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CLARA virtuelle Ratgeberin zur Gesundheitsreform....

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von liebelein, 24. Februar 2004.

  1. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    was es nicht alles gibt.....

    «Clara», die virtuelle Ratgeberin hat ihre Arbeit aufgenommen. Sie steht für die Beantwortung von Fragen zur Gesundheitsreform rund um die Uhr zur Verfügung.



    06.02.2004
    Berlin (kobinet) «Clara», die virtuelle Ratgeberin, hat ihre Arbeit aufgenommen. Sie steht für die Beantwortung von Fragen zur Gesundheitsreform rund um die Uhr zur Verfügung.

    Wie das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) bekannt gibt, steht seit dem gestrigen Donnerstag ein neues interaktives Informationsangebot zur Verfügung. Es bietet Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit zum Online-Dialog mit der virtuellen Ratgeberin «Clara». Sie soll Antworten geben auf allgemeine Fragen zur Gesundheitsreform. Erklärt wird zum Beispiel, warum die Reform nach Ansicht des Gesetzgebers notwendig war und welche neuen Regelungen es gibt. Fragen zur Förderung gesundheitsbewussten Verhaltens oder rund um die Zuzahlungsregeln und Belastungsgrenzen kann «Clara» nach Angaben des BMGS ebenfalls beantworten.

    Zu den Besonderheiten «Claras» gehört die Anbindung an den Live Chat mit dem Bürgertelefon, einer weiteren Serviceeinrichtung des Bundesministeriums. Sollte «Clara» eine Frage nicht beantworten können, ruft sie eine separate Maske auf. Dann kann der Fragende sein Anliegen im Live Chat mit einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter des Bürgertelefons klären.

    Die barrierefreie Gestaltung der einzelnen Online-Seiten stellt sicher, dass alle Bürgerinnen und Bürger die Informationen abrufen können. Über die laufenden Aktualisierungen informiert ein regelmäßiger Newsletter, der von interessierten Besucherinnen und Besuchern abonniert werden kann, teilt das BMGS mit.
    Erreichbar ist «Clara» rund um die Uhr an allen sieben Tagen in der Woche. elba

    CLARA die virtuelle Ratgeberin zur Gesundheitsreform...

    na da bin ich aber man gespannt.....

    so jetzt ist aber schluß.(der newsletter von REHACare ist wirklich nicht übel.....)

    liebi:D
     
  2. bise

    bise Neues Mitglied

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    clara

    meine liebe ratgeberin,
    wie kommt am auf die seite, was muss ich eingeben?
    ich stehe hier hilflos vor dem bildschirm?
    gruss bise
     
  3. **ina**

    **ina** Neues Mitglied

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    Re: clara

    http://www.die-gesundheitsreform.de/service/clara.html

    rechts auf der Seite siehst Du ne Frau mit rotem Rolli, darunter ihren Text und darunter ein Feld, in das Du Deine Frage tippen kannst. (Daneben ist ein Häkchen, mit dem Du Deinen Text abschickst).

    Gestern Nacht habe ich sie schon ein wenig beschimpft, darauf hatse ne Antwort, aber auf die simpelsten Fragen nicht unbedingt, oder nur doofe Textbausteine, die sich nicht sehr auf die Frage beziehen. Na tagsüber gibts wohl jemanden, in nem live-chat, der vielleicht etwas kompetenter ist, an den man weitergeleitet wird, wenn Fragen nicht beantwortet werden können. Hab ich allerdings noch nicht ausprobiert. (Wird das von den vielen Euros finanziert, mit denen wir jetzt die Staatskasse gesunden?)

    LG
    ina (o:
     
  4. nenufar

    nenufar immer am dazulernen...

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    hab clara grade mal gelöchert,

    aber sie ist von meinen fragen auch überfordert... hihi - jedenfalls eine nette umschreibung für "ich weiß auch nichts". vielleicht ist clara ja lernfähig - dann könnte man in zukunft auf kompetentere antworten hoffen als momentan.
    die idee ist schon mal an sich gut. also warten wir es ab. danke liebi für den hinweis.
    bis dahin können wir uns glaube ich effektiver hier gegenseitig beraten, ist sowieso unersetzlich, was man hier lernen kann.
    liebe grüße
    nenufar
     
    #4 24. Februar 2004
    Zuletzt bearbeitet: 9. November 2007
  5. bise

    bise Neues Mitglied

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    Clara

    danke für den hinweis. werde es ausprobieren.
    wie wird die dame wohl auf unbequeme fragen reagieren.
    na ja, auf alle fälle werde ich sie fragen, was sie von Ullas
    reform so alles hält, u.a. mich aus der kk für zahnbehandlung
    wg. krankheit auszuklammern.
    Ulla scheint ja alle mails in den reißwolf zu werfen.
    bis jetzt habe ich von ihr noch nie eine antwort erhalten.
    dabei war ich immer sachlich im vorbringen meines anliegens.
    vielleicht kriegt die SPD in HH jetzt einen denkzettel
    und Münte besinnt sich .....
    schade nur, dass Seehofer verschont wird. der soll sich schliesslich
    in der berühmten nacht- und nebelaktion alles ausgedacht
    haben.
    gruss
    bise
     
  6. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Bise,

    wußtest Du, dass wir eine sogenannte Patientenbeauftragte Helga Kühn-Mengel haben, die sich für die Patienten und Patientinnen einsetzen soll? Hier ihre e-Mail Adresse und der Link

    info@die-patientenbeauftragte.de
    www. die- patientenbeauftragte.de

    Dort soll man verschiedene e-Mail Adressen für verschiedene Angelegenheiten erhalten....

    Ich habe Euch hier mal einen Interviewausschnitt mit ihr kopiert:

    Redaktionsbüro: Wird jede Patientenorganisation künftig das Recht auf Mitsprache im Gemeinsamen Bundesausschuss haben?

    Kühn-Mengel: Wir haben klare Vorgaben, wann eine dieser Gruppen sich beteiligten darf: Sie muss bundesweit organisiert und anerkannt und die Arbeit muss transparent sein. Dazu zählt auch, dass die Finanzierung offengelegt wird. Das ist wichtig, weil manche Verbände von Sponsoren unterstützt werden. Dagegen ist ja grundsätzlich gar nichts einzuwenden. Warum soll nicht zum Beispiel die Rheumaliga eine Broschüre herausgeben mit einem Zuschuss einer Firma? Nur muss das offen gelegt werden.

    Redaktionsbüro: Was werden Sie in Ihrem neuen Amt als erstes tun?

    Kühn-Mengel: Zuerst werde ich Kontakt mit den wichtigen Gruppen und Verbänden aufnehmen. Zu meinem Amt gehört, dass ich erst einmal zu den Patientenverbänden gehe, mich dort vorstelle und deren Anliegen mitnehme. Die meisten kenne ich ja bereits durch mein Amt als gesundheitspolitische Sprecherin und Behindertenbeauftragte der SPD-Fraktion. Ich werde aber auch Ansprechpartnerin für kleinere Organisationen und Bürger sein.

    Redaktionsbüro: Und was sind Ihre Aufgaben?

    Kühn-Mengel: Ich trage zunächst einmal die Verantwortung dafür, dass die patientenorientierten Ansätze im Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GMG) auch in der Realität umgesetzt werden: Wird der Gemeinsame Bundesausschuss die Patientenvertreter angemessen einbeziehen? Lädt er die Gruppen rechtzeitig und den Themen entsprechend ein? Dazu werde ich mich eng mit den Beteiligten abstimmen, ob das alles gut läuft.

    Redaktionsbüro: Und wenn etwas nicht gut läuft - was können Sie tun?

    Kühn-Mengel: Ich habe verschiedene Möglichkeiten. Ich kann im Stillen wirken und ein Anliegen aufgreifen und für Verbesserung sorgen. Oder ich kann Missstände öffentlich machen und dadurch Druck erzeugen. Und ich habe natürlich immer die Möglichkeit, im politischen Raum zu wirken. Ich kann direkten Kontakt ins Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung aufnehmen. Ich kann Gesetzesinitiativen in Gang bringen, ähnlich wie das der Behindertenbeauftragte gemacht hat - und mit Erfolg, da waren die betroffenen Menschen wirklich beteiligt an der Entwicklung der Gesetze. Das ist sicher auch ein Weg, den man beschreiten kann.

    Redaktionsbüro: Kann sich eine Patientin oder ein Patient mit einer Beschwerde oder Nachfrage an Sie wenden?

    Kühn-Mengel: Ja, natürlich! Das ist ja auch ein Teil meiner Aufgabe. Die Patientinnen und Patienten erhalten durch die Gesundheitsreform mehr institutionelle Beteiligungsrechte und gewinnen auf diesem Weg mehr Einfluss auf die Entscheidungen, die sie direkt betreffen. Aber genauso wichtig ist es, die Informations- und Mitspracherechte des Einzelnen zu stärken. Oft wissen die Patientinnen und Patienten nicht, wie sie an die richtigen Informationen gelangen sollen. Oder sie haben Schwierigkeiten, ihr Recht gegenüber dem Arzt oder anderen Institutionen im Gesundheitswesen durchzusetzen, und kommen mit den zuständigen Schlichtungsinstanzen nicht zurecht. Es gibt ja zahlreiche kompetente Patientenberatungsstellen - aber es kann schon vorkommen, dass ein Problem so nicht gelöst werden kann, und dann stehe ich natürlich als Ansprechpartnerin bereit. Es ist oft aufschlussreich, solchen individuellen Fällen nachzugehen, denn sie können Mängel im System sichtbar machen.

    Redaktionsbüro: Wie sollen sie sich die Patientinnen und Patienten künftig am besten verhalten?

    Kühn-Mengel: Mein Rat ist: Machen Sie den Mund auf. Stellen Sie Fragen, wenn Sie etwas nicht verstehen. Fragen Sie Ihre Krankenkasse, Ihren Arzt, Ihren Apotheker. Das ist das Wichtigste, das müssen die Patienten zukünftig noch viel häufiger tun. Eine Frage ist immer der Anfang von Veränderung.


    Desweiteren gab es noch einen Chatterabend mit auch einigen interessanten Fragen und Antworten:

    Kleopatra: Der Zahnersatz fällt ab 1/2005 aus dem Leistungskatalog heraus. Ab dann muss eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden. Meist werden aber Bürger über 65 nicht mehr versichert. Sollen die künftig zahnlos durch die Welt laufen? Was gedenkt die Politik zu tun?

    Helga Kühn-Mengel: Das war ja im Zuge der Kompromissverhandlungen mit der Opposition einer der ganz schwierigen Punkte. Wir wollten eine Privatisierung von Zahnersatz und Zahnbehandlung in jedem Fall vermeiden, so wie es die Opposition gefordert hat. Der Kompromiss bestand in der Vereinbarung, dass die Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung - GKV - die Wahlmöglichkeit haben: Entweder Verbleib in der gesetzlichen oder wechsele ich mit diesem Anteil in eine private Versicherung. Hier kann ich Patienten und Patientinnen nur auffordern, sich sehr sorgfältig über die Bedingungen in beiden Systemen zu informieren. Also, mit dieser Wahlmöglichkeit wurde auch dafür gesorgt, dass gesetzliche Versicherte in der GKV mit einem eigenen Beitrag verbleiben können.

    pol-di redaktion: Hier eine Frage im Auftrag einer Userin, die leider am Chat nicht teilnehmen kann, aber uns ihre Frage per E-Mail geschickt hat: "Was empfehlen Sie lebensbedrohlich erkrankten Patienten, die auf Grund der geänderten BUB-Richtlinie die einzig mögliche medizinische Behandlung nicht mehr erhalten?"

    Helga Kühn-Mengel: Wir können diese Frage klären, bitte schicken Sie uns eine Mail.
    Unsere Webadresse: www.die-patientenbeauftragte.de Dort gibt es auch einen Mail-Kontakt für spezielle Anfragen.

    jürgen: Warum sieht die Politik zu, wie die Kassenärztlichen Vereinigungen die Gesundheitsreform torpedieren und Patienten zu melkenden Kühen machen. Beispiel: Verschreibungspraxis

    Helga Kühn-Mengel: Wir haben es im Gesundheitssystem mit starken Lobbyisten zu tun. Wir hätten mit dem Gesetzentwurf der Koalition gern die Kassenärztlichen Vereinigungen einer grundsätzlichen Organisationsreform unterzogen. Das war nicht gewollt. Aber es konnten an vielen Punkten strukturelle Änderungen installiert werden, die für Transparenz und mehr Kontrolle im System sorgen. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass bei rechtswidrigen Verhalten von Kassenärzten die Stellen zu informieren sind. Dies sind in der Regel die Landessozialministerien.

    UND HIER SOLLTE MAN AUCH NOCH FRAGEN LOS WERDEN KÖNNEN !!!!!!!

    Bürgertelefon zur gesetzlichen Krankenversicherung
    Wenn Sie Fragen zur gesetzlichen Krankenversicherung haben, können Sie sich auch an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung wenden. Sie erreichen die Hotline von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 20 Uhr unter der gebührenfreien Nummer 0800 / 15 15 15 9.

    Bin absolut nicht gut auf diese Gesundheits-Reform zu sprechen, habe ne riesen Wut auf diesen Mist, da sich die Krankenkassen daran gesund stossen und wir dürfen blechen, blechen und noch Mal blechen..... für alles und nichts.... Wozu sind eigentlich Krankenkassen da? Es wird sowieso wieder eine Krankenkasse für die Reichen und eine einfache Kasse für die Armen geben....

    Wünsche Euch eine schmerzfreie Zeit...
    Eure Colana
     
  7. Colana

    Colana Musikus

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    hier noch Mal die richtige Adressen etc.

    Die Patientenbeauftragte der Bundesregierung heißt:

    Frau MDB Helga Kühn-Mengel

    Platz der Republik

    11011 Berlin

    Tel. 030-2270

    Tel. 02232-213677

    e-mail: helga.kuehn-mengel@bundestag.de

    http://www.kuehn-mengel.de

    Nutzen Sie diese Institution !

    Autor: Dr. med. Thomas Karger, Köln, http://rheuma-online.de/DrKarger/

    Fragen zum GMG und an Dr. Karger bitte über die rheuma-online-Redaktion: info@rheuma-online.de , Stichwort: GMG

    Hatte ich eben erst bei Euch hier gefunden

    Liebe Grüße Colana