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Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von lina 3, 16. Juni 2006.

  1. lina 3

    lina 3 Neues Mitglied

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    Hallo an alle,
    ich bin eu bei euch und möcht mich kurz vorstellen. Ich bin 38 Jahre jung und habe seit einer Bandscheiben op vor 10 Jahren ein chronisches Schmerzsyndrom entwickelt und mit ISG Blockierung , Beckenschiefstand, Narbengewebe und Protrusion immer mit Rückenbeschwerden zu kämpfen. Bin in Schmerzbehandlung und nehme Valoron.
    Seit langen begleiten mich nun Schmerzschübe in Fingern, Knie, Hüfte und Leiste. Aber auch meine Blutwerte sind seit langem schlecht. Daher wurde ich zum Rheumatologen überwiesen.
    Es wurde gesagt, Gelenkarthritis und von Autoimmunphänomenen gesprochen, aber auch von Borrelien. ( an einen Zeckenbiss kann ich mich aber nicht erinnern) Mein Hausarzt sagte, das die Borrelien aber nix mit der Krankheit zu tun haben. Nun hab ich mich viel belesen und hab gefunden, das Borreliose auch Arthitis verursachen kann.
    Was meint ihr, wer hat Erfahrung ?
    Ich bekomme nun NSAR und Magenschutz , wenn mich wieder ein Schub ereilt. Weiter wird jetzt nicht untersucht.
    Momentan bin ich sehr verunsichert. :confused:

    Liebe Grüße
    Lina 3
     
  2. MPaul

    MPaul Neues Mitglied

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    Keine Expertise, aber ...

    nach meinem Wissen ist eine Borreliose auch lange Zeit später über eine Blutuntersuchung leicht nachzuweisen. Ansonsten weiss ich, dass das Thema wegen der Ähnlichkeit zu rheumatischen Beschwerden bei mir auch überprüft wurde, bevor es zum Rheumadoc ging.

    Aber das hilft Dir wohl auch nicht viel weiter.

    Ich finde es schade, wenn man mit zunächst diffusen Beschwerden aufgrund seiner Vorgeschichte einfach abgestempelt wird. Ich habe schon einige Geschichten in der Richtung verfolgt. Letztlich waren es bei mir auch über Jahre angeblich irgendwelche LWS- oder HWS-Syndrome und ich mußte erst auf dem Zahnfleisch kriechen und alle möglichen Schmerzmedis probieren, bis ich endlich zum Rhemadoc gekommen bin und es in die richtige Richtung ging.

    Nerve!
     
  3. lina 3

    lina 3 Neues Mitglied

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    Hallo MPaul , danke für deine Antwort...
    Ich werd irgendwie weiter sehen, in 6 Monaten soll wieder eine Blutuntersuchung gemacht werden, wenn es mir wieder schlechter geht dann eher.

    Liebe Grüße
    Lina:)
     
  4. Rosarot

    Rosarot trägt keine Brille ... ;)

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    Hallo Lina,

    möchte dich auch hier willkommen heißen - auch wenn ich so gar nichts zu deinem Problem sagen kann.

    Wenn du nicht zufrieden bist mit deinem Rheumadoc - dann geh eben zu einem anderen. Ich habe schon mehrfach gelesen, dass leider von den wenigen, die es in Deutschland gibt, auch einige scheinbar ihren Job verfehlt haben ...

    Lass dich nicht unterkriegen und wenn dir danach ist - herkommen und Frust abschreiben ...

    Schööönen Abend noch!
    Rosarot
     
  5. lina 3

    lina 3 Neues Mitglied

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    Hallo Rosarot,
    danke für deine Willkommensgrüße:D

    Liebe Grüße
    Lina:)
     
  6. lina 3

    lina 3 Neues Mitglied

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    Hallo,
    ich meld mich mal wieder, ich hab nun in einem anderem Beitrag von Borreliose gelesen und bin nun noch mehr verunsichert.:confused:
    In meinem Befund steht:
    Borrelien IgM - Westernblot positiv ( OspC)
    Borrelien IgG - Westernblot grenzwertig ( OspC)
    Borrelien IgM -AK- ELISA positiv ( Ratio 3,6 )
    Wer kann mir da irgenwie weiterhelfen und mir das erklären?

    Aber auch was ich hier gelesen hab das verunsichert mich sehr:
    http://http://www.rheuma-online.de/a-z/b/borreliose.html

    Ein weiteres Problem der Blutuntersuchungen ergibt sich daraus, daß der Test bei einigen Erkrankungen fälschlicherweise eine Borrelieninfektion anzeigen kann, diese aber gar nicht stattgefunden hat (sogenannte falsch-positive Ergebnisse in der Borrelien-IgM-Serologie). Dies kommt vor bei Patienten, die an folgenden Krankheiten erkrankt sind: systemischer Lupus erythematodes (SLE), seronegative Spondarthritiden, chronische Polyarthritis, Ebstein-Barr-Virus-Infektion (EBV), andere Spirochäteninfektionen (Syphilis).

    Könnte ja auch zutreffen, weil von Autoimmunerkrankung ( Gelenkarthritis) gesprochen wurde. Ach, Mensch ... es ist schon Mist, wenn man nicht weiss woran man ist...:(

    Liebe Grüße
    Lina
     
  7. Lilly

    Lilly offline

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    hallo lina,

    ...... so ist es. diese arthritis wird auch infektreaktive arthritis genannt.

    http://www.rheuma-online.de/a-z/i/infektreaktive-arthritis.html

    ich wundere mich gerade, dass du keine weitere therapie bekommst.
    eine längerfristige therapie mit antobiotika wäre hier angesagt- bist du bei einem internistischen rheumatologen in behandlung?

    zur erklärung für deinen befund:

    http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef3/lbef_lyme_borreliose.htm
     
  8. lina 3

    lina 3 Neues Mitglied

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    Hallo Lilly,
    danke für deine Antwort und den Link :)
    Internistischer Rheumatologe? Entschuldigung... ha grad auf der Visitenkarte gelesen... ja es ist ein internistischer Rheumatologe.
    Bin zum Rheumatologen überwiesen worden, da ich schon seit 2 Jahren mit schlechten Blutwerten kämpfe.
    Ich war jetzt einmal bei dem Rheumatologen, hatte da keine Schmerzschübe, die hatte ich ca 4-5 Wochen akut vorher, hab Medis ( Ibuprofen) vom HA bekommen und zum Termin ( auf den ich lang warten musste) war ich eben schmerzfrei:D
    also untersuchungstechnisch nix zu finden ( bekomm ja auch aller 4 Wochen ISG Infiltrationen und nehme Schmerzmedis).
    Also dann ab zur Blutentnahme, Befund der Blutkontrolle hab ich ja schon geschrieben.
    Und eine Zecke hat mich, an für mich sichtbaren Körperteilen, mit Sicherheit nicht gebissen, weder frisch oder länger, wenn dann nur auf dem Kopf, wo ich es nicht merkte.
    Bin nun wieder beim HA, bekomme die Medis , nur wenn es mir schlechter geht wird wieder oder weiter untersucht.:mad:Wenn mir es lange gut geht, soll ich erst in 5-6 Monaten wieder eine Blutkontrolle machen lassen.:mad:

    Liebe Grüße
    Lina
     
    #8 24. Juni 2006
    Zuletzt bearbeitet: 24. Juni 2006