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Bin nur noch am heulen!!!

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Regina, 27. Januar 2004.

  1. Regina

    Regina Neues Mitglied

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    Hallo!!!

    Ich wurde von meinem Rheumatologen nach Erlangen ins Krankenhaus in die Rheumaambulanz geschickt, wegen meinem linken Knie . Ich habe furchtbare Schmerzen
    und das bestimmt schon mindestens 1 Jahr lang.Es wurde auch schon ein paar mal punktiert, aber das hat nicht viel gebracht. Ich bin also hingegangen, da eventuell eine
    Synovektomie (Knochenhautentfernung) gemacht werden soll.Die sollten das entscheiden oder ob es noch eine andere Möglichkeit gibt.
    Man hat das Knie noch einmal geröngt und da wurde mir gesagt das es schon kaputt ist.
    Da war ich fertig. Mit dem hatte ich gar nicht gerechnet. Sie meinten wir könnten es aber trotzdem noch probieren mit der Synovektomie, vielleicht bringt es mir auch etwas. Der Arzt meinte wir sollten alle möglichkeiten vor einem neuen Kniegelenk probieren! Ich habe mich also dazu entschlossen. Wenn ich daran denke das ich erst 39 Jahre alt bin und dann
    eventuell schon ein neues Kniegelenk ,da wird mir ganz schlecht. Ich mußte es mir von der Seele schreiben da ich nur noch am heulen bin.
    Bei der Synovektomie sagt man mir:" Ich müsste 6 bis 7 Tage im Kankenhaus bleiben und anschließend 3 Wochen mit Gehhilfen.
    Wer hat das schon mal bekommen und wie lange hat es bei euch gedauert, bis es wieder voll belastbar war? Ich habe auch gehört es soll recht schmerzhaft sein!

    Es grüßt euch alle
    Regina
     
  2. Inga

    Inga Neues Mitglied

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  3. Lissy_Lausi

    Lissy_Lausi Neues Mitglied

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    Hallo Regina,

    also ich hab vor Jahren schon mal eine Synvektomie bekommen. Linkes Knie. Dies war eine offene. Sprich auf beiden Seiten des Knies eine Narbe.
    Nach der Op, wurde ich dann auf so eine Beugemaschine gebracht (Frag mich nicht wie das Ding heißt).
    Jedenfalls ca. 3-4 Wochen ging ich an Gehhilfen. Mit Nullbelastung.

    Mittlerweile weiß ich das es auch eine Arthroskopie gibt. Und dies noch besser ist.

    Mein Knie war schon ungefähr seid 7-8 Jahre nicht´mehr geschwollen.

    Ich drücke dir alle Daumen. UNd wünsche VIEL GLÜCK...;)

    Gruß
    Lissy
     
  4. gisela

    gisela kleine Käsemaus

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    Hallo Regina,
    ich kann Dir leider über eine Synovektomie nichts sagen, aber lass Dich von mir erstmal lieb umärmeln.

    Ich kann mir sehr gut vorstellen, das das für Dich jetzt erstmal ein Schock ist. Mach am Besten einen Schritt nach dem anderen. Schau erstmal was bei der OP herraus kommt. Vielleicht gibt das Knie danach wieder Ruhe. Die Möglichkeit besteht doch auch.

    Liebe Grüße und ich drücke die Daumen
    gisela
     
  5. eli

    eli Neues Mitglied

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    Hallo Regina, bei mir wurde während einer Athroskopie die gesamte Schleimhaut aus dem Knie entfernt, weil es damit total zugeschwollen war und ich wochenlang irre Schmerzen hatte... Gemerkt habe ich nichts davon - bekam örtliche Betäubung und eine l.m.a.A-Tablette. Ich war insgesamt sechs Tage im Krankenhaus, musste dann - ich weiß es nicht mehr genau - etwa zwei oder drei Wochen mit Krücken gehen.
    Den Eingriff sollte ich allerdings machen lassen, weil das Kernspin ergeben hatte, ein Meniskus sei ab-, der andere angerissen. Bei der Athroskopie hat sich dann herausgestellt, dass außer der Schleimhaut im Gelenk alles ok war. Drücke Dir die Daumen, dass Deine Diagnose von wg. zu spät auch nicht stimmt!!!! Schöne Grüße, Eli
     
  6. JoyTRex

    JoyTRex Neues Mitglied

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    Knie

    Hallo Regina,

    ich kann diech gut verstehen. Ich bin 32 und habe im letzten jahr ein neues Knie bekommen.
    Vorher habe ich natürlich noch alles mögliche probiert auch Synovektomien (mehrere) und Cortisonspritzen usw. um das künstliche Gelenk so lang wie möglich rauszuzögern. Leider war bei mir alles vergeblich, denn auch mein Knie war total kaputt.
    So musste ich mich also doch für das künstliche Gelenk entscheiden. Ich hatte natürlich auch Bedenken. Denn jeder sagte ich wäre noch zu jung. Aber ich dachte und denke es noch immer, was solls, was nützt es mir wenn ich es noch Jahre rauszögere und mich weiter quäle. Wer weiss welches Gelenk dann kaputt ist. Ich mein ich will jetzt leben. Die Op ist glücklicherweise super gut gelaufen. ich bin jetzt völlig schmerzfrei und kann auch wieder längere Strecken laufen. Für mich war es die richtige Entscheidung.
    Die vorherigen OP's bzw. Eingriffe haben von 4 Wochen bis max. 1 Jahr angehalten.

    Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen.

    gruss Joy
     
  7. merre

    merre Aktives Mitglied

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    Hallo Regina

    Also Probleme mit dem linken Knie und wie es sich anhört eine fortschreitende Gelenkzerstörung. Es gibt bisher wenig Behandlungsmöglichkeiten, die einen langanhaltenen Erfolg, sprich Besserung bringen.In etwa 10 Jahren sagt man sind fortgeschrittene Behandlungstechniken machber? Momentan im Gespräch ist dabei vor einer Gelenk-OP diese Abrasionstechnik.
    Lies mal unter nachstehendem Link nach, sind viele Fragen und Anworten von Medizinern zu ähnlichen Problemen. Also:
    "http://www.netdoktor.de/frage_antwort/ArchiveIndex.asp?QID=101988&CID=77&antal=30"

    Zur Problematik der Abrasionstechnik kannst Du unter
    "http://www.feine-adressen.de/download/mednews.pdf"
    nachlesen. Hierbei geht es allerdings um eine umstrittene Methode, die aber verschiedenen Kliniken praktizieren. Mit dieser Methode soll das Gelenk wieder "aufgebaut" werden können, hauptsächlich die Knorpelmasse. Mußt halt mal schauen. Im Arthroseforum kannst Du auch von Betroffenen zu diesem Thema nachlesen. Wäre dann:
    "http://www.deutsches-arthrose-forum.de/contents/deutsches-arthrose-forum/data/501-3800-Abrasionsarthroplastik-1.html"
    Führend soll wohl bei den ganzen Problemen die Alpha-Klinik sein. Unter :
    "http://www.alphaklinik.de/newsletter_02.pdf" zu finden.
    Gute Besserung "merre"
     
    #7 28. Januar 2004
    Zuletzt bearbeitet: 28. Januar 2004