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Borreliose

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von delphin, 9. August 2011.

  1. delphin

    delphin Aktives Mitglied

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    Ich weiß das Thema war hier schon mal , kann es leider nicht finden.

    Ich habe eine Frage , Kann man nach Jahren noch feststellen, das man von einer Zecke gebissen wurde und man an Borreliose erkrankt ist ? Eine Bekannte von mir hatte diese Erkrankung , litt an Knieschmerzen u.s.w. Bei einem Test konnte man feststellen , das Sie an Borreliose erkrankt ist , mit Antibiotiker wurde Ihr geholfen, heute geht es Ihr wieder gut.Nun meint Sie ich hätte zu schnell mich meiner Diagnose hin gegeben,durch einen Test sollte ich alles abklären ,wenn es denn so ist ,und es wäre auch bei mir Borreliose , und man Behandelt mich auch mit Antibiotiker, kann das CP dann zum Stillstand kommen ?Ich bin ganz durcheinander , Bei mir war der Rheumafaktor positiv , meine Oma hat Rheuma, und so war es für dei Ärzte auch klar. Vielleicht hatte mich ja mal so ein Vieh gebissen.....ich weiß es nicht....

    Was würdet Ihr an meiner Stelle tun, seit dem Gespräch mit der Bekannten bin ich nur am überlegen.

    Lg. der delphin


    Krankheit lässt den Wert der Gesundheit erkennen.
     
  2. Hoffi

    Hoffi Neues Mitglied

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    Betroffen

    Hallo Delphin,

    die Frage kann ich Dir so nicht beantworten.
    Nur soviel ich muß zur Zeit auch in den sauren Apfel beißen.War mit meiner Immunerkrankung auf dem Weg der Besserung und dann plötzlich
    Schmerzen,Schweißausbrüche,Frieren und ich bemerkte einen roten Fleck hinten am Bein.
    Dachte anfangs hab Mückenstich und aufgekratzt.Bin dann doch zum Arzt/Neurologe,der sagte umso eher ein Zeckenstich behandelt wird,umso besser.Sie war sich auch sicher,daß das bei mir eine Wanderröte ist.Ich bin skeptisch,da die Wanderröte nicht immer gleich aussieht.Da Sie sich aber sicher war und auch in der Borreliose Ärzte Liste ist,fing ich vor einigen Tagen mit Antibiotika an.

    http://www.dr-hopf-seidel.de/mediapool/87/874128/data/Borreliose-Liste_2011-07.pdf

    Muß das jetzt diese 3 Wochen durchhalten,nach 6-8 Wochen muß dann noch ein Bluttest gemacht werden.
    Sie sagte ein Zeckenbiss/Borreliose kann in jedem Stadium mit Antibiotika behandelt werden und auch geheilt.Du kannst ja mal anfragen,bei einem Borreliose Spezi,der kann Dir sicher helfen.

    Ich meinerseits habe jetzt auch wieder so schlimme Schmerzen,die vorher weg waren,ich hoffe der Zeckenbiss ist schuld und das Antibiotika hilft,wenn es doch ein Schub meiner Erkrankung ist,dann bringt das Antibiotika nichts es wird eher noch schlimmer.


    Aber Sie war sich sicher und ich mußte schnell entscheiden.Ich bete darum,daß es die richtige Entscheidung war.
    Wenn man im Internet schaut nach Borreliose Ärzten,wird einem schnell klar,daß es nur ganz wenig gibt.


    Ich wünsch Dir viel Glück und frage Dich durch


    l.g.Jörg
     
  3. arielle

    arielle Neues Mitglied

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    Mit einem Bluttest kann auch der Hausarzt die Borreliose nachweisen.
    Also, er kann sehen, ob Du irgendwann eine hattest. Er kann Dich auch
    mit Antibiotika behandeln. Wenn es dann längere Zeit nicht besser wird,
    müsstest Du dann doch zu einem Spezialisten.
    Ein Zeckenspezialist kann herausfinden ob die Borreliose noch aktiv ist
    oder ob der Körper alles selber verarbeitet hat. Da es sowenige davon gibt,
    sind wahrscheinlich die Wartezeiten ganz schön lang.

    Schau Dich am Besten in Borreliose- Foren um, da bekommst Du sicher Adressen für
    solche Spezialisten.
    Ob dann Deine Schmerzen ganz weg sind weiss man leider erst im Nachinein.
    Da aber Dein Rheumafaktor erhöht ist, kann es gut sein, dass die CP bleiben wird.
    Alles Gute
    Arielle
     
  4. Hoffi

    Hoffi Neues Mitglied

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    Borreliose/Wanderröte...

    Hallo Ihr Lieben,


    ich habe mal noch ne Frage,bin irgendwie verunsichert.
    Es gibt in diversen Apotheken folgendes Mittel Medtest Zecken Borreliose.
    http://www.versandapo.de/article/details/1112095?name=MEDTEST-Zecken-Borreliose-Test&lastActionId=11

    http://www.outdoor-camping-blog.de/produktvorstellung/medtest-zeckenborreliose.html

    Ist dieses Mittel empfehlenswert und wenn ja,wann soll man es verwenden?



    Was hat das mit dem Mittel auf sich?Meine Ärztin verschrieb mir Antibiotika weil Sie sich fast sicher war,daß der rote Fleck eine Wanderröte ist.
    Sie sagte was von 6-8 Wochen,dann sollte erst ein Labor/Bluttest erfolgen ob Borrelien noch vorhanden sind.
    Ich möchte gern mal die unter Euch fragen,die einen Zeckenbiss/Wanderröte/Borreliose schon durchgemacht haben,wie der Werdegang ist?

    Meine Verunsicherung kommt daher,daß ich die Zecke nicht bemerkte und ich nicht sicher diesen roten Fleck als Wanderröte einordnen konnte.Es gibt zuviele Bilder von Wanderröten,die ganz anders aussehen wie mein roter Fleck.


    Nehme das AB Doxy M jetzt ca 5 Tage und mir gehts immer noch hundelend,Schmerzen,Schüttelfrost,Schweißausbrüche.....


    Ich habe halt Angst,daß ich einen neuen Schub bekommen habe und nicht der Zeckenbiss/Wanderröte Schuld ist an meinen Beschwerden.
    Denn dann nehm ich das AB völlig sinnlos ein.
    Vlleicht könnt Ihr mich ein wenig beruhigen.

    Es existiert diese Borreliose Liste http://www.dr-hopf-seidel.de/mediapool/87/874128/data/Borreliose-Liste_2011-07.pdf
    Frau Dr.Jähnichen die mir die Wanderröte feststellte,ist ganz oben mit drin.Das beruhigt mich ein wenig.


    l.g.Jörg
     
  5. delphin

    delphin Aktives Mitglied

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    Komme gerade vom Orthopäden , mein MRT wurde ausgewärtet. Links ein Bandscheibenvorfall rechts eine Vorwöllbung die Nerven sehr stark gereizt. Was ich aber noch schlimer finde , das die Lendenwirbel sehr stark von Athrose betroffen ist, leider kann man mir da nicht helfen.Der orthopäde meinte: da tut das Rheuma seine Pflicht. Für die naderen Wehwehchen habe ich mich erst einmal für Akupunktur entschieden , Für die CT spritzen entscheide ich mich , wenn Akuupunktur nichts bringen sollte.

    Gleichzeitig habe ich den Arzt gefragt :was er meint zum Thema Borreliose. Er meinte in meinem Fall wäre es eindeutig , da ich schon vor dem Rheuma an Autoimmunschwäche erkrankt wäre , und die Rheumawerte bei erkennen hoch waren und der Rheumafaktor auch positiv seien würde er Borreliose aus schließen. Zumal ich in den letzten 20 Jahren 12X an Gelenken operriert wurde. Eher würde vermuten , das ich das Rheuma schon viel länger im Körper habe als eineinhalb Jahren.

    Sicherer bin ich mir nun immer noch nicht.

    der delphin
     
  6. Hoffi

    Hoffi Neues Mitglied

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    Gute Ärztin

    Hallo Delphin,

    ich nochmal.Ich habe ne tolle Seite entdeckt.Bei Fragen kannst Du Dich telefonisch oder per Mail an diese Ärztin wenden.
    Mir gehts doch genauso.Bin auch total verunsichert.

    http://www.dr-hopf-seidel.de/index.html

    l.g.Jörg
     
  7. Marie2

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    hallo hoffi,
    für diesen test brauchst du die zecke ;)

    die besagte ärztin hat den von dir erwähnten service eingestellt.

    hier noch zum durchlesen für interessierte die sehr informative seite aus ro
    zur borreliose...

    http://www.rheuma-online.de/a-z/b/borreliose.html

    euch alles gute, marie
     
  8. Hoffi

    Hoffi Neues Mitglied

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    Ärztin hat geantwortet

    Hallo Marie,

    Du hast Dich geirrt,Sie hat mir doch geantwortet.Hier meine Frage im Anschluß Ihre Antort.

    Sehr geehrte Frau Dr. Hopf-Seidel,


    zuerst möchte ich ein großes Lob an Sie aussprechen,für Ihre informative Seite.

    Nun zu meinem Anliegen.Ich leide seit vielen Jahren an einer nicht näher definierbaren
    Autoimmunerkrankung in Einbeziehung GelenkschmerzenMuskelzucken-Schmerzen.
    Die Krankheit tritt schubweise auf.Nun ging der letzte Schub Ende Juni zu Ende.
    Anfang August hatte ich plötzlich Schweißausbrüche,ständiges Frieren,Muskelzucken und Schmerzen
    und dachte ist wieder ein neuer Schub.Meine Frau entdeckte bei mir hinten am Bein
    am Wochenende 30/31.7. einen größeren roten Fleck,dem ich anfangs keine Bedeutung schenkte.

    Hier ein paar Bilder:

    http://www.fotos-hochladen.net/view/cimg2028bhqjg8z94d.jpg
    http://www.fotos-hochladen.net/view/cimg2023fqhp1vgdoy.jpg
    http://www.fotos-hochladen.net/view/cimg20293gjyosxcpe.jpg
    http://www.fotos-hochladen.net/view/cimg2037f21vbychui.jpg


    Letzten Donnerstag hatte ich sowieso einen Termin bei meiner behandelnden Neurologin Frau Dr.Jähnichen
    in Dresden [ist in Ihrer Borreliose Ärzteliste ganz oben http://www.dr-hopf-seidel.de/mediapool/87/874128/data/Borreliose-Liste_2011-07.pdf ].Sie meinte sieht aus wie eine Wanderröte und empfahl mir sofort die Einnahme von Antibiotka [Doxy-M] zu beginnen,was ich seit Donnerstagabend auch mache.
    Sie sagte ich solle auf jeden Fall die 20 Schachtel aufbrauchen.Sie schreiben sogar was von 30 Tagen.

    Nun zu meinen Fragen.Ich bin total unsicher,da ich viele andere Bilder einer Wanderröte sah,die sich nicht mit meinem gleichen und ich kann mich auch an keinen Zeckenbiss erinnern.Kann ich Frau Dr.Jähnichen vertrauen,daß Sie die Wanderöte zu 100 Prozent sehen kann?Sie sagte eine Blut/Laboruntersuchung macht erst in ca 6-8 Wochen Sinn.Ich bin nun stark verunsichert,da diese Beschwerden auch ähnlich verlaufen,
    wie bei meiner Erkrankung und Antibiotika wäre in diesem Fall total kontraproduktiv.
    Villeicht haben Sie ein wenig Zeit und können mir diese Verunsicherung nehmern.



    Ich würde mich sehr auf Ihre Antwort freuen

    und danke Ihnen für Ihre Zeit


    mit freundlichen Grüßen
    Jörg Hoffmann



    Sehr geehrter Herr Hoffmann,

    Ihre Anfrage erreichte mich im Urlaub. Aber da Sie so verunsichert sind, möchte ich Ihnen doch anworten.
    Zunächst, Frau Dr. Jähnichen ist natürlich absolut vertrauenswürdig und es ist auch richtig, wenn Sie sagt, dass AK sich erst nach 6-8 Wo ausbilden...aber nur, wenn das Ihr erster Zeckenkontakt war!! Deshalb macht es Sinn, den Immunoblot bestimmen zu lassen (am besten den sog. Bead Blot im IMD Berlin) und dann auch den LTT, um die Borrelienaktivität abzubilden. Warum sollte ein AB kontraproduktiv sein bei einer Autoimmunerkrankung, da kenne ich keine, für die das zutreffen würde. An was leiden Sie denn bzw. wie sicher ist diese andere Erkrankung?

    Ihre Fotos können ein EM darstellen, sicher ist dies bei einer einzelnen Aufnahme aber nie. Man sollte den Verlauf beobachten, ob es größer wird, juckt, brennt o.ä. Da aber die Beschwerden sehr wohl zu einer Frühborreliose passen, würde ich auf jeden Fall die 30 Tage Doxy 400 mg einnehmen und das Labor veranlassen, mit Borreliose ist nicht zu spaßen, v.a. nicht, wenn man an einer Autoimmunkrankheit leidet.

    mit freundlichen Grüßen aus Canada
    Dr.Hopf-Seidel
     
  9. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    ist doch prima, hoffi, schön für dich :top:

    mein hinweis bezieht sich auf den von dir eingefügten link, indem die ärztin schreibt, dass es ihr nicht mehr möglich ist auf anfragen zu antworten, insofern irre ich mich nicht, ist aber auch völlig wurscht, denn wenn sie dir dessen ungeachtet geantwortet hat, ist das doch prima, das freut mich für dich :top:
    ich hätte dir das aber auch geglaubt ohne kopie der schreiben ;-)
    (in der regel darf man private scheiben allerdings nicht veröffentlichen ohne genehmigung, vorsicht ;-))

    alles gute, marie