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Blutwerte (IgG4 und andere)!!!

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Niney, 14. Juli 2013.

  1. Niney

    Niney Neues Mitglied

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    Hallo ihr Lieben,
    Ich habe lange nichts geschrieben, denn es ging mir nicht besonders gut. War im März inzwischen auch 5 Wochen in der Reha und wechsele nun auch den Rheumatologen. Aber hier zum eigentlichen Thema:

    Ich habe mein letzten Befund aus der medizinischen Hochschule bekommen und würde mal gerne die Cracks von euch zu Rate ziehen, ob ihnen dazu etwas einfällt. Die Aufklärung seitens der Ärzte lässt nämlich leider zu wünschen übrig und meinen Termin beim neuen Doc hab ich erst im August.

    Medikamente:
    Zur Zeit nur Kortison 5mg, Concor Cor 2x 2,5mg, Pantoprazol 20mg, Dekristol 20.000 IE (davor Vigantoletten)

    Die Basistherapie mit Quensyl habe ich nicht vertragen, ebenso war es auch bei Azathioprin. Aktuell also nur Kortisonmonotherapie.

    Zu den Werten die nicht stimmen/ Norbereiche in Klammern:

    Leukozyten: 15.8 + (4.4- 11.3 Tsd/µl)
    Hämoglobin: 16.5 + (12.0- 16.0 g/dl)
    Hämatokrit: 46.3 + (36- 46 %)
    Neutrophile: 87.2 ++ (42.2 - 75.2 %)
    Lymphozyten: 8.0 - (25-40 %)
    Eosinophile: 0.1 - (2- 4 %)
    Neutrophile absolut: 13.8 + (1.2- 8.0 Tsd/µl)
    Lymphozyten absolut: 1.3 - (1.5- 4 Tsd/µl)
    S-µCRP hochsensitiv: 6.03 + (<3.0)
    S-IgG4: 5.06 + ( 0.08- 1.4 g/l)
    S-Gesamtaktivität CH 50: 164 + ( 90- 150 % d.N.)

    Dazu habe ich noch erfahren, dass ich wohl einen heftigen Vitamin D Mangel habe, leider liegen hierfür die Werte noch nicht vor. Jedoch frage ich mich wie das kommen kann, da ich immer brav Vigantoletten genommen habe und jetzt seit einiger Zeit eben Dekristol.
    Am wenigsten sagt mir dieser IgG4 Wert, der ist bei mir seit 2011 bei der Feststellung meiner Kollagenose erhöht. Der Wert hat sich kaum verändert.

    Aktuell plage ich mich mit phasenweiser Atemnot und Brustschmerzen rum. Jedoch hat sich das seit dem Absetzen der Basis schon deutlich verbessert. Ebenso die Sehstörungen die ich hatte.
    Mein rechtes Bein ist immer noch geschwollen, durch ein MRT hat man eine Thrombose sowie eine Myositis ausgeschlossen. Lediglich epifasziale Flüssigkeit in beiden Beinen war zu sehen. Die Schwellung bleibt ungeklärt.
    Abszesse am Gesäß sind weiterhin vorhanden und sollen evtl. operativ entfernt werden. Ich bin mir jedoch sicher, dass es da einen endokrinologischen Zusammenhang gibt.

    Vllt. fällt einem ja etwas dazu ein, was ich mal bei meinem Doc ansprechen könnte.

    Viele liebe Grüße :)
     
  2. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @Niney

    Gleich vorab: ich fühle mich nicht als Crack und möchte lediglich etwas Allgemeines zu deinen Werten sagen. :vb_cool:

    Dein Blut zeigt eine gewisse entzündliche Aktivität - erkennbar u.a. an gering erhöhten Werten für CRP und CH50 = "gesamthämolytische Aktivität"; die weißen Blutkörperchen inklusive ihrer Unterformen dürften vor Allem wegen des Cortisons erhöht bzw. im Falle der Lymphozyten und Eosinophilen erniedrigt sein, sofern eine (ggf. zusätzliche) Infektion mit großer Wahrscheinlichkeit auszuschließen ist.

    Das IgG4 hat manchmal eine spezielle Bewandtnis; dazu würde ich allerdings mit meinem Rheumatologen das Gespräch suchen, wenn ich du wäre. Mehr dazu per PN, falls erwünscht ;)

    Grüße, Frau Meier
     
  3. Niney

    Niney Neues Mitglied

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    Hallo Frau Meier :)

    Wir hatten schon einmal geschrieben...
    Da bin ich ja schon mal beruhigt, dass es sich bei den Werten scheinbar um einen Prozess durch das Kortison handelt. Soweit ich das selber bei Google herrausfinden konnte, deckt sich das mit deiner Aussage. Ich wollte allerdings sicher gehen, dass ich mir da nicht falsche Informationen eingeholt habe. Mit Cracks meinte ich auch eigentlich nur die erfahrenen Leute hier im Forum. Für mich ist das zwar inzwischen auch nicht mehr alles Neuland und mit einigem kann ich nun auch was anfangen aber es fehlt einfach die jahrelange Erfahrung.

    Natürlich werde ich den IgG4 Wert auch noch mit meiner neuen Rheumatologin besprechen, ich verstehe nur nicht warum man mir den in der medizinischen Hochschule in Hannover nicht weiter erklärt hat. Auf mein Nachfragen hin sagte man mir nur, dass es sich um ein Hyper IgG4-Syndrom handeln könne. Ich mir jedoch darüber erstmal keine Gedanken machen müsse. Ich muss aber auch dazu sagen, dass dort einiges verschusselt wurde und ich wirklich froh bin, wenn ich endlich einen guten Arzt finde, der mich ernster nimmt und mich entsprechend aufklärt.

    Was selbst in Erfahrung bringen konnte, ist:
    Der IgG 4 Wert findet wohl auch Bedeutung bei allergischen Reaktionen bzw. daraus resultierenden fibrotischen Prozessen. Wenn dem so ist, verstehe ich allerdings nicht warum man das nicht weiter abklärt. Mit meiner allergischen Reaktion auf die Basismedikamente kann das nicht zusammen hängen, da ich diesen Wert zuvor auch schon hatte.
    Wenn du mir per PN etwas über diesen IgG4 Wert schreiben könntest, wär das klasse. So habe ich evtl. ein paat mehr Hintergrundinfos, die ich im August beim Doc ansprechen kann.

    LG
     
  4. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @Niney

    PN kommt ;)