1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Beruf

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von mic, 1. Februar 2005.

  1. mic

    mic Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Januar 2005
    Beiträge:
    42
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Ostwestfalen
    Hallo,
    mich würde heute mal Interessieren, ob man einen Beruf weiter ausüben kann in dem man 10 Stunden am laufen ist bei einer Ahrtritis in den Sprunggelenken?
    Vielleicht geht oder ging es ja jemanden genauso und Er oder Sie kann von seinen Erfahrungen berichten.
    Und wie lange wart ihr bei Therapie beginn arbeitsunfähig?
    Ich weiß das ich hier keine Prognosen oder Ratschläge bekommen kann mich würde nur mal eure Geschichten der Ahrtritis in dieser Richtung interessieren.

    LG Micha
     
  2. bise

    bise Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Februar 2004
    Beiträge:
    4.654
    Zustimmungen:
    8
    Ort:
    bei Frau Antje
    mic,
    wohl kaum. das könnte die gelenke weiter ruinieren. bei entzündung solltest du entlasten - nicht belasten.
    10 std. täglich laufen bei einer sprunggelenkarthritis ist m.e. eindeutig zuviel.
    gruss
    bise
     
  3. mic

    mic Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Januar 2005
    Beiträge:
    42
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Ostwestfalen
    Ich arbeite als Nachtwache in einem Alten und Pflegeheim bin für 100 Patienten zuständig mit einer Kollegin über 4 Etagen verteilt und immer Unterwegs Nachts .
     
  4. Trixi

    Trixi (vor)laut

    Registriert seit:
    25. Februar 2004
    Beiträge:
    642
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Wien
    Job / Arthitis

    Hallo,

    ich finde dein Job klingt nicht ganz so, als wäre er langzeitig geeignet bei Arthritis. Arthritiker sollten ja eher einen Job für sich finden, bei dem sich Bewegung und Ruhe (besser Entlastung) abwechselt. Dauerhaft auf den Beinen zu sein, scheint mir schon sehr viel.

    Ich denke selbst eine gute therapeutische Einstellung kann dir da nicht drüber helfen - selbst bei guten Medis und dem dazugehörigen positiven Erfolg bleiben deine Sprunggelenke sehr empfindlich und anfällig.

    Alles Gute wünscht dir
    Trixi
     
  5. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    2.070
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    überall
    Hi, du Arbeitstier :)

    Also, dann man ran an die LVA/BfA und den Antrag auf Hilfsmittel zur Erhaltung es Arbeitsplatzes stellen, z.B. einen sog. Laufroller oder was in der Art holen.

    Geh auf die Webseite von BfA und LVA und geh an deine Krankenkasse. Es gibt ausreichend Hilfsmittel. Auch wenn du was dazuzahlen musst, ist allemal wert.

    Bei Arthrosen und Arthriden ist Bewegung ok, ABER bitte nur leichte, unbelastete und kurzzeitige Abläufe !! Durch die Überlastung entzündet sich alles noch mehr und dann ???

    Also, Hilfsmittel checken, auch bessere Schuhe mit Luftsohlen etc. usw usw.

    Alles Gute für den Erhalt des Jobs.

    Pumpkin
     
  6. VerenaHH

    VerenaHH KrankeSchwester

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    547
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Hamburg
    Hallöchen;

    ich bin Krankenschwester und arbeite bei einer Zeitarbeitsfirma. Also ständig wechselnde Arbeitsplätze und -zeiten.
    Bei Arbeiten wie auf Sozialstation, wo ich sehr viel laufe, aber nicht dauernd, fühle ich mich eigentlich am besten. Früher hatte ich vor der Arbeit bei einer Sozialstation ein wenig Horror, aber inzwischen weiss ich das Arbeiten alleine und ohne Kollegen Kuddel-Muddel sehr zu schätzen.
    Wenn ich im Op arbeite, was ich eigentlich immer am liebsten gemacht habe, geht es mir gesundheitlich nicht so gut. Die viele Steherei ist wohl nicht so günstig. Ich denke Abwechslung ist am besten.
    Für meine sonstige Gesundheit ist das ständige Wechseln der Arbeitszeiten auch von Vorteil, damit habe ich ein klein weniger Schlafprobs.

    Als Altenpfleger kannst Du doch jederzeit die Stelle wechseln, die werden doch überall gesucht. Such Dir doch eine Stelle die nicht so einseitig belastet.
    Gruss und viel Glück
     
  7. mic

    mic Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Januar 2005
    Beiträge:
    42
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Ostwestfalen
    1. werden Altenpfleger nicht überall Händeringend gesucht das ist eine Fehlinfo zumindest nicht in diesen Bereich Deutschlands .
    2. Zeig mir mal bitte im Tagdienst eines Pflegeheimes oder in der Sozialstation wo ich nicht diese Prob mit den Sprunggelenk bekomme ,es gibt in der Pflege nun mal nur diese Belastung der Füße denn im Tagdienst fehlt doch auch überall Personal was aus kosten gründen nicht eingestellt wird da es auch die Gesundheitspolitik nicht zulässt.Hier in NRW ist die Situation der Pflege sehr riskant in Bayern wird ringend gesucht zum Teil aber ich will nicht auswandern;)
     
  8. Lilly

    Lilly offline

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    5.171
    Zustimmungen:
    0
    hi mic,

    ich bin (noch bis 28.2. dann rente) krankenschwester in einem pflegeheim. der dienst (12 stunden im tourendienst) war ein horror für mich. 12 stunden in bewegung, die schweren pat. die man lagern und mobilisieren musste......... ich habe das nach ausbruch der krankheit (cp) nicht mehr sehr lange durchgehalten. dann wurde ich in den hausambulanzdienst versetzt. aber auch da war nur einseitige belasstung, vor allem sitzende tätigkeit (pc arbeit). jetzt nach 3 jahren wurde für mich kein geeignetes arbeitsprofil gefunden und ich werde nach ablauf des monats in den ruhestand versetzt.
     
  9. RoswithaC

    RoswithaC Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Dezember 2004
    Beiträge:
    57
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Mic,

    ich habe mal kurz in die Datenbank des Arbeitsamtes geguckt. Dort sind aktuell (letzte 21 Tage) folgende offene Stellen mit der Bezeichnung "Altenpfleger" gemeldet worden:

    PLZ 4 164 Stellen
    PLZ 5 149 Stellen
    PLZ 8 122 Stellen

    Die meisten scheint es im Raum PLZ 2 zu geben (236 Stellen), aber ansonsten sind die Angebote doch einigermassen über die Bundesläder verteilt.

    Vielleicht findest Du also wirklich in Deinem Einzugsbereich eine neue Stelle, die für Dich gesundheitlich geeigneter ist?

    Herzlichst,
    Roswitha
     
  10. mic

    mic Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Januar 2005
    Beiträge:
    42
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Ostwestfalen
    Schön das du dir die Mühe machst aber darum geht es gar nicht .Denn es ist ja so das in fasr jedem Heim in Deutschland ein und die selbe Situation ist .Es wird mit dem Personal gespart und die Bewohner werden im Akkord von wenigen unterbezahlten Pflegekräften gepflegt .Ihr glaubt doch nicht das es besser wird wenn ich die Stelle wechsel?Das problem liegt doch ehr wo anders .Es ist doch hier die Frage ob man sich auf dauer zu was anderem entscheiden muss .Ich weiß nicht ob hier alles wissen wie das zum teil abgeht in den Heimen .Ich denke die mehrheit nicht und wenn hier einzelne User positiv berichten dann sind es ausnahmen aber die mehrheit ist genauso knapp besetzt wie wir jetzt also würde sich fast nix ändern.
    Sorry aber so ist nun mal die Realität die sehr oft keiner hören will und wo alle die Augen verschließen.
    Mic
     
  11. RoswithaC

    RoswithaC Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Dezember 2004
    Beiträge:
    57
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Mic,

    Du hast im letzten Posting gesagt, in NRW würde es zu wenig Stellen für Altenpfleger geben. Nur in Bayern gäbe es welche, aber dorthin würdest Du nicht auswandern wollen.
    Nun weise ich Dir nach, dass das so nicht stimmt - und jetzt sagst Du, es ginge gar nicht darum, sondern um die Arbeitsbedingungen als solche.

    Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Du Antwort auf eine Frage hören willst, die Du so nicht gestellt hast. Ist vielleicht der Hintergrund Deiner Fragen eher, dass Du in Richtung EU-Berentung gehen willst und dazu Erfahrungsaustausch suchst?

    Herzlichst
    Roswitha
     
  12. wolke

    wolke Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. Januar 2005
    Beiträge:
    127
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    kreis germersheim
    hallo Mic

    Wenn du dir doch der Probleme in deinem Arbeitsbereich bewusst bist, stellt sich doch eigentlich gar nicht die frage wie lange und ob usw. du arbeiten kannst oder nicht.
    ich denke du mußt dich ganz entscheident fragen ob du diesen job weitermachen möchtest und ihn weitermachen kannst. wenn du probleme hast einen dienst zu überstehen mußt du dich fragen ob das auf dauer so weitergehen soll, denn du wirst nicht jünger und die arbeit auch nicht weniger.
    Egal wie viele jobs es gibt mußt du entscheiden ob du weitermachen willst und wenn nicht mußt du dir halt gedanken über was anderes machen. Es gibt noch viele andere Berufe.
    rein vom erkrankungsbild halte ich nichts davon sich übermäßig in die anstrengende arbeit einer pflegekraft zu stürzen. unregelmäßige arbeitszeiten, unplanbare ruhezeiten, schweres heben, psychische belastung und auch temperaturwechsel (ambulant) sind nur einige dinge die das leben schwer machen.
    mir hat bei meinen schmerzen auch nicht die dankbarkeit oder das lächeln von pflegebedürftigen geholfen und ich mußte mich entscheiden
    Nichts für ungut und viel glück bei deinen weiteren gedanken
     
  13. mic

    mic Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Januar 2005
    Beiträge:
    42
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Ostwestfalen
    Nein das ist es nicht Roswitha da habe ich mich wohl falsch Ausgedrückt so das es falsch verstanden wurde der hintergrund ist schon der der ersten Frage .Aber vielleicht falsch gestellt die Frage .Wie auch immer ich werde jetzt die folgenden Untersuchungen abwarten sehen was mein Doc sagt und dann weiter sehen .Berentung kann es ja in meinem Alter auch nicht sein und es gibt sicherlich auch mit der Erkrankung noch Arbeitsstellen .Also soweit Danke für eure Antworten und Roswitha nichts für ungut;)