Ganze einen furchtbar destruktiven Charakter.

    Und genau darüber reden wir hier.


    Schönes Wochenende

    LG Julika-Marie
     
  16. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Bärlin :-)
    ??

    Hi Ihrs,
    lese ich nur den Wiederspruch?
    Positive Ausrichtung: konservativ, praktisch, realistisch, verlässlich, diszipliniert, geduldig, ruhig, aufrichtig, routiniert, arbeitsam, verantwortungsbewusst.Negative Ausrichtung: dickköpfig, engstirnig, dogmatisch, langweilig, Mangel an Verantwortungsgefühl, nicht geerdet, faul, unsicher, unzufrieden.
    Irgendwie passt positiv und negativ nicht zusammen-
    Biba
    Gitta
     
  17. kelvin

    kelvin Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    der Hilfesuchende muss schon im rechten Sinne "angefasst" werden, der eine mag es etwas härter, für den nächsten ists wieder viel zuviel. Menschen erst innerlich zerbrechen, um nachher die Scherben wieder zusammen zu kleben, ist meiner Meinung nach nicht der rechte Weg.

    Einen Tipp habe ich noch, ein Buch zum Thema "Innenwelt", was sehr gut ist und wirklich alle Seiten und Facetten mitnimmt. Heißt "Expedition Innenwelt" Band 1 und 2, geschrieben von Werner Huemer, habe beide nur so verschlungen und beide haben mir SEHR auf meinem persönlichen Weg, bei dem die Innenwelt eine zentrale Rolle spielt, echt weiter geholfen. Dort wird nichts kaputt gemacht, sondern der Mensch im sanft angefasst und gut begleitet.

    Ansonsten kann ich nur den Tipp dalassen zu lernen auf seine eigenen innere Stimme zu hören.

    Grüße!

    Kelvin
     
  18. Julika-Marie

    Julika-Marie Neues Mitglied

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    Hallo,

    wenn ich mir die Finger meiner Schwiegertochter ansehe kann ich sehr
    gut nachempfinden,daß dadurch eine Lebenskrise ausgelöst werden kann.

    Es ist für mich mehr als verständlich,daß in so einer Situation nach jedem
    "Strohhalm "gegriffen wird.

    Daher bin ich der Meinung,daß die ganze Familie in der Verantwortung ist.

    Dazu gehört für mich,daß ich mir das Buch einmal sehr genau angesehen habe.

    Ich sehe das sehr differenziert.

    Für bestmmte Bereiche sind die Zuordnungen nachvollziehbar.

    Ständiger Ärger schlägt auf den Magen...
    Häufige Überlastung kann zu Rückenschmerzen führen...
    Dauerstreß und Kopfschmerzen sehe ich auch durchaus in einem
    logischen Zusammenhang.

    In den Fällen besteht sicher auch die Möglichkeit aktiv zu werden.

    Aber bei anderen Krankheitsbildern z.B. auch Rheuma oder Diabetes
    empfinde ich die Ausführungen nicht nur sehr gewagt,sondern anmaßend.

    Der unter extremen Leidensdruck stehende Mensch wird zusätzlich noch
    diffamiert und als "Versager " verunglimpft.

    Dadurch kann er wie Kevin richtig schreibt,zerbrechen.

    Aber......es werden ja ( was für ein Glück ) gleich Hilfangebote mitgeliefert.

    Und kommt man dem Probem nicht auf den Grund,ist das natürlich
    auf Blockaden seitens des Patienten zurückzuführen.
    Eventuell stammen die Blockaden noch aus einem früheren Leben...

    Aber....wie gesagt-kein Thema-es gibt Lösungen.

    Ich bin die Problematik ganz praktisch angegangen.

    Habe meine Schwiegertochter einfach gafragt wie sie es sehen würde,
    wenn ich ihr all die Defizite unterstellen würde.

    Ich glaube,es hat sie zum Nachdenken angeregt.

    Liebe Grüße

    Julika-Marie
     
  19. kelvin

    kelvin Neues Mitglied

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    Kritische Fragen stellen ist immer der beste Weg, jemanden in solch einer Situation zu erreichen.

    Mit Aussagen a la "muss man so und so machen" erzeugt man eher Ablehnung, ES SEI DENN: Man wurde darum gefragt!

    Ungefragt andere zu beglücken trifft in den seltensten Fällen auf fruchtbaren Boden.

    Aber kritische Fragen, die den Menschen selbst zum Nachdenken anregen treffen immer, wenn die Frage wirklich gut gestellt ist.

    Wie heißt es so schön in Matrix: Neo, ich kann Dir nur die Tür zeigen, durchgehen musst Du selbst!

    Und genau so ist es mit jedem persönlichen Weg. Kritische Fragen stellen ist auch eine Art, Türen zu zeigen :)

    Wünsche ein schönes Wochenende!

    Kelvin
     
  20. Calacirya

    Calacirya Gesperrter Benutzer

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    Kritische Fragen stehen nicht jedem zu. Kritische Fragen würden bei mir auf äusserst unfruchtbaren Boden fallen, es sei denn, ich hätte denjenigen gefragt.

    Klingt für mich sehr anmaßend. Als ob der vermeintliche Hilfesteller besser wüsste, wo die richtige Tür für eine einzelne Person ist. Sowas nenne ich Terror der vermeintlich gutmeinenden Helfer.

    Zum Buch: Ich finde die Aussage ziemlich unmöglich. Kein Mensch wünscht sich Krankheit, und erst recht keine chronische Krankheit. Solchen Menschen zu erzählen, sie hätten an iher Krankheit selbst schuld, ist für mich nichts anderes als Körperverletzung. Wobei der Körper für mich die Psyche mit einschließt.

    Der Kranke wird diffamiert und als Versager und Schuldiger dahin gestellt. Und das soll helfen? Wem denn?
     
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