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Bewerbung?

Dieses Thema im Forum "Arbeit und Allgemeines" wurde erstellt von Fliegende Berg, 13. November 2012.

  1. Fliegende Berg

    Fliegende Berg Neues Mitglied

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    Hallo liebes Forum,

    bin seit ein paar Jahren nicht mehr berufstätig. Ich will und muß wieder in Arbeit kommen. Meine Frage an euch; habt Ihr vielleicht Tips für mich, wie ich das Defizit beim Vorstellungsgespräch und auch im Lebenslauf erklären kann.
    Ich befürchte, daß die Betrachtungsweise der Arbeitgeber eher negativ auf das Defizit reagiert.

    In den letzten 2 Jahren habe ich im sozialpädgischen Bereich (Jugendamt) 3x die Wo. gearbeit, allerdings nicht in Festanstellung.
    Ich habe RA und letztes Jahr bekam ich noch Pustellosa an Händen und Füßen dazu, die GOTT SEI DANK abgeheilt ist.

    Würde mich über Eure Antworten sehr freuen.
     
  2. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo Fliegende Berg,
    ich würde schon in Bewerbung und Lebenslauf ganz ehrlich reinschreiben, dass du wegen Krankheit pausiert hast, nun aber wieder auf dem Damm bist und wieder arbeiten kannst. Der Lebenslauf muss jedenfalls lückenlos sein. Der potentielle Arbeitgeber wird natürlich wissen wollen, warum du jahrelang nicht arbeiten warst. Oder warst du eine Zeitlang arbeitslos gemeldet? Ich würde sagen, wenn du ehrlichen Herzens sagen kannst, dass du wieder arbeiten kannst, und Kraft und Arbeitseifer ausstrahlst, dann wirst du auch eine Chance bekommen. Und bei solchen, die dir keine Chance geben, kannst du eh froh darüber sein, denn sie hätten bei neuen Ausfällen wenig Verständnis.

    Viel Erfolg bei deinen Bewerbungen! :top:
     
  3. Fliegende Berg

    Fliegende Berg Neues Mitglied

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    Hallo Nachtigall,

    vielen Dank für deinen Tip. Bin weder arbeitslos noch krankgeschrieben. Ich habe sehr viel Glück gehabt, das mir die Möglichkeit zum Pausieren mein LG gegeben hat, mit dem ich damals zusammen gearbeit habe, bis mein Rheuma auftrat, und mich ersteinmal an Bett fesselte. In den letzten Jahren habe ich immer gearbeitet, nur halt weniger um auszuprobieren, ob ich Voll- oder aber nur in Teilzeit arbeiten kann. Ich möchte gerne Vollzeit arbeiten, weil ich mittlerweile auch sehr unzufrieden mit meinem Leben geworden bin. Die ständige Abhängigkeit belastet auch meine Partnerschaft.

    Ich habe große Angst davor, keine Arbeit mehr zu bekommen, schon alleine wg. meiner Pause bezüglich Rheuma, und dann auch noch wg. meines Alters, ich bin Ü40. :confused:

    Vielleicht male ich zu viel den schwarzen Peter an die Wand.
    Glaubst du wirklich, da draußen in der freien Wirtschaft wird es AG geben, die dafür Verständnis haben?

    Das beste an allem ist zur Zeit, dass ich weitgehend schmerzfrei bin und wieder vieles schaffe.



    Ganz liebe Grüße
     
  4. francop

    francop Neues Mitglied

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    Moin Moin,

    hinterfrag dich nochmal selbst, was genau die Gründe sind jetzt wieder anzufangen. Ich persönlich halte das für 100% richtig und wichtig, zu arbeiten wenn es geht, meine damit eher die Frage, ob es ungeklärte Konflikte gibt, die zuerst geklärt werden sollten. (z.B. Partnerschaft, Selbstwertgefühl) Falls ja, solltest du beides angehen, sonst hast du eine "Doppelbelastung"

    Was konkret würdest du arbeiten wollen und was sind deine Einschränkungen? Wenn du dir dem bewusst bist, solltest du das mit der Realität abgleichen. (Vollzeitmaurer wird sicher nicht drin sein :) )

    Überleg dir dann Alternativen, ich denke dass du etwas flexible sein solltest (sicher bringst du nicht die allerbesten Vorraussetzung mit, aber unter Wert sollte man sich nie "verkaufen")

    Und: Dann Bewerben, bewerben und bewerben.....dazu Geduld mitbringen. Zum einen Fragen durchspielen, die du dir heute stellst und zum anderen Bewerbungen abschicken und nicht frustrieren lassen, wenn die zurückkommen,...das wird passieren und ist normal.

    Grüße

    Francop
     
  5. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Ich habe auch mit über 40 noch gute Arbeitsstellen bekommen. Die Arbeitgeber schätzen es teilweise sehr, wenn die Bewerberinnen nicht mehr so jung sind, weil sie viel Erfahrung mitbringen und weil sie mit der Familienplanung abgeschlossen haben.
    Wie francop sagt, du musst du vorher über alles klar werden, was du willst, ob du einen Vollzeitjob bewältigen würdest, was mit einen ordentlichen Rheumaschub wieder ganz anders aussehen kann, usw. Flexibilität macht sich immer gut.
    Bei der Bewerbung bist du nicht verpflichtet zu sagen, welche Krankheit du hast. Aber ich denke, du kannst schon sagen, dass du wegen Krankheit pausiert hast und dass es dir jetzt wieder gut geht (nicht dass man meint, du seiest zu bequem zum Arbeiten gewesen).
    Schreib einfach jede Menge Initiativbewerbungen und hab Geduld. Viel Erfolg!
     
  6. Fliegende Berg

    Fliegende Berg Neues Mitglied

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    Hallo francop,

    danke, daß du dir die Zeit genommen hast mir zu antworten.

    Initiativbewerbungen habe ich bereits geschrieben; auch auf Stellenangebote habe ich mich beworben. Ich halte mich fleißig ran. Ja, und Konflikte sind seit längerem in meiner Partnerschaft vorhanden, nicht nur meine Unzufriedenheit, weil ich nicht in Festanstellung bin, bzw. Vollzeit berufstätig bin, sondern wg. seiner familiären Situation (Exfrau und behindertes Kind) die sehr problembeladen ist.

    Ich muß mich auf meine Sachen konzentrieren; ich will es schaffen, auch wenn es schwer ist. Die Probleme sind schon eine Weile da, es ist kein neuer Konflikt. Allerdings die Tatsache, das wir noch unter einem Dach leben, ist nicht einfach. Er will mir aber helfen!

    Auf gehts!!!!!!


    LG
     
  7. Fliegende Berg

    Fliegende Berg Neues Mitglied

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    Liebe Nachtigall,

    deine Zeilen motivieren mich richtig; werde in Zukunft nicht alles so schwarz.

    Werde mich sicherlich melden, und meine Erfolgsgeschichten hier präsentieren.


    Auf bald und vielen Dank nochmal für das geschenkte virtuelle Ohr!!!



    LG
     
  8. francop

    francop Neues Mitglied

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    Das ist doch super, du machst das schon:)

    Was willst du denn beruflich machen?

    Grüße

    Francop
     
  9. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Gern geschehen. :)
    Ich bin auch so naugierig wie Francop, für welchen Beruf du dich bewirbst. :vb_cool:
     
  10. Fliegende Berg

    Fliegende Berg Neues Mitglied

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    Liebe francop,
    Liebe Nachtigall,

    habe eine Ausbildung zur Arzthelferin. Nach meiner Ausbildung bin ich die medizinische Forschung; denke noch heute an die wunderbare Zeit zurück. Der kleine Betrieb hat nach und nach seine Mitarbeiter langsam abgebaut.
    Ich bin anschließend in die Personalberatung gegangen; ein Betrieb der Führungskräfte an mittelständische Unternehmen vermittelte. Dort war ich in der Verwaltung tätig. Auch eine tolle Zeit, die ich dort verbracht habe. Leider ging dieses Unternehmen nach 3 Jahren konkurs, sonst wäre ich heute noch da.

    Um zurück in die Forschung zu gehen, müßte ich mir heute eine Zusatzqualifikation aneignen, die einige Zeit in Anspruch nimmt. Zu meiner Zeit war dies noch nicht notwendig. Ich hätte mich in diesem Bereich damals weiter fortbilden sollen, und mir nicht ein ganz anderes Umfeld suchen sollen. Dies habe ich später oft bereut. Nützt mir jetzt wenig, in Nostalgie zu verfallen.....

    Die Projekte mit dem Jugendamt, sind jetzt abgelaufen. Heute habe ich noch ein Gespräch mit dem Abteilungsleiter des Jugendamtes geführt, der mir aber leider ganz klar gesagt hat: es werden nur noch intern Stellen besetzt.
    Ich bin in einer Artzpraxis nie wirklich glücklich gewesen. Es ging nur um Krankheiten, den ganzen Tag, und nun bin ich selber auch noch davon betroffen.

    Ganz gerne würde ich wieder in einer Personalberatung arbeiten, oder auch in der medizinischen Forschung; nur ich weiß nicht, wie ich das händel soll, gerade in der jetzigen Sitiuation. Initiativ habe ich mich bei Krankenkassen beworben, natürlich auch in Arztpraxen. Ich kann im Augenblick nicht so wählerisch sein. Bei Bewerbungen in der Arztpraxis, habe ich allerdings immer ein flaues Gefühl.

    Einen Termin beim Arbeitsamt habe ich noch in dieser Wo., mal hören, was sie sagen!!

    Heute habe ich einen Jammertag, alles fällt mir schwer. :crap:

    Ich habe lange gebraucht mich virtuell zu öffnen, aber ohne Tipps/Anregungen/evtl. Hilfe, geht garnichts.

    Grüße

    Hilfe, was für ein langer Text. Bin selbst erschrocken!
     
  11. francop

    francop Neues Mitglied

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    Moin Moin,

    ich glaube, dass was du machst ist genau der richtige Weg: Du läßt Hilfe zu und suchst dir welche.

    Denke auf dem Amt werden die dir schon Tipps geben können, vielleicht nicht auf dem ersten Wurf das, was du dir am meißten wünscht, aber immerhin eine Richtung.

    Bei dem was du bisher gemacht hast, kann ich noch nicht rauslesen, was du konkret gemacht hast und was dir daran Spaß gemacht hat?

    Wenn du also z.B. nicht direkt in Forschung und Personalentwicklung unterwegs warst, sondern eher koordinierend unterstützt hast, kann es sein, dass dir die Koordination mehr Spaß gemacht hat. Sollte das so sein, würdest du dich etwas eingrenzen, wenn du dich auf die Bereiche "spezialisierst".

    Vielleicht solltest du diese Fragen auch noch in ein "Karriere" - Forum einstellen. Hab dir eine PN geschickt, weil ich nicht weiß, ob man hier verlinken darf.

    Viel Erfolg

    Francop
     
  12. Fliegende Berg

    Fliegende Berg Neues Mitglied

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    Hallo Francop,

    wollte mich noch für den Link bedanken. Werde dort mal posten!! Habe den Termin beim AA wahrgenommen, war sehr informativ.

    Und es geht weiter!!!! :a_smil08:

    Bin mal neugierig, bist du Vollzeit berufstätig?


    Liebe Grüße
     
  13. francop

    francop Neues Mitglied

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    super, dass freut mich :)

    Ja, bin voll berifstätig, zur Zeit aber krank zuhause: Grippe:mad: ... aber nun auf dem aufsteigendem Ast

    Grüße

    Francop