Corona Impfung

Dieses Thema im Forum "Impfungen, Grippe, COVID-19" wurde erstellt von lieselotte08, 11. November 2020.

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  1. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Danke, aber von Wikipediaartikeln halte ich nicht ganz so viel. Ich, oder wir als Familie halten uns ja auch an die Regeln.

    Aber allein der Vorfall mit meinem mittleren Sohn am Bahnhof war schon krass, er musste der Polizei seine Daten und Personalien angeben und ihm wurde gesagt das er dafür eine Strafe bekommt, weil er die Maske kurz runter tat und schnell ein paar Schlucke Wasser getrunken hat. Das ist schon eine ganze Weile her, bislang kam nichts, aber es hat in so erschreckt und er hatte es damals gleich seinem Bezugsbetreuer in der Außen-WG einer Einrichtung, in der er lebt erzählt und der hat ihn da auch beruhigt und wenn da was käme dann gibts Widerspruch, vorher hatte der sich rechtlich mit dem Anwalt besprochen. Es kann ja wohl nicht sein das man am Bahnhof noch nicht mal mehr einen Schluck von einem alkoholfreien Getränk zu sich nehmen darf.
     
  2. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Essen und Trinken ist ja erlaubt. Nur Rauchen darf man auf Bahnhöfen nicht.

    Und die Krankenhäuser waren wirklich überlastet, auch wenns bei euch nicht so war.
    Ich lag als Privatpatient mit Vorhofflimmern im Flur, weil meine Bettnachbarin mit Fieber und bestätigtem Test mit Covid auf Intensiv kam, und das Zimmer daraufhin gesperrt wurde.
    Ich wusste paar Tage nicht, ob ich infiziert war nach dieser gemeinsamen Nacht auf der Überwachungsstation, und konnte deshalb auch nicht entlassen werden.
    Es wurden Leute große Strecken in andere Krankenhäuser gebracht. Dies ist kein Fake, sondern es war tatsächlich so.
    unsre beiden Krankenhäuser im Kreis Offenbach waren hoffnungslos überlastet.

    Als Männe endlich nach 8 Monaten seinen OP-Termin zur Krebs-OP hatte, wurde seine Station währenddessen wegen eines Falles geschlossen, und er lag auf einer fremden Station, wo niemand mit seiner OP zurecht kam iund mir auch niemand sagen konnte, ob er überhaupt noch lebt. Man fand ihn bis abends nicht. Es wurde dann auch eine "blutige Entlassung", denn der behandelnde Arzt konnte die Visite nicht in dieser Ecke des Klinikums machen, und auf der Station für Venenerkrankungen waren sie mit der Nachsorge nach der Prostataentfernung überfordert. Es gab nicht mal Windeln für ihn.

    Und so hörte man es auch von anderen. Also weder Männe noch ich waren Einzelfälle.
    Und nach meiner Herz-OP fiel die Reha wegen Corona aus.

    Also das Gesundheitssystem lief keinesfalls rund.
     
  3. sultanine69

    sultanine69 Aktives Mitglied

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    Ich will nicht in Abrede stellen, daß dein Mann Krebs hat und krank ist.
    Aber was ist das für eine Krebsart, wo man die OP 8 Monate verschieben kann.
    Bei den meisten Krebsarten ist man dann tot.
     
  4. Sinela

    Sinela Registrierter Benutzer

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    Dieser Krebs scheint nicht so schnell zu wachsen, ist zumindest meine Vermutung.
     
  5. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Prostatakrebs streut normalerweise nicht schnell und gehörte zu den aufschiebbaren Operationen. Er bleibt erst mal im Organ und die Prostata wird - wenns schon zu lange dauerte - im Ganzen entfernt und nicht nur der befallene Teil, was natürlich für die Männlichkeit besser gewesen wäre. Aber damit ists nun dank Corona vorbei.

    Aber ich wollte damit eigentlich nur aus eigener Erfahrung berichten, dass bei uns im letzten Jahr kein normaler Krankenhausbetrieb aufrechterhalten werden konnte, weil wir zu viele Intensivpatienten hatten.
     
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  6. Rotkaeppchen

    Rotkaeppchen Registrierter Benutzer

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    Aus eigener Erfahrung nein.

    Und ehrlich gesagt, finde ich deine Frage ein bisschen unverschämt, wenn du den Post aufmerksam gelesen hättest, es stand drin.
     
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  7. Katjes

    Katjes Registrierter Benutzer

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    Soweit ich weiß, sind auch einige in der Wartezeit auf ihre notwendigen OPs gestorben.
     
  8. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Ändert ja alles nichts an der Tatsache, dass unser Gesundheitssystem nicht für eine Pandemie ausgelegt war, an die Grenzen gestoßen ist, keine Kranken mehr aufgenommen und entsprechend versorgt werden konnten, und die in den letzten Jahren aus wirtschaftlichen Gründen abgebauten Intensivbetten gebraucht worden wären.

    Und diese Situation soll vermieden werden.
    Deshalb soll ja zukünftig die Intensivbelegungszahl bzw. freie Intensivplätze für die Entscheidung über Einschränkungen mit herangezogen werden, weil die Inzidenz allein aufgrund der Impfung nicht mehr aussagekräftig sei.
     
  9. Satansbraten02

    Satansbraten02 Aktives Mitglied

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    Das ist so nicht ganz richtig. Schau Dir mal die Infektionszahlen von England/UK, Holland, Luxemburg usw. an:
    https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/dashboards/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6
    Trotz der UK-Lockerungen rauschen die täglichen Infektionszahlen in UK nach unten (von ca 55000 am 17.7. nach 29000 am 30.7.). In Holland sacken sie noch krasser nach unten (von ca 12000 am 16.7. auf 3500 am 30.7.) Belgien von 4200 nach 1700... Das finde ich merkwürdig und natürlich sagen das unsere "Fachleuten" in den Medien nicht. Man macht lieber weiter generelle Panik und duckmäusert die Leute und auch die geimpften.
     
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  10. PiRi

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    Ich hab das aber alles in den Medien vernommen...
    Ich fühle mich auch absolut nicht geduckmäusert, eher durch Dich angegriffen.
     
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  11. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Die sacken sicher ab, weil die Kranken von vor 2-3 Wochen inzwischen gesund sind ;)
    Aber vorher gingen sie hoch. Das wurde ganz deutlich berichtet.
    Und in Japan gehts schnell hoch wie noch nie. Da bin ich mir auch sicher, dass ich das gehört habe.
    Ich kann natürlich nur sagen, was ich in den Medien vernehme. Obs stimmt weiß ich nicht.
     
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  12. Claudia1965

    Claudia1965 Registrierter Benutzer

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  13. Mara1963

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    und die Ungeimpften.
     
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  14. Kittie

    Kittie Bekanntes Mitglied

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    Mal zur Erinnerung: es geht dabei nicht allein um die belegten Plätze auf der Intensiv, sondern auch darum, dass genug Personal da sein muss alle diese Betten entsprechend zu versorgen und da ist der nächste Knackpunkt. Wir haben nämlich, wie sicher alle schon gehört haben, einen enormen Fachkräftemangel in der Pflege. Was bringen uns also 100 Betten in einem KH, in dem dann aufgrund des Personalmanngels trotzdem maximal 50 Betten gleichzeitig belegt werden können?

    Und was eine Maske mit Einschnitt in die Grundrechte zu tun hat ist und bleibt mir ein Rätsel.
    Man kann auch übertreiben. In Italien z.B. gab es in der ersten Welle, von der Italien so strak betroffen war, für chronisch Kranke keine Maskenbefreiung wie hier und da hat niemand gejammert und die leben auch noch.
     
    #2414 2. August 2021
    Zuletzt bearbeitet: 2. August 2021
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  15. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Es geht nicht nur um die Maske, davon abgesehen ist es übertrieben voll Geimpfte zu zwingen draußen an Bushaltestellen eine FFP2 Maske (Bayern) zu tragen, selbst an Bushaltestellen, an denen sehr wenig Menschen stehen.
     
  16. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    In Nürnberg am Hauptbahnhof darf an Bahnsteigen geraucht werden, in abgezeichneten Bereichen und das auch in Corona-Zeiten.
     
  17. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Kann ja jederzeit jemand an der Bushaltestelle dazukommen, und die 1,50 Abstand sind dann nicht mehr möglich. Wer schützt diesen Mensch?
    Es muss halt irgendwie vorgeschrieben werden, weil sonst niemand mehr geschützt werden würde, weil jeder macht was er will. Auch geimpfte können Überträger sein.

    Ok, ich kenn mich in Nürnberg nicht so aus. Hier ist Rauchverbot seit Jahren. Also ohne Corona war das schon.
     
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  18. kukana

    kukana Moderatorin

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    Wenn die Verordnung sagt, in Bus und Bahn sowie an den Haltestellen ist eine Maske zu tragen, dann ist das unabhängig davon ob da zig Leute stehen oder ich allein.

    Du gehst doch auch nicht bei Rot über die Straße nur weil da grad kein Auto kommt?
     
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  19. Kittie

    Kittie Bekanntes Mitglied

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    Das ist eben nicht übertrieben, weil es nun mal auch Menschen gibt, die nicht geimpft werden dürfen und solange wir die 75% Impfquote nicht erreicht haben, gilt es diese durch Masken und Abstand zu schützen.
     
    #2419 2. August 2021
    Zuletzt bearbeitet: 2. August 2021
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  20. Claudia1965

    Claudia1965 Registrierter Benutzer

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    Oder die keinen Impfschutz besitzen so wie ich und auch viele andere...es war im übrigen niemals die Rede von "wenn man geimpft ist, ist man nicht mehr ansteckend" es ging immer nur darum einen schweren Verlauf zu verhindern, klinische Sterilität hat man sich erhofft aber nie vorausgesetzt bei den Vakzinen. Ich verstehe nicht wieso man das nicht begreift?
    Es schützt den Geimpften vor schwerem Krankheitsverlauf und nicht vor Infektion bzw. Weitergabe des Virus.
     
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