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bin verzweifelt...

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von janena, 20. Februar 2007.

  1. janena

    janena Registrierter Benutzer

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    halli hallo

    in meiner not wende ich mich mal hierher. ich habe seit wochen starke gelenksschmerzen in der schulter, den leisten, den knien und den großzehengrundgelenken.
    ich habe eine hausärztin, die mich allerdings auf der psycho-ebene abgestellt hat, da ich vor jahren mal in einer psychosom. klinik war.
    ich wache jeden morgen mit wahnsinnigen schmerzen auf, die sich im laufe des tages etwas verbessern, d.h. wenn ich mich bewege.
    mit 12 musste ich schon einmal zum rheumatologen, weil ich mich vor schmerzen nicht mehr bewegen konnte, dies war wohl aber ein rheumatischer schub in folge einer verschleppten grippe.
    nun habe ich heute die blutwerte meiner ärztin bekommen, die meinte: alles in ordnung! eigentlich ja ne schöne nachricht, aber das bestätigt natürlich meine angebliche hypochondrie in ihren augen...ich habe sie gefragt, ob sie ein großes oder kleines blutbild gemacht hat und sie meinte nur: ich hab alle werte, die mir sagen, dass alles in ordnung ist, bei leukos von 5200 muss ich nix anderes sehen...
    ich fragte nur: ja und jetzt? ich habe schmerzen!!! und sie meinte :orthopäde. damit war das gespräch beendet.

    was mache ich nun? die hilft mir nicht. soll ich abwarten? (nicht einfach bei den schmerzen)was soll ein orthopäde? langsam zweifel ich auch an mir selbst und werde wirklich depressiv. ich raff mich jeden tag aufs neue auf, hoffe beim einschlafen morgens ohne schmerzen aufzuwachen...

    meine semesterferien hatte ich mir anders vorgestellt...

    ich wäre wahnsinnig dankbar für einen tipp...bin grad echt am verzweifeln...

    danke und lg
    janena
     
  2. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    liebe janena, herzlich willkommen!

    zuerst...hast du eine kopie deiner laborwerte?
    falls nicht, besorgen, und zukünftig immer eine kopie geben lassen.

    nun kannst du sicher nicht die frage beantworten, welche werte
    gesamt getestet wurden und mit welchem wert....?

    zur feststellung einer rheumatischen erkrankung werden unterschiedliche werte getestet, wie zb der hla-b27, rheumafaktor,
    anti-ccp und andere. dazu kannst du dich im forum schlaulesen.

    wurde bei dir ein erhöhter rheumafaktor + anti-ccp festgestellt,
    ist die diagnose arthritis sicher. unabhängig davon beurteilt ein
    guter arzt seinen patienten nicht nur anhand der laborwerte.

    du solltest zu einem internistischen rheumatologen gehen,
    wir haben hier eine ärzte-liste, vllt. wirst du dort fündig.
    leider dauert es etwas bis man einen termin bekommt, deshalb
    bietet es sich vllt. an, in der zwischenzeit einen anderen ha
    zu konsultieren. übrigens, ein kurzer 2-3 tage-test mit cortison
    zeigt unumstösslich an, ob etwas entzündliches vorliegt.

    alles gute, marie

    http://rheuma-online.de/aerzteliste/liste/

     
  3. Sylvia_cP

    Sylvia_cP Das Froschi

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    Hallo Janena,

    dringende Empfehlung von mir ist den HA zu wechseln. Sieh zu dass du den letzten Laborbefung ausgehändigt bekommst ehe du zu einem anderen Arzt (auch Orthopäden) gehst.
    Meiner Meinung nach gehörst du dringendst von einem Rheumatologen durchgecheckt, dafür sprechen deine morgendlichen Gelenksschmerzen die - wie du schreibst - erst sich im Laufe des Tages bei Bewegung etwas bessern.
    Auch ich habe seronegative cP (seit mehr als 23 Jahren), d.h. im Blut ist wenn überhaupt nur einen erhöhte Blutsenkung feststellbar und sonst ist alles in Ordnung.

    Ich möchte dir jetzt damit keine Angst oder sonst etwas machen, aber du gehörst in kompetetnte Hände und dein Krankheitsbild (Gelenkschmerzen) MUSS baldigst behandelt werden.

    Alles erdenklich Gute für dich.
     
  4. janena

    janena Registrierter Benutzer

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    hallo ihr zwei
    vielen dank für euren schnellen antworten und dafür, dass ihr mir das gefühl gegeben habt, dass ich nicht ganz dämlich bin.

    ich werde mir morgen das blutbild abholen und dann so schnell wie möglich zu einem anderen arzt gehen. ich komme aus münchen, in der liste steht ein arzt. da werd ich auf alle fälle mal anrufen.
    wie gesagt, was sie jetzt getestet hat, weiß ich nicht, das werde ich dann morgen sehen. evtl. geh ich dann gleich damit zu nem anderen arzt, mir ist echt egal wer...hauptsache er hilft...SCHNELL!!!!

    we will see...aber ich bin 23...typisch für das alter wär so eine erkrankung ja nicht oder?

    Also, vielen dank nochmal. hat mir echt geholfen!!
    Lg, janena
     
  5. Sylvia_cP

    Sylvia_cP Das Froschi

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    Hallo Janena,

    toll das du das Thema Arztwechsel so schnell wie eben geht in Angriff nimmst.

    Mit dem Alter hat cP NICHTS zu tun, auch bei mir hat es mit dem 20.Lebensjahr (während meines Studiums) etwa angefangen, selbst Kinder können davon betroffen sein.

    Auch bei mir waren zu Beginn nur die Gelenksschmerzen vorhanden (Hände, Knie) dabei morgens immer sehr schlimm, untertags dann bei Bewegung etwas besser und im Blut war NICHTS zu sehen abgesehen von der erhöhten Blutsenkung.
    Selbst heute ist nach wie vor bei mir selten etwas im Blut sichtbar, aber die cP hat trotz jahrelanger Medis schon ihre Spuren hinterlassen.
    Fakt ist, je eher du eine zielgerechte Behandlung bekommst, desto besser ist deine Prognose, dass auf Dauer keine Gelenke zerstört werden. Ich durfte auch eine Remmision erleben, wo keine Krankheitsaktivität nachweisbar war, weder Schmerzen noch erhöhte Blutsenkung.
    Also es sieht für dich vielleicht gar nicht so schlimm aus, aber fachgerechte Abklärung und Behandlung sind unumgänglich.

    Halte uns auf dem Laufenden insbesondere auch was deinen letzten Laborbefund betrifft.
     
  6. Vampi

    Vampi Kieler Sprotte

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    Hallo janena!

    Ich bin 25 und schlage mich schon mit Rheuma rum seit ich 9 Jahre alt bin.
    Auch ich habe früher auch oft zu hören bekommen, ich würde simulieren (das ist echt hart!), Gott sei Dank hat meine Mutter mir immer geglaubt und sich nicht davon abhalten lassen immer weiter einen Arzt zu suchen, der meine Beschwerden ernst genommen hat.
    Rückwirkend kann ich sagen, dass damals wesentlich mehr Menschen gesagt haben, "Rheuma kannst du garnicht haben - du bist doch noch viel zu jung!".
    Ich selbst habe auch gedacht, dass ich eine Ausnahme wäre...bis ich das erstemal in einer Rheumaklinik war und kleine Kinder mit dicken Gelenken sah, die sich kaum bewegen konnten.
    Das Vorurteil, das Rheuma eine Alterskrankheit ist, hält sich zwar noch hartnäckig, aber ich glaube zu merken, dass sich das verändert...
    Allerdings wird man immer wieder mit sowas konfrontiert. Ich musste vor Kurzem meinen HA wechseln. Als ich ihm erzählte das ich Morbus Bechterew habe, schaute er mich ganz ungläubig an und sagte, so einen jungen Bechti hätte er in seiner ganzen Laufbahn als Arzt (ich schätze ihn auf Mitte 50) noch nicht gesehen.

    Also, was ich eigentlich sagen wollte...du wärst mit 23 Jahren LEIDER kein Einzelfall. :o Lass dich nicht unterkriegen, dir steht eine kompetente ärztliche Betreuung zu und je schneller du eine Diagnose hast, desto eher kann man dich gezielt behandeln, damit es dir schnell wieder besser geht!

    Ich drücke dir die Daumen, dass du bald einen Termin bei dem rhematologen bei dir in der Nähe findest und in der Zwischenzeit einen kompetenteren HA, der dich nicht so schnell abwimmelt!

    Ganz liebe Grüße von Julia
     
  7. KatzeS

    KatzeS Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich möchte auch kurz noch was zum Alter sagen. Mein Rheumatologe meinte sogar, dass besonders Frauen häufig in dem Alter so Anfang 20 Rheuma bekommen. Ich bin jetzt fast 25 und bei mir fing es vor etwa 4 Jahren an. Scheint also keine Seltenheit zu sein. Ich drück dir die Daumen, dass es dir bald besser geht.

    Lg KatzeS
     
  8. janena

    janena Registrierter Benutzer

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    Hallo ihr lieben

    danke für eure rückmeldungen und eure erzählungen. ich wünsche euch erstmal auf diesem weg alles gute und viel kraft für euren weiteren weg.

    wies bei mir weitergeht weiß ich nicht. habe nun das kleine blutbild daheim und ich bin wirklich ein kerngesundes kerlchen laut diesem blatt. mir sagen natürlich diese ganzen zahlen nix, aber scheinbar hab ich keine entzündungswerte im blut (im urin hatte ich die schon) und auch der rheumafaktor ist negativ...was mich nur wundert ist, dass mein dad (der ist heilpraktiker), damals, als ich die beschwerden ja schonmal hatte verschiedene rheumasachen getestet hatte wovon ein wert positiv war.

    naja, auch wenn ihr mich gestern so ermutigt habt, dass ich doch nicht bescheuert bin, ist das einfach gerade das vorherrschende gefühl und ich denke einfach grad darüber nach die zähne zusammenzubeißen und abzuwarten...

    es tut mir leid, dass ich hier so rumschwall. dieses forum sollte wohl eher für die leute ne hilfe sein, die wirklich ein problem haben...

    ich bin ärzte einfach so satt, und finde es so dermaßen peinlich mit schmerzen anzukommen und sich sagen lassen zu müssen, man ist gesund.
    ich mach das nicht noch mal...

    trotzdem euch einen schönen abend
    liebe grüße und alles alles gute
    janena
     
  9. KatzeS

    KatzeS Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich kann dich wirklich verstehen. Ich kam mir anfangs auch blöd vor, weil mein Hausarzt nichts gefunden hat. Trotzdem bin ich immer wieder hin, wenn die Schmerzmittel nichts geholfen haben und alles andere und kam mir dabei auch komisch vor, obwohl er noch nichtmal angedeutet hat, dass er mir nicht glaubt. Die Blutwerte waren auch nicht sehr ergiebig. Ich hab dann auch schon einen Witz gemacht vonwegen: "Sie halten mich bestimmt für verrückt." Aber er meinte, er nimmt die Sache ernst. Schließlich hat er für mich einen Termin beim Rheumatologen klargemacht und dort musste ich einen Fragebogen ausfüllen, es wurden noch mehr Blutwerte abgenommen, geröngt und ein MRT gemacht. Danach hatte ich endlich die Diagnose und ich bin froh, dass ich nicht aufgegeben hab, weil ich mir beim Arzt immer so blöd vorkam.

    Also wenn es nicht besser wird, dann geh wieder hin. Eventuell auch zu einem anderen Arzt. Es muss ja was gefunden werden. Du kannst dich ja nicht ewig damit rumquälen.

    Lg KatzeS
     
  10. sakaki

    sakaki Registrierter Benutzer

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    Hallo Janena!
    ich kann mich nur meinen Vorrednerinnen anschließen! Lass dich nicht runterkriegen. Suche einen guten Internisten/ Rheumatologen und bestehe auf ein großes Blutbild und auch auf die Untersuchung der HLA Werte!!
    Ich bin 32 und qäule mich seit fast 1o Jahren auch mit Gelenksentzündungen rum und da ist ein guter Arzt, der sofort und einfühlsam reagiert und behandelt sehr wichtig!
    Gute Besserung, die Semesterferien gehen ja noch eine Weile, nutze die freie Zeit und konzentirere dich voll auf deine Krankheit und suche dir Hilfe! Es ist schon mal ein großer Schritt, dass du dich hier geöffnet hast und wie du siehst unterstützen und helfen dir hier alle!! Nur Mut!
    Grüße
    sakaki;)
     
  11. krokus

    krokus Neues Mitglied

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    guten abend!

    wenn deine rheumawerte mit getestet wurden und normal waren dann sollten borrelien -elisa, westernblot mit banden und clamydien getestet werden. alle diese haustierchen können super rheumatische beschwerden auslösen und wie schon erwähnt immer die befunde rüberreichen lassen, denn da bekommst du auch hier konkretere hinweise.

    ciao krokus
     
  12. janena

    janena Registrierter Benutzer

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    halli hallo
    nun wollt ich mich doch nochmal melden, da ihr mich ja ziemlich ermuntert habt weiter zu suchen...war heute bei einer ärztin, der ich alles erzählt habe, auch dass ich mir wünsche, dass das ganze von einer seite aus gelenkt wird, sprich, ich nicht auf eigene faust hier und dorthin watschel sondern sie mir sagt wohin ich gehen soll...
    sie hat nun blut abgenommen und lässt glaub ich ziemlich viele werte abchecken...dann hat sie mich erstmal zum orthopäden überwiesen...
    sie meinte: und wenn da jetzt erstmal nix rauskommt, dann müssen wir weitersuchen...das tat sehr gut, dass sie mich dann nicht im regen stehen lässt.

    so, nun gehts dann hoffentlich voran. mittlerweile hab ich schmerzen in den händen ein gelenk am mittelfinger ist ziemlich geschwollen...

    wollt mich nochmal bedanken, dass ihr mich so angespornt habt, auch wenn ich etwas länger gebraucht hab...bin ein trotzkopf:)

    alles liebe
    janena
     
  13. berlinchen

    berlinchen Aktives Mitglied

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    hallo janena,

    erstmal schwallst du nicht rum und du hast ein problem,das du verständlicher weise gelöst haben willst!!!

    auch ich kann dir nur empfehlen weiter zu ärzten zu gehen...leider dauert es oft lange bis man seine arzt gefunden hat, der einem glaubt und mit dem man zurecht kommt....bei mir hat das ganze mit 21 jahren so richtig angefangen...

    ich bin in münchen aufgewachsen und habe während der heimaturlaube auch dort versucht ärzte zufinden die mir helfen können..
    ich weiß jetzt nicht welcher arzt in münchen in der liste aufgeführt ist...zum glück gibt es in münchen ja einige...auch in krankenhäusern gibt es rheuma-ambulanzen...

    orthopäden konnten mir bis jetzt weniger weiterhelfen...da bekam ich wenigsten krankengymnastik verordnet und schmerztabl...schon mal besser als nix...
    an die sprüche sie sind ja noch viel zu jung um schmerzen zuhaben oder bekommen sie doch erstmal kinder usw alles rein psychisch....daran gewöhnt man sich mit der zeit...und besucht diese ärzte nur einmal....

    den tip mit alle laborwerte immer in kopie geben zulassen hast du ja schon bekommen...die praxis muß dir die kopie ausstellen und sogar kostenlos wenn du den arzt nennen kannst für wenn der laborbefund ist....ich bezahle die 15 cen pro kopie gerne....
    ich schreibe mir vor jedem arztbesuch auf dem pc immer eine liste,wie und wo und seit wann mir was und welches gelenk weh tut...ob ich schlecht schlafe, ob ich sehr müde bin...usw..notiere mir alle fragen...mit diesem zettel bewaffnet gehe ich zu neuen oder auch meinen behandelnden ärzten..durch die schlechten erfahrungen rede ich nicht sehr gerne mit ärzten und bis ich ein vertrauensverhältnis aufbaue dauert es monate..... aber so kann nix vergessen werden und oft heften die ärzte den zettel auch in die akte an...geht so für beideseiten schneller und ich bin alles losgeworden und der arzt muß nicht lange mitschreiben...

    ich habe seit 2003 eine diagnose...das mich trotzdem ein arzt schon mal nicht ernstnimmt, ist leider so....sind halt auch nur menschen...;) und im laufe der zeit kommen halt viele symptome und folgeerkrankungen zusammen,die nicht jeder richtig einordnen kann...

    ich wünsche dir viel erfolg udn nicht aufgeben!
    lg
    bine
     
  14. janena

    janena Registrierter Benutzer

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    Hallo Bine

    vielen Dank. Ich glaub da war sehr viel drin, was ich mir merken und evtl. auch machen werde.
    Das mit dem aufschreiben hatte mir meine Therapeutin auch gesagt, aber in dem Zusammenhang, dass ich aufschreiben soll, wann ich Schmerzen hab und wie es mir in diesem Moment psychisch geht...da wusst ich schon wieder worauf sie hinaus will und habs gleich bleiben lassen.
    Aber wie du das beschreibst klingt es logisch und ich werde das mal ausprobieren, gerade weil es wirklich jeden Tag anders ist und ich jedesmal aus der Praxis gehe und denke: ups...das wäre auch noch wichtig gewesen.

    Oh man, ich bin grad echt gefrustet. Da geht es einen Tag gut und ich denk: jetzt hört das alles auf und am nächsten Tag tut wieder irgendwas anderes weh.

    Ich habe noch eine Frage. Es ist bei mir so, dass ich nicht nur diese Gelenkschmerzen habe, sondern auch dauernd muskelkaterartige Schmerzen an Armen, Beinen und Brustkorb. Zusätzlich habe ich Tage, an denen ich von morgens bis abends mit Dauerübelkeit zu kämpfen habe und mich echt so Grippekrank fühle...also körperlich total fertig. Das kann am nächsten Tag weg sein, aber eben auch am darauffolgenden Tag wieder da... kann das auch mit Gelenksachen zusammenhängen...

    Mensch, fühl mich grad echt wie ein körperliches Wrack...und dann krieg ich auch teilweise so Panik, was das alles sein kann...

    *jammerjammer*

    Würdest du denn jetzt sagen, dass du trotz Krankheit und Diagnose ein "normales" Leben führst oder setzt dich das vollkommen außer Gefecht? Und wie kann es sein, dass man trotz Diagnose nicht ernstgenommen wird?
    Den Ärztewust in München kennst du also...daher hoff ich auf die neue Ärztin, weil ich nicht auf gut Glück irgendwohin will...Hast du mittlerweile feste Ärzte oder kommt immer was dazu und man muss immer zu neuen Ärzten?

    Fragen über Fragen, danke auf jeden Fall für viele Tipps...

    Ich wünsch dir alles Gute!!!

    Janena
     
  15. KatzeS

    KatzeS Neues Mitglied

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    Hallo!

    Also diese Muskelkater-Schmerzen sind höchstwahrscheinlich Versoannungen, die durch eine unbewusste Schonhaltung oder Entzündungen kommen. Das grippeartige Gefühl kann auch mit der Krankheit zusammenhängen. Viele haben bei Schüben auch Fieber.
    Ob du ein ganz normales Leben mit der Krankheit haben wirst, wird sich wahrscheinlich erst mit der Zeit zeigen. Ich habe nicht extreme Einschränkungen, es geht mir verhältnismäßig gut, aber so wie früher ist es nicht. Das ist aber bei jedem anders. Manche sind leider sehr eingeschränkt, andere haben mitunter fast gar keine Probleme.
    Warum die Krankheit trotz Diagnose bei manchen Ärzten etc. nicht anerkannt wird, ist wohl mit Logik nicht zu begreifen.

    Lg KatzeS
     
  16. zecke73

    zecke73 Neues Mitglied

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    hallo janena,

    das kommt mir alles sehr bekannt vor. Trotz positiver Borrelienserologie versuchen mich viele Ärzte in die Ecke der eingebildeten Kranken zu stecken, nur weil sie der Meinung sind das man gesund zu sein hat wenn man einmal behandelt wurde. Diese Praxen habe ich dann auch nur einmal betreten.
    Teilweise habe ich auch das Gefühl bei meinem Hausarzt. Ich kann dir auch nur raten dir einen anderen Hausarzt zu besorgen damit dir entlich vernünftig weiter geholfen wird.

    Wünsche dir alles Gute

    Simone
     
  17. elbereth

    elbereth Neues Mitglied

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    Hallöchen,

    habe mal eine Zeit lang eine Art Schmerztagebuch geführt. War übrigens auch ein Tip von div. R/O-lern.
    Dort habe ich vermerkt welches Gelenk mir wann weh tat, wie lange die Morgensteifigkeit anhielt, ob andere Begleiterscheinungen wie z.B. Müdigkeit, Übelkeit, etc.
    auftraten und auch Besonderheiten wie Stressituationen, Wetterfühligkeit, Ernährung,
    Menstruationsbeschwerden und was es sonst noch so gibt. Zusätzlich habe ich täglich die Medikamente mit jew. Dosierung notiert. Nicht jeder Tag verläuft gleich. Manchmal komme ich ohne Schmerzmittel aus, ein anderes Mal brauche ich die Maximaldosis.
    Das hat mir weitergeholfen gewisse Zusammenhänge zu verstehen und ggf. Abhilfe zu schaffen.
    Außerdem habe ich dieses "Tagebuch" zum Termin mit dem Rheumatologen mitgenommen, sodaß er evtl.
    Rückschlüsse aus den letzten Wochen ziehen und (nach Laborkontrolle) entsprechend reagieren konnte.
    Mir hat's was gebracht, vielleicht wäre das noch 'ne Idee für Deinen nächsten Arztbesuch.

    Gruß

    Elbereth