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blöde unverträglichkeit

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von puffelhexe, 14. November 2011.

  1. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    huhu und guten morgen,

    ich weiß. ich weiß. bin ja selber schuld, das ich noch ein schmerzmittel allein zu hause ausprobiert habe. aber ich wollte mutig sein. und der schmerzarzt hat mir was besonders verträgliches rausgesucht. nicht über nieren. nicht über leber. für babys und kleinkinder geeignet. sozusagen...

    fazit: freitag abend hab ich eine tablette genommen. EINE

    die ersten 12 stunden war nix. dann atemprobleme. dann übelkeit. dann kopfschmerzen. dann ameisenlaufen am ganzen körper. nun hab ich auch noch lauter bläschen im mund und es juckt überall.

    das hab ich blöde kuh nu davon.

    wenn ich meine 6 mg cortison nehme, wird es vorübergehend besser. also schätze ich diesmal nicht auf nebenwirkung, sondern auf allergie.

    man könnte ja nun, unter anweisung des arztes, mit dem corti hochgehen. ich würds aber gern vermeiden. da ich nächste woche wegen der cortison geschichte zum hormonarzt muß. und da hätt ich natürlich gern die ausgangsdosierung....

    diese ganze unverträglichkeits, allergie und nebenwirkungs problematik hat mir mit meine schwerer osteoporose eingebrockt...

    aaaaaaaah. ich bin so wütend.

    schon seit 30 jahren. kann ich kaum was vertragen. außer cortison und voltaren. und glücklicherweise humira.

    sämtliche basistherapien mußten wegen schlimmster nebenwirkungen abgebrochen werden. schmerzmittelversuche, um das cortison zu reduzieren, haben schon von jeher gescheitert.

    irgendwann war es dann soweit, das meine ärzte sich einfach gesagt haben: gebt ihr so lange cortison und voltaren, wie es gut geht. (was allerdings damit auch irgendwie nicht zu entschuldigen ist.)

    so. dann hatte ich irgendwann eine regelrechte medikamenten phobie entwickelt. hab mich jahrelang nur von heilpraktikern und homöopathen behandeln lassen. davon wurden die schmerzen aber auch nicht besser.

    und nun häng ich hier. schlimmste osteoporose. und totale schmerzmittelunverträglichkeit. außer voltaren.

    und die ärzte kucken einen immer nur an wie ein auto.

    meinen hausarzt sprach in auf die problematik an. neeeeeee. ich denke, das ist keine allergie. das ist mehr so eine sensibilität gegen medikamente. aha. gibt es da nicht mal eine spezielle klinik??? hmm. man muß halt bei ihnen besonders vorsichtig mit der dosierung sein...ja. aber was ist mit der klinik...allergiekliniken? wo die nun sind, weiß ich nicht genau. aber ich glaub ja auch nicht, das sie allergien haben.....

    ein allergologe sagte mir mal, er kann mich nicht austesten, weil ich cortison nehme. na prima.

    der urologe sagte nach dem 10ten antibiotika, das ich nicht vertrug. man muß bloß eins finden, das sie vertragen.

    aha.

    fragen nach stationären aufnahmen wurden bis jetzt geblockt. ich könnte ja im notfall den notdienst anrufen...

    bei mir ist auch das problem, das ich seltsam reagiere. mal nach der ersten pille. mal nach der zweiten. mal nach paar tagen.

    ich sollte mal 10 tage antis nehmen. wegen irgendeiner geschichte. nach 6 tagen plötzlich schwindel, übel, juckreiz. wollt erst keiner glauben, das das am anti lag.

    nach EINEM vaginalzäpfchen hatte ich 5 tage später den ganzen unterleib offen und wund. über wochen.

    und nach einem hub nasenspray hatte ich sofort atembeschwerden, schwindel. übel.......und das hielt 8 wochen an. und in der zeit konnte ich nur weißbrot, bananen und eine sorte äpfel essen. ich konnte nichts mehr ab.

    ich neige also zu regelrechten "immun flashs" oder allergieschocks über wochen.

    so langsam läßt einen das verzweifeln. wirklich diese ganze problematik hat mich mit in diese situation gebracht. schmerzen und osteoporose. und nix kann man nehmen...

    woran kanns bloß liegen? nieren, leber, stoffwechsel, doch allergie vielleicht gegen bestimmte füllstoffe oder sonstwas?

    meinen ärzten scheint das doch alles ziemlich latte zu sein.

    es muß doch irgendwo spezialisten geben für so unverträgliche fälle. in deutschland. usa.schweiz. mir ganz egal.

    oder es muß doch auch noch mehr menschen geben, die todkrank sind, aber keine medikamente vertragen. wo sind die? was geschieht mit denen? läßt man uns einfach hängen?

    ach, nun ist es so furchtbar lang geworden. tut mir leid.

    eine wirklich so langsam tief verzweifelte puffelhexe
     
  2. Bundesliga

    Bundesliga Mitglied

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    Ach Puffelhexe, du tust mir nur einfach sowas von leid!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Es fehlen einen die Worte!
    Sei ganz zart geknuddelt!!!!!!!!!!!!!
    Liebe Grüße Moni
     
  3. Kati

    Kati Bekanntes Mitglied

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    Liebe Puffelhexe, ich habe mal etwas rüberkopiert,
    aus http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?1052781-Behandlung-des-Cortisolmangels-%96-von-Dr.-T.-Hertoghe

    wenn das nicht ok ist, bitte ich darum es zu löschen. Ich hoffe mit Quellenangabe, durfte ich das.
    Hab im Beitrag einen Satz rot gemacht.

    Ich hoffe sehr, auf einen guten Endokrinologen!
    Halte durch Puffel, trink so viel Du kannst und versuch nicht mehr Kortison zu nehmen, weil Du evtl. die Blutwerte verfälscht nächste Woche.

    Kati

    "hier ist noch der Text aus dem Merkblatt von Frau Kajca über die Behandlung des Cortisolmangels:


    Behandlung des Cortisolmangels – von Dr. T. Hertoghe

    Cortisol (oder Hydrocortison) ist ein von den Nebennieren produziertes Hormon. Die Nebennieren sind kleine Drüsen, die sich über den Nieren befinden.

    Cortisolmangel: begünstigt das Auftreten von verschiedenen

    Symptomen und Merkmalen:
    • wenig Belastbarkeit bei Stress, depressive Verstimmung bei Stress, schlechte Laune
    • Angriffslustigkeit, Aggressivität, überschießende Reaktionen in Stresssituationen
    • Müdigkeit in Stresssituationen in der aufrechten Position, erkältungsähnliche Abgeschlagenheit
    • Verdauungsprobleme (Gastroenteritis, Colitis), Gefühl von Übelkeit mit evtl. Appetitlosigkeit spez. bei Stress (führt evtl. zu Gewichtsverlust und schmalem Gesicht)
    • Sucht nach Süßem (führt evtl. zur Bulimie), Verlangen nach Salzigem, Würzigem, Pfeffer
    • Niedriger Blutdruck, verschlechtert bei aufrechter Position
    • Schwindel, Gedanken-abwesend, verwirrt
    • Energiemangel (Hypoglykämie) vergeht, wenn Zucker gegessen wird
    • Allergien, rheumatische Schmerzen, Arthritis
    • Schneller Herzschlag, verstärkt in Stresssituationen oder bei Belastung
    • Unverträglichkeit von Medikamenten, auch bei geringen Dosen
    • bei speziellen, ernsteren Formen: Vermehrung von braunen Pigmentflecken auf der Haut
    • und andere Zeichen eines schlechten Stoffwechsels
    Krankheiten: Besonders entzündliche Erkrankungen: Arthritis, Autoimmunerkrankungen, Infektanfälligkeit (Immunschwäche etc. ...)


    Cortisolüberdosierung: Sie ist zu vermeiden durch Erkennen der:

    Symptome und Zeichen:
    • geschwollenes Gesicht (Mondgesicht, Ballongesicht)
    • Stiernacken
    • Euphorie, Übererregbarkeit, zuviel Enerige, so dass die Schlafenszeit sehr hinausgezögert wird
    Erkrankungen: Osteoporose, dünner werdende Haut, etc.

    Cortisol ist ein lebenswichtiges Hormon. Der totale Mangel an Cortisol lässt den Blutdruck dramatisch sinken und führt, wenn unbehandelt in wenigen Stunden oder Tagen zum Tod!

    Warum wurden Kritik oder kontroverse Meinungen in der allgemeine Presse und sogar bei Ärzten laut? Weil bestimmte Patienten Cortisol oder seine synthetischen Derivaten in exzessiv hohen Dosen erhalten. Und ein bedeutendes Übermaß an Cortisol ist nicht wünschenswert. Ein Übermaß führt zu den oben erwähnten Symptomen und Zeichen (angeschwollenes, ballonartiges Gesicht etc.). Nur wenn diese Zeichen auftreten, kommt es zu einer Entmineralisierung des Knochens (Osteoporose), geschwächte Immunität, dünner werdende Haut und anderen Konsequenzen eines Übermaßes an Cortisol. Mit der korrekten Dosis an Cortisol sollte dies nicht passieren. Aus dem gleichen Grund wie ein Übermaß an Cortisol verhindert werden soll, soll auch ein Cortisolmangel mit seinen gravierenden Einbußen an Lebensqualität und dem gesteigerten Risiko für verschiedene Krankheiten nicht bestehen bleiben.

    Um dies besser zu verstehen, lassen Sie uns den Mangel an Cortisol mit dem Wasserbedarf unseres Körpers vergleichen.

    Wenn Cortisol vollständig in unserem Körper fehlt --> sterben wir in wenigen Stunden oder Tagen.
    Wenn Wasser total in unserem Körper fehlt --> sterben wir in wenigen Tagen

    Ein partieller Cortisolmangel oder Wassermangel unseres Körpers ist ungünstig und verschlechtert die Lebensqualität.

    Wie kann ein Cortisolmangel behandelt werden?
    Vier Methoden bestehen. Sie sind auf der Rückseite des Blattes schematisch erklärt. Methode 1 ist nicht die Lösung. Die zweite Methode, die Folgen zwar mit Medikamenten zu behandeln, mit Substanzen, die dem Körper fremd sind, aber nicht die Ursachen, hilft uns zwar teilweise, führt aber leicht zu Nebenwirkungen. Die vierte Methode, Überdosierung, ist vorbehalten für Notsituationen. Die dritte Methode mit der optimalen Dosis den Cortisolmangel mit Cortisol oder mit einem synthetischen Derivat ähnlicher Struktur auszugleichen, führt fast zur kompletten Verbesserung ohne Nebenwirkungen oder Zeichen einer Überdosierung, solange nicht z. B. das spezielle Limit überschritten wird. In Stress-situationen wird mehr Cortisol benötigt, so dass unter diesen Umständen die Grenze sicher höher liegt.


    Methoden

    Bei Cortisolmangel:

    1. Keine Behandlung
    dann bleiben alle Beschwerden aufgrund des Cortisolmangels bestehen: niedriger Blutdruck, wenig Belastbarkeit bei Stress, Schwindel beim Aufstehen, etc.

    2. Behandlung der Symptome
    mit synthetischen Substanzen
    - Stress --> Beruhigungsmittel
    - Depressionen --> Antidepressiva
    - niedriger Blutdruck --> Kreislaufmittel (wie Effortil,...)
    - Allergie --> Antihistaminika
    - etc.

    --> Da diese Substanzen nicht im Körper vorkommen, bringen sie immer Nebenwirkungen mit sich

    3. Moderate Behandlung der Ursache
    mit niedrigen Dosen natürlichen Cortisols oder eines von seinen synthetischen Derivaten
    z. B.:- Hydrocortison 10 bis 30 mg
    - Prednisolon
    - etc.

    --> die Hauptbeschwerden sind gelindert oder verschwinden ohne Nebenwirkungen

    Ihre Nebennieren werden ihre Funktion in akzeptabler Weise beibehalten

    4. überschießende Behandlung der Ursache
    mit exzessiv hohen Dosen während einer langen Zeit
    - Hydrocortison 100 bis 300 mg
    - Urbason 20 bis 100 mg
    - etc....

    --> Symptome einer Cortisolüberdosierung erscheinen

    Ihre Nebennieren werden ernsthaft unterdrückt. Sie werden keine oder fast keine Hormone ausschütten


    Vergleich:

    1. Durst und Trockenheit bleiben bestehen

    2. Es ist, als ob ein alkoholischer Aperitif einer durstigen Person angeboten wird, um ihren Durst zu löschen

    3. Es ist, als ob man den Durst löscht, indem man mehrere Gläser Wasser trinkt

    4. Es ist, als ob man mit 5 bis 20 Liter Wasser den Durst löscht


    Während der Behandlung:

    In Situationen vermehrten Stresses eines viralen Infekts (blande Erkältung, ist ein vorübergehender Zustand eines ernsten Cortisolmangels), einer Allergie, Asthmaanfällen oder chirurgischen Operationen oder jeder anderen Situation, die den Körper sehr fordert, sollten Sie als Patient so schnell wie möglich die Dosis verdoppeln oder verdreifachen. Sie erhöhen die Dosis des Cortisols (bitte warten Sie keine fünf Stunden) während einem bis drei oder höchstens sieben Tage (aber nicht länger, denn sonst wird das Immunsystem anstatt gestärkt zu werden geschwächt). Mit dieser Methode ahmen Sie die natürliche Funktion ihrer Nebennieren nach und Sie können es vielleicht verhindern, Antibiotika nehmen zu müssen. Wenn Sie zu lange warten bevor Sie die Dosis erhöhen, wird der Antistress- und Anti-Erkältungs-effekt des Cortisols weniger wirksam.

    Anmerkung:

    Bei Operationen sagen Sie immer dem Anästhesisten, dass Sie eine Cortisol -(oder Hydrocortison) Behandlung durchführen und dass Sie die Behandlung aufgrund ärztlicher Verordnung nicht unterbrechen dürfen.
     
  4. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Hallo Puffelhexe,

    ich vertrage zwar noch einige Medikamente, aber entwickle mit der Zeit auch immer mehr Allergien und Unverträglichkeiten unter anderem jetzt auch bei Getränken und Lebensmitteln und Antibiotika, da reagierte ich so krass, dass ich deshalb Anfang des Jahres stationär in der Klinik war. Woran das liegt weiß ich nicht genau, aber ich denke, es hängt auch irgendwie mit meiner Kollagenose zusammen.
     
  5. Sigi

    Sigi Mitglied

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    Guten Morgen Ihr ,

    Puffel,hast Du es mal mit Umweltmedizinern versucht? Guck mal hier:
    http://www.umweltmedizin.org/
    Den Rest müsstest Du bitte googeln,oder Dir Infos schicken lassen.

    Viel Glück
    Sigi
     
  6. anurju

    anurju anurju

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    Liebe Puffelhexe,

    ach Mensch - das ist einfach so schlimm...
    Ich glaube, du solltest wirklich nur noch stationär Medikamente versuchen. Ist zwar richtig blöd, aber so geht es ja auch nicht.
    Ist nur merkwürdig, dass ausgerechnet Voltaren passt - da müsste man doch anhand der Wirkstoffe irgendetwas "Verwandtes" und nicht ganz so magenschädliches finden...
    Hoffenltich hat hier jemand Ahnung von so etwas oder kann dir einen Spezialisten empfehlen - vielleicht einen Pharmakologen, der wirklich die Inhaltstoffe genau analysiert.

    Ich wünsch dir so, dass du bald eine bessere Medikamentation findest - du gehst ja echt durch die Hölle mit dem ganzen Hin und Her...

    Liebe Grüße und ich drück dich - du bist eine echte Kämpferin !!!!
    anurju :)
     
  7. Julia123

    Julia123 rheumatic pixie

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    ...... Mensch Puffel,
    ich weiß gar nicht was ich sagen soll - bin einfach sprachlos.
    Ich bekomme als Schmerzmittel übrigends Relifex (wirkstoff Nabumeton), was nicht sehr oft verschrieben wird. Das erkenne ich daran, dass die Apotheke es eigentlich nie vorrätig hat. Mich macht auch stutzig, dass du Voltaren verträgst. - Damit habe ich nämlich so meine Problemchen .......

    Liebe Grüße
    Julia123
     
  8. Madita

    Madita Giraffenfan

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    Puffel, meine Mama ist auch so ein Patient. Mal reagiert sie sofort, mal dauert es und dann kann es sein das es noch länger dauert. Wo man dann schon jubelt und doch wieder enttäuscht ist. Keiner das so richtig begreift, aber Mama ist und bleibt ein Rätsel. Voltaren kann sie auch nicht vertragen. Sieht sie aus wie Streuselkuchen und kratzt sich ohne Ende.

    Wünsche Dir auch viel Kraft !
     
  9. Fair

    Fair Neues Mitglied

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    Hallo Puffelhexe,

    hast du schonmal untersuchen lassen, ob du genetisch bedingte Störungen des Arzneimittelstoffwechsels hast? Das kann man über eine Untersuchung von Genpolymorphismen herausfinden. Ist eine Kassenleistung und kann von Allergologen veranlasst werden. Macht z.B. das Labor Klein in Martinsried.

    Außerdem würde ich an deiner Stelle mal einen der wenigen kompetenten Umweltmediziner in Deutschland aufsuchen. Das ist Dr. Bartram in Weißenburg.

    LG Fair
     
  10. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    ich danke euch alle für eure hilfe. bin für jeden tip dankbar.

    heut morgen war mein mann mit mir als notfall beim arzt.

    luftnot. hals wurd immer enger. juckreiz. von der untersuchung her konnte er nix feststellen.

    nun mußte ich das cortison erhöhen.

    prima. es ging einfach nicht mehr.

    nun hab ich mir meinen schönen cortison spiegel für den endokrnologen versaut.

    hätt ich diesen mist bloß nie genommen.

    mein gott. was bin ich blöd.
     
  11. Kati

    Kati Bekanntes Mitglied

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    Liebe Puffelhexe,
    wie viel Cortison hast Du denn bekommen?
    Und wie lange sollst Du es nehmen?

    Kati
     
  12. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    ach hallo kati,

    mensch sowas blödes, was???

    ich soll heute 16 mg nehmen. morgen dann 15 mg....dann so weiter, bis ich wieder auf 6 mg bin.

    der arzt hofft, das das reicht...
     
  13. Kati

    Kati Bekanntes Mitglied

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    Liebe Puffelhexe,

    das ist nun wichtiger. Ohne Luft kommst Du auch nicht zum Endokrinologen!!!
    Schreib Dir das genau auf, wie viel Du nimmst, und seit wann.
    Und vielleicht kannst Du auch darauf achten, ob es Dir Schmerz-Stimmungmässig usw. besser geht. Also ob sich etwas ändert.

    Ich denke der Endokrinologe wird wissen, was zu tun ist. Wenn Du merkst, dass die Allergie oder Unverträglichkeit besser wird, dann kannst Du evtl. sogar schneller wieder auf Dein Ausgangs-Corti.
    Denk dran viel, viel zu trinken (nein, ich dachte jetzt nicht an Alkohol!).

    Kati
     
  14. Julia123

    Julia123 rheumatic pixie

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    ich sehe das so wie Kati, meine liebe Puffel ....... du musst jetzt erstmal die Nebenwirkungen von der Schmerzpille in den Griff bekommen und dann wieder an den anderen Baustellen arbeiten .......

    Ich war ja auch schon auf 2mg Corti 'runter und musste dann vorübergehend auf 10 rauf. Ich bin dann im Abstand von5 Tagen jeweils um 1mg runter bis auf 5 und jetzt weiter mit 5-wöchigem Abstand.......


    Alles Liebe
    Julia123
     
  15. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    huhu,

    ich hab nun mal auf den beipackzettel gekuckt vom hydromorphon, welches mir soviel ärger eingebrockt hat.

    ich hab ja immer noch mit benommenheit, ameisenlaufen, hitzegefühl...zu tun. und die einnahme ist eine woche her.

    das cortison hilft etwas gegen das doofe gefühl im hals und die atemnot.

    naja. aber beschreien will ich nix...

    äh. man soll auch noch 14 tage nach einnahme vorsichtig mit bestimmten medis sein. antidepris, muskelkram...

    nun nehm ich ja sowas nicht. aber es sagt doch, das da doch noch ne ganze zeitlang reste von im körper sein müssen.

    weil, ich zweifel ja an meinem verstand. das kann man doch keinem erzählen. mir ist immer noch total belämmert...

    das glaubt mir kein mensch.
     
  16. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

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    hallo,

    von einer tablette, baut sich noch kein spiegel auf und du solltest dir mal die halbwertzeit der tablette ansehn, eventuell nach 12 stunden nur noch die hälfte ...und nach 24 stunden ausgeschieden.

    lass dir das mal in der apotheke erklären.

    daraus resultiert, dass du mit sicherheit keine reste mehr im körper nach einer woche haben kannst.

    die nebenwirkungen aber durchaus schon von einer tablette kommen können, wenn einer so empfindlich reagiert wie du.

    p-s- das hätte dein arzt aber wissen müssen?...

    saurier
     
  17. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    huhu sauri,

    ich find das schön, das du wieder mit mir sprichst.

    muß ich ja mal sagen...

    so. es ist alles so kompliziert bei mir und ich hab mittlerweile noch zusätzlich so richtig einen anner waffel. deshalb bitt ich hier alle um verzeihung, wenn ich manchmal nicht mehr so schalten und walten kann.

    ich sprach grad mit der apotheke. das mittel ist nach 12 stunden wieder raus. weil, normal soll man es ja 2 x am tag nehmen.

    allerdings, so sagte sie, können schlimme nebenwirkungen oder allergiesymthome noch einige zeit anhalten.

    von so einem fall, der über wochen noch anhält, wußte sie nun nichts.

    ich kann aber nur nochmals berichten, ich nahm mal ein nasenspray, von dem hatte ich insgesamt 8 wochen lang theater. das ging nachher soweit, das mein ganzes immunsystem, mein ganzer stoffwechsel durcheinander war. ich konnte dann irgendwann echt nur noch weißbrot, bananen und äpfel vertragen. bis auf cortison und voltaren kein medi, ich konnte kein deo mehr ab, keine zahnpasta....und nach 8 wochen hatte sich das beruhigt.

    die ärzte sind, so denke ich, mittlerweile bei mir, auch an ihre grenzen gestoßen.

    hhm.

    liebe grüße von puffelhexe
     
  18. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    so. nun muß ich nochmal schreiben, was nun aktuell ist.

    ich nerv euch alle. lest es einfach nicht. ich muß es aber einfach mal aufschreiben.

    der hals mit atemnot und engefühl ist etwas besser. ganz nicht. kopfschmerzen, schwindel, benommen, ameisenlaufen, heißes wasser überkippen ist immer noch da...

    ich sollte cortison von 6 mg auf 16 mg erhöhen. und dann jeden tag 1 mg runter. hoffentlich ist das nicht zu schnell. aber meine osteoporose läßt nun 5 tages etappen leider nicht zu. und der arzt sagte, wenn man nur kurz hoch geht und dann gleich wieder runter, braucht der körper nicht so lange ausschleichphasen.

    der bericht von den osteologen besagt, das ich 30 % mehr knochenmasse abbaue, als ein normaler gleichaltriger mensch.

    momentan ist ein beginn mit den neuen medis nicht möglich. wegen meiner allergischen reaktion. momentan würde ich das neue osteo mittel eh nicht vertragen.

    dafür hab ich von der hohen cortison dosis starke magenschmerzen. trotz magenschutz. eigentlich dürfte ich nun mein altbewährtes voltaren dazu nehmen. aber davon wird mir momentan übel und es verstärkt die magenschmerzen.

    also sterb ich grad vor schmerzen. nehm aber nur cortison.

    und alles, weil ich hornvieh nicht auf meerli gehört habe, und dieses schnotter rotz supi dupi äußerst schonende und verträgliche schmerzmittel genommen hab. ambulant. zu hause. okay. bei stationär hätt ich ja nun die gleichen beschwerden im nachhinein.

    ich bin heut morgen stark erkältet aufgewacht. dazu brennende augen.

    vom fencheltee vorhin hab ich kleine bläschen im mund gekriegt. den trink ich sonst tonnenweise.

    ich hab einen richtig schönen allergie "fläsch".

    meine schmerzkur ist beantragt.

    ansonsten bin ich traurig, verzweifelt. das ist noch nicht in der geschlossenen gelandet bin, wundert mich selber.

    außerdem leidet zunehmend meine partnerschaft unter dem ganzen dilemma.

    mein mann steht immer so hilflos vor mir. er MUSS zur arbeit. und ich hock hier und kann eigentlich garnicht alleine bleiben. dann kotzeimer halten. zum notdienst fahren...

    gestern abend und heut früh hab ich ihm garnicht erzählt, wie schlecht es mir geht.

    ich würd ihn gern etwas schützen und entlasten, damit wenigstens mal er kraft tanken kann.

    meine 76 jährige mutter ist auch völligst verzweifelt und macht sich große sorgen.

    mittlerweile weiß ich nicht mehr, welches der nächste schritt ist. ich hab das gefühl, mir glaubt kein arzt, das eine einzige tablette, ein einziger nasenhub wochenlang konsequenzen haben kann. warum um himmels willen, ist das bloß so?

    ich hoffe, das das gut geht mit dem corti. nicht, das die atemnot dann wiederkommt. oder ein rheumaschub. ich muß wieder zurück auf 6 mg. ich brech doch durch. außerdem hoffe ich, das ich bald wieder das voltaren vertrage...

    ach, ich geh wieder ins bett.

    ich bin sowas von demotiviert. das glaubt kein mensch...
     
  19. Sigi

    Sigi Mitglied

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    Guten Morgen Puffelhexe,

    hast Du Dir das mit der Umweltmedizin mal angeguckt und vielleicht da mal angerufen? Ich denke,Du bist ein klassischer Fall dafür,wenn Du gar nichts verträgst , bzw. immer weniger. Die können Dir auf jeden Fall bestimmt helfen. Versuch es einfach,denn,wenn ich das so lese von Dir,kommen Deine "normalen" Ärzte ja nicht mehr weiter.
    Hier hast Du nochmal einen Link,wo Du Dir einen Arzt,bzw. Klinik aussuchen kannst: http://www.dbu-online.de/
    Eine große Klinik ist wohl in Wolfshagen. Fair hat Dir ja sogar auch schon einen Arzt genannt.
    Meiner Mutter geht es übrigen ähnlich wie Dir,dass sie ziemlich empfindlich auf alle möglichen Medikamente reagiert.

    Viel Glück
    Sigi
     
  20. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    geht deine mutter auch zu einem umweltmediziner?

    aber das werde ich machen.

    ich bin ziemlich am ende. und muß eins nach dem andern abgrasen.

    donnerstag geh ich zum endokrinologen.

    dann muß ich noch zum schmerzarzt, ihm von dem dilemma erzählen.

    dann zum hausarzt, damit er ne möglichkeit findet, das ich stationär auf das osteo medikament eingestellt werde.

    dann in die MHH zum neurologen.

    aber das mit dem umweltarzt spreche ich so schnell wie möglich an.

    man ist so kaputt und fertig und krank. manchmal weiß man garnicht, wie man die ganzen ambulanten termine wahrnehmen soll.

    manchmal hab ich kaum die kraft noch irgendwo anzurufen...:o