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Brauche mal einen Rat.

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Katja176, 10. September 2009.

  1. Katja176

    Katja176 Neues Mitglied

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    Hallo an alle,
    ich habe schon viele Beiträge hier im Forum verfolgt und möchte nun auch meine Geschichte erzählen. Ich bin bald 26 Jahre alt und studiere noch.

    Bis jetzt wurde bei mir leider noch keine Diagnose gestellt, Beschwerden habe ich aber schon mindestens seit 2006.
    Es hat mit stechenden Schmerzen in der linken Hand angefangen, die aber nur ab und zu aufgetreten sind. Weiter gings mit stechenden Schmerzen in Unterarm und Oberschenkel. Da diese Stiche aber nur zeitweise auftraten und auch wieder verschwanden habe ich sie nicht weiter beachtet. Ein homöopathischer "Orthopäde" hat damals auf Durchblutungsstörungen getippt. Wurde aber nicht weiter behandelt. 2006 wurden die Schmerzen dann so schlimm, das ich zu meiner Hausärztin gegangen bin. Die hat eine Blutuntersuchung gemacht und es wurde nichts festgestellt. Daraufhin hat die Ärztin mit der Schulter gezuckt und auch meine Familie aufgeatmet...und ich hab es mal wieder verdrängt. Ich wollte nicht das Sorgenkind sein.
    Durch Ablenkung im Alltag (Studium, Familie, Freunde, Hobbys ...nur nicht stillsitzen und nachdenken) konnte ich die Gedanken an die Schmerzen unterdrücken. Jetzt 3 Jahre später bin ich in den letzten Zügen meines Studiums und stehe ziemlich unter Stress. Da ich ziemlich lange am Schreibtisch verbringe und meine Gedanken viel Zeit haben abzuschweifen, wurden die Schmerzen wieder präsent und stärker als zuvor.
    Heulend habe ich endlich mit meinen Eltern über meine Ängste und Schmerzen gesprochen. Der Gang zur Hausärztin und eine umfangreiche Blutuntersuchung mit Entzündungswerten, Schilddrüse, Borreliose und Toxoplasmose brachte keine Ergebnisse. Der Neurologe stellte nach einer umfangreichen Untersuchung der Reflexe und dem Drücken der Triggerpunkte die Verdachtsdiagnose Fibromyalgie. Danach war ich noch kurz beim Orthopäden, der hatte aber auch keine Ahnung...erzählte was von Serotoninmangel. Der anschließende Besuch beim Rheumatologen und die Untersuchung der Triggerpunkte brachte auch keine Diagnose. Leider fühlte ich mich ausgerechnet an diesem Tag wirklich besser...???
    Meine Hausärztin tippt auch eher auf psychische Ursachen, da es in den letzten Jahren einige Schwierigkeiten in unserer Familie gab. (Meine Schwester hat neben einer Hashimotothyreoiditis massive Panikattacken und psychische Probleme) Ich muss dazu sagen, es hat mich schon sehr betroffen gemacht sie leiden zu sehn, da ich aber während der Woche nicht mehr zuhause wohne, konnte ich mich ganz gut davon distanzieren.

    Im Moment habe ich vor allem Schmerzen im Halsbereich, in den Fingern, Schultern dazu noch am unterer Rücken, Rippen, Oberschenkel, Knien, und Zehen... Auf einmal tun mir auch die Triggerpunkte wieder weh, wenn ich die selbst ein bisschen massiere hilfts ab und zu. Ich fühle mich den ganzen Tag müde und unausgeruht, obwohl ich eigentlich gut schlafe. Meine ganze Haut ist überempfindlich und ab und zu spüre ich ein leichtes Zucken der Nerven in der Haut. Ab und zu schläft auch mal ein Bein oder ein Arm ein.
    Seit einigen Wochen bin ich bei einer Heilpraktikerin in Behandlung, die mich mit Pflanzenextrakten und Vitaminen sowie einer Bioresonanztherapie wieder aufzupäpeln versucht. Die Heilpraktikerin ist echt nett und nimmt mich wirklich ernst.
    Außerdem habe ich mir von meinem Hausarzt eine manuelle Therapie (Krankengymnastik) verschreiben lassen. Die beginnt aber auch erst. Medikamente nehme ich außer den homöopathischen Tropfen von der Heilpraktikerin keine. Helfen tun die aber auch nicht wirklich. Bin wohl echt hart im Nehmen... Außer den Schmerzen habe ich noch Asthma und diverse Nahrungsmittel- sowie Pollenallergien. Und wahrscheinlich eine leichte Neurodermitis um die Augen und auf der Kopfhaut, die kommt und geht aber wie sie will... Ein Tipp, den ich bisher von jedem gehört habe: Bewegung tut gut. Wenn man sich aber total kaputt fühlt und am liebsten nicht mal vor die Tür gehen will hat man nicht auch noch die Kraft für Sport. Schon den Gesunden fällt da die Überwindung schwer.

    So, jetzt hab ich mich mal ausgekotzt. Ich würde mich freuen, wenn mir vielleicht jemand mit einer ähnlichen Krankengeschichte einen Rat geben könnte, wo ich sonst noch suchen bzw. wie ich weiter vorgehen könnte. (Rat vom Rheumatologen: ich würde jetzt nicht unbedingt weitersuchen....) Nach 3 Jahren Verdrängung würde ich gerne mal eine Therapie nur wenigstens ausprobieren....

    Danke fürs Lesen. Grüße Katja
     
  2. Witty

    Witty Neues Mitglied

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    Bist du sicher, dass du eine Neurodermitis hast? Vieleicht kann dir auch ein Hautarzt helfen und eine Hautbiopsie veranlassen. Möglich wäre aufgrund deiner Beschreibung auch eine Psoriasis und daraus resultierend eine Psoriasis-Arthritis. Da kann man lange im Blut suchen und findet keine Hinweise. Ist eine sog. seronegative Rheumaform. Hier unter Rheuma von A-Z kannst du dich über die Psoriasis-Arthritis informieren. Wenn du Ähnlichkeiten mit deinen Symtomen findest, solltest du mal in dieser Richtung auf die Suche gehen. LG
     
  3. Katja176

    Katja176 Neues Mitglied

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    Danke für deinen Tipp! Du hast recht mit der Vermutung:
    Die Neurodermitis wurde nie richtig diagnostiziert. Ich dachte, weil ich auch Asthma und im Frühjahr allergischen Schnupfen habe, ist es eine Neurodermitis. Weil das eigentlich fast immer zusammen auftritt.
    Ich habe oft nässende Stellen in den Ohren, die Kopfhaut ist immer schuppig und um die Augen habe ich ebenfalls betroffene Stellen. Ansonsten sind meine gesamten Schleimhäute ziemlich angegriffen. Ich sollte wohl echt zum Hautarzt. Bisher habe ich aber leider nur schlechte Erfahrungen gemacht: mir wurde immer nur Cortisonsalbe verschrieben.
     
  4. Witty

    Witty Neues Mitglied

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    Der Hautarzt ist zwar für die rheum. Beschwerden nicht zuständig, aber wenn er eine Psoriasis feststellen würde, könnten die Rheumatologen eher in die Gänge kommen.
     
  5. Mugla1

    Mugla1 Neues Mitglied

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    nässende Ohren kenn ich auch

    Hy Katja176,
    da hast du ja in die Vollen gelangt.:(
    Das mit den nässenden Ohren kenn ich auch.Ist es bei dir auch so das es plötzlich ganz fürchterlich kribbelt als wenn ne Ameise oder so duch dein Gehörgang rennt...:p dann kratz du ,verletzt die Haus und es juckt noch mehr.
    Oder morgens ist das Ohr innen verklebt weil die Nässe sich unten gesammelt hat?:eek:
    Bei mir hat der HNO Arzt natürlich erstmal auch zur Cortisonsalbe gegriffen.Was aber nicht sonderlich viel gebracht hat.
    Mir ist jetzt aufgefallen das es vom Haarewaschen kommt, bzw Wannenwasser,Teichwasser oder so was.Sowie ich fertig bin mit dem Wassergepansche rücke ich meinem Gehörgang mit nem Wattestäbchen zu Leibe natürlich nicht zu tief und machs schön trocken.:) Seid dem kat sich das Gewässer zurückgezogen es juckt zwar noch öfter daber das Feuchte " Auslaufen ist weg":D
    Ein Versuch ist es wert.
    Schönen Abend noch und schmerzfreie Tage
     
  6. Katja176

    Katja176 Neues Mitglied

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    Ja, die nässenden Ohren sind wirklich ätzend. Manchmal ist soviel abgestorbene Haut und Wundflüssigkeit drin das ich schon nicht mehr richtig höre. Meine Schwester hat das übrigens auch. Ich hab von meiner Hausärztin eine Salbe (Decoderm tri, mit Cortison) bekommen, wenn's alle paar Wochen ganz schlimm wird, schmier ich die mit nem Wattestäbchen rein. Danach hab ich wieder für ne ganze Zeit Ruhe! Ist halt auch keine Lösung.
     
  7. Maus634

    Maus634 Neues Mitglied

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    Hallo Katja und herzlich willkommen hier. :)

    Was dann eher gegen eine hier vermutete Schuppenflechte spricht. Ob es Neurodermitis sein kann, weiß ich nicht, damit kenne ich mich nicht aus, mit Schuppenflechte aber sehr wohl. ;)
    Ich habe auch Fibro, wenn auch nur sekundär, aber dass jemand beschreibt, dass ihm die "Triggerpunkte" wehtun, hab ich noch nie gehört. Die Ärzte üben ja einen (vorgeschriebenen) Druck auf die entsprechenden Punkte aus, der dann Schmerz auslöst. Aber dass diese "von allein" weh tun?
    Dann hat er doch Ahnung. :) Serotin ist ein Botenstoff im Gehirn. Der ist bei Schmerzpatienten tatsächlich vermindert. Nur leider wird die Untersuchung nur ganz ganz selten gemacht, da sie sehr aufwendig und kostenintensiv ist.
    Das ist so nicht ganz richtig. Bei eine aktiven Psoriasisarthritis zeigen sich zumindest erhöhte Leukozyten, was auf einen entzündlichen Vorgang hindeutet. Richtig ist lediglich, dass der CrP-Wert nur selten bzw. in absoluten Schubsituationen erhöht ist. Von seronegativ spricht man, wenn kein Rheumafaktor gefunden wird. Der wird bei einer PsA allerdings in 90 % der Fälle nicht gefunden und dient u.a. als Abgrenzung zur rheumatoiden Arthritis. Wenn das Blut eines Patienten komplett ohne irgendwelche Abnormen sind, hat das nichts mit seronegativ zu tun.

    Wie äußern sich diese denn?
     
  8. Katja176

    Katja176 Neues Mitglied

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    Hallo Maus634! Danke für deine Antwort!
    Ich glaube nach längerem Überlegen auch nicht mehr an eine Schuppenflechte, da es auch juckt und das tut ja eine Schuppenflechte glaub nicht..., oder?

    Und die Leukozyten waren auch nicht erhöht. Alle Entzündungswerte waren im normalen Bereich. Blutsenkung auch.

    Die Schmerzen fühlen sich an wie eine Mischung aus Muskelkater und Gliederschmerzen bei ner Grippe. Es sind eher stechende Schmerzen, die aber gerade noch so auszuhalten sind. Frauen haben ja glaub allgemein eine höhere Schmerzschwelle?
    Es sind wohl hauptsächlich die Sehnen die weh tun. Der Schmerz zieht sich so außen über die Arme und Beine lang. Aber auch innen an den Knien und den Ellenbogen. Wenn ich dann die schmerzenden Stellen leicht massiere wirds kurz besser.
    Aber auch die Finger- und Fußgelenke schmerzen, wobei überhaupt nichts rot oder geschwollen ist. Ich finde es sehr schwer die Schmerzen zu beschreiben, denn dann muss ich mich wirklich damit auseinander setzen und sie beachten.
    Schmerzfrei bin ich eigentlich nur, wenn ich schlafe. Beim Aufwachen tut mir schon wieder alles weh. Aber schlafen tue ich gut! Komisch, denn bei Fibro heißt es ja, das man Schlafstörungen hat???
    Ich war heute bei der Krankengymnastik und ich hab ne Massage im Nacken-, Schulter-, Halsbereich bekommen. Die Physiotherapeutin hat gemeint ich wär ziemlich verspannt. Die Massage hat aber auch nur im ersten Moment Linderung gebracht. Jetzt soll ich zwei leichte Übungen zur Kräftigung der Rückenmuskulatur machen. Mal sehn was es bringt.
     
  9. Katja176

    Katja176 Neues Mitglied

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    Neue Werte!

    Hallo, ich bin's nochmal! Ich war jetzt nochmal bei meiner Hausärztin. Leider war sie noch im Urlaub. Allerdings hab ich die Laborergebnisse des Rheumatologen mitgenommen. Alle Werte normal, außer HLA B27 positiv.
    Er hat in dem Arztbrief geschrieben, das er laut meiner Beschreibung und der Anamnese nicht auf eine Erkrankung aufgrund dieses Wertes tippt. Was meint ihr? Er hat vorgeschlagen bei anhaltenden Beschwerden eine Knochenszyntigrafie zu machen. Soll ich das machen?
    Grüße Katja
     
  10. Artep

    Artep Neues Mitglied

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    Das tut ja nicht weh, außer dass Du mal wieder verstrahlt wirst. Aber nach meiner Erfahrung bringt das nichts, es sei denn, Du kommst in einen NUK mit erfahrenen Ärzten des rheumatischen Formenkreises.
    Lies Dir doch mal unter A-Z durch, was dieses Antigen HLA B27 überhaupt aussagt. Ich habe in Auszügen mal hier was reinkopiert:

    HLA B27 gehört zu den sogenannten Histokompatibilitäts-Antigenen (HLA-System). Oft ist es mit seronegativen Spondarthriten assoziiert.
    So ist HLA B27 bei 95% aller Bechterew-Patienten nachweisbar. Allerdings besitzen 5% der Patienten mit Bechterew die HLA B27-Eigenschaft nicht, so daß der Nachweis von HLA B27 nicht identisch mit der Diagnose eines M. Bechterew sein kann. Außerdem bedeutet der Nachweis von HLA B27 auch deswegen nicht die Diagnose eines Morbus Bechterew, da es auch völlig kerngesunde Menschen mit positivem HLA B27 gibt.
    ...... hat unter anderem zur genaueren Charakterisierung der seronegativen Spondarthritiden geführt und ihre Abgrenzung beispielsweise gegenüber der chronischen Polyarthritis ermöglicht.

    Beispiele für die Häufigkeit des HLA B27-Nachweises bei verschiedenen Erkrankungen aus der Gruppe der seronegativen Spondarthritiden:
    Schau mal, in welche Richtung Deine Beschwerden gehen, ich denke mal, dass es vor allem Entzündungen der Sehnenansätze sind, die Dir solche Schmerzen bereiten. Paßt dazu.
    Im Blut kann man ansonsten nichts finden, deshalb heißt es ja auch "seronegativ" - im Serum kein Befund.
    Hast Du schon mal NSAR bekommen, Vioxx, Celebrex oder Arcoxia? Wenn die helfen und nach dem Absetzen der Schmerz wiederkommt, dann paßt das auch.
    Lies Dir alles durch oder mach vorher Deine Notizen und vergleich.
    LG Petra
     
  11. Artep

    Artep Neues Mitglied

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    So kann man das nicht sagen. Es juckt nicht so stark wie Neurodermitis, aber auch bei mir gibt es Stellen, die jucken unerträglich. Normal, würde ich sagen, denn die Haut ist ja trocken, und trockene Stellen jucken nun mal.
    Mir hat meine Hautärztin auch erzählt, dass PSO nicht juckt, ich wünsche ihr den ganzen Körper voll damit, damit sie nicht weiß, wo sie anfangen und aufhören soll mit Kratzen. Na ja, ist doch wahr. Nicht jeder ist gleich.
    Jeder reagiert anders drauf.
    Manchmal denke ich, wir brauchen solle verrückten Ärzte wie Dr. House.
     
  12. Katja176

    Katja176 Neues Mitglied

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    Hi Artep, danke für deine Antwort!
    Ja, Dr. House findet alles raus! Leider nur fiktiv. Die Infos zu HLA B27 hab ich mir schon durchgelesen. Aber bringt mich auch nicht weiter. Ich muss einfach noch mal zu nem anderen Rheumatologen gehn. Ne Selbstdiagnose hilft ja nicht. Medikamente hab ich noch keine bekommen.
    Gestern war ich wieder bei der Krankengymnastik, da hat die Physiotherapeutin gemeint: Ist vielleicht besser, wenn man gar nicht weiß was man hat... Ja, klar. Einfach die Schmerzen aushalten bis man tot umfällt, oder was? Die hat doch keine Ahnung. Geht mir also genauso, wie dir mit deiner Hautärztin! :-(

    Ich muss mich echt zwingen nochmal nachzuhaken. Man darf einfach nicht in ein dunkles Loch fallen und sich nicht unterkriegen lassen, obwohl die Ärzte sagen: "Ach, das ist bestimmt psychisch!" oder "Da würd ich jetzt nicht unbedingt weiter suchen."

    Ich meld mich dann wieder, wenns was Neues gibt!
    Viele Grüße!
     
  13. Maus634

    Maus634 Neues Mitglied

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    Seronegativ heißt nicht, dass man "nichts" im Blut findet.

    Seronegativ heißt: KEIN Rheumafaktor.

    http://www.rheuma-online.de/a-z/s/seronegativ.html

    Warum hat sich in diesem Forum eigentlich kaum jemand mit dem Begriff "seronegativ" beschäftigt? Ist es das Erfinden einer entzündlich rheumatischen Erkrankung, wenn das Blut keinerlei Anzeichen für eine Entzündung hergibt?

    Sorry, aber ich kann es wirklich nicht mehr lesen. Da werden 1000-de von Tests gemacht, keiner gibt auch nur den klitzekleinsten Hinweis, dass eine Entzündung im Körper vorhanden ist. Dennoch sind hier viele User, die dann eine entzündlich rheumatische Erkrankung "erfinden", denn es gibt ja noch "seronegativ". :(
     
  14. Witty

    Witty Neues Mitglied

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    [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Das vermutlich größte diagnostische Problem bei der Psoriasis-Arthritis und der Psoriasis-Spondarthritis dürfte allerdings darin bestehen, dass diese Krankheitsbilder innerhalb der Gruppe der entzündlich-rheumatischen Erkrankungen eine Sonderstellung einnehmen. [/FONT]
    [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]So sind beide Erkrankungen dadurch gekennzeichnet, dass sie im Vergleich zu anderen entzündlichen Erkrankungen trotz Vorliegen einer hohen Krankheitsaktivität und raschem Fortschreiten der entzündlichen Veränderungen an Knochen, Wirbelsäule und Gelenken oft nur wenig systemische Entzündungsphänomene aufweisen. Man nennt dieses Reaktionsmuster auch "pauci-immun" (von griech. pauci = wenig). [/FONT]
    [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]So sind bei einer Psoriasis-Arthritis oder Psoriasis-Arthritis selbst in hochakuten Schubsituationen z.T. nur diskrete Entzündungszeichen bei den üblichen Blutuntersuchungen nachweisbar (z.B. Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG) oder c-reaktives Protein, CRP), manchmal fehlen entsprechende systemische Entzündungszeichen sogar völlig. [/FONT]
    [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Hilfreich sind bei diesen Patienten zum Teil andere systemische Aktivitätsparameter, wie beispielsweise erhöhte Immunglobline im Serum, insbesondere auch erhöhte Werte für IgA (Immunglobulin A). [/FONT]
    [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Da bei den Blutuntersuchungen keine Entzündungszeichen gefunden werden, wird deshalb oft ein entzündlich-rheumatisches Krankheitsbild ausgeschlossen, obwohl ansonsten die klassischen Symptome und Befunde einer Psoriasis-Arthritis oder einer Psoriasis-Spondarthritis vorliegen. [/FONT]
    [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Gerade bei Krankheitsbeginn ist es selbst für einen erfahrenen Rheumatologen manchmal schwierig, eine Psoriasis-Arthritis oder eine Psoriasis-Spondarthritis sicher zu diagnostizieren. [/FONT]
    [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Entscheidende Hinweise für die Diagnose einer Psoriasis-Arthritis liefern eine detaillierte Patientenbefragung (Anamnese) mit Angaben zu der genauen Schmerzcharakteristik und zu Begleitsymptomen (Tab. 4) und eine akribische körperliche Untersuchung. [/FONT]
    Tab. 4: Wichtige Hinweise auf eine Psoriasis-Arthritis oder Psoriasis-Spondarthritis
    • [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]
      [*]
      [*]Vorliegen einer Schuppenflechte an der Haut in Verbindung mit
      [*]Gelenkschmerzen und Rückenschmerzen vom entzündlichen Typ: Ruheschmerz, Nachtschmerz, Schmerzen, die in Ruhe zunehmen und sich unter Bewegung bessern
      [*]Gelenkschwellungen
      [*]Sehnenscheidenentzündungen
      [*]Achillessehnen-Schmerzen oder -entzündungen
      [*]Fersenschmerzen
      [*]stechenden Schmerzen neben oder hinter dem Brustbein
      [*]tiefsitzenden Kreuzschmerzen
      [*]ischiasartigen Beschwerden, die u.U. von der einen auf die anderen Seite wechseln oder in beide Beine ausstrahlen
      [*]ausgeprägter, andauernder Morgensteifigkeit
      [*]Bei Fehlen einer Haut-Psoriasis: Schuppenflechtenerkrankung mit oder ohne Gelenk- oder Wirbelsäulenbeteiligung bei nahen Verwandten (ersten oder zweiten Grades)
      [/FONT]
    [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Schwellungen von Gelenken, Ruheschmerz und Nachtschmerz, der sich unter Bewegung bessert, eine morgendliche Betonung der Beschwerden und eine ausgeprägte Morgensteifigkeit sprechen in Verbindung mit dem Vorliegen einer Schuppenflechte für die Diagnose einer Psoriasisarthritis, auch wenn im Blut keine Entzündungszeichen vorliegen und keine entzündlichen Veränderungen im Röntgenbild nachzuweisen sind. [/FONT]
    [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Wenn Gelenke geschwollen sind und schmerzen und gleichzeitig eine Psoriasis besteht, sollte man solange von einer Psoriasisarthritis ausgehen, bis das Gegenteil bewiesen ist. [/FONT]
    [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Die Diagnose einer Psoriasisarthritis hängt im übrigen nicht davon ab, ob aktuell oder in der Vergangenheit bei dem Betroffenen eine Psoriasis an der Haut vorliegt oder vorlag. [/FONT]
    [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Da bei einem kleineren Teil der Patienten die Erkrankung am Bewegungssystem beginnt, d.h. die Arthritis oder die Wirbelsäulenbeteiligung der Haut-Psoriasis vorausgeht, darf die Diagnose einer Psoriasisarthritis auch dann vermutet werden, wenn die typischen Symptome und Befunde vorliegen und bei einem Verwandten ersten Grades eine Psoriasis besteht. [/FONT]
    [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Diagnoseleitende Befunde sind dabei das klinische Bild, das Gelenkbefallsmuster und im Verlauf der Erkrankung auch typische Veränderungen im Röntgenbild (Tab. 5 und 6). [/FONT]
    [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Tab. 5: Diagnoseleitende Befunde bei Psoriasis-Arthritis (Erklärungen im Text) [/FONT]
    • [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]
      [*]
      [*]asymmetrischer Gelenkbefall
      [*]oft oligoartikulärer Beginn
      [*]Endgelenksbefall (Finger, Zehen)
      [*]Strahlbefall
      [*]Radiologisch: Nebeneinander von erosiven und proliferativen Veränderungen im Röntgenbild
      [*]Spiculae, Protuberanzen
      [*]"Wollkragen"
      [*]"pencil-in-cup"-Phänomen
      [*]Ankylosierungen
      [/FONT]
    [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Tab. 6: Diagnoseleitende Befunde bei Psoriasis-Spondarthritis (Erklärungen im Text) [/FONT]
    • [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]
      [*]Nachweis einer Sacroileitis im Röntgenbild (oft asymmetrisch)
      [*]Parasyndesmophyten im Röntgenbild der Wirbelsäule
      [*]"Stierhorn"-Parasyndesmophyten
      [*]bei Gelenkbeteiligung: Befall stammnaher Gelenke (Hüften, Schultern)
      [*]bevorzugte Beteiligung der unteren Körperhälfte
      [*]Krankheitsbeginn mit Monarthritis oder Oligoarthritis der unteren Extremität
      [*]Sternoclaviculargelenks-Arthritis, Sternocostal-Arthritis
      [*]Daktylitis
      [*]Pseudoguttöse Attacke
      [*]Enthesiopathie
      [/FONT]
    [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Ergänzende Untersuchungen beinhalten den Nachweis genetischer Risikomarker wie HLA B27 im Fall einer Wirbelsäulenbeteiligung (Psoriasis-Spondarthritis) oder von HLA DR 4 bei peripherer Gelenkbeteiligung. Ein negativer Befund schließt eine Psoriasisarthritis / Psoriasis-Spondarthritis allerdings nicht aus. [/FONT]
    [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Ein positiver Nachweis sowohl bei dem Betroffenen als auch einem nahen Verwandten (z.B. Vater oder Mutter, Kinder) mit definitiver Psoriasisarthritis macht die Diagnose einer Psoriasisarthritis dann aber auch beim Fehlen von Hautmanifestationen sehr wahrscheinlich. [/FONT]
    Zurück: <Prognose
    Weiter: >Röntgenbefunde bei Psoriasis-Arthritis und Psoriasis-Spondarthritis

    [​IMG]Suchen[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif][​IMG][/FONT][FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif][/FONT][FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif][​IMG][/FONT][FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif] Suche durch TIZ: [/FONT][​IMG] [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif][​IMG][/FONT] [​IMG]TNF-Forum[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif][​IMG][/FONT][FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif][/FONT][FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif][​IMG][/FONT][FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Hier können Sie Erfahrungen zur TNF-Therapie austauschen. >> Mehr dazu [/FONT][​IMG] [​IMG]Highlights![FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif][​IMG][/FONT][FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif][/FONT][FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif][​IMG][/FONT][FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Über 100 Seiten Informationen zu rheumatischen Erkrankungen und der TNF-alpha-Therapie Plus: Über 400 Antworten auf Fragen zur Therapie mit TNF-alpha-Blockern [/FONT]
    [​IMG] Man mag sich zwar über den Begriff "seronegativ" streiten, aber inhaltlich gesehen hat "Artep" recht. Es ist numal so, dass bei einer Psoriasis-Arthrits, außer das keine spezifischen Rheumawerte gefunden werden, auch oft keine Entzündungswerte gefunden werden.
    [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]© tnf Informationszentrum 2002-2009
    Feedback | Nutzungsbedingungen | rheuma-online
    [/FONT]​
     
  15. Maus634

    Maus634 Neues Mitglied

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    Moin Witty,

    mir hätte auch ein Link auf die Seite, von der du den Text kopiert hat, gereicht. ;)

    Von den aufgeführten Diagnosekriterien hat Katja nicht eine.
    Da ich seit Jahren an einer ausgeprägten PsA leide, kann ich dir versichern, dass das
    garantiert nicht zu einer PsA paßt. Die Stellen bei einer PsA "massiert" man garantiert nicht, da darf man nämlich nicht mal gegenkommen. Und auch das
    spricht eher gegen eine PsA.

    Nun weiß ich nicht, ob bei Katja Röntgenuntersuchungen oder ein MRT gemacht wurden. Aber bitte, bevor ein verantwortungsbewußter Arzt PsA diagnostiziert und so Dinge wie MTX verordnet, sollte schon "was" auf diese Erkrankung hindeuten. In Katjas Fall sind bereits 5 oder 6 Ärzte konsultiert worden. Alle können nicht die in diesem Forum oft beschriebene "keine Ahnung" haben.

    Was den Begriff "seronegativ" angeht, bin ich seit längerem einfach nur bemüht, das Verständnis der -ausnahmeslos- recht neuen Forenteilnehmer zu wecken. Nichts im Blut zu finden, ist eben nicht seronegativ. Im Forum wird dieser Begriff, wie ich bereits ausführte, eben gern zur "Diagnosestellung" benutzt alá "macht nichts, wenn im Blut so gar nix ist, das nennt man seronegativ". Und das ist falsch. Da es sich hier um ein Forum handelt, was Hilfestellung und Aufklärung bieten soll, sollte man solche Ammenmärchen eben gerade rücken. ;)
     
  16. Katja176

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    Ich danke euch für die Infos! Ich wollte allerdings keinen Unmut verbreiten.

    Wie schon gesagt, ich werde trotz aller negativen Untersuchungsergebnisse noch weiter suchen. Die Schmerzen sind bis jetzt nicht besser geworden. Ich muss aber dazu sagen, das in Ruhe die Schmerzen stärker, als bei Bewegung sind. Vielleicht ist es gar nichts Rheumatologisches und ich bin hier völlig falsch, wer weiß... ??

    zu Maus634: Du hast Recht, ich finde mich auch nicht wirklich in den Symptomen einer PsA wieder. Beschwerden am rechten Ischiasnerv hab ich zwar manchmal, aber das kommt glaub vom Sitzen. Ich habe auch eine ziemlich schlechte Körperhaltung, vielleicht strahlen die Verspannungen aus dem Rücken und Nacken in Arme und Beine aus? Allerdings tun mir auch die Finger, Zehen und Rippen weh, das passt ja nicht richtig dazu.

    Eine richtige Diagnose und Medikation kann ja nur ein Arzt stellen. Deshalb nochmal danke für eure Hilfe. Ich denke, wenn ich eine Diagnose habe melde ich mich wieder und kann dann auch auf einer besseren Grundlage mit diskutieren... Bringt ja doch nix Mutmaßungen anzustellen!
     
  17. Maus634

    Maus634 Neues Mitglied

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    Hallo Katja,

    richtig, mit Mutmaßungen ist dir überhaupt nicht geholfen.

    Verspannungen z.B. können Schmerzen auslösen, auf die man als "Normalmensch" gar nicht kommt. ;) Wie weit bist du denn mit der Krankengymnastik? Physiotherapie wäre auch eine Möglichkeit, um die Verspannungen zu lösen. Du stehst derzeit ja auch unter Prüfungsstress, auch das kann sich auf "die Knochen" auswirken.

    Wie gesagt, zu einer PsA gehört schon mehr, als "nix im Blut, nix in Rhöntgenbildern, nix im MRT" usw. usf. Alle Arthriten sind keine "Spaßkrankheiten", die Medikamente keine Lutschbonbons. Bevor man also mit "schwerem" Geschütz auf ungeklärte Schmerzen reagiert, sollten noch weitere Untersuchungen erfolgen. Ist bei dir mal ein Cortisontest gemacht worden?

    Achja, Unmut hast du nicht herbei geführt. Da mach dir mal keine Sorgen. Es geht halt nur nicht, dass User eine entzündliche Krankheit konstruieren, weil es ja "seronegativ" gibt. ;)
     
  18. Katja176

    Katja176 Neues Mitglied

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    Leider sind die Schmerzen schon länger da als der Prüfungsstress... mir ist es nur besser gelungen sie zu ignorieren, wenn ich Ablenkung hatte. :-(
    Ich hab jetzt 3 Übungen, die die Rückenmuskulatur stärken sollen. Bin mehr oder weniger fleißig und versuche sie jeden Tag zu machen.
    Mir wäre es auch lieber, wenn ich keine rheumatische Erkrankung hätte.

    Medikamente habe ich bis jetzt noch überhaupt keine bekommen. Cortison habe ich bisher nur als Spray gegen mein Asthma genommen. Es ist ja auch noch zum Aushalten, bin auch kein Fan von Schmerztabletten. Nehme nur manchmal Ibuprofen und Paracetamol gegen Kopfschmerzen. Davon gehn die eigentlichen Schmerzen aber auch nicht weg. Leider schlägt das alles auch ziemlich auf die Psyche. Bin eigentlich ein lebenslustiger, froher Mensch aber in letzter Zeit seh ich meistens alles ziemlich schwarz.
    Ich hoffe nur, das es keine Erkrankung ist, die man dringend behandeln müsste. Ich fühl mich gerade wie 80, und habe jetzt schon Angst davor wie ich mich dann wirklich mit 80 fühle.
     
    #18 24. September 2009
    Zuletzt bearbeitet: 24. September 2009
  19. Maus634

    Maus634 Neues Mitglied

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    Hallo Katja,

    durch einen Cortisonstoßtest erhielte man eine Richtung, ob sich hinter deinen Beschwerden etwas entzündliches verbirgt. Cortison bringt bei entzündlichen Prozessen in der Regel Linderung. Ich bin seinerzeit zu meinem HA gegangen und hab ihm gesagt, ich hab Sehnenscheid-, Tennisarm und Schleimbeutelentzündung in einem. Er lächelte milde, ließ mich ein paar Ärzte besuchen (Neurologe, Orthopäde, Psychotherapeut), um mir dann, nachdem diese Ärzte nichts feststellen konnten, einen Cortisonstoß zu verpassen.

    Nach 2 Tagen bin ich in seine Praxis und bezeichnete mich als geheilt. ;) Wieder mildes Lächeln, Überweisung zum Rheumatologen, KH, AHB, 7 Monate nach dem oben beschriebenen Besuch beim HA war ich Rentnerin und bin es bis heute. Gönnen tu ich es niemandem, meine PsA schreitet bis heute in großen Schritten voran und nennt sich zwischenzeitlich Psoriasis-Polyarthritis.

    Das schreibe ich dir, um zu verdeutlichen, dass das Cortison bei mir quasi richtungsweisend war.
     
  20. Katja176

    Katja176 Neues Mitglied

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    Das hört sich ja alles ziemlich furchtbar an. So schlimm ist es bei mir zum Glück noch nicht. Aber wer weiß wie sich's weiter entwickelt. Ich werde meiner Hausärztin mal nahelegen in diese Richtung zu "ermitteln". Wenn's nichts bringt hab ich's wenigstens mal versucht. Vielen Dank für deine Offenheit.