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CCP erhöht ist NICHT unbedingt Rheuma

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von RedBullGirl, 31. Mai 2012.

  1. RedBullGirl

    RedBullGirl Registrierter Benutzer

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    Hallo,

    nachdem ich aufgrund eines erhöhten CCP wertes die Diagnose Rheumatoide Arthritis gekriegt habe wollte ich es genauer wissen.

    Ich habe es dann nochmal in einer Rheumaklinik abklären lassen was wie man sieht immer gut ist.
    Ich habe hier auch im forum mit einigen Diskutiert ob ein positiver CCP gleich rheuma ist und es wurde immer gesagt ja!

    NEIN es ist nicht so und falls jemand auch nur den CCP wert erhöht ist und Raucher ist sollte er es echt nochmal abklären lassen.
    Da ich auch Raucher bin ist mein CCP beim Bluttest angestiegen daraufhin habe ich die Diagnose RA bekommen habe es wie gesagt nochmal abklären lassen und jetzt ist es NEGATIV!! somit kein Rheuma.

    Also ich wolle es hier nur mal reinschreiben da es nicht schön ist wenn man eine falsche Diagnose kriegt irgendwelche Medi´s schluckt und eigentlich gar kein Rheuma hat.

    Ich hoffe es geht bei einigen von euch auch so aus und wünsche euch allen noch enien schönen Tag

    LG RbG
     
  2. mymy

    mymy Mitglied

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    Hast du jetzt kein anticcp mehr
     
  3. RedBullGirl

    RedBullGirl Registrierter Benutzer

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    Hallo. Ich habe es eben 4 wochen später eben noch mal abklären lassen und da hat mir der arzt gesagt das der ccp durchs rauchen hochgehen kann und jetzt ist er negativ. Wieso ist er bei dir auch erhöht? bei mir war es eben der einzigst erhöhte wert.


    lg
     
  4. Ducky

    Ducky Aktives Mitglied

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    @ redbull,

    wenn du beschwerden hast, deutet es ja schon auf rheuma hin oder hast du keine schmerzen?
     
  5. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    hallo redbullgirl,

    bevor ich jetzt noch länger rumrätsele frag ich einfach mal nach, ich möchte dich nicht missverstehen. willst du sagen, dass dir ärztlicherseits mitgeteilt wurde, dein anti-ccp sei nur gestiegen weil du raucherin bist und nicht wegen einer ra? du weisst sicher, dass raucher (bestimmte gene haben einfluss) ein erhöhtes risiko haben eine ra zu entwickeln.

    ein ccp-test kann zur diagnose der ra hilfreich sein, insbesondere auch zur diagnose einer frühen ra. die sensitivität und spezifität liegen bei 80% / 97%, die angaben varieren manchmal.

    es kommt vor dass der anti-ccp in der höhe variiert, auch dass er von positiv zu negativ wechselt, wobei man vielleicht die art der behandlung beachten muss (basistherapie).
    wenn ich das richtig interpretiere hast du bis jetzt keine basistherapie gehabt?

    die diagnose der ra resultiert nicht nur aus dem vorhandensein oder nichtvorhandensein des anti-ccp, da würde ich vorsichtig sein!

    wie auch immer, ich wünsche dir ein arthritisfreies leben, marie
     
  6. mymy

    mymy Mitglied

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    Anticcp negativ

    Meine anti ccp sind negativ geworden allerdings hätte ich laut mein Kieferorthopäde Rheuma am linken Kiefer ich habe nie Medikamente genommen und bin seit dem letzten positiven anticcp Nachweis 138 vier Jahren schmerzfrei
     
  7. Salvador

    Salvador Neues Mitglied

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    Kausalität zwischen "RA" und CCP möglich!Osteoklasten durch Autoantikörper am Gelenk

    Möchte zu dem Thema nur einen ggf. wichtigen Artikel -aktuell von heute- vorstellen. Vielleicht ist der Hinweis interessant!

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    15.06.2012
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    Infos für Ärzte
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    [TD="class: articleheadline Stil1, bgcolor: #E6E6E6"] Autoimmunreaktion löst Osteoporose aus: Bildung von Osteoklasten durch Autoantikörper am Gelenk [/TD]
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    [TD="bgcolor: #F7F7F7"] Autoimmunerkrankungen wie Rheumatoide Arthritis können osteoporose-ähnliche Knochenveränderungen verursachen. Auslöser sind spezielle Antikörper, die schon in einem frühen Krankheitsstadium produziert werden. Das hat ein internationales Konsortium unter Leitung von Wissenschaftlern der Medizinischen Klinik 3 (Direktor: Prof. Dr. Georg Schett) am Universitätsklinikum der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) jetzt nachgewiesen. Ihre Forschungsergebnisse haben sie jetzt im „Journal of Clinical Investigation“ (2012 Apr 16.) veröffentlicht.

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    Autoimmunerkrankungen zeigen oftmals schon vor dem Auftreten erster Symptome Veränderungen, die im Blut diagnostiziert werden können. Dabei handelt es sich um Antikörper gegen körpereigenes Gewebe (Autoantikörper) wie beispielsweise gegen so genannte citrullinierte Proteine (CCP-Antikörper), die bei Blutuntersuchungen routinemäßig bestimmt werden. Zwei Drittel aller Rheuma-Patienten haben CCP-Antikörper. Genau bei diesen Patienten treten im Krankheitsverlauf starke Gelenks- und Knochenschäden auf, die auf eine höhere Aktivität knochenfressender Zellen zurückzuführen sind. Inwieweit es eine Verbindung zwischen den CCP-Antikörpern und den knochenfressenden Zellen (Osteoklasten) gibt, war bisher unbekannt. Jetzt konnten die Erlanger Forscher belegen, dass CCP-Antikörper direkt die Bildung der Osteoklasten anregen und damit schon vor Ausbruch der Krankheit osteoporotische Knochenveränderungen auslösen.

    Ihre Ergebnisse zeigen, dass CCP-Antikörper Eiweißstrukturen auf Osteoklasten erkennen können, die Bildung dieser knochenfressenden Zellen fördern und zu einem Ungleichgewicht des Knochenumbaus führen. Der Zusammenhang zwischen CCP-Antikörpern und verstärktem Knochenabbau konnte bereits in zahlreichen Patientengruppen klinisch beobachtet werden. „Wobei der Mechanismus bisher völlig unbekannt war“, sagt Ulrike Harre, Doktorandin an der Medizinischen Klinik 3 und Erstautorin der Arbeit.

    Um die Wirkung dieser Autoantikörper auf den Knochenstoffwechsel zu untersuchen, ver*glichen die Wissenschaftler Patienten mit rheumatoider Arthritis mit oder ohne CCP-Antikörper. Dabei kam heraus, dass Patienten mit diesen Antikörpern unter deutlich höherem Knochenverlust leiden. Die Arbeitsgruppe konnte in experimentellen Untersuchungen nachweisen, dass die CCP-Antikörper direkt die Bildung von knochenfressenden Zellen anregen und es so aufgrund der hohen Anzahl dieser Zellen zu einer stärkeren Schädigung des Knochens kommt. Damit konnte gezeigt werden wie Autoimmunerkrankungen zu Knochenzerstörung führen. Die Allianz zwischen Immunsystem und Knochen ist dabei in doppelter Weise fatal: Zum Einen greift sich der Körper dabei durch eine Entzündungsreaktion selbst an, zum Anderen führt die Bildung der Osteoklasten zu Osteoporose.

    Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg [/TD]
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