Hallo, ich bin 21 Jahre alt und habe nun seit knapp 2 Wochen die Diagnose Rheuma.
Kurz zu meinem bisherigen Krankheitsverlauf:
Vorab ging es im November 2013 mit morgendlichen Gelenkschmerzen und einem steifen Mittelfinger los. Anfang Dezember war er dann eines Morgens extrem stark angeschwollen und ich begab mich in die Notaufnahme des örtlichen Krankenhauses. Dort konnte nichts festgestellt werden bis auf einer leichten Entzündung. Habe damals Schmerzmittel bekommen und sollte eine Woche zu Hause bleiben und den Finger schonen, einen Termin beim Rheumatologen sollte ich trotzdem machen. Den habe ich dann auch bekommen - im April 2014.
Die nächsten Wochen ging es dann eigentlich, der Finger war zwar angeschwollen, aber schmerzte nicht und ich konnte arbeiten (arbeite im Einzelhandel, bzw. bin noch in der Ausbildung).
Bis Anfang Februar wurde die morgendlichen Gelenkschmerzen jedoch immer schwieriger und hielten ca. 1 Stunde an. Ende Februar ging ich dann wegen starker Schmerzen im Kniegelenk zum Arzt und der meinte schon dass es nicht gut aussieht und Verschrieb mir Diclofenac 75mg. Diclo linderte erst einmal den Schmerz, aber ans Arbeiten war trotzdem nicht mehr zu denken. Die Schmerzen wurden dann im Laufe der Wochen trotz Diclo immer stärker und ohne Tabletten ging dann bis zum Besuch beim Rheumatologen fast gar nichts mehr, selbst beim Einkaufen brauchte ich die Hilfe meiner Eltern und sonst war auch nur noch in der Wohnung vor sich her vegetieren drin.
Nach dem ersten Labor-Termin beim Rheumatologen wurde mein Hausarzt direkt über die sehr schlechten Blutwerte informiert und wies mich direkt ins Krankenhaus ein. Dort konnte oder wollte man allerdings nichts mit mir anfangen und verwies mich auf meinen nächsten Termin beim Rheumatologen. War schon ziemlich niederschlagend, zwei weitere Wochen warten.
Mitte April hatte ich dann endlich den Termin und wurde auch gründlich untersucht, die Ärztin wurde zum Glück ihrem Ruf gerecht. Sie wies mich abermals ins Krankenhaus ein, dieses Mal jedoch eine Spezialklinik (Vogelsang, sicherlich einigen hier ein Begriff) und dort wurde mir dann zum Glück auch endlich geholfen.
Am zweiten Tag dort bekam ich Abends Cortison (ich habe leider keine Ahnung in welchen Dosen, sollte ich vielleicht einmal in Erfahrung bringen) und schon am nächsten Morgen konnte ich wieder ohne stechenden Schmerz im Fußgelenk laufen. In den nächsten Tagen ging es dann immer weiter aufwärts, zur Entlassung hin hatte ich gar keine Schmerzen mehr, die Finger (mittlerweile beide Mittelfinger und kurz vor der Einweisung ins KH auch der rechte Zeigefinger) waren wieder abgeschwollen.
Momentan nehme ich morgens Prednisolon (Anfangs 30mg, wird in 3-Tages-Schritten um 5mg reduziert, bin jetzt bei 10mg), morgens und Abends Calcium und Dienstags 15mg MTX + am Mittwoch dann Folsäure. Letzte Woche war auch noch alles in Ordnung, nur habe ich seit ca. 2 Tagen wieder länger andauernde Morgensteifigkeit in den Gelenken und vor allem ist mein rechter Zeigefinger wieder stark angeschwollen.
Ich gehe jetzt seit Mittwoch wieder arbeiten (8h/Tag) und bin natürlich ziemlich viel auf den Beinen, fahre mit dem Rad zur Arbeit und hatte eigentlich vor jetzt wieder langsam mit dem Fitnessstudio zu beginnen. Kein "Pumpen" oder so, Ausdauertraining und leichtes Muskelaufbautraining weil bei mir ein recht hohes Gewicht dazu kommt, welches ich natürlich jetzt abbauen möchte um meine Gelenke nicht zusätzlich weiterhin zu belasten.
Nun frage ich mich allerdings ob das Cortison vielleicht zu schnell abgesetzt wurde, das Prednisolon zu schnell herabgesetzt wird, die MTX Dosis zu gering ist (meine Rheumatologin meinte schon dass wir wahrscheinlich hoch gehen und auf Spritzen umstellen müssen) oder ich vielleicht doch einen Gang runterschalten und erst einmal nur 6h/Tag arbeiten sollte.
Morgen habe ich wieder einen Labor-Termin und kann da hoffentlich kurz mit der Ärztin reden, auf die Schmerzen vor dem KH-Aufenthalt habe ich nämlich definitiv keine Lust mehr.
Grüße,
dBorutz
Kurz zu meinem bisherigen Krankheitsverlauf:
Vorab ging es im November 2013 mit morgendlichen Gelenkschmerzen und einem steifen Mittelfinger los. Anfang Dezember war er dann eines Morgens extrem stark angeschwollen und ich begab mich in die Notaufnahme des örtlichen Krankenhauses. Dort konnte nichts festgestellt werden bis auf einer leichten Entzündung. Habe damals Schmerzmittel bekommen und sollte eine Woche zu Hause bleiben und den Finger schonen, einen Termin beim Rheumatologen sollte ich trotzdem machen. Den habe ich dann auch bekommen - im April 2014.

Die nächsten Wochen ging es dann eigentlich, der Finger war zwar angeschwollen, aber schmerzte nicht und ich konnte arbeiten (arbeite im Einzelhandel, bzw. bin noch in der Ausbildung).
Bis Anfang Februar wurde die morgendlichen Gelenkschmerzen jedoch immer schwieriger und hielten ca. 1 Stunde an. Ende Februar ging ich dann wegen starker Schmerzen im Kniegelenk zum Arzt und der meinte schon dass es nicht gut aussieht und Verschrieb mir Diclofenac 75mg. Diclo linderte erst einmal den Schmerz, aber ans Arbeiten war trotzdem nicht mehr zu denken. Die Schmerzen wurden dann im Laufe der Wochen trotz Diclo immer stärker und ohne Tabletten ging dann bis zum Besuch beim Rheumatologen fast gar nichts mehr, selbst beim Einkaufen brauchte ich die Hilfe meiner Eltern und sonst war auch nur noch in der Wohnung vor sich her vegetieren drin.
Nach dem ersten Labor-Termin beim Rheumatologen wurde mein Hausarzt direkt über die sehr schlechten Blutwerte informiert und wies mich direkt ins Krankenhaus ein. Dort konnte oder wollte man allerdings nichts mit mir anfangen und verwies mich auf meinen nächsten Termin beim Rheumatologen. War schon ziemlich niederschlagend, zwei weitere Wochen warten.
Mitte April hatte ich dann endlich den Termin und wurde auch gründlich untersucht, die Ärztin wurde zum Glück ihrem Ruf gerecht. Sie wies mich abermals ins Krankenhaus ein, dieses Mal jedoch eine Spezialklinik (Vogelsang, sicherlich einigen hier ein Begriff) und dort wurde mir dann zum Glück auch endlich geholfen.
Am zweiten Tag dort bekam ich Abends Cortison (ich habe leider keine Ahnung in welchen Dosen, sollte ich vielleicht einmal in Erfahrung bringen) und schon am nächsten Morgen konnte ich wieder ohne stechenden Schmerz im Fußgelenk laufen. In den nächsten Tagen ging es dann immer weiter aufwärts, zur Entlassung hin hatte ich gar keine Schmerzen mehr, die Finger (mittlerweile beide Mittelfinger und kurz vor der Einweisung ins KH auch der rechte Zeigefinger) waren wieder abgeschwollen.
Momentan nehme ich morgens Prednisolon (Anfangs 30mg, wird in 3-Tages-Schritten um 5mg reduziert, bin jetzt bei 10mg), morgens und Abends Calcium und Dienstags 15mg MTX + am Mittwoch dann Folsäure. Letzte Woche war auch noch alles in Ordnung, nur habe ich seit ca. 2 Tagen wieder länger andauernde Morgensteifigkeit in den Gelenken und vor allem ist mein rechter Zeigefinger wieder stark angeschwollen.
Ich gehe jetzt seit Mittwoch wieder arbeiten (8h/Tag) und bin natürlich ziemlich viel auf den Beinen, fahre mit dem Rad zur Arbeit und hatte eigentlich vor jetzt wieder langsam mit dem Fitnessstudio zu beginnen. Kein "Pumpen" oder so, Ausdauertraining und leichtes Muskelaufbautraining weil bei mir ein recht hohes Gewicht dazu kommt, welches ich natürlich jetzt abbauen möchte um meine Gelenke nicht zusätzlich weiterhin zu belasten.
Nun frage ich mich allerdings ob das Cortison vielleicht zu schnell abgesetzt wurde, das Prednisolon zu schnell herabgesetzt wird, die MTX Dosis zu gering ist (meine Rheumatologin meinte schon dass wir wahrscheinlich hoch gehen und auf Spritzen umstellen müssen) oder ich vielleicht doch einen Gang runterschalten und erst einmal nur 6h/Tag arbeiten sollte.
Morgen habe ich wieder einen Labor-Termin und kann da hoffentlich kurz mit der Ärztin reden, auf die Schmerzen vor dem KH-Aufenthalt habe ich nämlich definitiv keine Lust mehr.
Grüße,
dBorutz
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