Jane Doe
Neues Mitglied
Hallo, ich bin neu hier bei euch und möchte erst einmal alle grüßen und ein bisschen von mir erzählen.
Nach einer fieberhaften eitrigen Angina im Januar 2008 leide ich an einer reaktiven Polyarthritis, von der beide Handgelenke und mein rechtes Knie betroffen sind. Ich nehme z. Z. 12,5 mg Cortison und morgens und abends je 500 mg Naproxen. Außerdem nehme ich morgens 20 mg Omeprazol, um meinen Magen zu schützen. Unter dieser Medikation sind die Schwellungen fast ganz weggegangen und die Schmerzen halten sich im erträglichen Rahmen. Seit 01.06.2009 bekomme ich Krankengeld, weil mein Chef mir zum 31.05. gekündigt hat. Ich hatte seit 2004 einen Saisonjob von April bis Oktober an der Rezeption auf einem Campingplatz, heisst in den Wintermonaten war ich arbeitslos.
Nun bin ich seit letzen Donnerstag in einer Reha-Klinik in Bad Kreuznach und es gefällt mir sehr gut hier. Heute morgen war ich bei der sogenannten Chefarztvisite, bei der die mich betreuende Ärztin der Chefärztin meinen Fall erläuterte und mich sehr in Erstaunen versetzte, als sie sagte...übriggeblieben ist das rechte Knie. Ich stellte darauf erst einmal richtig, dass mir meine Handgelenke die größeren Probleme machen, was ich ihr aber auch bei unserem fast einstündigen Aufnahmegespräch deutlich gesagt habe. Die Chefärztin zeigte sich wenig interessiert und ordnete eine zusätzliche Therapie mit einem Sulfasalazin an, mit dessen Wirkung aber frühestens in 12 Wochen zu rechnen ist, wie ich heute Abend einem Infoblatt, welches ich unterschreiben soll, entnehmen konnte.
Aber was mir den Tag so richtig versaut hat, war die Übereinkunft der beiden Ärztinen, dass man mich ja dann in gut 2 Wochen arbeitsfähig entlassen könne, denn ich sei ja arbeitslos.
Das bedeutet für mich, dass ich dann fast sofort in Hartz IV falle, denn wegen dem Saisonjob, erarbeite ich im Sommer immer nur das Arbeitslosengeld für die drei Wintermonate. Das bekümmert mich so sehr, dass ich den ganzen Tag an nichts anderes denken kann, als wie soll es dann finanziell weitergehen?
Ich bin 57 Jahre alt und verwitwet. Ich lebe mit meinem 22-jährigen Sohn in meinem Elternhaus, was aber noch teilweise meiner Schwester gehört, die ich mit 250 Euro monatlich auszahle. Das bedeutet, ich bekomme auch kein Wohngeld vom Amt, weil das ja keine Miete ist. Mein Sohn hat z. Z. einen 400-Euro-Job, weil er lieber arbeitet, als Hartz IV zu beantragen. Die Bemühungen um einen festen Arbeitsplatz sind sämtlich gescheitert, da wir in einem ländlichen Gebiet leben und Betriebe eher geschlossen werden.
Vielleicht kann mir ja jemand von euch einen Rat geben, was ich denn jetzt tun soll, wenn ich genauso krank nach hause gehe in zwei Wochen, die Ärzte hier aber bescheinigen, dass ich arbeitsfähig bin.
Nach einer fieberhaften eitrigen Angina im Januar 2008 leide ich an einer reaktiven Polyarthritis, von der beide Handgelenke und mein rechtes Knie betroffen sind. Ich nehme z. Z. 12,5 mg Cortison und morgens und abends je 500 mg Naproxen. Außerdem nehme ich morgens 20 mg Omeprazol, um meinen Magen zu schützen. Unter dieser Medikation sind die Schwellungen fast ganz weggegangen und die Schmerzen halten sich im erträglichen Rahmen. Seit 01.06.2009 bekomme ich Krankengeld, weil mein Chef mir zum 31.05. gekündigt hat. Ich hatte seit 2004 einen Saisonjob von April bis Oktober an der Rezeption auf einem Campingplatz, heisst in den Wintermonaten war ich arbeitslos.
Nun bin ich seit letzen Donnerstag in einer Reha-Klinik in Bad Kreuznach und es gefällt mir sehr gut hier. Heute morgen war ich bei der sogenannten Chefarztvisite, bei der die mich betreuende Ärztin der Chefärztin meinen Fall erläuterte und mich sehr in Erstaunen versetzte, als sie sagte...übriggeblieben ist das rechte Knie. Ich stellte darauf erst einmal richtig, dass mir meine Handgelenke die größeren Probleme machen, was ich ihr aber auch bei unserem fast einstündigen Aufnahmegespräch deutlich gesagt habe. Die Chefärztin zeigte sich wenig interessiert und ordnete eine zusätzliche Therapie mit einem Sulfasalazin an, mit dessen Wirkung aber frühestens in 12 Wochen zu rechnen ist, wie ich heute Abend einem Infoblatt, welches ich unterschreiben soll, entnehmen konnte.
Aber was mir den Tag so richtig versaut hat, war die Übereinkunft der beiden Ärztinen, dass man mich ja dann in gut 2 Wochen arbeitsfähig entlassen könne, denn ich sei ja arbeitslos.
Das bedeutet für mich, dass ich dann fast sofort in Hartz IV falle, denn wegen dem Saisonjob, erarbeite ich im Sommer immer nur das Arbeitslosengeld für die drei Wintermonate. Das bekümmert mich so sehr, dass ich den ganzen Tag an nichts anderes denken kann, als wie soll es dann finanziell weitergehen?
Ich bin 57 Jahre alt und verwitwet. Ich lebe mit meinem 22-jährigen Sohn in meinem Elternhaus, was aber noch teilweise meiner Schwester gehört, die ich mit 250 Euro monatlich auszahle. Das bedeutet, ich bekomme auch kein Wohngeld vom Amt, weil das ja keine Miete ist. Mein Sohn hat z. Z. einen 400-Euro-Job, weil er lieber arbeitet, als Hartz IV zu beantragen. Die Bemühungen um einen festen Arbeitsplatz sind sämtlich gescheitert, da wir in einem ländlichen Gebiet leben und Betriebe eher geschlossen werden.
Vielleicht kann mir ja jemand von euch einen Rat geben, was ich denn jetzt tun soll, wenn ich genauso krank nach hause gehe in zwei Wochen, die Ärzte hier aber bescheinigen, dass ich arbeitsfähig bin.