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bin Borrelien-positiv

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Sensa, 9. Dezember 2006.

  1. Sensa

    Sensa Neues Mitglied

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    .... und soll jetzt mal für 3 Wochen Doxycyclin (2Wo 200mg + 1Wo 100mg) nehmen. :confused:

    Halli-Hallo,
    daß ich B.-positiv bin (IgG ELISA 6,3; IGM Elisa 6,1;p41 +/-;
    OspC B.garninii2 + und p100 +), ist seit meiner Rheuma-(seropos.)diagnosestellung bekannt, wurde aber noch nie mit Antibiotikum deswegen behandelt.
    Jetzt, nach 6 Jahren Rheumabehandlung (Sulfa, Arava und Mtx (+Cortistösse) soll ich sicherheitshalber mal das Doxycl. nehmen.

    Ich stelle mir nun die Frage ob das nach all den Jahren überhaupt noch einen Sinn macht, da bisher noch nie der Verdacht auf borrelieninduziertes Rheuma geäußert wurde. Habe nachgeforscht über Sinn und Unsinn dieser späten Behandlung und wenig Empfehlung dafür gefunden.

    Hat von Euch jemand diesbezüglich Erfahrungen gemacht ?

    Wünsche allen einen schmerzfreien 2. Advent
    Gruß
    Sensa
     
  2. Mni

    Mni Aktives Mitglied

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    hallo sensa

    hab einiges dazu gelesen und denk mal, dass es sicher nichts schaden wird, einen versuch ist es wohl allemal wert, wenn es zur hoffnung anlass gibt, dass es dir mal besser geht!!!
    ich wünsch es dir!
    gruß von mni
     
  3. gisipb

    gisipb Neues Mitglied

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    Boreliose

    Hallo Sensa,
    oh ja.. siehe Link:
    http://www.razyboard.com/system/thread-borrelioselupuswasmachen-marsden-795942-3000403.html

    Die Verstärkung deiner Schmerzen in regelmäßigen Abständen kann u.U. mit Borreliose in Verbindung gebracht werden, die Borrelien vermehren sich in einem Zyklus von 4-6 Wochen, in dieser Teilungsphase kann es zu vermehrten/verstärkten Symptomen kommen.

    Es hat sich herausgestellt, dass die Spirochäte Borrelia burgdorferi ein fakultativ anaerober Keim ist, welcher bei einem Sauerstoff-Partialdruck von 35 mmHg noch überleben kann, nicht aber bei einem Sauerstoff-Partialdruck von über 160 mmHg. Bei chronischer Borreliose, wo die Spirchoäten intracellulär lokalisiert sind, schützen die Zellen die Spirochäten gegen Antibiotika, welche dadurch nicht voll effektiv wirken. Selbst nach 15-jähriger antibiotischer Therapie werden überlebende Spirochäten gefunden.
     
  4. zap

    zap Neues Mitglied

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    :) Hallo Sensa

    Ich glaube mich dunkel daran zu erinnern, dass ich mal gelesen habe, dass bei einer Borelieninfektion eine Antibiotikagabe (Doxycyclin) dann mindestens 4 Wochen, wenn nicht sogar länger gegeben werden sollte, um das Ganze zu senken. Werd mal nachschauen, ob ich den Text noch finde.
    Ansonsten erst mal alles Gute und ein schönes 2. Adventswochenende !!

    Liebe Grüße von Zap :)
     
    #4 9. Dezember 2006
    Zuletzt bearbeitet: 9. Dezember 2006
  5. Kathi.Masri

    Kathi.Masri Neues Mitglied

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    Hi Sensa!

    Wieder mal jemand mit Borellien :( . Willkommen! Ich selbst habe Borreliose. Man sollte das Doxcilin mindestens 4 Wochen und in hoher Doaierung nehmen. Ich habs leider zu kurz genommen:( . Ich war jetzt im Oktober für 3 Wochen in einer Klinik wo Borreliose mit InfusionsTherapie behandelt wird. Das fand ich gut. Aber ich bin auf eigenen Wunsch dorthin mit dem Hinweis meines Arztes, daß ich einen RHEUMASCHUB bekommen kann. Und siehe da ich hab einen :( . Nur leider weiß bei mir noch keiner was ich für Rheuma habe es besteht bis jetzt nur der Verdacht. Aber ich würde Dir raten mal über die Infusionstherapie nachzudenken und mit deinem Rheumadoc das abzuwägen ob es sinnvoll wäre. In der Hoffnung, das ich dir etwas helfen konnte biba

    Kathi

    Ps.: schau mal unter Kathi72 oder Kathi.Masri nach das bin ich :)
     
  6. Sensa

    Sensa Neues Mitglied

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    Danke Mni, gisipb, zap und Kathi für Eure Antworten:) :) ; schlauer bin ich leider noch nicht geworden :o :o .
    Gispb, den Link kann ich nicht öffnen, liegt vermutlich an unserer schlechten Internetverbindung.

    Was mir ein Rätsel ist, wie festzustellen ist, ob meine cP/LE/Sjögren wirklich durch Borrelien ausgelöst wurden. Ich hatte in meinem 57jährigen Leben nur wenig mit Zecken zu tun, und wenn, dann wurden die rasch entdeckt, fachmännisch entfernt und die Stellen desinfiziert. Die typische Röte hatte ich niemals, auch nie Schwellungen an besagten Stellen.

    Mein voriger Rheumadoc machte nie Anstalten in dieser Richtung etwas zu unternehmen. Jetzt bin ich in der Rheuma-Ambulanz der Uniklinik. Dort wurde ein Riesenlabor erstellt mit Werten, von denen ich zuvor noch nie was gehört/gelesen habe. Früher glaubte ich auch immer ein leichter Fall von cP etc. zu sein, doch scheint dem nicht so zu sein.
    Im Gegensatz zu vielen anderen im Forum geht es mir aber eigentlich recht gut zur Zeit, und das schon bald 1/2 Jahr lang. Lediglich meine Fingergelenksergüße wurden und wurden nicht besser. Deshalb habe ich in von der Uniambulanz nun zusätzlich MTX + Coritstoß verordnet bekommen, was zu einer wesentlich Besserung geführt hat.

    Welche Symptome hat "man" denn, bevor die Borellien einem das Rheuma bescheren ? Weiß das jemand oder gibt es keine spezifischen Symptome für ein Mistviecher-Rheuma? Sorry, ich weiß es wirklich nicht:o :o

    Sensa

    war grade noch in Google zugange und habe doch noch einiges gefunden, was mir hilfreich erscheint.

    Schönen Abend und einen schönen adventlichen Sonntag !!!!
     
    #6 9. Dezember 2006
    Zuletzt bearbeitet: 9. Dezember 2006
  7. Mni

    Mni Aktives Mitglied

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    hallo sensa,

    du schreibst:
    "Was mir ein Rätsel ist, wie festzustellen ist, ob meine cP/LE/Sjögren wirklich durch Borrelien ausgelöst wurden. "

    und was würde das helfen????
    ich denke, im Grunde auch nicht wirklich was.....

    also mach dich nicht verrückt.... es geht alles seinen gang.....
    es ist, wie es ist....

    ich wünsch dir gute besserung!

    trotzdem schönen sonntag wünscht dir mni
     
  8. Elke

    Elke wünscht allen

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    hallo liebe leidenspartner,

    ich hab auch borreliose
    mein hausdoc hat das nach einigen ungereimtheiten getestet und stellte 2001 die borreliose fest, gebissen wurde ich 1992, das weiß ich noch so genau da ich 3 wochen nach dem biß (er war geschwollen und gerötet) eine lähmung hatte die aber "angeblich" nicht auf den zeckenbiss zurück zu führen gewesen sein soll.

    ich wurde auf jeden fall sofort mit 1000000 einheiten penicilin täglich über einen zeitraum von 4 wochen behandelt.

    der nächste bluttest war zwar besser aber noch nicht ok, dann weiter mit doxy über 4 wochen, dann ergab der bluttest und die liquior untersuchung : Borreliose derzeit Inanktiv, da Stadium 3 chronisch
    drum sag ich immer, meine Borreliose ist inaktriv.

    ich konnte nicht nachvollziehen das sich nach soooooo vielen jahren auf einmal die borreliose bemerkbar macht und vorher angeblich NIX zu sehen war, die ärzte erklärten mir das sich diese viehcher gerne in den falten versteckt halten, das man sie NIE ganz ausrotten kann und je kräftiger der patient sei, je schlechter die heilungschancen..........in wie weit der heutige stand der medizin in richtung borreliose ist weiß ich nicht, da ich mich damit abgefunden habe das ich sie habe und fertig.
    ich weiß nur nach der diesjährigen lumbalpunktion das sie noch inaktiv ist, zumindest was die hirnhäute betrifft.

    ich wünsche euch einen schönen 2 advent udn alles gute weiterhin
    lieben gruß und keine schmerzen

    elke
     
  9. Sensa

    Sensa Neues Mitglied

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    Einen schönen Guten Morgen !!!

    Eure Ermunterung die Behandlung wider all meiner Skepsis durchführen zu lassen und was ich sonst noch alles in Google gefunden habe, hat mich überzeugt.

    Großes Dankeschön Euch allen
    l
    liebe Grüße
    Sensa​
     
  10. smashy

    smashy Neues Mitglied

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    Hallo,
    ich bin am Donnerstag beim Internisten der sich auf Borreliose spezialisiert hat.
    Was meint Ihr? Angefangen hat bei mir alles vor sechs Jahren, als mein Blinddarm geplatzt ist, ich hatte vorher niemals Reizungen oder Probleme mit ihm. Dann hab ich immer eingeschlafene Finger (im Winter nach der Blinddarm-OP) sobald es draußen kalt ist. Im ersten Sommer danach trat bei mir das allererste Mal überhaupt in meinem Leben eine Allergie auf - Sonnenallergie (bisher jedes Jahr wiederkehrend, dieses Jahr war es ganz extrem besch...). Das mit den eingeschlafenen Fingern steigert sich und steigert sich (mal ist es ganz schlecht, mal gut). Mittlerweile schlafen die ganzen Arme teilweise ein, stellenweise sind einzelne Finger dauerhaft eingeschlafen, kann sie aber noch bewegen (keine Lähmungen in dem Sinne).

    Ich konnte bisher nur keine "Schubartigen" Schmerzen feststellen, da ich darauf nicht geachtet hatte. Orthopäde findet nix, Neurologen finden nix, Kernspin der HWS hat nichts ursächliches gefunden. Armarterien sind lt. Dopplerutraschall vom Internisten ok (bin halt auch Raucher).

    Können Borrelien einen Blinddarm befallen, daß dieser deswegen sich entzündet und platzt? Seither habe ich nämlich dieses Galamma und Ärzterennerei. Allerdings kann ich mich nicht entsinnen von einer Zecke jemals gebißen worden zu sein. Aber ich glaube, das muß ja nicht zwangsläufig von einem Zeckenbiß her entstehen, oder?

    Der Internist am Dienstag ist jetzt fast meine letzte Hoffnung, irgendwas zu finden, damit endlich mal gescheit therapiert werden kann. Falls der Blut abnimmt, muß ich dafür nüchtern sein? Termin hab ich halt erst um 12 Uhr mittags.
     
  11. gisipb

    gisipb Neues Mitglied

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    Antwort

    Hallo Smashy,

    erstmal einen schönen 2ten Adventssonntag.

    Also wenn der Doc sich damit auskennt weiß er das das Blut umgehen frisch gezapft zum Labor muß.
    Und ich kenne keine Praixis wo noch am Mittag Blutproben abgeholt werden.

    Ich würde morgens anrufen und nachfragen.

    Für ein gr. Blutbild ca. 8 Röhrchen muß man nüchtern sein.

    Link: http://www.laborlexikon.de/Lexikon/Infoframe/b/Borrelia-Antikoerper.htm

    Nachweis durch Anzüchtung oder als Antigen:

    Aktinomyces-Nachweis
    Anaerobier-Nachweis
    Analabstrich
    Antibiogramm- aerobe bakterielle Erreger
    Antibiogramm-anaerobe bakterielle Erreger
    Arthritis-Bakteriologie
    Bindehautabstrich
    Bordetella-pertussis-Nachweis
    Blutkultur
    Bronchitis-Erreger-Nachweis
    Bronchoalveoläre Lavage
    Campylobacter jejuni-coli-Nachweis
    Cervicitis-Erreger-Nachweis
    Chlamydia-trachomatis-Direkt-Nachweis
    Enzephalomyelitis-Erreger-Nachweis
    Enteritis-Erreger-Nachweis
    Gonokokken-RNA-Nachweis
    Haut-Bakteriologie
    Hemmstoff-Nachweis
    Konjunktivitis-/Keratitis-Erreger-Nachweis
    Legionella-Nachweis
    Meningoenzephalitis-Erreger-Nachweis
    Muttermilch-Untersuchung
    Mykoplasma-Nachweis
    Mykoplasma-pneumoniae-Nachweis
    Ohrabstrich
    Osteomyelitis-Erreger-Diagnostik
    Otitis-Erreger-Nachweis
    Pertussis-Nachweis
    Pneumonie-Erreger-Nachweis
    Rachen-Abstrich
    Sinusitis-Erreger-Nachweis
    Sperma-Erreger-Nachweis
    Sputum-Erreger-Nachweis
    Stuhl-Untersuchung auf enteropathogene Erreger
    Tonsillitis-Pharyngitis-Erreger-Nachweis
    Tuberkulose-Nachweis
    Tuberkulose-DNA-Nachweis (PCR)
    Urin-Erreger-Nachweis
    Yersinia-Direkt-Nachweis

    Antikörper-Nachweis (serologisch)

    Bartonella
    Borrelia-Antikörper (Borrelia burgdorferi)
    Brucella-Antikörper
    Campylobacter- Antikörper
    Campylobacter-pylori-Antikörper
    Chlamydia-Antikörper
    Diphtherie-Antikörper
    Fleckfieber-Antikörper
    Gonokokken-Antikörper
    Helicobacter-pylori-Antikörper
    Legionella-Antikörper
    Leptospiren-Antikörper
    Listerien-Antikörper
    Lues-Diagnostik
    Mykoplasma-pneumoniae-Antikörper
    Pertussis-Antikörper
    Q-Fieber-Antikörper
    Rickettsien-Diagnostik
    Rochalimea-henselae-Antikörper
    Salmonellen-Antikörper
    Shigellen-Antikörper
    Staphylokokken-Antikörper
    Streptokokken-Antikörper
    Tularämie-Antikörper
    Yersinia-Antikörper

    http://www.laborlexikon.de/Lexikon/Infoframe/b/Bakteriologische_Untersuchungen.htm

    Lasse Dich mal auf Lupus untersuchen, er bricht auch aus nach einer OP.

    Bei einen Rheumatologe / Internist bist du richtig, schau in die Liste in R-O.

    Gr. Blutbild 24 Std. Urin abgeben und Hautprobe machen lassen
    ca. 10 Tage auf das Ergebniss warten
    und dann sich mit Medi einstellen lassen die Wirkung kann bis zu 12 Wochen dauern.

    Ich bin kein Doc doch sowas hab ich noch nicht gehört.

    Hole Dir mal den Krankenhausbericht von der Blinddarm OP
    und schau was du an Medi bekommen hast
    sag dein Doc braucht es du sollste es persönlich mirbringen zum Termin.

    Auch Medi kann krank machen oder es auslösen!

    Gibt es in der Familie Rheuma bei euch?

    Kalte Hände (Raynaud-Syndrom) und das sie nicht greifen können
    gibt es beim Lupus auch.

    Raynaud-Syndrom
    http://209.85.129.104/search?q=cache:uVIuDROTf_oJ:de.wikipedia.org/wiki/Raynaud-Syndrom+lupus+Raynaud-Syndrom&hl=de&gl=de&ct=clnk&cd=9&ie=UTF-8


    Tip: Hülsenfrüchte erwärmen und dadrin kneten
    oder Kirschkernkissen in der Mikro erwärmen und auflegen
    auch am Genik anlegen weil es strahlt ja am ganzen Arm aus.
    Gute Besserung.
     
  12. smashy

    smashy Neues Mitglied

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    Hallo Gisi,
    na, das ist ja ne Wahnsinns-Antwort - danke :)

    Die Sachen die Du da aufgeführt hast, sind die alle vorzunehmen von den Ärzten???

    Die Idee den Blinddarm-OP Bericht zu bekommen (ich hoffe,den gibt es noch), finde ich sehr gut - danke. Ich hing da auch ne ganze Woche danach am Tropf.

    Tja, Lupus, da muß ich mal schaun.

    Übrigens, ich war ja 2005 schonmal bei ner internistischen Rheumatologin, als sie Rheuma ausschloß. Hab mir jetzt nochmal das Blutbild angesehen, das sie machen ließ:

    Mir fiel folgendes auf:

    Sämtliche Erythrozyten-Werte (Hämatokrit, Erythryozyten selbst, Hämoglobin) sind zu niedrig.

    Der Monozyten-Wert ist erhöht (der ist doch für die Bakterienabwehr "zuständig", oder?)

    Sie meinte nur, das Blutbild sei ok.

    Da werd ich doch morgen nochmal bei der Internisten-Praxis anrufen, wegen der Blutabnahme. Ich kenne das auch so, daß das nur morgens gemacht wird.

    Ne, in der Familie ist bisher nix bekannt von wegen Rheuma.

    Das Raynaud-Syndrom scheint ausgeschloßen zu sein. Da werden ja normalerweise die Fingerkuppen weiß, meine bleiben farblich gleich.

    Na, mal sehen, ich hoffe der gute Internist macht das ordentliche Antikörper-Blutbild.
    Werde auf jeden Fall berichten.
     
  13. gesiba

    gesiba Neues Mitglied

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    Borreliose!

    Hallo Sensa und alle anderen!

    Ich selbst gehöre auch zu den schon seit langem chron. Borrelioseerkrankten, und bin Mitglied im Borreliosenbund. Bei mir stammt das endzündliche Rheuma (Lymeartritis) eindeutig aus dieser Erkrankung. Auch habe ich über die Jahre mehrere Antibiotikakuren gemacht, da bei mir die Krankheit viel zu spät entdeckt wurde und selten alle Borr. auf einmal erwischt werden.

    Fachmännische Beratung kann man sich beim Borreliosebund Deutschland e. V. holen. www.borreliose-bund.de telefonische Beratung gibts unter
    Tel. 040-7905788, Auf der Webseite sind auch die Beratungsstellen der ehrenamtlichen Gruppen und Berater angegeben, wo man sich Rat zu den Fragen holen kann.

    Ich selbst rate zu einer Antibiotikakur, nicht unter 4 Wochen und im chron. Falle zu Infussionen.

    Ich wünsche Dir alles Gute und die richtige Entscheidung, Grüsse von gesiba.
     
  14. Sulzi

    Sulzi Registrierter Benutzer

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    Hallo Sensa,
    eine chronische Borreliose ist nicht so einfach zu handhaben und viele Ärzte haben leider auch nicht genügend Kenntnisse zu diesem komplexen Krankheitsbild.
    Zum Beispiel versuchen viele wie bei Elke aus dem Blutergebnis herauszulesen ob eine Borreliose aktiv oder inaktiv ist. Dieses ist aber prinzipiell nicht möglich da keine Bakterien sondern nur Antikörper messbar sind.
    Man sollte sich deshalb am besten selbst intensiv über Borreliose informieren.

    Z.B. Hier:
    Diagnostische Hinweise und Behandlungsrichtlinien:
    http://www.bzk-online.de/Burrascano%2015.pdf

    Ein Borrelioseexperte:
    http://www.dieterhassler.de/index.php?id=90

    Oder im speziellen Borrelioseforum.
    http://www.borrelioseforum.de

    Gruß
    Sulzi
     
  15. Sensa

    Sensa Neues Mitglied

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    @gesipa und @ sulzi,

    danke für die Hinweise; hätt`ich wirklich nicht gedacht, daß hier so viel Leute sind, die durch Zecken so betroffen sind.
    Da - naiverweise - ich mich selbst nie als Borrelienrheumatikerin identifiziert habe und auch im Glauben mich wog, daß durch Borrelien entstandenes Rheuma sich anders anfühle, als "meine" cP, gab`s für mich keinerlei Anlass.
    Jetzt bin ich natürlich skeptischer dem ehemaligen Rheumadoc gegenüber. Das nutzt mir zwar nichts und wird an der momentanen Medikation auch wenig ändern. Bin jetzt auch froh, gewechselt zu haben.
    Doch es wird mir eine große Lehre sein.

    Eure Unterstützung ist einfach genial - hoffe, daß ich auch mal soviel für Euch beitragen kann.

    Viele Grüßles
    Sensa
     
  16. ClaudiaC

    ClaudiaC Neues Mitglied

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    Hallo Sensa,

    ich hatte vor 20 Jahren eine nicht ausreichend behandelte Borreliose und schlage mich heute wieder mit diversen Symptomen herum. Seit August bin ich bei einem Borreliosenspezialisten in Behandlung.

    Suche Dir bitte eine Spezialisten für Borreliose.

    Rheuma und Borreliose haben zum Teil die gleiche Symptomatik, werden aber unterschiedlich behandelt.

    Im Spätstadium ist die Behandlung sehr schwierig und kann auch sehr lange dauern.

    Gruß Claudia