1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Blutzuckermessung bei Steroidtherapie und nicht insulinpflichertiger Diabetes melli.

Dieses Thema im Forum "Sonstige Medikamente und Schmerztherapie" wurde erstellt von Soschn, 3. Januar 2013.

  1. Soschn

    Soschn Dr. Hinkebein

    Registriert seit:
    22. August 2010
    Beiträge:
    394
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    eine kleine Kreisstadt an einem mittelgroßem Fluß
    Hay zusammen,

    muss mal einfach an die Diabetiker hier fragen, wie ihr das macht. Da ja unter Cortison sich der Zucker erhöht oder bestenfalls komplett queerschießen kann, wie macht ihr das dann mit sem selbst bestimmen des Zuckerwertes?

    Ich erhalte das Medikament Jalra (Vildagliptin) 50 mg, dies erhöht die Empfindlichkeit für das körpereigene Insulin, aber dies Produktion desselben scheint bei mir eh unter den 15 mg Predni einen Hau zu haben. Mein Zucker ist, meist am Nachmittag, sehr schwankend, mal runter und mal rauf. Ich ahbe immer nur gemessen, wenn ich mich nicht "fühlte", aber unter solchen Umständen wäre es ja wohl besser, wenn man hier misst, bevor solch eine kritische Tageszeit kommt, um dann mit dem Essen gegen zu steuern.

    Das Problem an der Sache ist nur: Ich habe nun keine Messstäbchen mehr. Und vom Arzt werden diese nicht verordnet, da ich keinen insulinpflichtigen Diabetes habe. Auch der Hinweis auf die Ausnahmeregelung brachte nichts (in Fällen von Stoffwechselentgleisungen oder bei den Diabetes beeinflussenden Krankheiten können Messstäbchen verordnet werden).
    Im Gegenteil, die Krankenkasse meinte, sie brauchen da vorher eine Bestätigung des Arztes, dass dem so ist und der Arzt (bzw. die Praxisdamen, unter diesem als Anführerin die Exfrau des Arztes) meinte, er/sie brauchen vorher eine Bestätigung der Krankenkasse, dass es diese Ausnahmeregelung gibt. Keine der Stellen will aber ohne die Bestätigung der anderen auch nur ein Wort, egal in welcher Form, schriftlich festhalten.

    Als patient steht man da wieder mal mitten drin und muss zuschauen und sehen wie man zurecht kommt, bei mir eben so, dass ich nicht mehr messen kann diesen Monat - mein Hund musste wegen einer Vergiftung in die Tierklinik, das frisst das "Extrageld" der nächsten 3-4 Monate.

    Muss es echt sein, trotz dieses Förderprogrammes auf Diabetes mellitus, das man als Patient im Sonderfall immer noch dasteht und nicht weiss, wo man sich hinwenden kann?

    Über Hilfe und Rat wäre ich da echt dankbar!

    Herzlichst aus Oberbayern
    Sosch
     
  2. Waldmensch

    Waldmensch Sozialkämpfer

    Registriert seit:
    13. Juni 2007
    Beiträge:
    649
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Sachsen
    Hallo @sosch,
    na da hat sich der Doc aber zickig... der hat nur keine Lust hier etwas zu schreiben für die Kasse. Nun weisst du auch, weshalb die Kassen so einen Überschuss haben. Nichts bezahlen wollen und an allem sparen. Einen Tanzkurs kannst du bekommen, leider nichts was wirklich nötig wäre.

    Wenn alle Stränge reissen, dann hole dir von OneTouch Verio IQ ein Testgerät, dass wird mit 60 Streifen geliefert. Guckst du hier:http://www.onetouchverioiq.de/
    Es ist ein Topgerät und auch exakt.

    Aus eigener, wie auch aus ziemlich leidvoller Erfahrung kann ich dir nur dahingehend raten--> lass die Finger von dem Tablettenzeugs! Damit wirds dir auf Dauer nicht besser gehen. Zudem sind diese Medis welche du bekommst recht neu am Markt und du damit ein Versuchskaninchen. Gerade wer an verschiedenen Erkrankungen leidet, sollte mit Vorsicht neue Medis nehmen. Auch wenn man denkt, dass neu gleich das Beste ist. Ich habe damals auch ein neues Medi bekommen(in der Klinik). Einige Jahre später wurden sie aus dem Verkehr gezogen, da die NWs heftig waren und z.T. auch Krebs verursachten. Da meine Nieren einen Knacks vom süßen Leben haben, hat mich mein Nephrologe dann auf Insulin eingestellt. Dies war auch mein ausdrücklicher Wunsch gewesen. Andere Diabetiker bereiteten mir dazu auch den Weg mit, da auch sie mir den unsinnigen Tablettenkonsum in Frage stellten.
    Seit ich Insulin spritze lebe ich spürbar besser und kann mir mein Leben besser einteilen. Bei meinem Vater ebenso. Mit Tabletten häufig Unterzuckerungen und der BZ machte Berg- und Talfahrt. Nachdem ich ihn überzeugt hatte ist er nun froh. Arbeitet er viel im Garten braucht er wenig bis gar kein Insulin zum Essen und das Basale reicht für den Tag ohne aus den Latschen zu kippen.
    Von daher überlege dir ob es keine Alternative dazu darstellt für dich. Mit den Streifen hättest du dann auch das Problem nicht mehr. Ansonsten wirst du immer mit diesem Doc kämpfen wegen ein paar Streifen im Wert von ~30€! Diabetes ohne Kontrolle ist wie blind Auto fahren.

    Wenn noch Fragen offen sind ... gerne.
    LG
    Waldi