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Besuch beim Rheum-Arzt :-(

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von FlashArmin, 29. August 2003.

  1. FlashArmin

    FlashArmin Guest

    Hallo !!!
    Meine Orthopädin hat einen Verdacht auf M.Bechterew, wie schon mal geschrieben.
    Vor 2. Wochen wurde MRT von ISG gemacht und und eindeutig Ileosacralarthritis festgestellt.

    Heute war mein 1. Termin beim Rheuma-Doc.
    Das war wohl nix, ca. 10 Min. Untersuchung mit Gespräch ohne irgendeiner Diagnose oder Verdacht. Mittwoch soll ich zur Bluttabnahme. 1x 600 Ibu 1x 800 Ibu und 2x 5mg Korti.
    Ah ja, bin seit 7 Wochen Krankgeschrieben dazu der Arzt :"Wenn Sie selbständig wären würden Sie arbeiten" und da war er schon weg ohne das ich irgendwas sagen konnte.
    Ich muss schliesslich 8-10 Std stehen und laufen in der Arbeit, danach kann ich mich begraben lassen.
    Bericht soll mein Hausarzt erhalten und wenn es mit Tab. nicht besser wird, dann evtl. Klinik.

    ?????
    Wenn es doch NICHTS ist warum dann die ganzen Tabletten, damit ich mir die ganzen Organe beschädige, hab schon eh genug Magen Probleme. Und wo kommen die Schmerzen her ?
    Ich bin 27 und kann die Finger bis zum Boden führen also der Arzt : " Es kann ja nicht so schlimm sein wenn Sie das können"

    Na das war wohl nichts !

    MfG Armin
     
  2. Wolf_55

    Wolf_55 Guest

    Hallo!

    Na ja,
    wenn ich Deinen Bericht richtig verstanden habe, kann ich Dir nur raten, Dir schleunigst einen anderen Rheumadoc zu suchen, der auch sein Handwerk versteht.

    Wieso 2 x Cortison??? Jeder der seit einigen Tagen mit Rheuma zu tun hat weiß, daß Corti nur einmal und zwar zwischen 6 + 8 h genommen werden soll. Und wieso am Anfang eine so geringe Dosis? Bringt nach meinen Erfahrungen nix. Erst Stoßtherapie, dann ausschleichen. (wurde hier schon Gott weiß wie oft beschrieben)

    Ich wünsche Dir, bald den für Dich richtigen Doc zu finden.

    Gruß Wolfgang

    PS: frag doch mal Liebelein, sie kommt auch aus OB, kann Dir vielleicht einen guten Tip geben
     
    #2 29. August 2003
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29. August 2003
  3. KayC

    KayC Stehauffrauchen

    Registriert seit:
    14. Juni 2003
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    tja,

    hallo Armin,

    da muss ich Dir wohl recht geben, denn das war wohl nix. Davon ab, das ich diese Erfahrung auch gemacht habe und erst einen Arzt zum Zuhören gebracht habe, als ich noch eine periphere Gelenkbeteiligung zustandegebracht habe (Hab mittlerweile eine seronegative Spondylarthropathie diagnostiziert bekommen, die aber in Richtung Bechterew marschiert, obwohl HLA-B27 negativ... und das nach 10 Jahren Schmerzen *grml*)

    Cool, ich bin 29 und kann das auch noch. Allerdings nicht morgens, wenn ich gerade aufgestanden bin und schon gar nicht ohne Schmerzmittel :( Tagsüber aber schon ganz gut...

    Ich bin selbstständig und hab mich zwischendurch auch krankschreiben lassen. Obwohl ich nur den ganzen Tag vor dem Computer sitze. Lass Dich nicht deprimieren und such nochmal nach einem anderen Rheuma-Doc.

    Viel Glück

    Katharina
     
  4. Chrissi

    Chrissi Guest

    hi, Armin,
    du glaubst gar nicht wie gut ich dich verstehen kann. Mir gehts fast so wie dir und höre ähnliche Sprüche. Ging los mit Verdacht auf M.B. inzwischen hat man sich auf undifferenzierte Spondarthritis verständigt. MRT's hat man 2x ohne Kontrastmittel hingepfuscht, daher keine echte Aussage. Röntgenbilder sind nur "verdächtig". Man gab mir Ibuprofen 400 (die aus Angst um meinen empfindlichen Magen auch nicht so gerne nehme). Letztendlich werde ich immer schön vermessen, mache netten Small-talk mit der Ärztin, habe aber überhaupt nicht das Gefühl, dass mir geholfen wird, so dass ich mir mit meinen "Wehwehchen" total bescheuert vorkomme und ich mich frage, was die Arztaufsucherei überhaupt bringen soll, weil die permanenten Schmerzen ja nicht weggehen (Ibuprofen hilft nur nachts die Schmerzen ausschalten). Mir wurde tatsächlich in der Rheumasprechstunde gesagt, dass man da nix machen könne, da müsste ich mit leben. Das hab ich auch geglaubt bis ich auf ro gestoßen bin. Anscheinend muss man erst Medizin studieren und mit fertigen Therapievorschlägen kommen, ehe man Ernst genommen wird. Das macht mich total sauer :mad: :mad: :mad:
    Sorry, dass dies kein wirklich tröstender Beitrag ist, aber du hast mir echt aus der Seele gesprochen, so dass ich einfach meinen "Senf" dazugeben musste.
    Grüße aus Berlin
    Chrissi
     
  5. gisela

    gisela kleine Käsemaus

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    Hallo Armin,
    es ist schon schlimm, was man sich manchmal als Patient anhören muß...

    Ich kann mich eigentlich nur allen Anderen anschließen. Das war wohl nichts. Bitte suche Dir einen anderen internistischen Rheumadoc oder lass Dich in eine Rheumaklinik zur Diagnose einweisen.

    Liebe Grüße
    gisela
     
  6. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    hallo armin.........

    tut mir echt leid, dass es so unverschämt und dumm (anders kann ich das nicht nennen) gelaufen ist. aber leider ist diese situation (wie schon so viele hier berichtet haben) wirklich nichts neues.
    ja das ist eine katastrophe, aber an der tagesordnung.

    du mußt die ärzte fordern. aber bis dahin ist es ein langer weg.das muß man als patient auch erstmal lernen.und dies kann man am besten, wenn man sich selber informiert.dann kann arzt einem nicht ein x für ein u vormachen.

    dieser arzt wird dir so nicht weiter helfen können oder aber du versuchst es noch einmal mit ihm. teilst ihm mit, das du das verhalten und die "minderauskünfte" an dem untersuchungstag nicht okay fandest. und eine grundaufklärung doch sicherlich wichtig für den patienten sei. so oder ähnlich.

    nur weiß ich zu gut, dass ich am anfang meiner erkrankung (da zähle ich mich mom noch zu) so ein klärendes gespräch auch nicht herbei geführt hätte.

    aber so langsam komm ich in die situation, wo ich mir auch nicht mehr alles gefallen lasse.

    hast du ein gutes verhältnis zu deinem hausarzt?
    kannst du mit ihm reden?
    dann schreib dir deine fragen auf, damit du sie beim nächstenmal vorbringen kannst.
    sehe auch zu, dass du alle befunde/schriftstücke die dich und deine "erkrankung" betreffen als kopie für dich erhälst. du hast einen anspruch darauf.(und wer weiß wofür es mal entscheidend sein kann)

    laß dir auch die blutergebnisse erklären und als kopie mitgeben.
    oftmals wird gesagt, es ist nichts und wie wir bereits fast alle gelernt haben/lernen mußten sind auch die kleinsten kleinigkeiten wichtig bei der diagnosefindung.

    wie lange hast du schon schmerzen? und welche diagnose hat dein HA dir auf deiner AU geschrieben? welchen verdacht hat er geäußert?

    hat er schon mal bei dir in den letzten wochen blut abgenommen?

    teile deinem arzt auch mit, das der doc sch. diese aussage mit dem "selbständig tralala.......gesagt hat".

    und wenn nichts hilft dann gehst du halt ins krankenhaus.
    da wird man dich vielleicht etwas ernster nehmen.

    ich hab dir aber auch noch eine PN geschickt.

    viele fragen und anstöße. hoffe, ich konnte dich ein wenig wieder aufrichten.

    würde mich auch freuen, wenn du dich am 20.9. mal bei unserem treff in oberhausen sehen läßt. na wie wär's?;)

    einen angenehmen abend wünscht dir

    gabi