Coimbra-Protokoll zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen

Dieses Thema im Forum "Naturheilkunde, Komplementär- u. Alternativmedizin" wurde erstellt von KaddiM, 13. Juni 2018.

  1. KaddiM

    KaddiM Neues Mitglied

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    Hallo,

    da mir das Coimbra-Protokoll so gut hilft und ich in diesem Forum nichts finden konnte, dachte ich, ich erzähl mal meine Geschichte, vielleicht möchte es der ein oder andere ausprobieren.


    Vorgeschichte:

    Ich habe seit nun mehr fast acht Jahren Rheumatoide Arthritis. Angefangen hat alles ganz klassisch mit den Fingern, die plötzlich morgens irgendwie taub waren und über ein paar Monate hat es sich zu starken Schmerzen in fast allen Gelenken entwickelt.

    Nach der Diagnose habe ich sofort mit 15 mg MTX angefangen, im April des folgenden Jahres kamen noch 50 mg Enbrel dazu. Damit war Ruhe – nur das rechte Handgelenk hat da eine andere Meinung und ist bis zum heutigen Tag entzündet.

    Die ganze Therapie lief so vor sich hin, bis vor vier Jahren meine Compliance merklich nachließ. Von MTX hatte ich Magenschmerzen, war am Tag nach der Einnahme völlig verkatert und hatte immer Heißhunger auf folsäurehaltige Sachen. Enbrel habe ich ganz gut vertragen, aber die Injektion brennt und mir die Spritze zu setzen, war definitiv nicht mein Tageshighlight. Außerdem war mein Immunsystem merklich angekratzt, mein Darm fing an verrückt zu spielen, ich hatte chronische Blasenentzündungen, bei denen die Symptome auch ohne Infektion nie verschwanden. Ich war unendlich müde und bin oft um 20 Uhr abends einfach eingeschlafen. Ich war lustlos und antrieblos. Depressiv. Es war die Hölle.

    Silvester 2016 hatte meine Schwester ein CIS (das ist die Vorstufe von MS) und über sie kam ich zum Coimbra-Protokoll.


    Was ist das Coimbra-Protokoll:

    Beim Coimbra-Protokoll handelt es sich um eine ärztlich begleitete (!!!) Therapie von Autoimmunerkrankungen mit Hilfe individuell eingestellter Ultrahochdosen des Hormons "Vitamin" D. Entwickelt wurde das Ganze von einem brasilianischen Neurologen – Prof. Coimbra - , der damit ursprünglich nur MS therapierte, es funktioniert aber für jede Autoimmunerkrankung. Die Idee dahinter ist, dass Menschen mit einer Autoimmunerkrankung Mutationen haben, die die Verstoffwechselung von Vitamin D einschränken und dass diese Einschränkungen durch eine Vermehrte Gabe von Vitamin D überwunden werden können (Stichwort Enzymkinetik für die Details). Bei der Einstellung der Dosis ist nicht etwa der Vitamin D-Spiegel interessant, sondern der Wert des Parathormons (PTH). Dieses wird durch Vitamin D gesenkt und Ziel ist es, es an die unsere Grenze zu bringen, da so eine optimale Versorgung der Zellen mit Vitamin D gewährleistet ist.

    Wer mehr wissen will, findet auf ... Werbelink vom Mod. entfernt...mehr Infos.


    Mein Weg mit dem Coimbra-Protokoll:

    Nachdem ich von meiner Schwester vom Coimbra-Protokoll erfahren habe, habe ich meine Medikamente abgesetzt. Im Nachhinein war das (überraschenderweise ;)) keine so kluge Idee – es wird empfohlen, die erst mal weiter zu nehmen, bis die optimale Dosis gefunden ist. Für mich war es zum Zeitpunkt Protokollbeginns aber schon zu spät und ich wollte auch nicht wieder mit den Medikamenten anfangen.

    Angefangen habe ich mit 20.000 IE Vitamin D, mittlerweile bin ich bei 80.000 IE und mein PTH hat fast den Zielwert erreicht (ab dem Zielwert wird innerhalb eines gewissen Zeitrahmens Remission erreicht).

    Wie erging es mir dabei? Kurz gesagt: Es war kein Spaziergang. Bei mir hat Vitamin D am Anfang kleine Schübe ausgelöst – das passiert wohl gerne mal bei RA, weshalb man eigentlich seine Medikamente erst mal behalten soll. Ich konnte die Schübe aber einfach mit Magnesium abwürgen, das fand ich ziemlich krass. Ich war noch müder als vorher, gereizt, depressiv und ständig erkältet. Einzig meine Blase fand die ganze Idee super und wurde besser. Das ist oft so, am Anfang, weil Vitamin D als Hormon ja 2.000 Gene reguliert – das sind 10 % des Genoms. Ich konnte fühlen, wie sich da was tut in meinem Körper und wie anstrengend das für ihn ist. Aber innerhalb von vier Wochen nach jeder Dosiserhöhung hat es sich eingependelt und mir ging es besser. Die Schmerzen wurden weniger (zum jetzigen Zeitpunkt sind nur zwei Finger, ein Zeh und eben das Handgelenk (das sogar gerade den Anschein macht, es würde sich sehr zögerlich minimal verbessern) – davor war es wirklich fast alles: alle Zehen, alle Finger, die Schultern, der Nacken ganz, ganz schlimm, die Knöchel, die Knie – ihr kennt das Spiel ja), aber was mich am meisten freut ist, dass es mir psychisch so viel besser geht. Meine depressive Verstimmung ist weg, meine Fatigue ist weg (das war ganz krass an Weihnachten, da habe ich meinen Freund zum Flughafen gebracht, bin mehrere Runden durchs Terminal gelaufen, dann zum Zug, vom Zug zur S-Bahn, dann nach Hause, Gutscheine designt, Geschenke verpackt und ich hatte noch so viel Energie, dass ich nicht schlafen konnte – das wäre vorher gar nicht möglich gewesen, ich hätte mich am Flughafen ausruhen müssen und nach der S-Bahn ein Power Nap machen müssen), ich bin so entspannt und habe so viel Energie. Ich kann mich so gut konzentrieren. Die bakteriellen Blasenentzündungen sind Geschichte! Ich war seit der Erhöhung auf 80.000 IE nicht ein einziges Mal krank. Grippewelle? - Ohne mich!

    Ich bin noch nicht am Ziel und ich habe lange gewartet, bevor ich öffentlich davon erzählt habe, weil ich mir immer dachte: Vielleicht klappt es ja doch nicht. Aber mittlerweile denke ich: Doch, dass wird klappen. Remission der RA mit dem Coimbra-Protokoll ist definitiv möglich und ich werde da auch hinkommen. Ich habe so viele Verbesserungen erfahren und das Gefühl, keine Medikamente mit krassen Nebenwirkungen mehr nehmen zu müssen, ist so toll. Selbst wenn es jetzt so bliebe, wäre es in Ordnung, aber ich glaube, da geht noch mehr.

    Vielleicht ist der ein oder andere ja auch auf der Suche nach einer Alternative – versucht es, ich kann es euch nur empfehlen. Das Coimbra-Protokoll hat mir so sehr geholfen. Und vielleicht macht einer von euch auch das Coimbra-Protokoll - in dem Fall würde es mich freuen, von euch zu hören.

    Falls Interesse besteht, halte ich euch hier gerne auf dem Laufenden.

    Bitte beachten: Das Coimbra-Protokoll MUSS unter Aufsicht speziell ausgebildeter Ärzte stattfinden, sonst sind diese hohen Dosen an Vitamin D LEBENSGEFÄHRLICH!

    Viele Grüße, Kaddi
     
    #1 13. Juni 2018
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13. Juni 2018
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  2. Tinchen1978

    Tinchen1978 Registrierter Benutzer

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    Hallo Kaddi,

    wurden unter der Gabe des Vitamin D deine Calciumwerte überprüft und deine Nieren geschallt? Meine Tochter und ich haben beide Nephrokalzinose durch hohe VitD-Gaben, da muss man sehr vorsichtig sein... Für mich ist das auch ein Medikament, dass krasse Nebenwirkungen machen kann...

    LG Tina
     
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  3. KaddiM

    KaddiM Neues Mitglied

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    Hey Tina!

    Ja, die Calciumwerte (sowie die Phosphatwerte) werden in regelmäßigen Abständen geprüft (sowohl im 24h-Urin als auch im Blut), genauso wie die Niere. Ich darf auch keine Milchprodukte essen, da durch das Vitamin D ja vermehrt Calcium aufgenommen wird, und die viel, leichtverfügbares Calcium haben. Und ich muss mindestens 2,5 l pro Tag tinken, um die Nieren zu spülen.

    Deshalb sag ich ja: Ärztliche Kontrolle ist das A und O, sonst ist es lebensgefährlich!
     
  4. Tusch

    Tusch Registrierter Benutzer

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    Moin Kaddi,
    Das hört sehr interessant an. Es gibt sogar einen, mir bekannten Arzt, in der Nähe von Hamburg, der in der Ausbildung ist und ab August Termine für diese Therapie vergibt.
    Ich habe bis jetzt noch nicht gelesen, dass das Coimbra Protokoll von den KK genehmigt ist und gehe deswegen davon aus, dass es eine privat Leistung ist.

    Und da kommen die Kosten ins Spiel. Das Vit D alleine wäre sicher zu bezahlen. Was nimmt der begleitende Arzt an Honorar?
    Ich bin finanziell nicht in der Lage mir eine „kostspielig „ Therapie zu leisten.
    Vielleicht verrätst du uns die Kosten?

    Danke für die Info
    LG
    Tusch
     
  5. Kittie

    Kittie Aktives Mitglied

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    Ist 80.000 IE deine Tagesdosis? Das wäre ja beachtlich und in der Tat gefährlich ohne kompetente Betreuung.
    An sich würde ich es auch gern versuchen, aber leider gibt es zumindest laut deren List keinen kompetenten Arzt, der auch nur ansatzweise in meiner Nähe ist.
     
    #5 13. Juni 2018
    Zuletzt bearbeitet: 15. Juni 2018
  6. KaddiM

    KaddiM Neues Mitglied

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    Hi Tusch,

    ja, man muss die Kosten leider selbst tragen. Vitamin D ist da vergleichweise billig, Mangesium ist auch ein absolutes Muss (Magnesiumoxid ist billig, aber je nachdem, was man verträgt, schwanken da die Preise) und B2 wird normalerweise auch gegeben (vertrag ich aber nicht, geht dementsprechend auch ohne - ist aber auch billig). Sonst kann man natürlich noch 1000 Sachen nehmen, aber die drei Sachen werden als die "Basics" bezeichnet. Mein Vitamin D sind ungefähr 10 € pro Monat, Magnesium 3 €.

    Ärzte sind teuer - ohne Frage. Ich habe damals für den Ersttermin 120 € bezahlt für 45 min, waren das glaube ich. Derzeit lese ich was von 300 €, das ist dann aber für 2 h. Die Folgetermine sind billiger, ich zahle 90 €. Man muss auch nur einmal im Jahr zu seinem Arzt und die 3-Monatskontrollen sind über das Telefon - man schickt seine Blutwerte einfach vorher hin (ich lasse das in einem Labor hier um die Ecke machen).

    Blutwerte. Wenn du Glück hast, hast du einen Hausarzt, der dir einen Teil abnimmt und es auf Kasse macht. Eventuell der Rheumatologe. Blutwerte können sehr teuer werden, je nachdem, was man macht (Vollblutanalysen z.B.). Am Anfang brauchst du die Schilddrüsenwerte TSH, ft3 und ft4, das sind 90 €, bei mir hat es aber netterweise die Hausärztin auf Kasse gemacht. Dann brauchst du die Nierenwerte Kreatinin und Harnstoff - je 2,68 €. Am Anfang wird auch der Vitamin D-Wert kontrolliert, sowohl 25-OH als auch 1,25-OH, das sind insgesamt 50 €. Und DEXA-Scan zur Beurteilung der Knochendichte soll auch noch gemacht werden, das waren bei mir 50 €, danach war klar ich hab Osteopenie und der jetztige hat mich nur 30 € gekostet. Danach brauchst du regelmäßige Kontrollen des PTH, Calcium und Phosphat. Im Blut sind das 35 €, im Urin 10 €, 20 € wenn du Eiweiß mitmachst.

    @Kittie
    Ja, das ist die Tagesdosis.
    Du musst nur einmal im Jahr zu deinem Protokoll-Arzt. Für die 3-monatigen Kontrollen, lässt du dir an deinem Wohnort Blut abnehmen (ich geh immer zum Labor, aber Hausarzt ist auch eine Option (wenn er nett ist, macht er manche Werte auf Kasse, dann ist es billiger)) und schickst die Ergebnisse hin und ihr telefoniert dann einfach. Ich fahre drei Stunden zu meiner, aber einmal im Jahr geht das, finde ich.
     
  7. Tusch

    Tusch Registrierter Benutzer

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    Okay
    Ich habe mich jetzt noch mal in die Seite, die du angefügt hast, eingelesen
    Es ist in Deutschland eine privat Leistung
    Ich übernehme hier mal die Kosten zur schnellen info:

    privatärztliche Leistung nach GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte), In der Regel fallen
    ca. € 150,- bis € 200,- pro Stunde an ca. 4-5 Termine sind nötig = 600.— bis 1000, — Euro im Jahr

    Blut- und Urinuntersuchungen werden bisher nicht von den Krankenkassen erstattet.
    Hier ist jeweils mit ca. € 80 – 95 zu rechnen.
    4-5 Untersuchungen im Jahr = 320,— bis 475,—

    Die Kosten für das Vitamin D und die Nahrungsergänzungsmittel bewegen sich im Rahmen von
    € 70 – 100 pro Monat. = 840,— bis 1200.—

    Währen im ersten Jahr (Max. Satz) = 2675,—Euro (keine Gewähr versteht sich, meine private kleine Rechnung)

    Das ist für die Gesundheit natürlich nicht viel, für den Geldbeutel bei mir kaum machbar.
    Selbst die monatlichen Medikamentenkosten mit Max. 100,- Euro sind schon viel.

    Schade - wenn es dann wirklich so funktionieren sollte, wie du und die Homepage es beschreiben.

    LG
    Tusch
     
  8. KaddiM

    KaddiM Neues Mitglied

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    Die NEMs sind mit 100 € super hoch angesetzt, das ist für MS, die brauchen z.B. DHA, damit ihre Nerven heilen. Cholin, was auch super teuer ist, hilft bei ihnen enorm für die Kognition, wenn sie da Einschränkungen haben. Als Rheumatiker kommt man da billiger weg, wie gesagt, 13 € - wobei das nicht ganz stimmt, weil ich noch Zink nehme, da ich da einen Mangel hatte, aber das muss auf dich nicht zutreffen. Die Rechnung stammt auch noch von den Anfängen, als man wirklich alle NEMs genommen hat, die Prof. Coimbra so empfohlen hat. Meine Ärztin gibt mittlerweile die Basics und dann schaut sie mal, was noch sinnvoll wäre, aber das CP funktioniert auch ohne Zink, Chrom, Selen, Omega-3, Vitamin B Komplex usw. Die wirken alle nur unterstützend.

    Blut geht auch definitiv billiger, als hier steht - sag dem Arzt, dass das für nicht möglich ist und das ist völlig okay. Meine Ärztin hat auch immer einen langen Wunschzettel - was ich mir über die Basics hinaus (PTH, Calcium und Phosphat und alle sechs Monate noch die Krea und Harnstoff bzw. Protein im Urin) leisten kann, mache ich - sie hat nich noch nie beschwert. Wenn es nicht geht, geht es eben nicht. Du hast nich weniger Aussagekraft oder Sicherheit, wenn du nur diese 3 - 6 Dinge testen lässt.

    Es gibt auch Ärzte, die pro bono behandeln, wenn man das Begründen kann (z.B. ein Arzt in Portugal, ich weiß nicht, wie es die deutschen handhaben, aber anfragen kostet nichts) und es sollte mal eine Kooperation mit Prof. Spitz' Stiftung geben, die für bedürftige Patienten dann die Kosten der Behandlung übernehmen würde - ich weiß aber nicht, wie weit das gediehen ist.
     
  9. Tinchen1978

    Tinchen1978 Registrierter Benutzer

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    Trotzdem immense Kosten, da hier auch einige nicht mehr arbeiten können wegen dem Rheuma und dann hat man ja nicht mal die Sicherheit, dass es auch funktioniert...
     
  10. KaddiM

    KaddiM Neues Mitglied

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    Ja, klar, das bestreite ich gar nicht. Es ist kein Vergleich zu 5 - 20 € Rezeptzuzahlung, die ich davor hatte. Für mich war die konventionelle Therapie allerdings keine Option mehr, deshalb habe ich mich dafür entschieden. Und es hat sich für mich auch gelohnt. Ob das der richtige Weg für einen selbst ist, muss jeder selbst entscheiden. Und wenn das Coimbra-Protokoll nicht die richtige Option scheint, dann ist das doch auch völlig in Ordnung. Man sollte sich keinen Stress machen, Stress ist kontraproduktiv, egal ob mit Coimbra-Protokoll oder ohne.
     
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  11. Resi Ratlos

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    Kittie,

    das ist es - und mit kompetenter Betreuung würde die Dosis so nicht aussehen......
    Just my two pence!
     
  12. KaddiM

    KaddiM Neues Mitglied

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    Na ja, die ersten Patienten wurden damit in Brasilien vor 15 Jahren behandelt. Damit ist die Langzeiterfahrung zumindest länger als die von so manchem Antikörper. Gestorben ist daran zumindest noch keiner, bleibende Nierenschäden hat auch niemand davon getragen, in Remission sind hingegen viele.
     
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  13. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Quod erat demonstrandum......

    Ich bin dann mal raus hier und gehe zum Freuthread ;)
     
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  14. Stine

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    Sit Resi...
     
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  15. Kittie

    Kittie Aktives Mitglied

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    Stimmt, dafür übertreiben es viele Ärzte allzu gern in die andere Richtung. Ich wurde schon oft schief angeguckt, wenn ich sagte, dass ich zum Auffüllen (nicht erhalten) 10.000 IE pro Tag zu mir nehme + 200 mcg K2.

    Sorry, aber mit läppischen 1.000 oder 2.000 IE pro Tag füllt man keinen Vitamin D Mangel je wieder auf... Zumindest kenne ich niemanden - persönlich und übers Internet - bei dem das je funktioniert hätte.
     
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  16. Heike68

    Heike68 Registrierter Benutzer

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    @Kittie
    nur mal interessehalber, wie lange/wie viele Tage füllst Du mit 10.000 IE auf?
     
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  17. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Kittie,

    wir kennen vermutlich unterschiedliche Menschen und haben unterschiedliche Erfahrungen.
    Mit dem hier vorgestellten "Konzept" haben meine Erfahrungen nichts zu tun, und was ein Vitamin-D-Mangel ist, darüber streiten sich klügere Köpfe als wir beide ;)
     
  18. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Also auf meinen 1.000 i.E. (+K2) pro Tag steht "Immunbooster" drauf. Ist diese Menge nun ein Booster oder läppisch?
    Meine Ernährungsärztin hat mir die Menge verordnet und meine Hausärztin hält es für übertrieben hoch.

    Ich find es schlimm (also für mich), wenn ich nicht weiß, wem man glauben kann. Und wirklich informieren kann ich mich auch nicht, wenn ich hier lese, dass da ebenfalls Unklarheit herrscht.
     
  19. Kittie

    Kittie Aktives Mitglied

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    Ca. 3 Monate. Dann lasse ich den Wert kontrollieren und sehe ja wo ich stehe.
    Mit dieser Dosierung lag ich nach 3 Monaten noch nie über 50 ng/ml, aber das kann bei anderen Patienten schon anders aussehen, kann hier nur von mir sprechen.

    Was ein Vitamin D Mangel ist und was nicht, darüber gibt es eigentlich nichts zu streiten, da es hierfür klare Referenzwerte gibt. Ich fange aber natürlich auch nicht erst an aufzufüllen, wenn der Mangel schon da ist.
    Soweit kommt es im besten Fall gar nicht erst.
     
  20. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Wenn Du es sagst.....
     
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