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cP-HWS Bescherden

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Sita, 21. März 2004.

  1. Sita

    Sita Mitglied

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    Ich war letzte Woche bei einem auf Wirbelsäule spezialisierten Orthopäden zur Abklärung, ob eine Instabilität im Bereich 1./2. Halswirbel (atlas-dens) besteht.
    Im Kernspin wurde ein Erguss festgestellt (sonst habe ich keine Gelenkbeschwerden, alle Entzündungswerte sind unauffällig unter Therapie), mittels der Funktionsaufnahmen eine "leichte Instabilität".
    Der Orthopäde meinte nun, diese Instabilität müsse regelmäßig überprüft werden und bei Zunahme sollte operiert werden (Versteifung HWS 1 und 2 mittels Metall).
    Wer hat ähnliche Beschwerden/Befunde oder hat eine solche Operation schon hinter sich???
    Bin dankbar für alle diesbezüglichen Informationen.
    Sita
     
  2. Robert

    Robert R-O-süchtiger Freßbär ...

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    HWS

    Hallo Sita,

    bei mir wurde im vergangenen Jahr ein leichter Bandscheibenvorfall im Bereich der HWS festgestellt, der an sich keine Auswirkungen hat - es sei denn der obligatorische Schnupfen schlägt zu, da beim heftigen Niesen es kurzzeitig dazu kommen kann, daß der Nerv belastet wird und das Gefühl in den Armen für einige Sekunden weg ist.

    Ich habe mich bisher nicht zu einer OP durchringen können, da zum einen dir Beschwerden minimal sind, zum anderen ich von der Idee einer OP an dieser Stelle alles andere als begeistert bin.

    Konkrete Tips, was Du statt dessen tun kannst, hab ich leider auch nicht parat, aber vielleicht finden sich ja noch ein paar Ideen hier.

    Alles Liebe und Gute

    Robert
     
  3. Heidi

    Heidi Künsterlin

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    es geht doch auch ohne op.

    ich würde dir einen chiropraktiker empfehlen..der rückt dich dann schon wieder zurecht.;)

    alles gute dir
     
  4. Muckel

    Muckel Das Muckelchen

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    Hallo Sita,

    das tut mir echt leid für Dich, kann gut verstehen, daß Du gerade in diesem Bereich nicht begeistert bist von einer Operation!

    Habe selber zum Glück damit keine Probleme, habe aber mit einer im Kh zusammengelegen, bei der sich die Problematik am atlas dens ziemlich schnell verschlechtert hat, Zystenbildung und ein abgebrochenes Stücke waren bei ihr auch schon vorhanden. Man riet ihr allerdings, so lange mit einer Operation zu warten, bis evtl. Ausfälle vorkämen.

    Sie hat eine spezielle Halskrause bekommen, die sie nachts tragen mußte und tagsüber wurde ihre Muskulatur in diesem Bereich gestärkt!
    Nach ein paar Tagen wurde sie dem Orthopäden vorgestellt werden, die bisherigen Orthopäden und der Rheumaorthopäde lehnten Oprerationen ab, wenn der Nerv nicht betroffen ist oder alles zu unstabil ist.

    Durch die Halskrause und die Gymnastik kommt sie schon seit Jahren mit dem Problem klar, sie hat eigentlich kaum noch Schwierigkeiten.

    Würde mal mit dem Arzt sprechen, ob eine Halskrause und Übungen vielleicht für Dich auch sinnvoll wären, würde aber auch einen Rat von einem orthop. Rheumatologen einholen!

    Zu dem Statement von Heidi:


    Mit Sicherheit wäre ein Chiropraktiker total verkehrt, da bei Dir eine (leichte) Instabilität vorliegt, könnte er Dich schnell zum Querschnittsgelähmten machen, was gerade im HWS-bereich fatal sein würde!

    Generell sagte man mir, daß bei Entzündungen an der Wirbelsäule oder deren Folgen nicht aktiv gearbeitet werden darf!

    Liebe Grüße und alles Gute

    Muckel
     
  5. KayC

    KayC Stehauffrauchen

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    Ach Sita,

    ich hoffe es geht Dir trotzdem einigermasssen gut.

    Kann Muckel nur zustimmen. Ich hab mal mit ner Entzündung in der HWS (übergang zur BWS) eine manuelle Therapie durchgestanden, unter anderem mit Besuch beim Chiropraktiker + Einrenken, weil mein Orthopäde zu geizig für ein Szinti bzw. MRT war. Man ging von Verspannungen aus. Fazit war nach 2 Anwendungen konnte ich den Kopf füpr Wochen gar nicht mehr drehen, bin ewig zur KG gelatscht, bis das wieder ok war. Bei einer Lockerung im (atlas-dens) Bereich wird das sehr schnell zum Russisch Roulette.

    Lieben Gruß KayC
     
  6. Sita

    Sita Mitglied

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    Danke für eure Antworten.
    Ich war bei einem auf rheumatologischen Orthopäden, der sich obendrein auf Wirbelsäulen spezialisiert hat. Seine derzeitige Meinung ist auch abwarten, Krankengymnastik zur Muskelstärkung, und halt spätestens in 1 Jahr wieder kontrollieren (klingt ganz vernünftig).
    Dann meinte er nur, falls ein bestimmter Abstand zu klein wird, sollte man nicht zu lange warten, damit es zu keinen Ausfällen kommt. Wenn zu viel kaputt ist, würde die Operation nur komplizierter.
    Also im Moment alles halb so wild, nur meinte er, irgendwann (!) würde die Operation schon mal anstehen. Drum möchte ich gerne wissen, ob es schon Operierte im Forum gibt bzw. mit welchen Möglichkeiten sich eine OP möglichst lange rausschlieben lässt.
    Da ich ein eigenes Pferd habe (wenn ich schon selbst net gut gehen kann, lass ich mich halt tragen), mit dem ich spazieren reite, interessiert mit das Risiko und die Prognose besonders.
    ICH hab natürlich beschlossen, dass der Abstand stabil bleibt und eine Operation sowieso nie zum Muss wird.
    Aber informieren schadet ja nicht.
    Sita