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Chronische Polyarthritis?

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Sprotte79, 10. Oktober 2006.

  1. Sprotte79

    Sprotte79 Sprotte79

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    Hallo! [​IMG]
    Ich bin neu hier im Forum, habe mich eben angemeldet.
    Ich bin 27 habe seit 8 Wochen Gelenkschmerzen in den Finger-, Zehen-, Hand-, Sprung-, Ellenbogen- und Kniegelenken. Zunächst hatte mein Hausarzt den Verdacht auf eine reaktive Arthritis, Rheumfaktor, CRP und BSG waren alle negativ bzw. normal.
    Ich war dann vor fünf Wochen beim internistischen Rheumatologen, der weitere Untersuchungen (Anit-CCP-Antikörper, Sszinitgaphie) vorschlug.
    Es wurde eine Knochenszintigraphie durchgeführt, die eine Arthritis in den Finger-, Zehen- und Kniegelenken zeigte. Anti-CCP-Antikörper wurden nicht gefunden.
    Von Anfang an nehme ich Ibuprofen, seit zwei Wochen Cortison (Prednisolon), das Cortison hat nach vier Tagen so gut gewirkt, dass ich meine Schmerzmedis langsam ausschleichen konnte und viel Hoffnung geschöpft habe. Dann haben mein Hausarzt und ich zweimal versucht, die Cortisondosis zu reduzieren (1. Mal von 20 auf 15, 2. Mal von 25 auf 20 mg), irgendwie hat es alles nur noch verschlimmert. [​IMG]
    Mein Hausarzt spricht inzwischen von einer chronischen Polyarthritis und will den Rheumatologen in den nächsten Tagen um Vorschläge bitten, ob ich eine Basistherapie beginnen soll oder nicht.
    Ich bin ziemlich verzweifelt und bin für Infos, Tips oder Erfahrungsberichte sehr dankbar!!
    Sprotte79 [​IMG]
     
  2. Rosarot

    Rosarot trägt keine Brille ... ;)

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    Hallo Sprotte,

    willkommen im Club ;) der Steiftiere ... wobei mir im Moment meine chronische Polyarthritis wenig Sorgen macht. Ich (43, seit Anfang 2006 Beschwerden, seit rund einem halben Jahr MTX) komme gut mit der MTX-Basis aus und kann schon länger auf Schmerzmedis und seit ein paar Wochen auch auf Cortison verzichten. Bin quasi von total malade im März 2006, heute so gut wie beschwerdefrei.

    Wenn du magst, lies mal meine "Geschichte" - habe von Anfang an bis heute alles notiert in "meinem" Thread. Klick einfach auf meine Signatur.

    Cortison ist - wie Entzündungshemmer und Schmerzmittel - nur eine Hilfe, die ärgsten Probleme die das Rheuma macht, besser zu überstehen. Aber nur ein Basismedikament kann helfen, die Gelenkschäden zu reduzieren und - je schneller die Basis eingesetzt wird - sogar den ganzen Prozess aufzuhalten ... Also, dränge deinen Rheumadoc alsbald mit der Basis zu beginnen. Meiner hat mir erklärt, dass selbst wenn nur die Vermutung auf beispielsweise cP besteht, dies heutzutage gemacht wird, weil der Nutzen einer frühestmöglichen Basistherapie so groß ist.

    Schööönen Tag!
    Rosarot
     
    #2 10. Oktober 2006
    Zuletzt bearbeitet: 10. Oktober 2006
  3. Sprotte79

    Sprotte79 Sprotte79

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    Hallo Rosarot!
    Danke für deine schnelle Antwort :) und die vielen Infos, es macht mir Mut, wenn ich lese, wie schlecht es dir anfangs ging und wie gut es dir mit MTX jetzt geht, vor allem wenn du auch Cortison ausschleichen konntest.

    Aber es macht mir auch Angst, wenn ich rechne, dass du sieben Monate für diese Besserung gebraucht hast! Naja, ich hoffe, dass mein Hausarzt mich noch diese Woche anruft (wie versprochen) und ich bald zum Rheumatologen kann, letztes Mal hätte ich drei Monate auf einen Termin zum Erstgespräch warten sollen, aber mein Hausarzt (übrigens ein echt lieber und engagierter!, bin froh, dass ich den habe!) hat mir sofort dort einen besorgt, ich war in der Hochschulambulanz, denn in Lübeck gibt es nur einen einzigen niedergelassenen Rheumadoc, von dem mein Hausarzt nicht so viel hält.

    Nochmals vielen Dank für deine Unterstützung! :D
    Liebe Grüße,
    Sprotte79
     
  4. Rosarot

    Rosarot trägt keine Brille ... ;)

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    Hallo Sprotte,

    nein, nein ... es ging mir schon wieder verhältnismäßig gut, als die Stoßtherapie mit Cortison begann, aber erst die Basis-Therapie hat mir ermöglicht, auch auf die starken Schmerzmittel (ich nahm Diclo 75 aktu 2 x täglich) zu verzichten.

    Also nur Mut - das wichtigste ist, dass du schnell zum Rheumadoc kommst, er seine Untersuchungen macht und dir entsprechendes verordnet.

    Ansonsten: hier hilft jeder gerne - weiß man doch wie es ist, so eine Diagnose am Hals zu haben und diese teils ätzenden Schmerzen ertragen zu müssen ...

    Schööönen Tag!
    Rosarot
     
  5. FARA

    FARA Neues Mitglied

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    Hallo Sprotte 79

    Seit Anfang des Jahres gibt es in Lübeck einen neuen Internistischen
    Rheumatolgen. Er kommt ürsprünglich von einem großem Rheumazentrum,
    ich glaube Hannover. ( weiß es aber nicht genau)
    Ich war jetzt dreimal bei Ihm. Ich hatte mit meinen Mann ein ausführliches
    Gespräch mit ihm. Er hat unseren ganzen Fragekatalog abgearbeitet. Fühle
    mich gut beraten. Auch menschlich ( und das ist gerade bei uns sehr wichtig)
    ist er richtig gut. Das gibt es nicht oft bei den Akademikern, fachlich und menschlich gut zu sein.
    Er ist in Lübeck nur als Internist eingetragen, obwohl er auch Rheumatologe
    ist. Dies ist aber ein Problem, das ihm die Obrigkeit in unserer Stadt ge-
    macht hat, weil sie die Konkurenz befürchtet.
    ICh finde es besser bei einem Arzt zu sein, als in der Uni., wo die Ärzte
    ständig mit Bad Bramstedt wechseln. So kann der Arzt besser den Verlauf
    beobachten.
    Falls Du interesse an der Adresse hast, melde Dich.
    FARA
     
  6. Sprotte79

    Sprotte79 Sprotte79

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    Hallo Fara!
    Vielen Dank für deine Info! :)
    ja, die Adresse deises internistischen Rheumatologen hätte ich sehr gerne. Auch wenn ich momentan mit meiner Behandlung in der Uni-Rheumaambulanz sehr zufrieden bin. Ich war zweimal beim Oberarzt, der mir auch sehr verständlich alle meine Fragen beantwortet hat und sich viel Zeit für mich genommen hat.
    Aber vielleicht brauche ich ja mal zu einem späteren Zeitpunkt die Adresse.
    Ich habe rheumatoide Arthritis, relativ frisch (seit 10 Wochen) und du? Ich werde nächste Woche mit MTX anfangen, nehme momentan Cortison (Prednisolon) und Ibuprofen und Novalminsulfon als Schmerzmittel, und du?
    Liebe Grüße,
    Sprotte79
     
  7. FARA

    FARA Neues Mitglied

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    Hallo Sprotte 79

    Bin gerade im Urlaub, daher Adresse des Arztes nicht zur Hand. Weiß nur so viel auswendig: Dr. Le
    Ich nehme jetzt seit 5 Wochen gar nichts, bin völlig Beschwerdefrei.
    Daher habe ich so meine Schwierigkeiten am 13. November mit dem MTX
    anzufangen.
    Ich hatte im August einen fast sechs Wochen Schub, den ich mit Prednisolon in Griff bekam. Wie gesagt, so plötzlich wie es kam, hörte es
    auch wieder auf.
    War bei dem Rheumatologen, und hatte einen erhöhten CCP-Wert.
    Nun möchte der Rheumadoc mit MTX anfangen, aber mir geht es prima.
    Wenn man einmal damit angefangen hat, kann man nicht so einfach wieder
    aufhören, da es beim Absetzen zu neuen stärkeren Schüben kommen kann.

    Da bei uns noch Kinderwunsch besteht, hardere ich jetzt mit mir selber.
    Zumal es mir im Moment gut geht, und ich insgeheim hoffe, das das eine
    einmalige Geschichte war.
    Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, das ich für eine lebenslange Therapie
    weder bereit noch willens bin.
    Alle anderen Blutwerte (Entzündungswerte, Leukos, Lymphozyten) sind
    bei mir im Normbereich.
    Und das CCP sagt eigentlich nur mit einer 93% Sicherheit aus, das ich
    irgendwann mal daran erkranken werde.
    Bin zur Zeit hin und hergerissen.
    Alles Gute

    FARA
     
    #7 26. Oktober 2006
    Zuletzt bearbeitet: 1. November 2006
  8. Liii

    Liii Neues Mitglied

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    hallo!

    bei mir sind sie noch am rätseln...

    aber wollt nur mal nen lieben gruß da lassen,
    von hamburg nach lübeck...
     
  9. FARA

    FARA Neues Mitglied

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    Hallo Liii

    von Lübeck zurück nach Hamburg.
    Wieso suchen sie bei Dir so lange? Was für Beschwerden hast Du?
    Hast Du einen Internistischen Rheumatologen?

    Bis Bald

    FARA