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Dieses Thema im Forum "User-Treffen" wurde erstellt von Reni1956, 2. September 2010.

  1. Reni1956

    Reni1956 Neues Mitglied

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    Hallo

    gibt es auch jemanden aus Wien hier zum Erfahrungsaustausch?
    User-Treffen?
    Würde mich sehr freuen wenn Ihr mir antworten würdet.
    Lg Reni
     
    #1 2. September 2010
    Zuletzt bearbeitet: 2. September 2010
  2. wienerin

    wienerin Neues Mitglied

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    Hallo Reni,

    Herzlich willkommen im Forum!:a_smil08:.

    Ich bin auch aus Wien, von welcher Art Rheuma bist du geplagt? Hast ja nicht wirklich viel erzählt!

    LG Wienerin
     
  3. Reni1956

    Reni1956 Neues Mitglied

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    Hallo

    Hallo Wienerin,

    ich habe leide seit 2007 an chronischer Polyarthritis. Habe vor 1 Monat mit
    einer Therapie angefangen (erst Cortison, jetzt Ebextrat und Folsan). Im moment geht es mir sehr gut dabei. Bisschen Angst hab ich schon vor dem kalten, nassen Wetter das auf uns zukommt. Da ist es immer am schlimmsten mit den Schüben, die abwechselnd so ziemlich alle Gelenke angreifen. Wie sieht es denn bei dir so aus ??

    Lg Reni
     
  4. wienerin

    wienerin Neues Mitglied

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    hallo Reni!

    Ich habe chron.Polyathritis seit vier Jahren, bekomme aber schon seit 3,5 Jahren eine Basistherapie, zuerst MTX und seit 1,5 Jahren MTX und Humira. Mir geht es bestens und über Schübe bei schlechtem Wetter kann ich nicht klagen. Sollte bei einer guten Therapie auch kein Problem sein.

    Grundsätzlich ist zu deinen Ängsten folgender Spruch zu sagen:

    Zu Tode gefüchtet ist auch gestorben!!!!

    Ich habe mir angewöhnt, die gute Gegenwart voll zu genießen, was noch kommt werde ich dann schon noch erfahren und mich darauf einstellen. Kein Mensch, ob gesund oder krank, kann wissen was noch sein wird.

    Liebe Grüße
    Wienerin:top:
     
  5. Reni1956

    Reni1956 Neues Mitglied

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    Danke

    Hallo Wienerin,

    deine Worte klingen als hättest du kein Problem damit. Du hast dich anscheinend schon gut in deine Therapie eingefunden. Bei mir ists nur so, heute war schlechtes Wetter und schon hab ich Beschwerden im kleinen Finger.
    Darf ich dich fragen wo du deine Therapie machst ? Ich bin zur Zeit im AKH, aber eigentlich auch sehr zufrieden da. Ich hab halt noch sehr wenig Erfahrung, vorallem aber muss ich lernen damit umzugehen. Mir ist schon klar jammern hilft nix. Man sagte mir auch das die Therapie erst in 2-3 Monaten zu wirken anfängt. Letztes mal bei der Kontrolle wurde das Medikament erhöht, weil man feststellte, daß die Knochen in den Füßen bereits angefallen sind, so wurde mir es erklärt. Ich lese zwar ziemlich viel darüber nach, aber
    ganz schlau werd ich daraus auch nicht. 2007 wurde Rheuma bei mir festgestellt, anfangs aber nur mit Schmerzmittel behandelt, danach mit Cortison Erst vor ca.1Monat wurde mir dann empfohlen das ich Ebetrexat (soll gleich mit MTX sein) nehmen soll. Erst wollte ich das vermeiden, ich hatte einfach Angst vor den Nebenwirkungen. Habe mich dann aber doch dazu entschlossen, denn ewig mit Schmerzen zu leben finde ich auch nicht so lustig.
    Ich denke und hoffe irgendwann wird sich das alles auch einspielen und die Schmerzen bleiben aus.
    Ich wünsche Dir noch einen Schönen Abend
    Lg Reni
     
  6. wienerin

    wienerin Neues Mitglied

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    Hallo Reni!

    Ja es dauert bis zu einem halben Jahr bis Ebetrexat wirklich wirkt. Aber nach drei Monaten spürt man es meistens dass es deutlich besser wird.

    Mich wundert es, dass du so lange mit Schmerzmitteln behandelt wurdest. Es ist nämlich sehr wichtig, möglichst früh mit der Basistherapie zu beginnen.

    Ich bin im Krankenhaus Hietzing (vormals Lainz) in Behandlung und sehr zufrieden. Ich habe aber auch eine Weile gebraucht, mich mit der Krankheit abzufinden. Ich war zur Zeit des Ausbruchs 57 Jahre alt und immer pumperl gsund. War für mich ein Schock eine unheilbare, chronische Erkranung zu haben und so viele Medis zu nehmen. Weiters hatte ich große Angst vor der Zukunft, was wird noch kommen? Ich verstehe deine Verunsicherung wirklich sehr gut.

    Inzwischen bin ich pensioniert und mache mich ehrenamtlich nützlich.

    Zwei Jahre nach der Diagnose habe ich dann eine Gesprächstherapie gemacht um mit den Ängsten fertig zu werden, was mir gut gelungen ist. Ich genieße wie gesagt die gute Gegenwart und mache mir möglkichst keine Sorgen. Ich möchte sogar behaupten, dass ich mein Leben mehr genießen kann als vor der Krankheit weil ich nun wirklich erfahren habe, dass nichts selbstverständlich ist.

    Alles Gute weiterhin
    Wienerin
     
  7. Reni1956

    Reni1956 Neues Mitglied

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    Hallöchen

    Danke für Deine liebe Rückantwort. Es ist halt nicht einfach alles so einfach. Muss aber sagen in letzter Zeit ges es mir gut und das ist das wichtigste.
    Ich hoffe es bleibt dabei. Ich habe jetzt auch einiges betreffend Ernährung gelesen, da gehen aber auch die Meinungen auseinander. Der eine meint,
    vegetarisch zu Essen wäre das Beste. Andere wieder meinen die Ernährung hat gar nichts damit zu tun.
    Jetzt frag ich mich was soll ich tun??? Ich glaub langsam, jeder muss es selbst herausfinden was hilft und was nicht.
    Ich wünsch Dir jedenfalls eine angenehme Woche und toi toi toi, daß
    du so positiv bleibst.

    Lg Reni:a_smil08:
     
  8. wienerin

    wienerin Neues Mitglied

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    Hallo Reni!

    Schön dass es dir gutgeht.

    Bezüglich der Ernährung habe ich in meiner Rheumaambulanz gefragt und mir wurde mitgeteilt, dass mit Ernährung keine Besserung herbeigeführt werden kann. Ich bin auch der Meinung, dass zusätzlich zum Krankheitsstress noch Ernährungsumstellungen weitere Belastungen darstellen. Alkohol ist wegen der Medis auch nicht wirklich gut. Aber ganz wichtig ist es, nicht zu rauchen. Darüber gibt es Studien (Raucher brauchen mehr Medis und haben mehr Schmerzen). Ich habe daher das Rauchen aufgegeben, ist ja sowieso besser so.

    Alles gute weiterhin

    Wienerin:a_smil08: