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Bin neu hier :-)

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von bullymaus, 24. September 2003.

  1. bullymaus

    bullymaus Guest

    Hallo ihr lieben,

    bin zufällig gestern abend spät auf diese Seite gestoßen. Habe sofort nach der ersten Stunde gemerkt, das es süchtig macht eure Beiträge zu lesen, denn ich konnte mich garnicht losreißen.

    Möchte mich kurz vorstellen. Bin 21 Jahre alt, gelernte Tierarzthelferin, bin auch noch im Beruf,weißallerdings im Moment nicht, ob das noch lange gut geht, denn ich habe zunehmend immer stärkere Probleme im Job. Bei mir ist vor etwas über zwei Jahren Weichteil bzw. Gelenkrheuma festgestellt worden, rein zufällig eigentlich, denn ich klagte schon längere Zeit über starke Schmerzen im linken Handgelenk und eine Sehnenscheidenentzündung war es nun definitiv nicht. Inzwischen habe ich zusätzlich noch Probleme mit dem linken Fußgelenk-Knöchel- und meine Rücken meldet sich auch immer häufiger. Mein Rheumatologe versucht nun seit einiger Zeit mich Medikamentös einzustellen....bis jetzt leider noch nicht so erfolgreich.

    Ich denke mein Job ist nicht wirklich geeignet, wenn man Rheuma hat, denn stundenlanges stehen, schweres heben und festhalten der Tiere sind nicht gerade Gelenkschonend. Denke bereits über eine Umschulung nach. Vielleicht habt ihr ja ein paar Tips.

    Viel schlimmer finde ich allerdings das psychische Leiden, was man mit sich trägt, wenn man doch vorher alles machen konnte und keinerlei Probleme hat und auf einmal merkt, daß der Körper nicht mehr mitspielt. Meine Freunde fragen mich immer was mit mir los ist...bin ich doch noch vor zwei Jahren auf jede Party gerannt und habe mitgefeiert, so versuche ich heute mich zu drücken, denn es ist für mich irgendwie sehr anstrengend.
    Ich werde schnell müde und fühle mich schlapp, dann kommen wieder die typischen Sprüche....du bist doch noch so jung....und... wie, du hast rheuma ?....

    Naja, jetzt hab ich euch erstma genug von mir erzählt, ihr kennt das sicherlich alle selber :)

    Viele Liebe Grüße,

    eure

    Bullymaus.
     
  2. Karina 0815

    Karina 0815 Guest

    Hallo Bullymaus,
    sei herzlich gegrüßt hier bei R-O.Bin auch erst seit ein paar Monaten hier dabei
    und es macht mich auch süchtig.
    Was ich hier vor allem schätze ist, daß man sämtliche Informationen und Erfahrungen
    mitgeteilt bekommt, die man sonst nie erfahren würde (die meisten Ärzte haben
    ja gar keine Zeit mehr dafür).
    Vor allem aber, kann dich hier jeder verstehen. Du kannst sämtliche Probleme
    loswerden, die du sonst in deinem Freundeskreis oder auch Familie wahrscheinlich
    nie erzählen würdest, da deine 'gesunden' Freunde einfach nicht verstehen
    können was mit Dir passiert (ist aber auch normal, denke ich).

    Kann dein psychisches Leiden total nachvollziehen. Mir geht's auch immer so,
    daß wenn ich mal auf ner Party bin, ist das erste was ich mache, mir eine
    bequeme Sitzgelegenheit suchen (es gibt nichts schlimmeres wie Bierbänke oder
    an der Theke STEHEN. Und immer diese Kommentare, wie: Du bist doch noch so jung
    (was übersetzt heißt: stell Dich doch nicht so an, Rheuma bekommt man doch erst,
    wenn man alt ist)
    Und was auch noch irgendwie verhext ist, daß man manchmal zu nichts mehr fähig
    ist und an anderen Tagen wieder gut drauf (ohne Schmerzen). Deshalb wirkt man
    wahrscheinlich unglaubwürdig. Und dann auch noch die ganzen Medikamente,
    die zwar bei den Gelenkschmerzen helfen, aber dafür ist man an manchen Tagen
    launisch, hat Kopfweh, ist unkonzentriert usw.usw.usw.
    Mittlerweile habe ich mir angewöhnt, nicht mehr darüber zu sprechen, außer mit
    Gleichgesinnten oder mit meinem Freund, der auch sehr verständnisvoll ist.
    Sogar meine Familie interresiert sich nur wenig für meine Krankheit, die lachen
    mich sogar aus (sie machen ja nur Spaß, z.B. Ha Ha und wann wirst du den
    Behindertenausweis bekommen, also ich kann darüber nicht lachen !!)
    - das schmerzt schon - aber mittlerweile steh ich da drüber.

    P.S. ich bin 34 Jahre alt, keine Kinder, Krankheit: Psoriasis-Arthritis und habe
    einen guten Job im Büro.

    Du kannst von Glück sagen, daß dein Arzt relativ schnell auf Rheuma gekommen
    ist, bei mir fings auch so mit 20 Jahren an, allerdings erst ca. 13 Jahre später kam
    zufällig ein neuer Arzt drauf, daß ich Pso-Arthritis haben könnte.
     
  3. Tibia

    Tibia Mitglied

    Registriert seit:
    3. September 2003
    Beiträge:
    946
    Zustimmungen:
    0
    Hallo bulliymaus,

    ein herzliches Willkommen bei RO. Stimmt, RO macht süchtig. Bei mir hab ich schon die ersten Anzeichen entdeckt.:D

    Stell mich auch mal kurz vor: Bin 37, verheiratet und seit 1986 an Wegnersche Granulomatose (entzündliche Gefässerkrankung) erkrankt. Wie du siehst, war ich auch noch sehr jung, als die Krankheit ausbrach.
    Ich arbeite auch nur noch 1 - 3 Stunden am Tag. Je nachdem, wie es mir geht. Es ist ein ständiges auf und ab. Ebenso ist das mit der Psyche.
    Tja, so ist das. Muss man halt mit leben, auch wenns manchmal schwer fällt.

    Ich wünsche dir, das du bald medikamentös richtig eingestellt wirst und es Dir dann besser geht.

    Kopf hoch, es kommen auch wieder bessere Tage. Das wünsch ich dir von Herzen

    Lieben Gruss

    Tibia
     

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  4. bullymaus

    bullymaus Guest

    Danke

    Danke, es stimmt schon mit diesem ständigen auf und ab...manchmal verstehe ich es nicht...heute geht es mir ganz gut, aber noch gestern abend wollte ich noch, ich wäre nicht auf dieser Welt.
    Meinen Partner habe ich ganz schön mitruntergezogen. Meine Familie interessiert sich nicht wirklich für meine Krankheit und mein Partner hat auch keine Lust mehr mich ständig aufzubauen...obwohl ich es gerade jetzt in dieser schweren Phase ganz besonders brauche. Ständig werde ich nur fertig gemacht, weil ich alles verbocke. Ich kann mich manchmal nicht richtig konzentrieren und vergesse ab und zu Kleinigkeiten.

    Er hat allerdings die Nase voll davon und bringt mich seiner Art und Weise mir gegenüber nicht gerade aus dem tiefen Loch raus. Es ist zwar sehr schade, wenn eine Beziehung wegen einer Krankheit scheitert, aber ich denke, wenn man es früh genug erkennt, das der Partner mit dem man zusammen ist, sich so verhält, dann ist es wohl besser wenn man sich trennt.

    Ich glaube für mein eigenes Selbstbewußtsein ist es wohl besser.
     
  5. Karina 0815

    Karina 0815 Guest

    Hallo Bullymaus,

    Du bist noch sehr jung und wahrscheinlich dein Partner auch.
    Ich denke, daß er einfach nicht weiß, wie er damit umgehen
    soll. Wenn man etwas älter wird (so wie ich), lernt man daß
    vieles wichtige eigentlich unwichtig ist, und das unwichtige bzw.
    selbstverständliche (nämlich Gesundheit) wird plötzlich wichtig.

    Ich muß gestehen, als ich von meiner Krankheit vor 7 Monaten
    erfahren habe, mußte ich erst mal meine Gedanken ordnen,
    bevor ich etwas erzählt habe.
    Dann habe ich mich mit meinem Freund zusammengesetzt und
    ihm erst einmal genau erklärt woher die Krankheit kommen kann,
    wie lange sie dauert, welche Medikamente man nehmen kann,
    und vor allem, daß die Krankheit im Normalfall nur schubweise
    auftritt, d.h. man hat schlechte und gute Tage.
    Außerdem habe ich ihn deutlich gefragt, ob er damit ein Problem
    haben würde. Und falls dies der Fall sein sollte, möge er es mir
    doch bitte sagen - es wäre mir lieber, wenn er ehrlich zu mir wäre.
    Und glaub mir, es viel mir nicht leicht, das mit ihm zu besprechen.
    Daraufhin hat er mich ganz doll in den Arm genommen und gemeint,
    daß ich auch immer zu ihm gehalten habe, und er würde mich
    nicht im Stich lassen. Allerdings sind wir bereits 6 Jahre zusammen,
    haben ein Haus gebaut usw. Das schweißt natürlich auch zusammen.
    Außerdem muß ich noch dazu sagen, daß ich an schlechten Tagen
    gleich sage, daß es mir schlecht geht, und somit weiß er, daß
    er mich besser in Frieden läßt.

    Ich denke, daß es immer wichtig ist, daß du wirklich sagst,
    was du willst oder wie es dir geht. Z.B. wenns dir schlecht geht,
    dann steh einfach dazu und versuch nicht zu vertuschen, somit
    weiß deine Umgebung dann auch Bescheid und nimmt (vielleicht)
    Rücksicht auf Dich.

    Ich weiß, daß dies nicht einfach ist, aber sei einfach ehrlich zu Dir
    und den anderen.
    Dein Freund wird dich vielleicht verstehen. Und wenn nicht,
    dann ist er es nicht wert !!!!!

    Laß den Kopf nicht so hängen !! Wir alle können dir nachfühlen,
    und wenn Du jemanden zum Reden brauchst, dann wende
    dich einfach an uns - hier hast du immer Zuhörer

    P.S. Die Probleme mit der Konzentration hatte bzw. habe ich auch,
    was aber denke ich damit zu tun hat, daß ich die Nachricht über
    das Rheuma erst mal im Kopf verarbeiten mußte bzw. immer noch muß.
     
  6. Lexy

    Lexy Neues Mitglied

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    Hallo bullymaus !


    Ich heiß Lexy und bin 19 Jahre , das mit deinem Beruf kann ich gut verstehen ich mußte meine Lehrstelle als Verkäuferin kündigen weil es mir zu anstrengend war. Ich hab in einem Handyladen gearbeitet und mußte auch den ganzen Tag stehen . Dazu kam noch der lange Tag im allgemeinen ich mußt 8 Uhr zur Arbeit fahren und kam 8 Uhr abends heim . Anfangs war das Geschäft in einer anderen Stadt da hatte ich bessere Arbeitszeiten da war das alles noch kein Problem . Ich hatte auch anfangs (nur ) juckende Hautausschläge am ganzen Körper ,naja die waren eigentl.schon schlimm genug aber mit Cortison ganz gut zu behandeln . Auch wenn das nicht sofort anschlug ich war oft krankgeschrieben weil es mir auch allgeimen trotz Cortison immer schlechter ging . Im Mai diesen Jahres brach ich dann schließlich die Lehre ab, weil ich total viel in der Berufsschule versäumt hatte . Im Moment ist der Hautausschlag weg aber ich habe ständig Gelenkschmerzen . Die Ärzte wissen bis jetz (fast 3 j.) noch nicht was ich nun für eine Krankheit habe . Ich hoffe sie finden es bald heraus .
    Rheuma online hat mir auf jedenfall sehr geholfen , die Leute hier sind alle super nett u.verständnissvoll .

    Naja soviel erstmal von mir MFG Lexy:)
     
  7. Robert

    Robert R-O-süchtiger Freßbär ...

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    Herzlich Willkommen

    Hallo Bullymaus,

    herzlich Willkommen hier bei R-O ... ich drück Dir die Daumen, daß Dur hier die Antworten findest, die Du brauchst!

    Ich selber bin 35 und habe eine cP ...

    Süchtig nach R-O bin ich mit Sicherheit, auch wenn es einzelne gibt, die die Suchtgefahr hier verneinen :D

    Alles Liebe und Gute,

    Robert
     
  8. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Bullymaus,

    schön, dass Du zu uns gefunden hast! Ich bin sicher, dass Du hier wieder "aufgepäppelt" wirst. Die Probleme, die Du hast, kennen die meisten von uns leider auch.

    Zu Deinen derzeitigen Schwierigkeiten in der Partnerschaft kann ich Dir nur sagen, dass Deine Gedanken in die richtige Richtung gehen. Zweifelsohne ist es nicht leicht, mit einem chronisch kranken Menschen ein gemeinsames Leben zu gestalten - vor allem, wenn beide Partner noch jung sind. Das soll jetzt keineswegs abwertend klingen, aber es ist einfach nur natürlich, dass man in jungen Jahren üblicherweise noch gaaaaaanz weit weg von jeglichen körperlichen Einschränkungen ist. Man denkt in die Zukunft und verfolgt Träume, was natürlich auch total normal ist. Kaum einer bis 25 denkt ernsthaft daran, dass wegen eines schweren Unfalls, einer chronischen Erkrankung oder gar wegen Krebs plötzlich alles ganz anders sein kann. So jedenfalls ging es mir.

    Wir alle haben uns aufgrund der Krankheit verändert, wobei es dabei auch einige positive Aspekte gibt. Nein, nein, ich meine jetzt nicht den sog. "Krankheitsgewinn", sondern vor allem die große Chance, andere Dinge genießen zu lernen. Davon können dann auch der Partner und der Freundeskreis profitieren. Das ist aber eine Entwicklung, die Zeit braucht. Und wie wir ja alle wissen, ist Zeit inzwischen Mangelware.

    Du hast einen hochinteressanten Beruf. Ich verstehe aber auch, dass er Dir zunehmend arg schwer fällt. Gerade gestern hatte unsere Hündin eine kleine OP und wurde dazu kurz narkotisiert. So ein lebloses 30-Kg-Bündel auf den Behandlungstisch und wieder herunter zu hiefen, ist tatsächlich nix für rheumatische Gelenke.

    Einen Tipp zur Umschulung kann ich Dir leider kaum geben, da ich 1. aus einer völlig anderen Richtung komme und 2. auch schon seit ca. 4 Jahren nimmer regelmäßig berufstätig sein kann. Eine Idee wäre höchstens, in Richtung Arzthelferin zumzuschulen. Da wärst Du ständig in Bewegung, musst nicht schwer schleppen, hast Büroarbeiten, Blutabnahmen, Betreuungsaufgaben und kleines Labor. Das wäre etwas im Dunstkreis Deiner jetzigen Tätigkeit, nur dass die Patienten nicht überwiegend 4, sondern nur 2 Beine haben :D.

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  9. bullymaus

    bullymaus Guest

    Partnerschaft

    Hallo ihr lieben,

    wißt ihr: ich bin zwar mit meinen 21 Jahren ein junger Hüpfer ( auch wenn hüpfen im Moment keinen Spaß macht ) aber mein Lebensgefährte ist fast 15 Jahre älter als ich. Der müßte doch eigentlich ganz andere Gedanken haben als ich, was die Zukunft betrifft. Er hat trotzdem sehr wenig Verständnis und die Nerven blank liegen.

    Unsere liebe zu den Tieren hat uns verbunden. Er arbeitet beruflich auch mit Hunden zusammen.

    Ich werde einfach sehen wie es bei uns weitergeht und dann eine Entscheidung fällen. Trotzdem finde ich, sollte er mehr verständnis für mich haben.

    Vielen Dank für die tollen Nachrichten.

    Eure Bullymaus
     
  10. bullymaus

    bullymaus Guest

    Hallo Lexy,

    nachdem du deine Ausbildungsstelle gekündigt hast, hast du schon etwas neues gefunden ? Ich könnte mir vorstellen, das es sehr schwer ist einen verständnisvollen Chef zu finden.

    Meine Chefin ist zwar so ganz in Ordnung aber ich weiß genau das hinter meinem Rücken viel erzählt und geflucht wird, wemal einen Tag nicht arbeiten kann aufgrund eines Schubes.

    Danke für deine Erzählung.

    Fühle mich seitdem ich eure Berichte lese wirklich nicht mehr so allein gelassen.

    Bullymaus
     
  11. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi Bullymaus,

    das war ja auch der Sinn der Sache! Du bist kein bisschen allein!

    Ja, von einem 15 Jahre älteren Partner sollte man eigentlich erwarten können, dass er mit der chronischen Erkrankung der Lebensgefährtin verständnisvoll umgehen kann. Ehrlich gesagt würde es mir bei weitem nicht reichen, wenn es primär die gemeinsame Tierliebe wäre, die mich mit meinem Partner verbindet. Jede chronische Erkrankung fordert auch den Partner, ohne dessen Verständnis und Unterstützung muss man auf die Dauer seelisch den Bach runtergehen.

    Übrigens verbindet mich nebenbei die gemeinsame Tierliebe mit meinem Göga auch: Wir haben eine 3 Jahre alte Große Münsterländerin und eine 1,5 Jahre junge rot getigerte Bauernhofkätzin - beide zum Glück putzmunter und gesund. Schau doch mal bei www.monstermaxl.de.vu

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  12. Lexy

    Lexy Neues Mitglied

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    Ausbildung

    Hey Bullymaus ,

    nein hab ich nicht für das Arbeitsamt bin ich im Moment nicht vermittelbar . Weil der Arzt mir ein schreiben über meine Situation für das Arbeitsamt machen mußte . Da stand drin das ich nur leichte Tätigkeiten machen kann da meinte die Berufsberatung dann da gäb es nix was leicht wäre . Da ich schon fast 2 Jahre gelernt habe kriege ich wenigstens Arbeitslosengeld .
    Ich würde später gern was mit Tieren lernen weil ich Tiere über alles liebe . Ich habe selbst einen Hund einen super süßen Rauhaardackel ( ca.1 1/4 jahr alt ) und eine Katze (3Jahre) . Meine Mäm hat auch einen Dackel (13 Jahre ) . Als ich 18 war habe ich mir dann endlich einen eigenen Hund gekauft . Ich bin froh das ich meinen Hund habe sie ist mein ein und alles . Mein EX-Freund (19 ) hat das mit meiner Krankheit auch nie so richtig verstanden deshalb hab ich vor 2 schluß gemacht . Leute die sowas nicht haben können das auch irgendwie nicht verstehen . Mein ehemaliger Chef wollte zwar das ich meine Lehre beende und hat mich auch sehr unterstützt doch war ich viel zu oft krank und mir hat viel zu viel Stoff in der Schule gefehlt . Verkäuferin ist sowieso nichts mehr für mich der Beruf ist mir zu anstrengend (leider :( ) . Mir hat meine Lehrstelle eingtl.sehr gut gefallen , ich hoffe die Ärzte wissen bald was ich habe .
    Ich drücke dir die Daumen das du weiter in deinem Beruf arbeiten kannst .


    MFG Lexy:)
     
  13. bullymaus

    bullymaus Guest

    Hallo Lexy,

    ich glaube du bist mindestens so tierverrückt wie ich :)

    wollte ja früher auch immer was mit Tieren mache und habe dann die Lehre als Tierarzthelferin gemacht. Aber der Job fängt auch morgens früh an, hat dann eine kurze Mittagspause und ist fast nie vor 20 Uhr zu Ende. dann kommt noch die schwere körperliche Belastung teilweise dazu. Also für rheumis echt nicht empfehlenswert.

    Werde mich in den nächsten Tagen mal mit meiner Chefin zusammensetzen und ein paar ernste Worte mit ihr reden müßen, denn ich glaube einfach ich pack es nicht mehr. Der Job ist einfach nicht länger gesund für mich. Bin auch sehr traurig darüber, denn er macht eigentlich Spaß.

    Der Hammer ist ja noch, das ich eine ambulante reha machen wollte. Ca. 15 km weg von meinem jetzigen Wohnort. da ich aber Angestellte bin zahlt meine Krankenkasse diese hier in der Nähe nicht, weil sie keinen Vertrag mit dieser Klinik abgeschlossen hat.

    Ich müßte also in das 90 km entfernt liegende Aachen fahren....

    Wenn ich allerdings jetzt arbeitslos wäre, dann könnte ich zu uns nach Emmerich in die ambulante Reha, denn dann zahlt das Arbeitsamt.

    Verkehrte Welt ?! oder

    So, jetzt erstmal liebe Grüße,

    Bullymaus.
     
  14. Lexy

    Lexy Neues Mitglied

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    Reha

    Hallo Bullymaus ,

    ich hoffe dir gehts ganz gut ??? Jaja der Krankenkasse das kenn ich , ich habe mich mit meiner Kasse auch oft in den Haaren weil die irgendwas immer nich zahlen wollen , ich nerve die dann immer so lange bis sie zahlen . Ja man kann schon sagen das ich Hunde verückt bin ich händ total an meinem Hund (die aber auch an mir ) . Eben war ich mit ihr Spazieren (ehr gesagt sie mit mir so wie die zieht ) . Sag mal du als Tierarzthelferin mein Hund ist vor dem Spazierengehen immer so aufgeregt die Bellt die ganze Straße zusammen und im Auto Bellt sie so lang bis wir im Wald sind . Die Nachtbarn finden das garnicht lustig . Sie hört aber nicht auf damit ansonsten hört sie prima . Nur fremde bellt sie auch ewig an wenn die zu mir in die Wohnung kommen sie lässt sich auch von fremden nicht anfassen u.hat totale Angst . Was kann ich nur machen bin total verzeifelt .:( :( :( :(
    Bachblüten würden die helfen und wer dosiert die dann ?? Tierarzt ???

    MFG Lexy
     
  15. bullymaus

    bullymaus Guest

    Hy Lexy,

    dein Hund ist also ein ziemlich ängstlicher ? Wie alt ist er denn genau ? Bachblüten Therapie kannst du mal versuchen. Der Tierarzt kann sie dir genau zusammenmischen.

    Das Problem mit dem Bellen kann eine Verhaltensstörung sein, kann aber auch eine Sache der Erziehung sein. Das ist schwer zu beurteilen, wenn man es so liest und selber nicht gesehen hat.

    Wie reagiert dein Hund, wenn du ihm verbietest andauernd durchzubellen ?

    oder hast du mal versucht sie irgendwie abzulenken, wenn ihr zum Gassi gehen fahrt ?

    Wir können ja mal chatten oder mal telefonieren bei Gelegenheit wenn du Lust hast.

    Liebe Grüße,

    Bullymaus.
     
  16. Lexy

    Lexy Neues Mitglied

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    mein Dackel

    Hey Bullymaus ,

    ich hoffe dir geht gut soweit . Sie ist da wie in trance da kann ich machen was ich will die Bellt da so lang ununterbrochen bis wir im Wald sind dann hört sie auf sobald wir ins Auto steigen Bellt sie wieder bis wir daheim sind , sie Bellt auch anders als normal so hoch und schrill ganz komisch irgendwie ....fremden gegenüber ist sie total mißtrauisch ich denk das der Mann wo ich sie her hatte sie geschlagen hat . Weil sie wenn ich Besuch habe immer Bellt wenn sich jemand dann bewegt . Sie ist jetz 1 1/4 Jahr alt . Ich habe sie mir als Welpen geholt . Sie hatte keine Impfung , hatte Würmer, Flöhe kurz gesagt alles was ein Welpe aus schlechter Haltung haben kann . :( Wo ich diesen " Züchter " schon sah war mir alles klar mit was der sein Geld verdient . Dann kam da etwas kleines dünnes auf mich zu gelaufen und sah mich mit hilflosen braunen Kulleraugen an . Ich nahm sie auf den Arm und wußte sofort die kannst du nicht hier lassen :) . Also gab ich dem voll Besoffenen Mann das Geld und der meinte doch tatsächlich zu mir er hätte in 3 mon. auch noch Westiwelpen uvm. er zählte noch 3 andere Rassen auf . Die armen Hunde dachte ich da nur das sind für den nur Geldmaschienen . zuhause angekommen traf meine Mäm fast der Schlag die tobte erstmal wie verückt . Ich dachte mein Hund überlebt die erste Nacht nicht weil sie nur im Korb lag und sich kam bewegte . Am nächsten Tag gings erstmal zum Tierarzt impfen , entwurmen usw.:D
    Mein kleiner Dackel hat sich prima entwickelt dank meiner , Mäm`s und Omas guter Führsorge . Seit ca.10 mon. habe ich eine eigene Wohnung neben meiner Mäm u.Oma .
    Naja soviel erstmal zu mir u.meinem Dackel . Du kannst mir ja mal eine e-mail schreiben dann kann ich dir mal Fotos von mir u.meinem Hund schicken : LexyS@t-online.de :D
     
  17. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi Lexy,

    bei dem, was Du so schreibst, scheint Dein Dackelchen tatsächlich eine kleine seelische Macke davongetragen zu haben. Wenn Du Pech hast, wirst Du das nie ganz wegkriegen. Aber mit viel Geduld und Konsequenz kann es sich deutlich bessern.

    Arbeitest Du denn mit positiver Verstärkung? Für ein Leckerle, und ist es auch noch so klein (z.B. 1 ungekochte Penne-Nudel, lässt sich gut in der Hosentasche mitnehmen, ohne zu verkrümeln) tut unsere Maxl alles. Für alles, was sie gut macht, wird sie ausgiebigst gelobt. Wenn sie Mist gebaut hat, ignorieren wir sie für eine Weile, das zieht ganz hervorragend.

    Überhaupt arbeiten wir mit unserer Hündin (bald 3 Jahre alt) täglich rd. 2 Stunden.

    Liebe Grüße von
    Monsti